Griechenlands Gerichtssystem lähmt Business

4. März 2019 / Aufrufe: 301 Kommentare ausgeschaltet

Das Gerichtssystem in Griechenland stellt einen Hemmschuh bei den Investitionen, für das Unternehmertum, aber auch im Alltag der Bürger dar.

Eine Untersuchung des Instituts für Forschung und Politik „diaNEOsis“ zeigt, dass in Griechenland für die Lösung eines simplen Rechtsstreits im Durchschnitt 4,5 Jahre nötig sind.

Laut der besagten Studie, an der sieben Justizdiener mitarbeiteten, die einen detaillierten und analytischen Vorschlag für eine radikale Neugestaltung des Gerichtssystems in Griechenland präsentieren, stellen die Probleme des griechischen Gerichtssystems einen Hemmschuh bei den Investitionen, im Unternehmertum, aber auch im Alltag der Bürger dar.
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Griechenlands Überschüsse sind unrealistisch

3. März 2019 / Aufrufe: 240 Kommentare ausgeschaltet

Pierre Moscovici charakterisiert die von Griechenland bis 2060 zugesagten hohen Primärüberschüsse als nicht realistisch.

In Griechenland zu den Mitgliedern des parlamentarischen Ausschusses für Finanzen und Europäische Angelegenheiten sprechend charakterisierte Pierre Moscovici die Zusagen der griechischen Regierung bezüglich der primären Überschüsse bis 2060 als nicht realistisch.

Der europäische Kommissar für Wirtschafts- und Währungsthemen wiederholte, „die Vereinbarungen müssen eingehalten werden„, fügte jedoch an anderer Stelle an, „da diese Überschüsse nicht realistisch sind, müssen sie irgendwann so wie so gesenkt werden, jedoch muss dies im Rahmen von Vereinbarungen erfolgen, die abgeschlossen und verwirklicht werden„. Parallel stellte er klar, dass die Kommission gegen die hohen Überschuss-Ziele war, der IWF sie jedoch durchsetzte und die griechische Regierung sie akzeptierte.
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Besteuerung ausländischer Fahrzeuge in Griechenland

2. März 2019 / Aufrufe: 606 Kommentare ausgeschaltet

Steuerliche Veranlagung für Pkw mit ausländischen Kennzeichen in Griechenland.

Unter Anwendung des Inhalts eines auf 1989 datierten Runderlasses der Steuerverwaltung stellt die Steuerverwaltung klar, dass sogar auch in den Fällen, in denen ein Fahrzeug im Ausland zugelassen worden ist, also ausländische Kennzeichen führt, es dessen Eigentümer in Griechenland mit Lebenshaltungsindiz und Steuer luxuriöser Lebensführung belastet, sofern das Fahrzeug sich in Griechenland im Verkehr befindet und sein Eigentümer seinen Steuerwohnsitz in Griechenland hat.

Das Thema, das im Wesentlichen der Praxis des Verkehrs von Fahrzeugen mit hauptsächlich bulgarischen Kennzeichen auf den griechischen Straßen eine große Schranke setzt, wird durch einen Beschluss der Direktion für die Lösung von Differenzen geklärt, die ein Steuerpflichtiger anrief, der in Nordgriechenland ausfindig gemacht wurde, ein hubraumstarkes Fahrzeug (vom Typ SUV) mit Kennzeichen des Nachbarlands zu führen.
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Horrende Mobildaten-Tarife in Griechenland

1. März 2019 / Aufrufe: 507 Kommentare ausgeschaltet

Bei den Kosten der Datenübertragung per Mobilfunk zählt Griechenland zu den teuersten Ländern der Europäischen Union.

Laut dem am 25 Februar 2019 bekannt gegebenen letzten Bericht der Europäischen Kommission „Mobile Data Prices in Europe“ zählt Griechenland zusammen mit Zypern, Tschechien und Slowakei zu den teuersten Ländern der Europäischen Union. In dem Bericht sind die Angebote jeweils zwei der drei größten Mobilfunk-Provider in jedem Land umfasst.

Es sei angemerkt, dass in Griechenland die Preise sowohl mit der sogenannten Mobiltelefonie-Abgabe (die analog zur Höhe der Rechnung ab 12% beginnt und bis zu 20% erreicht) als auch dem Höchstsatz der Mehrwertsteuer (24%) belastet werden.
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Kommission zeigt Griechenland Rote Karte

28. Februar 2019 / Aufrufe: 391 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland bekam von der Europäischen Kommission wegen Banken, DEI und Mindestlohn die Rote Karte gezeigt.

Der Bericht der Europäischen Kommission im Rahmen des Europäischen Wirtschaftshalbjahrs, der die makroökonomischen Ungleichgewichte bei allen Mitgliedstaaten der EU untersucht, gelangt zu der Feststellung, dass trotz des Fortschritts, den die griechische Wirtschaft in den letzten Jahren verzeichnet hat, immer noch „übermäßige Ungleichgewichte“ wie die hohe öffentliche Verschuldung, die Arbeitslosigkeit und die notleidenden Kredite bestehen.

