Griechenland erteilte tausende Goldene Visa

Bis Ende 2016 wurden von Griechenland über 5000 sogenannte Greek Golden Visa an aus Drittländern stammende Investoren und deren Verwandte ausgegeben.

Das griechische Ministerium für Wirtschaft und Wachstum organisierte jüngst eine Begegnung mit Faktoren des Immobilienmarkts und diverser Anwaltskanzleien, die aktiv in der Promotion des Programms „Greek Golden Visa“ tätig sind.

Das konkrete Programm bietet Staatsangehörigen sogenannter Drittländer und Mitgliedern ihrer Familien Aufenthaltsgenehmigungen, wenn sie mehr als 250.000 Euro in Immobilien oder jede beliebige andere Investitionsaktivität in Griechenland investieren. Inhaber solcher „Titel“ können sich innerhalb der gesamten EU frei bewegen. Weiterlesen

Türkische Putschisten fliehen nach Griechenland

Laut einem Bericht der Hurriyet setzen Putschisten sich aus der Türkei nach Griechenland ab, indem sie sich als syrische Flüchtlinge ausgeben.

In einem jüngst in der (wohlgemerkt „regierungsfreundlichen“ …) türkischen Zeitung „Hurriyet“ publizierten Artikel erging die Rede von einem Strom sich nach Griechenland absetzender Personen, die verdächtigt werden, mit der sogenannten „Fethulha-Terrororganisation“ (FETO) in Verbindung zu stehen, die von der türkischen Regierung (sprich Erdogan) beharrlich beschuldigt wird, den misslungenen Putsch im Juli 2016 organisiert zu haben.

Die türkische Zeitung berichtet, die konkreten Personen versuchen sich nach Griechenland abzusetzen, indem sie sich als syrische Flüchtlinge ausgeben. Die der Beteiligung an dem Putschversuch Verdächtigten, welche die Türkei verlassen wollen, sammeln sich in Dörfern im Nordwesten der Provinz Adrianopel (Edirne), um nach Didymoticho und Soufli zu gelangen, welche Route häufig die nach Europa strebenden syrischen Flüchtlinge benutzen. Weiterlesen

Griechenland steht vor einer sozialen und humanitären Katastrophe

Die Verschuldung Griechenlands reißt nicht nur wirtschaftliche Wunden und die Bürger des Landes stehen vor einer sozialen und humanitären Katastrophe.

Die britische Zeitung „Independent“ berichtete jüngst, die von der griechischen Verschuldung geöffnete Wunde sei nicht nur wirtschaftlicher Natur. Wie der Redakteur schreibt, bekommen das durch die Krise verursachte Leiden die anfälligsten Gruppen der Bevölkerung zu spüren, einschließlich der alten Menschen.

Die Besorgnis in Griechenland verlängert sich, wie in einer Erklärung Deutschlands Wirtschaftsminister Jens Spahn in Erinnerung rief, der eine Einigung mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) für möglich hält, die keine Erleichterung der griechischen Verschuldung fordert, damit – wie er meinte – die Gläubiger keine Verluste bezüglich ihrer Kredite erleiden. Weiterlesen

Griechenland verlor durch Bankenrettungen bereits 30 Mrd Euro

Griechenland kostete die Rettung seiner Banken schon rund 30 Milliarden Euro, während die Big Four sich an der Rettung europäischer Banken dumm und dämlich verdienten.

Laut einer Untersuchung der in Amsterdam ansässigen Transnational Institute (TNI) wurde Griechenland aus der Rettung der europäischen Banken um 29,8 Mrd. Euro geschädigt und vier große Gesellschaften vereidigter Buchprüfer (Wirtschaftsprüfungsgesellschaften), nämlich die sogenannten „Big Four“ (PricewaterhouseCoopes, Ernst & Young, Deloitte und KPMG), gingen aus der Rettung der europäischen Banken als die großen Gewinner hervor.

Verlierer sind die selbigen Länder, die ihnen – und zwar speziell auf Ermunterung seitens der EU – ihre Rettung antrugen: Griechenland hatte Verluste in Höhe von 29,8 Mrd. Euro, also 10% der gesamten öffentlichen Verschuldung, Spanien in Höhe von 45,5 Mrd. Euro und Irland in Höhe von 46,6 Mrd. Euro. Weiterlesen

Würden Sie Griechenland Geld leihen?

Der vielbeschworene Gang Griechenlands an die internationalen Finanzmärkte soll nun endlich im Frühjahr 2018 erfolgen, nur glaubt niemand wirklich daran.

Glaubt jemand, Griechenland könne nächstes Jahr (2018) an die Märkte gehen und zu guten Preisen (seine) Verschuldung verkaufen? Und was wird es den Investoren zeigen? Das stabile politische Umfeld? Die attraktive Investitionslandschaft? Die reduzierte Verschuldung?

Ein simpler und zugleich effizienter Test bezüglich des Bildes eines Politikers ist, sich selbst (ehrlich) zu fragen, ob man ihm sein Geld anvertrauen würde. Hätte man eine Schafherde, würde man sie ihm übergeben um sie zu weiden? Weiterlesen