Datenschutzbehörde verbietet Autovermietern in Griechenland schwarze Liste

10. März 2010 / Aufrufe: 188 Kommentare ausgeschaltet

Das Plenum der Behörde für den Schutz von Daten persönlicher Natur wies den Antrag des Verbandes touristischer Autovermieter in Griechenland auf Führung einer Liste unseriöser Kunden ab.

Konkret wollte der Verband touristischer Autovermietungsunternehmen (STEEA) in Griechenland eine Datenbank mit den persönlichen Daten „fauler“ bzw. unseriöser Kunden anlegen und den Mitgliedern des Verbandes per Internet (sprich über einen passwortgeschützten Mitgliederbereich) exklusiven Zugriff auf diese kontinuierlich und zeitnah aktualisierte Datenbank gewähren.
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Zwei Erdbeben zwischen Euböa und Skopelos in Griechenland

9. März 2010 / Aufrufe: 439 Kommentare ausgeschaltet

Am frühen Morgen des 09. März 2010 ereigneten sich in Griechenland zwei Erdbeben im Seegebiet zwischen Euböa und Skopelos.

Der erste Erdstoß wurde am Dienstagmorgen um 04:00 Uhr verzeichnet und erreichte eine Stärke von 4 Richter. Das zweite Beben fand um 04:55 Uhr statt und erreichte eine Stärke von 4,3 Richter. Das Epizentrum beider Beben lag im Meeresgebiet zwischen der Halbinsel Euböa und der Insel Skopelos. Beide Erschütterungen waren auch auf Attika wahrnehmbar. Verletzte oder Sachschäden wurden nicht gemeldet.

Die Seismologen sehen keinen Zusammenhang mit dem Erdbeben in der Türkei mit einer Stärke von 6 Richter, welches am 08. März 2010 in der ostanatolischen Provinz Elazig große Zerstörungen verursachte und weit über 50 Todesopfer forderte.

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Konto für Spenden zur Minderung des Staatsdefizits in Griechenland

9. März 2010 / Aktualisiert: 09. März 2010 / Aufrufe: 235 1 Kommentar

Bei der Griechischen Bank wurde ein „Solidaritätskonto zur Tilgung des staatlichen Defizits“ eröffnet, auf welches die Bürger des Landes und die Griechen im Ausland freiwillig jeden beliebigen Betrag einzahlen können.

Die Daten des Solidaritätskontos lauten IBAN GR 04 010 0024 0000000026132462 und SWIFT/BIC BNGRGRAA. Auf Anweisung des Präsidenten der Griechischen Bank Jorgos Provopoulos sollen für Einzahlungen und Überweisungen auf dieses Kontos keine Provisionen erhoben werden.

Die Initiative zur Einrichtung eines Fonds zur Unterstützung Griechenlands hatte mit seinem diesbezüglichen Vorschlag der Präsident des griechischen Parlaments Filippos Petsalnikos angestoßen. Die Oberaufsicht wurde Staatspräsident Karolos Papoulias angetragen.

Die Griechische Bank wird fortan das Parlament in regelmäßigen Abständen über das finanzielle Ergebnis der Aktion und den Transfer der Gelder auf das ausschließlich zur Tilgung des Staatsdefizits bestimmte Konto informieren.

Erdbeben bei Nafpaktos in Griechenland

8. März 2010 / Aufrufe: 164 Kommentare ausgeschaltet

Am Nachmittag des 08. März 2010 wurde in Griechenland im Gebiet bei Nafpaktos ein Erdbeben mit einer Stärke von 4,2 Richter verzeichnet.

Konkret ereignete sich die Erschütterung am Montagnachmittag um 15:12 Uhr. Laut dem geodynamischen Institut der nationalen Sternwarte Athen lag das Epizentrum des Bebens rund 150 Kilometer westlich von Athen bzw. etwa 25 Kilometer östlich von der Stadt Nafpaktos.  Meldungen über Verletzte oder nennenswerte Sachschäden liegen nicht vor.

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Bürger befürchten gesellschaftliche Explosion in Griechenland

7. März 2010 / Aktualisiert: 24. September 2017 / Aufrufe: 319 Kommentare ausgeschaltet

Eine gesellschaftliche Explosion infolge der beschlossenen Sparmaßnahmen in Griechenland befürchtet die Mehrzahl der Bürger laut einer Erhebung der Kapa Research vom 04. März 2010.

86,9% der befragten Bürger sehen eskalierende Proteste und gesellschaftliche Unruhen voraus (sehr wahrscheinlich 48,7%, recht wahrscheinlich 38,2%), während 85,2% erwarten, dass sich die Schere zwischen den Reicheren und Ärmeren weiter öffnen wird.

69,1% der Befragten vertreten den Standpunkt, dass die Sparmaßnahmen vorläufiger Natur, sprich zeitlich begrenzt sein müssen. Bezeichnenderweise antworteten 26,8% der Befragten, dass sich die Sparmaßnahmen niemals auszahlen werden. 26% glauben dagegen, dass die Maßnahmen in ein bis zwei Jahren Ergebnisse bringen werden, und 20% setzen diesen Zeitraum auf drei bis fünf Jahre an.
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Mehrwertsteuer und Benzinpreis heizen Teuerung in Griechenland an

5. März 2010 / Aktualisiert: 09. Mai 2010 / Aufrufe: 1.191 1 Kommentar

Die am 04. März 2010 beschlossene Erhöhung der Mehrwertsteuer und Benzinpreise in Griechenland wird sich vermutlich unmittelbar und nachhaltig auf die Teuerungsrate auswirken.