Laut dem diesjährigen Bericht, in dem zum ersten Mal nach dem Ausgang aus dem Memorandum erscheint, begegnen drei Länder „übermäßigen Ungleichgewichten“ Griechenland, Zypern und Italien) und zehn Länder begegnen „Ungleichgewichten“ (Bulgarien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Kroatien, Irland, Holland, Portugal, Rumänien und Schweden).
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Griechenland braucht niedrigere Erbschaftsteuer

27. Februar 2019 / Aufrufe: 355 Kommentare ausgeschaltet

Die hohen Steuern auf Erbschaften und elterliche Zuwendungen in Griechenland verursachen einen viel größeren Schaden als sie an Einnahmen einbringen.

Der ehemalige Finanzminister Petro Doukas vertritt die Ansicht, in Griechenland müsse die Erbschaftsteuer gesenkt werden. Laut seinem einschlägigen Vorschlag sollten die Sätze für die Steuern auf Erbschaften und elterliche Zuwendungen unabhängig von deren Höhe auf 2% – 3% gesenkt werden.

Es wäre eine große psychologische und wirtschaftliche Atempause für die Griechen„, führt Petros Doukas an und fährt fort: „Sätze der Größenordnung von 15% – 45% verursachen großen familiären Aufruhr und sind katastrophal, weil es fast unmöglich ist, dass jemand so viel Bargeld auftreibt um solche Steuern zu bezahlen, sei es auch in 23 monatlichen Raten! Er wird gezwungen sein, Immobilien und Aktien zu verhökern, sein Unternehmen zu schließen oder sein Erbe auszuschlagen!„, merkt er an.
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Befreiung von Kommunalgebühren in Griechenland

26. Februar 2019 / Aufrufe: 336 Kommentare ausgeschaltet

Neue Frist für Deklarationen zur Befreiung nicht öffentlich elektrifizierter Immobilien in Griechenland von Gemeindegebühren.

In einer in Griechenland von Innenminister Alexis Charitsis dem Parlament vorgelegten Multi-Gesetzesvorlage ist eine Regelung umfasst, die eine Verlängerung bis zum 31 Dezember 2019 für die Frist vorsieht, innerhalb derer die Eigentümer von Immobilien, die von der (öffentlichen) Stromversorgung getrennt worden ist, bei ihrer Gemeinde die erforderlichen Unterlagen einreichen können, damit sie von den entsprechenden / anteilmäßigen Reinigungs- und Beleuchtungsgebühren befreit werden und gleichzeitig die Streichung der Schulden aus eventuell bis zum Datum der Deklaration verhängten Gebühren sicherzustellen.
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Griechenland bremst Willkür des Finanzamts

25. Februar 2019 / Aufrufe: 378 Kommentare ausgeschaltet

Die in Griechenland seitens der Finanzämter praktizierte Willkür rief mittlerweile sogar die Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen auf den Plan.

In Griechenland bemüht sich die „Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE), die Welle der Widersprüche der Steuerpflichtigen an die „Direktion für Lösung von Differenzen“ (DED) zu stoppen, aber auch den Strapazen der Steuerpflichtigen zu begegnen.

Die Leitung der AADE forderte die Leiter aller Steuerbehörden auf, besonders achtsam zu sein, wenn sie Fälle Steuerpflichtiger handhaben, die „originär“ sind und für die keine anweisenden / auslegenden Runderlasse oder Umsetzungsbeschlüsse ergangen sind.
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„Bittere“ Medikamente für Patienten in Griechenland

24. Februar 2019 / Aufrufe: 407 Kommentare ausgeschaltet

Die Patienten entrichten in Griechenland 2018 für den Kauf benötigter Medikamente fast eben so viel Geld aus eigener Tasche wie Kassen und Staat.

In Griechenland verursacht bei den Patienten der Kauf der benötigten Medikamente einen wirtschaftlichen Aderlass, da sich erweist, dass in einer Krisenzeit die Bürger aus eigener Tasche fast eben so viel wie der Staat bzw. die Kassen beisteuern um Präparate zu kaufen.

Die aus den offiziellen Aufzeichnungen hervorgehenden Beträge zeigen die Größe der Selbstbeteiligung der Patienten – einer Selbstbeteiligung, die sich nicht nur aus den analog zu der Erkrankung festgesetzten Sätzen (0%, 10% und 25%), sondern auch versteckten Belastungen ergibt, die das Geld, das die Versicherten aus eigener Tasche (zu-) zahlen müssen, sogar auch verdoppeln können.
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Griechenland erhebt neue Abzocke auf Kosmetika

23. Februar 2019 / Aufrufe: 415 Kommentare ausgeschaltet

Ein Gesetzentwurf des Gesundheitsministeriums in Griechenland sieht eine neue Abgabe auf Kosmetika vor.

In Griechenland bereitet das Gesundheitsministerium einen neuen „Tribut“ auf Kosmetika zu dem Zweck vor, Einnahmen zu generieren, die direkt an die Nationale Medikamenten-Aufsichtsbehörde (EOF) abgeführt werden sollen, um die von dem Träger unterhaltenen Laboratorien für mehr und bessere Kontrollen zu stärken.

Die Kosten der neuen Abzocke sollen eine rückwirkende Geltung haben und rückwirkend ab Anfang 2018 entrichtet werden.
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