Direktor der DEI tritt zurück

10. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 129 Kommentare ausgeschaltet
Takis Athanasopoulos
Takis Athanasopoulos

Takis Athanasopoulos, bisheriger Direktor und geschäftsführender Vorstand der halbstaatlichen Elektrizitätsgesellschaft DEI (Dimosia Epihirisi Ilektrismou), trat von seinem Posten zurück. In dem diesbezüglichen Schreiben an den Minister für Wirtschaft und Finanzen teilte Athanasopoulos mit, keine Entschädigung zu fordern. Sein Dienstvertrag wäre regulär im Januar 2010 ausgelaufen.
In seinem Schreiben bezieht sich Takis Athanosopoulos auch auf das Entwicklungsprogramm der Gesellschaft und die Prioritäten des Unternehmens. In der Vergangenheit war er von der (damaligen) Opposition wiederholt wegen seiner Entscheidungen kritisiert worden.

Kategorien: Wirtschaft
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ETAK, Grundsteuer und Erbschaftssteuer

10. Oktober 2009 / Aktualisiert: 26. Oktober 2009 / Aufrufe: 559 Kommentare ausgeschaltet

Die einheitliche Immobilienabgabe ETAK wird für die Jahre 2008 und 2009 regulär und ohne Änderungen erhoben werden. Ab 2010 soll jedoch anstatt der ETAK wieder die Besteuerung großen Immobilienbesitzes (FMAP) eingeführt werden. Obwohl verlautbar wurde, dass hohe Freibeträge geplant seien, wird dies erneut zu einer grundlegenden Änderung bei der Besteuerung von Immobilien in Griechenland führen.
Einschneidende Änderungen sind auch hinsichtlich der Erbschaftssteuer und der Besteuerung elterlicher Zuwendungen und Schenkungen angekündigt und werden ebenfalls ab 2010 in Kraft treten.

Ausführliche Informationen sowie auch die aktuellen Bestimmungen des Runderlasses POL 1108 bietet der Beitrag ETAK – Einheitliche Immobilienabgabe in Griechenland.

Regulierung illegaler Nutzungsänderung bei Immobilien

10. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 197 1 Kommentar
Rechtswidrig in Wohnraum umgewandelte Veranden
Illegale Nutzungsaenderung teilumbauter Flächen

Die unter der Regierung Karamanlis im Juni 2009 beschlossene nachträgliche und rückwirkende „Regulierung“ der illegalen Nutzungsänderung bei Immobilien in Griechenland war von Anfang in mehrfacher Hinsicht höchst umstritten. Konkret wurde Besitzern insbesondere von Wohnhäusern und Eigentumswohnungen die Möglichkeit eröffnet, eine rechtswidrige Umwandlung offiziell nicht als Wohnraum ausgewiesener Flächen in eben solchen gegen Zahlung einer Abgabe in Höhe von 10% des sachwertorientiert ermittelten Preises der umgewandelten Fläche plus einschlägiger Nebenkosten de facto im Nachhinein legalisieren lassen zu können. Wie bereits damals von der PASOK-Partei für den Fall eines Wahlsieges angekündigt, wurde die in Rede stehende Regelung nun bis auf weiteres „eingefroren“. Das entsprechende Gesetz soll in Kooperation mit dem Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawandel modifiziert werden. Es sei angemerkt, dass bei den zuständigen Bauämtern bisher nur etwa 1.300 einschlägige Antrage gestellt worden sind.

Info: Regulierung illegaler Nutzungsänderung soll Milliarden bringen

Auto Abwrackung und Abwrackprämie in Griechenland

10. Oktober 2009 / Aktualisiert: 19. Oktober 2009 / Aufrufe: 122 Kommentare ausgeschaltet

Ende September 2009 trat in Griechenland per Ministerbeschluss ein Programm bezüglich der Abwrackung technologisch veralteter Kraftfahrzeuge in Kraft, das auch die Subventionierung des anschließenden Kaufs eines Wagens der Schadstoffklasse EURO4 oder EURO5 vorsieht. Das zeitlich bis Ende 2012 angesetzte Programm muss allerdings noch von dem – nun neuen – Parlament innerhalb von 40 Tagen ab seinem Zusammentreten genehmigt werden. Wie verlautbar wurde, wird die neue Regierung unter Jorgos Papandreou die Regelungen modifizieren, jedoch im Großen und Ganzen das derzeitige Programm übernehmen.
Detaillierte Informationen: Auto Abwrackung und Abwrackprämie in Griechenland

15 Monate Haft für Efraim und Arsenios

9. Oktober 2009 / Aktualisiert: 08. Februar 2017 / Aufrufe: 289 1 Kommentar
Abt Efraim und Moench Arsenios des Klosters Vatopedi auf Athos
Abt Efraim und Mönch Arsenios

Der Abt Efraim und der Mönch Arsenios des Kloster Vatopedi in der Mönchsrepublik Athos in Griechenland wurden jeder zu 15 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Das Gericht befand die beiden Angeklagten für schuldig, in persönlichen Telefonaten die damals zuständige Richterin am Oberlandesgericht beeinflusst und auf diese Weise in dem gerichtlichen Verfahren um einen betrügerischen Immobilienhandel den Erlass eines Urteils zu Ungunsten des Klosters verhindert zu haben.
Die in Rede stehende Richterin Maria Psalti wurde wegen Verletzung des Verfahrensgeheimnisses und ihrer richterlichten Pflichten ebenfalls zu 15 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

