Griechenlands Banken verhökern rote Kredite

8. Juli 2018 / Aufrufe: 483 2 Kommentare

Auf Druck der nationalen Zentralbank und des ESM beschleunigen Griechenlands Banken die Veräußerungen leistungsgestörter Positionen zu Spottpreisen an private Fonds.

Der Präsident der Griechischen Bank, Giannis Stournaras, „empfiehlt“ den Banken Griechenlands eine Beschleunigung des Verkaufs in ihren Firmen- und in einem geringeren Grad den Verbraucher-Portefeuilles befindlicher Kredite damit die problematischen Kredite (notleidende Risikopositionen – Non Performing Exposures / NPEs) gemindert werden.

Jüngst signalisierte außerdem auch der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) den Leitungen der griechischen Banken, darin fortfahren zu müssen, hinsichtlich der Reduzierung der notleidenden Risikopositionen auch nach 2019 Geschwindigkeit zuzulegen.
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Türkei erpresst Griechenland mit Geiseln

7. Juli 2018 / Aufrufe: 581 Keine Kommentare

Die Türkei koppelt das Thema der 2 als Geiseln inhaftierten griechischen Militärs offiziell an die Auslieferung der 2016 nach Griechenland 8 geflohenen türkischen Offiziere.

Mit einem einer Bombe gleichkommenden Schreiben an den Präsidenten des Europäischen Parlaments, Antonio Tagiani, überschreitet Ankara jede Grenze der Provokation und bringt – zum ersten Mal (auch) offiziell – die Auslieferung der 2016 nach Griechenland geflohenen 8 türkischen Offiziere direkt mit dem Thema der beiden griechischen Militärs in Verbindung, die seit mittlerweile über 4 Monaten ohne Anklage in dem Hochsicherheitsgefängnis von Edirne in Geiselhaft gehalten werden. (Wird der verrückte Sultan Griechenlands Offiziere freilassen?)

Gebt uns die 8, damit die 2 einen gerechten Prozess haben„, ist praktisch das Resümee des auf den 31 Mai 2018 datierten türkischen Schreibens, das am 06 Juli 2018 die griechische Tageszeitung „Ta Nea“ enthüllte.
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Griechenlands Minoan Lines gewähren Senioren Rabatt

6. Juli 2018 / Aufrufe: 331 1 Kommentar

Die Minoan Lines in Griechenland räumen über 60 Jahre alten Passagieren eine Preisermäßigung von 20 Prozent ein.

Mit der Minoan Lines sommerliche Reiseziele in Griechenland besuchende Reisende im Alter von über 60 Jahren können ihre Tickets fortan billiger erstehen.

Konkret gab die Gesellschaft für Personen im Alter von über 60 Jahren auf den Routen Kretas, der Kykladen und der Adria eine Ermäßigung von 20% bei ihren Tickets bei allen Passagier- und Fahrzeugplätzen bekannt.
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Investitionshindernisse in Griechenland bleiben bestehen

5. Juli 2018 / Aufrufe: 272 Keine Kommentare

Die Hindernisse für direkte ausländische Investitionen in Griechenland bleiben trotz mancher Schritte in die richtige Richtung weiterhin bestehen.

Geschäftsführende Vorstände großer ausländischer Unternehmen mit Präsenz in Griechenland sprechen von Griechenland nach wie vor geißelnden signifikanten strukturellen Schwächen und ernsthaften Problemen bei der Bemühung, direkter ausländische Investitionen anzuziehen.

Obwohl bezüglich gewisser Sektoren das Gefühl existiert, dass diverse Schritte in die richtige Richtung erfolgt sind, und trotz des Umstands, dass das Klima der Ungewissheit in der Wirtschaft nachlässt, sind welche auch immer erwägten Investitionen von relativ geringer Kapitalintensität und bleiben signifikant hinter den Beträgen zurück, die erforderlich sind um Griechenland zu einem schwungvollen Wachstum zu führen.
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Matratzengeld in Griechenland versiegt

4. Juli 2018 / Aufrufe: 672 Keine Kommentare

Das seit Beginn der Krise in Griechenland unter den Matratzen der privaten Haushalte versteckte Geld scheint versiegt zu sein.

Fast das gesamte Geld, das in Griechenland in den ersten Jahren der Krise und noch vor der Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen vor drei Jahren von den Banken abgezogen und unter der Matratze „versteckt“ wurde, ist größtenteils in das Banksystem zurückgeflossen.

Wie Theodoros Mitrakos, leitender Angestellter der Griechischen Bank, gegenüber insider.gr betont, bewegt sich das in Griechenland im Umlauf befindliche (Bar-) Geld historisch auf Niveaus bei 30 Mrd. Euro und wird aktuell auf 32 Mrd. Euro veranschlagt.
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Wird auch Griechenland einen Salvini finden?

3. Juli 2018 / Aufrufe: 544 1 Kommentar

Griechenland braucht eiligst einen Salvini, der meint, was er sagt.

