Leo Pharma nimmt in Griechenland Medikamente vom Markt

30. Mai 2010 / Aufrufe: 485 Kommentare ausgeschaltet

Nach der Novo Nordisk kündigte nun auch das dänische Pharmaunternehmen Leo Pharma die Einstellung des Vertriebs zweier bekannte Medikamente in Griechenland an.

Nachdem in Reaktion auf die gesetzlich verordnete globale Preissenkung für Medikamente das dänische Pharmaunternehmen Novo Nordisk bereits in der vergangenen Woche den Abzug einer Reihe seiner Insulin- bzw. Diabetiker-Präparate vom griechischen Markt angekündigt hatte, beschloss nun auch das ebenfalls dänische Pharmaunternehmen Novo Nordisk, zwei seiner populären Medikamente in Griechenland nicht mehr vertreiben zu wollen.
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Piräus steht als Kreuzfahrthafen in Griechenland in Frage

29. Mai 2010 / Aufrufe: 389 Kommentare ausgeschaltet

Der Hafen Piräus in Griechenland könnte von den Listen der Bestimmungshäfen Dutzender Kreuzfahrtschiffe gestrichen werden, weil die andauernden Streiks und syndikalistischen Mobilmachungen zu Problemen im Tourismusverkehr führen.

Die kommende Woche wird Entwicklungen im Thema des Hafens Piräus als Bestimmungshafen für dutzende Kreuzfahrtschiffe bringen. Der von dem Panhellenischen Verband der Seeleute (PNO) für Montag, den 31. Mai 2010 ausgerufene Streik führte bereits zu der Entscheidung, den Kreuzfahrer Zenith nicht in Piräus anlegen sondern Malta anfahren zu lassen, um tausenden Touristen die infolge des Streiks erwarteten Komplikationen zu ersparen. Die etwa 1.000 Touristen, die am 31. Mai 2010 in Piräus an Bord der Zenith gehen sollten, müssen nun allerdings die Strapaze in Kauf nehmen, sich per Flugzeug nach Malta zu begeben.
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Kreuzfahrer Zenith wird wegen Streik in Griechenland nicht Piräus anlaufen

28. Mai 2010 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 267 Kommentare ausgeschaltet

Das unter maltesicher Flagge registrierte Kreuzfahrtschiff Zenith wird wegen des Streiks der Seeleute in Griechenland am 31. Mai 2010 nicht den Hafen Piräus anlaufen.

Angesichts des von der gewerkschaftlichen Organisation der griechischen Seeleute PNO für Montag, den 31. Mai 2010 ausgerufenen erneuten 24-stündigen Streiks hat die spanische Betriebsgesellschaft des unter maltesicher Flagge registrierten Kreuzfahrtschiffs Zenith den für diesen Tag geplanten tournusmäßigen Zwischenstopp im Hafen Piräus kurzfristig gestrichen.

Streikende Seeleute und Hafenarbeiter bzw. Mitglieder der PAME hatten bereits am 26. April 2010 970 Passagiere der Zenith gewaltsam am Bordgang gehindert. Die Betriebsgesellschaft der Zenith musste daraufhin nicht nur die festgesetzten Touristen bis zum nächsten Tag in lokalen Hotels unterbringen, sondern wegen der Verzögerung auch die Route der Zenith ändern und den vorgesehenen Zwischenstopp und Landgang der Passagiere im Hafen von Dubrovnik streichen.

Im Kampf der PNO gegen die geplante Aufhebung der Kabotage in Griechenland stellt die Zenith ein rotes Tuch bzw. „Trojanisches Pferd (ausländischer) Interessen“ dar. Mit dem wiederholt bekräftigten Vorsatz, den Zwischenstopp der Zenith am 31. Mai 2010 im Hafen von Piräus nachhaltig behindern zu werden, trat die PNO in einen frontalen Konflikt gegenüber den im Einzugsbereich des Hafens Piräus angesiedelten Geschäftsleute ein. Letztere hatten inzwischen sogar beschlossen, den erwarteten Landgang der Passagiere der Zenith in eigener Initiative vor Übergriffen der streikenden Hafenarbeiter und Seeleute schützen und damit signalisieren zu wollen, dass Touristen in Griechenland auf jeden Fall höchst willkommen sind.

