Griechenland beklaut erneut die Rentner

7. März 2017 / Aufrufe: 1.004 2 Kommentare

In Griechenland gilt rückwirkend ab Juni 2016 für alle Renten ein Plafond von 2000 und im Fall des Anspruchs auf mehre Renten insgesamt 3000 Euro brutto monatlich.

Ab April 2017 werden in Griechenland die Bezüge aller Rentner und Pensionäre, die bisher monatlich einen Betrag von über 2.000 Euro brutto, sofern es sich um eine einzige Rente handelt, oder über 3.000 Euro brutto bezogen, wenn sie mehr als eine Rente erhalten, beschnitten ausgezahlt werden, da der – aus der Zwangsfusion aller bisherigen Rentenkassen hervorgegangene – „Einheitliche Sozialversicherungsträger“ (EFKA) jeden über die neuen Höchstgrenzen hinausgehenden Betrag einbehalten sowie gegebenenfalls sogar rückwirkend ab dem 01 Juni 2016 einfordern wird.

Diese Einbehaltung / Rückforderung wird in monatlichen Raten gleicher Höhe selbst auch bei all Denen erfolgen, die nach Juni 2016 die neuen Höchstgrenzen überschreitende Rentenbeträge erhalten bzw. bewilligt bekommen haben.
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Deutschland verschärft humanitäre Krise in Griechenland

6. März 2017 / Aufrufe: 650 1 Kommentar

PRO ASYL lastet Deutschland an, mangels politischen Willens der Regierung zur Zuspitzung der humanitären Krise in Griechenland beizutragen.

Günter Burkhardt, Geschäftsführer der Organisation Pro Asyl, hält wegen der Verzögerungen bei der vereinbarten Aufnahme von Flüchtlingen auch Deutschland für die Zuspitzung der Flüchtlingskrise in Griechenland verantwortlich.

Wie jüngst die Berliner Zeitung „Tagesspiegel“ schrieb, beschuldigt die humanitäre Nicht-Regierungsorganisation (NRO) die deutsche Regierung „mangelnden politischen Willens“ und merkt dabei an:
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Ungarn baut neuen Elektrozaun gegen Flüchtlinge

5. März 2017 / Aufrufe: 1.879 2 Kommentare

Ungarn begann an seiner Südgrenze mit dem Bau eines neuen High-Tech-Elektrozauns.

An den südlichen Grenzen Ungarns wurde mit der Errichtung eines mit modernster Technologie ausgestatteten neuen Grenzzauns begonnen.

Informationen zufolge, auf welche sich die Nachrichtenagentur Reuters beruft, wird der stahlverstärkte Grenzzaun jedem, der ihn berührt, einen „milden“ Stromschlag verpassen. Der neue Grenzzaun wird ebenfalls mit Temperatursensoren, Kameras und Lautsprecheranlagen zur Ansage in etlichen Sprachen formulierter Anweisungen ausgestattet sein.
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Haushalte in Griechenland haben Eigentum, aber kein Geld

4. März 2017 / Aufrufe: 1.897 1 Kommentar

Ein relativ großer Anteil der Haushalte in Griechenland verfügt über Wohneigentum und sogar Autos und Ferienwohnungen, jedoch eine nur sehr geringe Liquidität.

In seinem Wochenbericht über die wirtschaftlichen Entwicklungen in Griechenland die Schlussfolgerungen aus der regelmäßigen Untersuchung der Europäischen Zentralbank (EZB) über Finanzierung und Konsum der privaten Haushalte präsentierend betont der griechische Industrie- und Unternehmensverband (SEB), dass die – wenn auch geschwächte – Familie immer noch als soziales Sicherheits- und Schutznetz funktioniert.

Laut der Untersuchung leben zwar die griechischen Haushalte zu einem verhältnismäßig großen Grad im eigenen Heim und haben ein Auto (und etliche auch eine Ferienwohnung), jedoch sind ihre Bankguthaben in der Regel sehr niedrig und sie begegnen Schwierigkeiten bei der Bedienung ihrer Kredite.
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Juncker fühlt sich in Griechenland besonders beliebt

3. März 2017 / Aufrufe: 523 Kommentare ausgeschaltet

Jean Claude Junker meint, in Griechenland der beliebteste europäische Politiker zu sein.

Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, hat das Gefühl, in Griechenland besonders populär zu sein.

Ich bin in Griechenland der beliebteste europäische Politiker„, erklärte der Kommissions-Chef während einer Pressekonferenz, die er nach Abschluss der Plenums-Debatte über das Weißbuch der Kommission bezüglich der Zukunft Europas zusammen mit dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, Antonio Tajani, gab.
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Griechenland erteilte tausende Goldene Visa

2. März 2017 / Aufrufe: 2.418 Kommentare ausgeschaltet

Bis Ende 2016 wurden von Griechenland über 5000 sogenannte Greek Golden Visa an aus Drittländern stammende Investoren und deren Verwandte ausgegeben.

