Internet in Griechenland langsam und teuer

18. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 246 1 Kommentar

Internet in GriechenlandUnter 30 OECD-Ländern liegt Griechenland auf Rang 23 einer Liste, welche Forscher der Universität Harvard ausgearbeitet haben und sich auf Verbreitung, Geschwindigkeit und Kosten der Breitbandnetze bezieht. Unter Nutzung von Daten der OECD, aber auch anderer Quellen bewertete das Harvarder Bergmann-Zentrum für Internet und Gesellschaft die 30 Länder in verschiedenen einschlägigen Parametern der Vernetzung.

In der Gesamtwertung liegt Griechenland auf Rang 23, wobei allerdings die Leistungen hinsichtlich der drei Basisfaktoren variieren: bei der Verbreitung (Verhältnis der Nutzer zur Gesamtbevölkerung) liegt Griechenland auf Platz 27, in Bezug auf die Zugangsgeschwindigkeiten auf Platz 23 und unter dem Kostenaspekt auf Platz 13.

Auf den 3 ersten Rängen liegen Japan, Schweden und Dänemark, während die 7 letzten Positionen Griechenland, Slowakei,  Tschechien, Irland, Ungarn, Polen, Türkei und Mexiko einnehmen. Die untersuchten Breitband-Netze umfassen nicht nur die Festverbindungen (DSL, optische Fasern), sondern auch die drahtlosen Netze (3G, WiMax).

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Leichtes Erdbeben in Thessaloniki

18. Oktober 2009 / Aufrufe: 228 Kommentare ausgeschaltet

Am frühen Sonntagnachmittag wurde um 14:57 Uhr in Thessaloniki ein leichtes Erdbeben verzeichnet. Gemäß den Messungen des Labors für Geophysik der Aristoteles-Universität Thessaloniki hatte das Erdbeben eine Stärke von 3,4 Richter. Das Zentrum des Bebens lag etwa 15 Kilometer westlich von Thessaloniki.

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Rentenerhöhung der OGA und wirtschaftlicher Ausnahmezustand

18. Oktober 2009 / Aktualisiert: 26. Oktober 2009 / Aufrufe: 134 Kommentare ausgeschaltet

Im Rahmen der Eröffnung der parlamentarischen Debatte des Regierungsprogramms sagte Ministerpräsident Papandreou eine Erhöhung der Basisrenten des Versicherungsträgers für Landwirte (OGA) um monatlich 30 Euro zu, und zwar rückwirkend ab dem 01. Oktober 2009.

Im übrigen beschrieb der Regierungschef jedoch die wirtschaftliche Lage des Landes in den dunkelsten Farben und erklärte, Griechenland befinde sich aufgrund der von der vorherigen Regierung unter Konstantinos Karamanlis hinterlassenen Defizite und Staatsschulden fortan im wirtschaftlichen Ausnahmezustand. Bezeichnenderweise zitierte Jorgos Papandreou seinen Vater Andreas Papandreou, der bei dem seinigen Regierungsantritt im Jahr 1993 angesichts der vorgefundenen chaotischen wirtschaftlichen Lage die inzwischen historische Phrase prägte: Entweder wir eliminieren das Staatsdefizit, oder das Defizit wird das Land eliminieren!

Bestreikung des Handelshafens Piräus ausgesetzt

17. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 83 1 Kommentar

Containerhafen Piräus in GriechenlandNachdem die Schlichtungsvorschläge der Ministerin für Wirtschaft, Wettbewerb und Handelsschifffahrt am Samstagnachmittag auf eine gewisse Befriedigung trafen, haben die Gewerkschaften die inzwischen fast 3 Wochen andauernde Bestreikung des größten griechischen Handelshafens Piräus vorerst beendet. Wie verlautbar wurde, soll Ministerin Luka Katseli den Gewerkschaftlern unter anderem die Wahrung ihrer arbeitsrechtlichen Privilegien und Bezüge zugesagt haben. Im übrigen wird gehofft, dass im Rahmen des weiteren Dialoges bis spätestens Anfang November eine endgültige Einigung zwischen den beteiligten Parteien ausgehandelt werden kann.