Rechtsanwälte in Griechenland streiken ab Anfang Juni 2010

28. Mai 2010 / Aktualisiert: 30. Mai 2010 / Aufrufe: 302 1 Kommentar

Die Rechtsanwälte in Griechenland werden ab dem 01. Juni 2010 für insgesamt vier Tage ihren Aufgaben fernbleiben.

Das Plenum der Präsidenten der griechischen Anwaltskammern beschloss in einer am Freitag, dem 27. Mai 2010 einberufenen außerordentlichen Sitzung einen viertägigen „Streik“ der Rechtsanwälte in Griechenland. Gemäß diesem Beschluss werden die Anwälte ab Dienstag, dem 01. Juni 2010 bis einschließlich Freitag, den 04. Juni 2010 ihren Aufgaben fernbleiben.

Die griechischen Rechtsanwälte protestieren mit dieser Aktion zum wiederholten Mal gegen das neue Steuergesetz, die angekündigten Änderungen im Sozialversicherungssystem und die anstehende Liberalisierung ihres Berufszweiges.

Es sei angemerkt, dass in Griechenland bisher alle von Rechtsanwälten und Notaren erbrachten Dienstleistungen global von der Mehrwertsteuer ausgenommen waren, gemäß dem neuen Steuergesetz jedoch fortan dem ab 01. Juli 2010 in Kraft tretenden neuen Regelsatz der Mehrwertsteuer in Höhe von 23% unterliegen werden.

72 Taschendiebe in Stadtbahn in Athen in Griechenland verhaftet

28. Mai 2010 / Aufrufe: 797 2 Kommentare

In Griechenland gelang es der Polizei, eine vielköpfige Bande rumänischer und bulgarischer Taschendiebe auszuheben, die seit Monaten Fahrgäste der elektrischen Stadtbahn Athen – Piräus bestahlen.

Konkret schritt die Polizei am Donnerstag, dem 27. Mai 2010 zur Festnahme von insgesamt 72 Männern und Frauen aus Rumänien und Bulgarien im Alter von 18 bis 50 Jahren, die seit wenigstens 5 Monaten systematisch in Zügen der elektrischen Bahn Athen – Piräus (ISAP) den Fahrgästen die Geldbörsen stahlen. Ebenfalls festgenommen wurde ein griechischer Komplize der Diebesbande, der als Angestellter eines privaten Sicherheitsdienstes dem für die ISAP tätigen Sicherheits- und Wachpersonal angehört.
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OECD prognostiziert Rezession und Arbeitslosigkeit in Griechenland

26. Mai 2010 / Aufrufe: 523 Kommentare ausgeschaltet

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sieht in Griechenland eine tiefe Rezession und den Anstieg der Arbeitslosigkeit auf über 14 % bis Ende 2011 voraus.

Diese düstere Prognose veröffentlichte die OECD in einem Bericht über die weltweiten wirtschaftlichen Aussichten und schätzt ein, dass die Sparmaßnahmen der griechischen Regierung negative Auswirkungen auf das Wachstum haben werden. Weiter wird betont, dass die Umsetzung rigoroser Reorganisationen eine „zwingende Notwendigkeit“ darstelle, und gleichzeitig davor gewarnt, dass ein eventuelles Misslingen der Realisierung der in dem Memorandum zwischen Griechenland und EU – IWF enthaltenen Maßnahmen den zukünftigen wirtschaftlichen Aufschwung in Gefahr bringen werde.

Als „Katalysator“ für die Stabilisierung und den Aufschwung der griechischen Wirtschaft wird sich vielleicht die Schattenwirtschaft erweisen, da seitens der OECD betont wird, dass die Paraökonomie möglicherweise zu einem höheren Anstieg der inländischen Nachfrage als derzeit vorausgesehen führen wird.
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Regierung in Griechenland nimmt Finanzbeamte und Korruption ins Visier

26. Mai 2010 / Aufrufe: 397 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium in Griechenland hat im Kampf um die Erhöhung der Effektivität seiner Ämter und deren Einnahmen 20 Finanzamtsleiter abgelöst und 70 Steuerbeamte versetzt.