Das griechische Ministerium für Wirtschaft und Wachstum organisierte jüngst eine Begegnung mit Faktoren des Immobilienmarkts und diverser Anwaltskanzleien, die aktiv in der Promotion des Programms „Greek Golden Visa“ tätig sind.

Das konkrete Programm bietet Staatsangehörigen sogenannter Drittländer und Mitgliedern ihrer Familien Aufenthaltsgenehmigungen, wenn sie mehr als 250.000 Euro in Immobilien oder jede beliebige andere Investitionsaktivität in Griechenland investieren. Inhaber solcher „Titel“ können sich innerhalb der gesamten EU frei bewegen.
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Türkische Putschisten fliehen nach Griechenland

1. März 2017 / Aufrufe: 410 Kommentare ausgeschaltet

Laut einem Bericht der Hurriyet setzen Putschisten sich aus der Türkei nach Griechenland ab, indem sie sich als syrische Flüchtlinge ausgeben.

In einem jüngst in der (wohlgemerkt „regierungsfreundlichen“ …) türkischen Zeitung „Hurriyet“ publizierten Artikel erging die Rede von einem Strom sich nach Griechenland absetzender Personen, die verdächtigt werden, mit der sogenannten „Fethulha-Terrororganisation“ (FETO) in Verbindung zu stehen, die von der türkischen Regierung (sprich Erdogan) beharrlich beschuldigt wird, den misslungenen Putsch im Juli 2016 organisiert zu haben.

Die türkische Zeitung berichtet, die konkreten Personen versuchen sich nach Griechenland abzusetzen, indem sie sich als syrische Flüchtlinge ausgeben. Die der Beteiligung an dem Putschversuch Verdächtigten, welche die Türkei verlassen wollen, sammeln sich in Dörfern im Nordwesten der Provinz Adrianopel (Edirne), um nach Didymoticho und Soufli zu gelangen, welche Route häufig die nach Europa strebenden syrischen Flüchtlinge benutzen.
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Griechenland steht vor einer sozialen und humanitären Katastrophe

28. Februar 2017 / Aufrufe: 3.471 3 Kommentare

Die Verschuldung Griechenlands reißt nicht nur wirtschaftliche Wunden und die Bürger des Landes stehen vor einer sozialen und humanitären Katastrophe.

Die britische Zeitung „Independent“ berichtete jüngst, die von der griechischen Verschuldung geöffnete Wunde sei nicht nur wirtschaftlicher Natur. Wie der Redakteur schreibt, bekommen das durch die Krise verursachte Leiden die anfälligsten Gruppen der Bevölkerung zu spüren, einschließlich der alten Menschen.

Die Besorgnis in Griechenland verlängert sich, wie in einer Erklärung Deutschlands Wirtschaftsminister Jens Spahn in Erinnerung rief, der eine Einigung mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) für möglich hält, die keine Erleichterung der griechischen Verschuldung fordert, damit – wie er meinte – die Gläubiger keine Verluste bezüglich ihrer Kredite erleiden.
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Griechenland verlor durch Bankenrettungen bereits 30 Mrd Euro

27. Februar 2017 / Aufrufe: 1.149 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland kostete die Rettung seiner Banken schon rund 30 Milliarden Euro, während die Big Four sich an der Rettung europäischer Banken dumm und dämlich verdienten.

Laut einer Untersuchung der in Amsterdam ansässigen Transnational Institute (TNI) wurde Griechenland aus der Rettung der europäischen Banken um 29,8 Mrd. Euro geschädigt und vier große Gesellschaften vereidigter Buchprüfer (Wirtschaftsprüfungsgesellschaften), nämlich die sogenannten „Big Four“ (PricewaterhouseCoopes, Ernst & Young, Deloitte und KPMG), gingen aus der Rettung der europäischen Banken als die großen Gewinner hervor.

Verlierer sind die selbigen Länder, die ihnen – und zwar speziell auf Ermunterung seitens der EU – ihre Rettung antrugen: Griechenland hatte Verluste in Höhe von 29,8 Mrd. Euro, also 10% der gesamten öffentlichen Verschuldung, Spanien in Höhe von 45,5 Mrd. Euro und Irland in Höhe von 46,6 Mrd. Euro.
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Würden Sie Griechenland Geld leihen?

26. Februar 2017 / Aufrufe: 814 2 Kommentare

Der vielbeschworene Gang Griechenlands an die internationalen Finanzmärkte soll nun endlich im Frühjahr 2018 erfolgen, nur glaubt niemand wirklich daran.

Glaubt jemand, Griechenland könne nächstes Jahr (2018) an die Märkte gehen und zu guten Preisen (seine) Verschuldung verkaufen? Und was wird es den Investoren zeigen? Das stabile politische Umfeld? Die attraktive Investitionslandschaft? Die reduzierte Verschuldung?

Ein simpler und zugleich effizienter Test bezüglich des Bildes eines Politikers ist, sich selbst (ehrlich) zu fragen, ob man ihm sein Geld anvertrauen würde. Hätte man eine Schafherde, würde man sie ihm übergeben um sie zu weiden?
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