Informationen zufolge wurden die Vorschläge in Abstimmung mit der chinesischen Hafenverwaltungsgesellschaft COSCO unterbreitet, für deren Rechnung sich der chinesische Botschafter persönlich in die Verhandlungen eingeschaltet hat. Die COSCO scheint bereit zu sein, die Ausführung des mit dem griechischen Staat geschlossenen Vertrages um 2 – 3 Wochen aufzuschieben und der Hafenverwaltung Piräus (OLP) für diesen Zeitraum zu erlauben, die Ladearbeiten für Rechnung der COSCO selbst zu fakturieren. Die chinesische Gesellschaft scheint ebenfalls für eine eventuelle Kooperation mit der OLP offen zu sein, damit im Hafen kein Monopolstatus herrscht.

Förderung von Energiesparmaßnahmen an Gebäuden aufgeschoben

16. Oktober 2009 / Aufrufe: 117 Kommentare ausgeschaltet

Das bereits im Sommer 2009 beschlossene Programm „Einsparung zu Hause“ soll erst ab November anlaufen, weil laut dem Staatssekretär für Umwelt, Energie und Klimawandel Jannis Maniatis derzeit die Verfügbarkeit der vorgesehenen Fördermittel in Höhe von insgesamt 400 Millionen Euro noch nicht sichergestellt sei.
Im Rahmen des Programms sollen – sofern es wie vorgesehen anlaufen wird – Maßnahmen zur Verbesserung der Energiebilanz von Gebäuden finanziell gefördert werden, wie

  • thermische Isolierung und Isolieranstrich von Gebäuden
  • Einbau isolierter Fenster und Doppelverglasungen
  • Modernisierung von Heizungsbrennern / -kesseln
  • Umstellung von Heizungsanlagen auf Erdgas oder erneuerbare Energieträger
  • Installation von Solarboilern zur Warmwassererzeugung

Die bisherigen Regelungen sehen je nach Art des Gebäudes und der jeweiligen Maßnahme eine Förderung in Höhe von 30% – 50% der Gesamtkosten vor, wobei für letztere allerdings eine Höchstgrenze von 120.000 Euro je Gebäude vorgesehen ist.

Küstenwache soll illegale Einwanderung eindämmen

16. Oktober 2009 / Aufrufe: 81 Kommentare ausgeschaltet

Nach einem mehrstündigen Arbeitstreffen mit der Führung der griechischen Hafenpolizei kündigte der Minister für Bürgerschutz Michalis Chrisochoidis eine grundlegende Modernisierung der Hafenpolizei an. Dem Treffen wohnte auch der Oberbefehlshaber der griechischen Polizei Vasilis Tsiatouras bei.

Seitens der Führung der Hafenpolizei wurde die Notwendigkeit der personellen und materiellen Modernisierung der Einheit betont, die sich fortan ausschließlich ihrem primären Aufgabenbereich widmen soll. Weiter wurde die Gründung einer Küstenwache angekündigt, in deren Zuständigkeit insbesondere die Bekämpfung der illegalen Einwanderung über den Seeweg nach Griechenland fallen wird. Der Minister Michalis Chrisochoidis betonte, dass die Regierung sowohl den unkontrollierten massenhaften Zustrom illegaler Einwanderer als auch die Händler menschlicher Seelen nicht mehr dulden wird.