Der Unterschied zwischen Griechenland und Italien beruht nicht nur auf der Größe, sondern auch auf dem „Mehr“ an Ernst, über den die politische Bühne des Nachbarlands im Verhältnis zum griechischen Polit-Zirkus verfügt.

Es war kein Thema der Mühe, sondern der Art und Weise. Und wie die Deutschen bei der Fußballweltmeisterschaft das Match an die scheinbar schwachen Südkoreaner verloren, so verloren sie auch bei der Gipfelkonferenz über das Flüchtlingsthema das Match an einen ebenfalls scheinbar schwachen, liebenswürdigen und zierlichen italienischen Justizprofessor, der kurz vor dem Schlusspfiff aus den Umkleideräumen das Veto einlegte.
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Griechenland gehört nicht den Griechen

2. Juli 2018 / Aufrufe: 1.062 2 Kommentare

Unter der sogenannten Linken wurde in Griechenland die Kolonialherrschaft noch mehr ausgeweitet und das Land gehört leider nicht mehr den Griechen.

Griechenland gehört den Griechen„, rief der – wie versprochen sogar eine Krawatte tragende – griechische Premierminister Alexis Tsipras am Freitag des Jubels (über den Ausgang der Eurogruppe des 21 Juni 2018) im Zappeion-Palast aus.

Übergehen wir den Umstand, dass das konkrete Motto zum ersten Mal von Kemal Atatürk während des Aufstands der Jungtürken geprägt wurde („Die Türkei gehört den Türken„), es ist unbekannt, wie es zum Motto des Sozialisten Francois Mitterand wurde („Frankreich den Franzosen„), von dem es Andreas Papandreou und dann Alexis Tsipras abkupferte.
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Griechenland: Obligatorische Mediation ist verfassungswidrig

1. Juli 2018 / Aufrufe: 169 Keine Kommentare

Der Oberste Gerichtshof Griechenlands befand mit seinem Gutachten die in zivilen Differenzen gesetzlich vorgesehene obligatorische Mediation für verfassungswidrig.

Griechenlands Oberster Gerichtshof (Areopag) befand mit 21 gegen 18 Stimmen das Gesetz über die obligatorische private Mediation („Lex Kontonis“) für verfassungswidrig, da es das Recht der Bürger auf Zugang zur Justiz beeinträchtigt.

Konkret befand das Verwaltungs-Plenum des Areopags den Artikel 182 des Gesetzes 4512/2018, der vorsieht, dass zivilrechtliche Differenzen vorab obligatorisch einer Mediation unterzogen werden müssen, für verfassungswidrig.
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Anwälte dürfen in Griechenland Versicherte ohne schriftliche Vollmacht vertreten

30. Juni 2018 / Aufrufe: 193 Keine Kommentare

Rechtsanwälte können in Griechenland für ihre Klienten von dem Versicherungsträger EFKA auch ohne schriftliche Ermächtigung oder Vollmacht Unterlagen in Empfang nehmen.

Die nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegebene Ergänzung zu dem von dem sogenannten „Einheitlichen Träger für Sozialversicherungen“ (EFKA) in Griechenland bereits am 11 Mai 2018 ergangenen Runderlass bezüglich der Vertretung dürfte auch für viele im Ausland lebende Betroffene / Versicherte interessant sein.

An den Runderlass 23/2018 des EFKA anknüpfend wird anlässlich bei dem Träger in Zusammenhang mit der Vertretung der Bürger bei seinen Verwaltungsstellen geäußerter Fragen bekannt gemacht, das sich im Fall, wo bei den Dienststellen anstatt des Interessenten ein Rechtsanwalt vorstellig wird, unsere Anweisungen folgendermaßen gestalten:
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Nichtregierungsorganisationen oder Migranten-Schlepper?

29. Juni 2018 / Aufrufe: 715 4 Kommentare

Die Aktivitäten nichtstaatlicher Organisationen im Mittelmeer lassen unbeantwortete Fragen bezüglich der Beförderung von Flüchtlingen und Immigranten offen.

Seit Matteo Salvini Innenminister Italiens wurde, streifen die Schiffe der sogenannten Nicht-Regierungsorganisationen (NRO), die als Arbeitsauftrag übernommen hatten, Afrikaner von den Küsten Libyens nach Europa zu befördern, wie „wandernde Juden“ in den Gewässern des Mittelmeers herum und suchen einen Hafen.

Alle drohen Salvini mit dem Finger, weil er die Schiffe nicht anlegen lässt, jedoch nimmt sie auch niemand in seinen eigenen Häfen auf. Aus irgendeinem unbegreiflichen Grund war es für die französischen oder deutschen Regierungsfaktoren so viele Jahre lang offensichtlich selbstverständlich, dass die Schiffe der NRO die Route Libyen – Italien ungestört bedienen und illegal eine enorme Menge Menschen befördern.
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