Laut einem Bericht der griechischen Tageszeitung To Vima wird die von 9% auf 10% (ermäßigter Satz) und von 19% auf 21% (regulärer Satz) erhöhte Mehrwertsteuer in Kombination mit der erneuten Erhöhung der Mineralölsteuer die Inflationsrate um etwa 2% in die Höhe treiben. Es wird erwartet, dass die Teuerungsrate in Kürze sogar den Wert von 4% übersteigt, während sich – wie Marktkreise betonen – der Konjunkturrückgang in der griechischen Wirtschaft weiter verstärken wird.
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Benzinpreise in Griechenland steigen weiter

4. März 2010 / Aufrufe: 2.342 Kommentare ausgeschaltet

Die am 03. März 2010 beschlossene erneute Erhöhung der Mineralölsteuer in Griechenland hat die Preise für Benzin und Diesel prompt in die Höhe getrieben. In Athen stieg der Benzinpreis auf bis zu 1,50 Euro pro Liter normales Bleifrei.

Nach der am Mittwoch (03.03.2010) von der griechischen Regierung angekündigten erneuten Erhöhung der Mineralölsteuer von (jeweils „netto“) 8 Cent pro Liter Benzin und 3 Cent pro Liter Diesel sahen sich die Konsumenten bereits am Donnerstag mit für Benzin um 10 Cent und für Diesel um 5 Cent pro Liter erhöhten Treibstoffpreisen konfrontiert. Da allerdings die erhöhten Sätze der Mehrwertsteuer erst ab dem 15. März 2010 zur Anwendung kommen sollen, wird dies zu einem weiteren Preisschub bei Benzin und Diesel sowie dann auch auch Heizöl führen.

Es sei angemerkt, dass der Preis für normales Bleifrei derzeit im Durchschnitt bei etwa 1,35 Euro pro Liter liegt, jedoch selbst in Athen auch bereits Preise von bis zu 1,50 Euro pro Liter gefordert werden. In der Summe sind in Griechenland die Kraftstoffpreise während der vergangenen drei Monate um rund 30% gestiegen.

Erneute Steuererhöhungen und harte Sparmaßnahmen in Griechenland

3. März 2010 / Aktualisiert: 03. Juni 2010 / Aufrufe: 2.051 5 Kommentare

In Griechenland wurden am 03. März 2010 erneute Erhöhungen der Verbrauchssteuern (Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, Tabaksteuer, Getränkesteuer usw.), Sonderabgaben und harte Sparmaßnahmen beschlossen.

Das am Mittwoch von der griechischen Regierung beschlossene Paket der zusätzlichen Sparmaßnahmen wurde noch am selben Tag im Eilverfahren ins Parlament gebracht und wird  ab Donnerstag (04. März 2010) in Kraft treten. Von den Steuererhöhungen und Sparmaßnahmen erhofft sich der Fiskus Einsparungen und Mehreinnahmen in Höhe von insgesamt etwa 5 Milliarden Euro.
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Verdacht auf Verbindungen zwischen Polizeibeamten und Drogenhändlern in Griechenland

3. März 2010 / Aufrufe: 251 Kommentare ausgeschaltet

Die Staatsanwaltschaft des Oberlandesgerichts Thessaloniki in Griechenland hat wegen des Verdachts auf Verbindungen zwischen korrupten Polizeibeamten und Drogenhändlern eine Untersuchung eingeleitet.

Wie am Dienstag, dem 02. März 2010 bekannt wurde, hat Oberstaatsanwalt Jorgos Bobolis der Generalstaatsanwaltschaft  Thessaloniki die Untersuchung eventueller Verbindungen zwischen korrupten Polizeibeamten und Drogenhändlern in den Präfekturen Pellas, Drama und Magnisia angeordnet. Konkret handelt es sich um drei Fälle in den Jahren 2008 und 2009.
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Erneut 48-stündiger Streik bei Finanzämtern in Griechenland

1. März 2010 / Aufrufe: 362 Kommentare ausgeschaltet

Die Beamten der Finanzämter in Griechenland haben aus Protest gegen die geplante Kürzung ihrer Gehälter und Zulagen einen weiteren 48-stündigen Streik für den 8. und 9. März 2010 angekündigt.

Obwohl die endgültigen Maßnahmen zur Minderung des Haushaltsdefizits Griechenlands noch nicht verkündet worden sind, zeichnen sich erheblich umfangreichere Kürzungen der Gehälter und Zulagen auf dem allgemeinen öffentlichen Sektor ab bisher erwartet. Die Gewerkschaften haben jedoch jede weitere Kürzung der Bezüge zum „casus belli“ erklärt und zeigen sich fest entschlossen, die geplanten Sparmaßnahmen um jeden Preis verhindern zu wollen.

Es sei angemerkt, dass in Griechenland inzwischen die Periode der Einreichung der jährlichen Einkommenssteuererklärungen begonnen hat jeder weitere Streik der Finanzbeamten zu beachtlichen Problemen führen wird. Das Finanzministerium sah sich aus organisatorischen Gründen bereits gezwungen, die ursprünglich ab dem 01. März 2010 nach Steuernummern gestaffelt endenden Eingabefristen um knapp 2 Wochen zu verlängern. Jede weitere Verzögerung bei der Bearbeitung der Steuererklärungen wird die heikle Finanzlage des Fiskus noch weiter verschärfen.

Weitere Informationen bietet der Artikel Einkommenssteuererklärung in Griechenland