20 Prozent der Bürger in Griechenland von Armut bedroht

19. Januar 2010 / Aktualisiert: 22. Januar 2010 / Aufrufe: 1.011 Kommentare ausgeschaltet

Gemäß den von der Eurostat für das Jahr 2008 veröffentlichten Daten sehen sich in Griechenland 20% der Bürger mit der Gefahr der Armut konfrontiert, während der EU-Durchschnitt bei 17% liegt.

Am meisten der Gefahr der Armut ausgesetzt sind laut dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaft die Bürger in Lettland (26%), Rumänien (23%), Bulgarien (21%), Griechenland (20%), Spanien (20%) und Litauen (20), am wenigsten gefährdet sind dagegen die Bürger in der Tschechei (9%), in Holland (11%) und in der Slowakei (11%).

Definiert ist die Gefahr der Armut als Anteil der Bevölkerung mit einem Einkommen von unter 60% des durchschnittlichen nationalen Pro-Kopf-Einkommens.
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Grundlegende Änderungen bei Kfz-Steuer in Griechenland geplant

17. Januar 2010 / Aktualisiert: 22. Januar 2010 / Aufrufe: 671 Kommentare ausgeschaltet

Die griechische Regierung plant grundlegende Änderungen bei Bemessung und Erhebung der Kraftfahrzeugsteuer in Griechenland. Ziel ist die Besteuerung der Nutzung anstatt des reinen Besitzes eines Fahrzeuges.

Nicht zuletzt aufgrund der empörten Reaktionen auf die rigorose, ungerechte und letztendlich auch verfassungswidrige Erhöhung der Kfz-Steuer für das Jahr 2010 plant die Regierung grundlegende Änderungen bei der Erhebung der Autosteuer in Griechenland.

Ersten Informationen zufolge zieht der Wirtschaftstab der Regierung sogar die Abschaffung der Fahrzeugsteuer in der bisherigen Form (also auch der jährlich ausgegebenen „Vignetten“) in Erwägung. Stattdessen soll zukünftig vorrangig die Benutzung und nicht allein der Besitz eines Fahrzeuges besteuert werden.
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Besteuerung elterlicher Zuwendungen, Schenkungen und Erbschaften in Griechenland

16. Januar 2010 / Aktualisiert: 22. Januar 2010 / Aufrufe: 2.007 1 Kommentar

Am 15. Januar 2010 wurde dem griechischen Parlament im Eilverfahren der Gesetzentwurf über die Besteuerung von Erbschaften, Schenkungen und elterlichen Zuwendungen in Griechenland vorgelegt. Das Gesetz soll am 19. Januar 2010 ratifiziert werden und rückwirkend ab dem 08. Januar 2010 in Kraft treten.

Der Gesetzentwurf sieht die Senkung der Besteuerung der Übertragung von Immobilien aus elterlicher Schenkung – Zuwendung und Erbschaft mit einem sachwertorientiert ermittelten Wert von bis zu 310.000 Euro vor. Diese Steuersenkung betrifft die Mehrzahl der Überschreibungen von Immobilien und ergibt sich aus der Erhöhung des diesbezüglichen Steuerfreibetrages von derzeit 95.000 Euro auf nun 150.000 Euro nebst der Angleichung der einschlägigen Steuersätze.
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Korrektur der Steuererhöhung bei Zigaretten und Alkohol in Griechenland

15. Januar 2010 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 3.340 2 Kommentare

Mit einem am 15. Januar 2010 dem Parlament vorgelegten Gesetzentwurf wird das Ausmaß der anfänglich angekündigten Erhöhung der Tabaksteuer und Getränkesteuer in Griechenland korrigiert. Die Ratifizierung wird am 19. Januar 2010 erwartet.