Das Kloster und die beiden Verurteilten stehen im Mittelpunkt eines Immobilienskandals, der unter anderem die Regierung unter Konstantinos Karamanlis schwer erschüttert hatte und sich letztendlich auch auf den Ausgang der Parlamentswahlen im Oktober 2009 ausgewirkt haben wird. Weiterführende Informationen zu dem Kloster Vatopedi sowie auch den Hintergründen des Immobilienskandals um den Vistonida-See bietet Wikipedia mit dem Beitrag Vatopedi

Haushaltsdefizit von 12 Prozent erwartet

9. Oktober 2009 / Aktualisiert: 10. Oktober 2009 / Aufrufe: 85 1 Kommentar

Das Haushaltsdefizit stieg in Griechenland während der Monate Januar – September 2009 auf rund 10% an. Nach einem Arbeitstreffen mit Wirtschaftsminister Jorgos Papakonstantinou und dem Wirtschaftsstab der neuen Regierung  Papandrou erklärte der Leiter der Griechischen Bank J. Provopoulos, dass angesichts der aktuellen Entwicklung das griechische Staatsdefizit bis Ende 2009 auf 12% oder gar noch höher steigen könne.

Bei Amtsübergabe leere Ministerien in Griechenland

9. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 254 1 Kommentar
Leeres Ministerbuero
Büro des Wirtschaftsministers bei der Amtsübergabe
(Quelle: griechische Tageszeitung TO VIMA)

Den Anlass zu der ersten Konfrontation zwischen der (neuen) Regierung Papandreou und der (ebenfalls neuen) Opposition gaben ein in der Zeitung „TO VIMA“ publiziertes Foto des völlig leeren Büros des Wirtschaftsministers und die Aussage des neuen Ministers Jorgos Papakonstantinou, sein Amtsvorgänger Jorgos Papathanasiou habe „absolut nichts zurückgelassen“.
Letzterer wies die Beschuldigung mit der Erklärung zurück, alle Akten befänden sich ordnungsgemäß bei den zuständigen Dienststellen, und warf seinem Amtsnachfolger Unerfahrenheit und Unkenntnis der Verwaltungsstruktur eines Minsiteriums vor. Er selbst halte nur ein Laptop in seinen Händen und werde dieses nach Löschung diverser privater Daten im Lauf der kommenden Woche zurückgeben.

Wie die Reportage in der Zeitung „TO VIMA“ dokumentiert, bot sich bei der Amtsübergabe allerdings auch in etlichen weiteren Ministerien und Dienststellen ein ähnliches Bild: nicht vorhandene bzw. vernichtete Unterlagen, leere Rechner, von denen alle Daten bis hin zu den Programmen und Betriebssystemen gelöscht oder kurzerhand die Festplatten entfernt worden waren, und unwillige Untergebene, die ihren neuen Dienstherren mehr oder weniger offensichtlich die Kooperation verweigern.

Handelshafen Piräus wird weiter bestreikt

8. Oktober 2009 / Aktualisiert: 19. Oktober 2009 / Aufrufe: 102 Kommentare ausgeschaltet

Die Dachorganisation der griechischen Hafenarbeiter beschloss einen neuen 24-stündigen Streik für Freitag, den 09. Oktober 2009. Über das Wochenende werden die Hafenarbeiter des Hafens Piräus ebenfalls ihrer Arbeit fernbleiben, womit sich die Dauer der Bestreikung des größten griechischen Handelshafens auf inzwischen 11 Tage summiert.
Innerhalb der Hafenanlagen von Piräus sind rund 215.000 Tonnen Handelsgüter eingeschlossen, mehr als 12.000 Container trafen erst gar nicht im Hafen ein. Im Hafenbezirk ist die Lage chaotisch, da sich endlose Schlangen von Lastwagen gebildet haben, die darauf warten, Exportgüter im Hafen zu entladen oder Importwaren zu übernehmen.

Verbindung Volos – Skiathos per Wasserflugzeug

8. Oktober 2009 / Aktualisiert: 24. April 2016 / Aufrufe: 668 Kommentare ausgeschaltet

Wasserflugzeug25 Minuten wird die Reise von Volos nach Skiathos oder von Skiathos nach Volos per Wasserflugzeug dauern. Ab dem 12. Oktober 2009 nimmt die private Fluggesellschaft ArGo Airways den Betrieb der Verbindung mit einem 9-sitzigen Wasserflugzeug und je zwei Flügen in jeder Richtung auf. Der einfache Flug kostet 55 Euro. Weitere Informationen bietet der Beitrag Volos to Skiathos 2.

Sobald die lokalen Anflugstellen fertiggestellt sind, wird die Gesellschaft auch die griechischen Inseln Alonissos und Skopelos anfliegen. Weiter ist geplant, Thessaloniki und Athen ebenfalls in die Flugpläne einzubinden.

Syntagma-Platz wegen Bombendrohungen gesperrt

7. Oktober 2009 / Aufrufe: 93 Kommentare ausgeschaltet

Nach anonymen telefonsichen Bombendrohungen wurde heute Mittag der Syntagma-Platz in Athen gesperrt. Um 12:35 Uhr rief ein Unbekannter die TV-Station ALTER an und kündigte die Explosion einer Bombe an, ohne jedoch den genauen Ort oder die Zeit der Explosion zu benennen. Eine halbe Stunde später rief der Unbekannte erneut bei dem Sender an und behauptete, die Bombe würde in 20 Minuten explodieren. Daraufhin wurde vorsorglich der gesamte Bereich um den Syntagma-Platz abgesperrt und von Experten der Abteilung für Entschärfung von Srengsätzen abgesucht. Die Bombendrohung erwies sich schließlich als üble Farce.