Parallel forciert das griechische Finanzministerium die Einleitung von Dienstverfahren und der Untersuchung der Vermögensverhältnisse der Finanzbeamten auf Anzeigen von Bürgern hin. In einer diesbezüglichen Bekanntmachung lautet es, dass „angesichts der gegebenen Notwendigkeit zur Verbesserung der Funktion und Ergebnisse der Einnahmemechanismen und der Wiederherstellung der Transparenz der Finanzämter das Wirtschaftsministerium eine Reihe von Beschlüssen gefasst hat„:
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Diakon in Griechenland wegen illegalen Reliquienhandels verhaftet

24. Mai 2010 / Aktualisiert: 26. Mai 2010 / Aufrufe: 158 Kommentare ausgeschaltet

Ein Diakon der nordgriechischen Kirchenprovinz / Erzdiözese Sidirokastro und ein Schweizer wurden in Griechenland wegen illegalen Reliquienhandels festgenommen.

Die Polizei schritt zur Festnahme des 24-jährigen Diakons der Erzdiözese (griechisch: Mitropolis) Sidirokastro in Nordgriechenland und eines in Deutschland ansässigen 34-jährigen schweizerischen Staatsbürgers, nachdem im Flughafen Thessaloniki bei einer Durchsuchung des Gepäcks des Schweizers ungefähr 200 Gebeinstücke, 3 Totenschädel und ein silberner Reliquienbehälter gefunden worden waren.

Die Untersuchung der beschlagnahmten Gebeine bestätigte, dass diese gut erhalten und mit Myrrhe aromatisiert sind und auf jedem Stück der Name eines Heiligen oder einer Heiligkeit verzeichnet ist.
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Unglaubliche Korruption in Krankenhäusern in Griechenland aufgedeckt

23. Mai 2010 / Aktualisiert: 20. Juni 2010 / Aufrufe: 992 1 Kommentar

Einen Kreis unglaublicher Korruption und Verschwendung in Krankenhäusern in Griechenland deckt eine von drei Ministerien in Kooperation mit der Justiz geführte Untersuchung auf.

Laut einem Artikel in der Wochenendausgabe (22./23. Mai 2010) der Zeitung To Vima, der die laufende Untersuchung an das Licht der Öffentlichkeit bringt, stellen Lieferanten medizinischer Güter griechischen Krankenhäusern ein Mehrfaches der in anderen EU-Ländern geltenden Preise in Rechnung und belasten auf diese Weise erheblich die Versicherungsträger.

Als bezeichnend wird angeführt, dass von ein und der selben Firma die selben Materialien, welche von jedem Krankenhaus in London oder Madrid den Krankenkassen mit 100 Euro in Rechnung gestellt werden, in Griechenland je nach den Gewinngelüsten der Ärzte und Lieferanten mit Beträgen von ab 300 Euro bis zu 3.000 Euro abgerechnet werden.
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Pharmaunternehmen nehmen in Griechenland Medikamente vom Markt

22. Mai 2010 / Aktualisiert: 30. Mai 2010 / Aufrufe: 627 Kommentare ausgeschaltet

In Reaktion auf die staatliche Preispolitik für Medikamente in Griechenland beginnen Pharmaunternehmen den Vertrieb diverser Präparate auf dem griechischen Markt einzustellen. In den Apotheken beginnen sich bereits Versorgungsengpässe insbesondere bei bestimmten von Diabetikern benötigten Präparaten abzuzeichnen, sodass inzwischen die Betroffenen teilweise von Apotheke zu Apotheke ziehen müssen, um die für ihre Therapie benötigten Medikamente überhaupt noch zu erhalten.

Wie die griechische Tageszeitung TA NEA berichtete, kündigte ein großes Pharmaunternehmen (und zwar konkret die dänische Gesellschaft Novo Nordisk) in einem Schreiben an die Ärzte bereits am vergangenen Mittwoch (19. Mai. 2010) an, in Griechenland den Vertrieb von in ihrer Mehrzahl für die Therapie von Diabetikern bestimmten 17 Medikamenten einstellen zu werden. Laut Informationen sollen in den nächsten Tagen auch andere Pharmaunternehmen zu entsprechenden Schritten schreiten werden. Anlass für diese Reaktionen stellt die neue offizielle Preisliste dar, die eine durchschnittliche Senkung der Medikamentenpreise in einer Größenordnung von 25 %, in einigen extremen Einzelfällen jedoch sogar auch bis zu 95 % verfügt.
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