Die am 08. Januar 2009 angekündigte Erhöhung der Zigarettensteuer in Griechenland um 20% sollte laut den Darstellungen der Regierung zu Preiserhöhungen von etwa 0,20 bis 0,50 Euro pro Schachtel Zigaretten führen. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass diese pauschale Erhöhung der Tabaksteuer in der Praxis zu Preiserhöhungen von bis zu gut 2 Euro pro 20-er Päckchen geführt hätte.
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Weniger Ansteckungen und mehr Todesfälle wegen Schweinegrippe in Griechenland

15. Januar 2010 / Aktualisiert: 22. Januar 2010 / Aufrufe: 129 Kommentare ausgeschaltet

Die Welle der Schweinegrippe-Infektionen klingt in Griechenland ab, jedoch unterstreichen die Wissenschaftler den während der vergangenen Wochen verzeichneten Anstieg der durch das Virus H1N1 verursachten Todesfälle.

Laut den Feststellungen des am Donnerstag, dem 14. Januar 2009 tagenden Nationalen Gremiums für Pandemien stieg in Griechenland trotz der abklingenden Infektionswelle die Zahl jener Patienten, die an den Folgen der Infektion mit dem Virus H1N1 verstarben, während der vergangenen Wochen überproportional an.

Die neue Grippe bleibt weiterhin unberechenbar, und obwohl die epidemiologischen Daten einen Aktivitätsrückgang zeigen, dürfen wir uns nicht zurücklehnen„, führte die Vorsitzende des Nationalen Gremiums für Pandemien Prof. Eleni Giamarelou an.
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Die gefährlichsten Abschnitte der Nationalstraßen in Griechenland

14. Januar 2010 / Aufrufe: 307 Kommentare ausgeschaltet

Die griechische Verkehrspolizei hat auf Basis der Unfallstatistik des Jahres 2009 einen Katalog der gefährlichsten Straßenabschnitte publiziert. Zu den unfallträchtigsten Streckenabschnitten zählen das „Hufeisen“ der Maliakos-Bucht im Gebiet bei Lamia, das Tempi-Tal bei Larissa und auf der Peleponnes die Strecken bei Kalogeriko, Magalopolis und Tsakonas.

Weiter aufgeführt werden die Straßenabschnitte und Strecken

  • Km 92 – 98 der Nationalstraße Athen – Lamia, von Yliki bis Akrefnio
  • Km 117 – 132 der Nationalstraße Athen – Lamia, von Martino bis zur Mautstelle Tragana
  • Km 216 – 260 der Nationalstraße Athen – Lamia, von Alamana bis Agion Theodoron
  • Nationalstraße Moudania – Kassandra – Potidea, gesamte Strecke
  • Nationalstraße Trikala – Kalampaka, gesamte Strecke
  • Km 183 – 196 der Nationalstraße Antirrio – Ioannina, von Panagia bis Chani Terovou
  • Km 119 – 127 (Menidi) der Nationalstraße Antirrio – Ioannina
  • Km 62 – 71 (Agrinio) der Nationalstraße Antirrio – Ioannina
  • Km 6 – 10 der Nationalstraße Antirriou – Ioannina
  • Km 155 – 185 der Nationalstraße Athen – Patra, von Akrata bis Kamares
  • Km 120 – 129 (Knoten Xylokastro) der Nationalstraße Athen – Patra
  • Km 105 (Knoten Nemea) der Nationalstraße Korinth – Tripolis
  • Km 123 (Knoten Sterna) der Nationalstraße Korinth – Tripolis
  • Km 48 (Kourtesi), Km 61 – 64 (Andravida) und Km 67 – 82 (Gastrouni – Amaliada) der Nationalstraße Patra – Pyrgos

Brot ohne Einschränkung in Supermärkten in Griechenland

12. Januar 2010 / Aktualisiert: 22. Januar 2010 / Aufrufe: 309 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland befindet sich wegen der Bake-off-Produkte erneut unter dem Mikroskop der Europäischen Kommission. Die Kommission hat die griechische Regierung aufgefordert, sie bis Ende Januar 2010 über die Schritte in Zusammenhang mit der Aufhebung der Beschränkungen zu informieren, welche die griechische Gesetzgebung auf dem konkreten Marktsegment setzt.