Ungedeckte Schecks erreichen neuen Höchststand

15. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 143 Kommentare ausgeschaltet

Nach Angaben der griechischen TIRESIAS Bank Information Systems SA(vergleichbar mit der deutschen SCHUFA) erreichte im Zeitraum Januar – September 2009 der Nennwert der ungedeckten Schecks und protestierten Wechsel ein Rekordvolumen von insgesamt 2,6 Milliarden Euro. Schätzungen zufolge werden sich die ungedeckten Schecks bis Ende 2009 auf ein Volumen von über 3 Mrd. Euro summieren.
Konkret wurden von den Banken in den drei ersten Quartalen des laufenden Jahres 245.788 ungedeckte Schecks über insgesamt 2,42 Mrd. Euro abgestempelt (Vorjahreszeitraum: 77.067 Schecks über insgesamt 815,3 Mio. Euro). In dem selben Zeitraum wurden 113.042 Wechsel über insgesamt 184 Mio. Euro protestiert (Vorjahreszeitraum: 126,5 Mio. Euro).

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Filippos Petsalnikos ist neuer Parlamentsvorsitzender

15. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 216 Kommentare ausgeschaltet

Filippos PetsalnikosFilippos Petsalnikos wurde zum neuen Vorsitzenden des griechischen Parlaments gewählt. Bei der Abstimmung in geheimer Wahl erhielt er 168 Stimmen, gegenüber 130 Enthaltungen und 1 ungültigen Stimme. Es ist das erste Mal, dass ein Parlamentsvorsitzender aus Nordgriechenland stammt.

Filippos Petsalnikos ist seit 25 Jahren Parlamentarier, Abgeordneter der mit 160 Sitzen im Parlament vertretenen Regierungspartei PASOK im Wahlbezirk Kastoria, bekleidete in der Vergangenheit verschiedene Ministerposten und Positionen als Staatssekretär und war auch bereits zweimal zu einem der stellvertretenden Vorsitzenden des griechischen Parlaments gewählt worden.

Staatlicher Fuhrpark soll rigoros reduziert werden

15. Oktober 2009 / Aufrufe: 130 Kommentare ausgeschaltet

Der aktuelle Umfang des staatlichen Fuhrparks in Griechenland ist unbekannt, beläuft sich jedenfalls auf weit mehr als 40.000 bis möglicherweise sogar über 60.000 Kraftfahrzeuge, die den Steuerzahler schätzungsweise jährlich etwa 350 Millionen Euro kosten. Einschlägigen Ehebungen zufolge summiert sich allein der jährliche Aufwand für Kraftstoff und Schmiermittel auf reichlich 250 Millionen Euro, wovon allerdings nur etwa 90 Millionen im Rahmen einer zweckgebundenen Nutzung der zahllosen Dienstwagen anfallen. Das übrige Geld fließt in Form illegaler Sachleistungen oder Vorteilsnahmen in private Taschen.

Die neue Regierung Papandreou will diesem maßlosen Missbrauch endlich Einhalt gebieten und sowohl den Umfang der staatlichen Fahrzeugflotte als insbesondere auch die generöse Zuteilung von Dienstwagen nachhaltig beschneiden. Innenminister Jannis Ragkousis erwartet bis Ende Oktober von allen öffentlichen Trägern eine detaillierte Inventur des jeweiligen Fahrzeugbestandes. Neuanschaffungen von Dienstfahrzeugen werden für die nächsten 3 Jahre global eingefroren, und bezüglich der Art bzw. des Hubraums einschlägiger Fahrzeuge gelten fortan strikte Beschränkungen. Nicht nur die bisherigen Nutznießer auf allen Ebenen der Verwaltung, sondern auch hochrangigere Funktionäre, Politiker, Parlamentarier und sogar Regierungsmitglieder werden von ihren kostspieligen Privilegien Abschied nehmen müssen.

ATHEX erreicht neuen Höchststand

14. Oktober 2009 / Aufrufe: 91 Kommentare ausgeschaltet

Der griechische Börsenindex ATHEX erreichte am 14. Oktober 2009 den höchsten Stand seit 13 Monaten. Während der Sitzung dieses Tages wurde ein Anstieg von 3,17% verzeichnet, womit der ATHEX auf 2.896,91 Punkte kletterte. Der Gesamtwert aller Transaktionen an der Börse in Athen belief sich auf 437,9 Millionen Euro, bei einem Volumen vorvereinbarter Termingeschäfte von 27,3 Millionen Euro.

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