Mit ihrem Schriftsatz von Ende November 2009 hat die EU Informationen bezüglich der neuen Bestimmungen verlangt, welche die griechische Regierung zur Modifizierung der gesetzlichen Regelungen über den Brotverkauf einführen wird, und anderenfalls die Einleitung des Vorverfahrens angekündigt, welches vor den Europäischen Gerichtshof führt.
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Zigaretten in Griechenland um bis zu fast 90 Prozent teurer

12. Januar 2010 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 7.427 3 Kommentare

Aufregung verursacht bei Inhabern von Kiosken und Tabakläden die für ihren Geschäftszweig „katastrophale“ Erhöhung der Tabaksteuer. Die Händler sehen im oberen Preissegment der Zigaretten eine Verteuerung von derzeit 3,20 Euro auf 5,40 Euro pro Schachtel voraus.

Gemäß den Berechnungen der Branche werden sich aufgrund der am 08. Januar 2010 beschlossenen Erhöhung der Tabaksteuer in Griechenland die Preise für die teureren Zigaretten auf 5,40 Euro, im mittleren Preissegment auf 4,00 Euro und im Niedrigpreissegment auf 2,40 Euro pro 20-er Päckchen erhöhen. Seitens der Regierung wurde dagegen anfänglich dargestellt, dass sich selbst bei den teureren Zigaretten der bisherige Preis von 3,20 Euro pro Päckchen um nur etwa 0,50 Euro erhöhen werde.
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Vorerst keine Erhöhung der Mehrwertsteuer in Griechenland

11. Januar 2010 / Aktualisiert: 22. Januar 2010 / Aufrufe: 499 Kommentare ausgeschaltet

Laut aktuellen Erklärungen beabsichtigt die griechische Regierung bis auf weiteres nicht zu einer Erhöhung oder Änderungen der Mehrwertsteuer in Griechenland zu schreiten.

Obwohl die griechische Regierung verzweifelt nach Möglichkeiten sucht, dem Fiskus zusätzliche Einnahmen zur Sanierung der maroden Staatsfinanzen zu verschaffen, scheint eine Erhöhung der Mehrwertsteuer in Griechenland bis auf weiteres nicht beabsichtigt zu sein. Zu dieser Entscheidung wird wesentlich beigetragen haben, dass Erhöhungen der Mehrwertsteuer dem Fiskus in der Vergangenheit bei weitem nicht die erwarteten Mehreinnahmen gebracht, andererseits jedoch sowohl einen weiteren Anstieg der allgemeinen Steuerhinterziehung als insbesondere auch jedes Mal einen enormen Preisschub zur Folge hatten.
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Bereits 90 Todesfälle wegen Schweinegrippe in Griechenland

11. Januar 2010 / Aufrufe: 120 Kommentare ausgeschaltet

Vier weitere Personen verstarben in Griechenland an einer Infektion mit dem Virus H1N1. Die Schweinegrippe forderte in Griechenland inzwischen 90 Todesfälle.

Die vier Opfer der Neuen Grippe hatten sich mit dem Virus H1N1 infiziert und verstarben schließlich an den Komplikationen der Schweinegrippe. Konkret handelt es sich um einen 32-jährigen Mann, eine 75-jährige Frau und einen 86-jährigen Mann, die alle bereits gesundheitlich vorbelastet waren, sowie einen 49-jährigen Mann ohne vorherige Krankheitsgeschichte.

Weiter wurde eine 50-jährige Frau in kritischem Zustand in eine Intensivstation eingeliefert. Die Patientin litt vor der Infektion mit der Schweinegrippe an keiner diagnostizierten Krankheit oder gesundheitlichen Vorbelastung.