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Griechenland: Warum zahlen wir Steuern?

19. Dezember 2018 / Aufrufe: 609 Kommentare ausgeschaltet

In einem Staat, in dem die fast Hälfte der Steuerzahler dem Fiskus Geld schuldet, muss etwas nicht in Ordnung sein.

Wenn in Griechenland fast jeder zweite Steuerpflichtigen fällige Verbindlichkeiten an das Finanzamt hat und über 1,15 Millionen Bürger mit Pfändungen und Zwangsmaßnahmen konfrontiert sind, stimmt etwas nicht. Sowohl nicht für jene als auch nicht für die übrigen.

Die Geschichten sind nicht wenige.
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Griechenland: Welcher „Markt“?

18. Dezember 2018 / Aufrufe: 355 Kommentare ausgeschaltet

Die Partizipation der sogenannten Unternehmerwelt Griechenlands an Schattenwirtschaft und Steuerhinterziehung.

Laut einer wissenschaftlichen Untersuchung der diaNEOsis wurde für das Jahr 2015 die Größe der Schattenwirtschaft in Griechenland „auf rund 22,4%, also fast 40 Mrd. Euro veranschlagt!„. Die in der Studie als Pioniere verzeichneten „Hauptaktivisten“ der Schattenwirtschaft sind Selbständige und Kleinunternehmen (mit bis zu 9 Beschäftigten).

Aktuelleren Angaben zufolge entrichten 4,3% der juristischen Personen 83% der einschlägigen (Einkommens-) Steuer, damit die Größe der Steuerhinterziehung belegend. Die übrigen 95,7% nagen folglich am Hungertuch.
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Warum in Griechenland niemand investiert

10. Dezember 2018 / Aufrufe: 1.152 1 Kommentar

In Griechenland behandelt der Staat die Selbständigen als Lasttiere, die er fertigmacht und aussaugt, bis ihnen die Seele entfleucht.

Vor wenigen Tagen unterhielt ich mich mit einem mittelständischen Unternehmer, der nach Großbritannien ausgewandert ist. Er beschrieb mir, wie einfach es dort war, eine Steuer-ID zu bekommen und ein Unternehmen zu beginnen, und wie einfach es war, mit anderen in einer gegebenen Landschaft mit zuverlässigen Regeln zu verkehren, die von den Gesetzen bestimmt und von den Gerichten zügig und effizient durchgesetzt werden, falls sie nicht eingehalten werden. Die Steuersätze sind klar und ändern sich nicht alle Nase lang, während alle Versicherungsbeiträge, die jemand einzahlt, ihm gehörendes Geld sind, das kein Dritter und hauptsächlich auch nicht der Staat anzurühren berechtigt ist.
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Steuern in Griechenland sind … Lösegeld

2. Dezember 2018 / Aufrufe: 528 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Steuerzahler entrichten praktisch ein Lösegeld, damit ihnen nicht der Kopf abgeschlagen wird.

Im mittelalterlichen England waren die von den Lehnsherren und Adeligen erhobenen Steuern Kopfsteuern. Das selbe Besteuerungssystem gab es auch in der osmanischen Provinz, die damals Griechenland war, wo der Sultan festsetzte, wie viel er als Steuern für seine Bedürfnisse sammeln wollte, und daraufhin teilte der Großwesir diesen Betrag auf die Provinzen auf, erhöht um die Beitreibungskosten, die Anteile der lokalen Beamten des Osmanischen Reichs, die Verluste aus den Diebstählen auf dem Weg zur Schatzkammer usw.

Der resultierende Endbetrag wurde als Kopfsteuer auf die Untertanen umgelegt, die zahlten, damit sie ihren Kopf auf den Schultern behielten.
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Geiselnahme der Bürger Griechenlands

21. November 2018 / Aufrufe: 574 Kommentare ausgeschaltet

Die unsittlichen Spiele der Regierung Griechenlands mit den Renten und rückwirkenden Erstattungen verfassungswidriger Kürzungen.

Bis vor kurzem hatte Griechenland verschiedene Methoden zur Schaffung von Wahlkundschaft kennen gelernt. Ich erwähne einige uns allen bekannte: Von Einstellungen oder Einstellungsversprechen, Erhöhungen von Bezügen oder Versprechen bezüglich deren Erhöhung, privilegierten Behandlungen von Personen oder Gruppen oder Versprechung diverser Privilegien, bis hin zu Versprechungen über Paradiese und utopische Staaten … .

Ich glaubte, die Krise werde dieses ganze politische Konstrukt des Populismus und des Klientel-Staats auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Insbesondere nach der Wende zur Realität des Herrn Tsipras nach dem Referendum.
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Profitierte Griechenland von der EU?

14. November 2018 / Aufrufe: 586 Kommentare ausgeschaltet

Profitierte Griechenland letztendlich von der Europäischen Union?

In Osteuropa bezahlten sie ihren Sozialismus in bar. Ihre Armut war von Anfang an offenkundig. Die Austerität war relativ allgemein, einheitlich und kontinuierlich. In Griechenland hatten wir jedoch die Möglichkeit, eine sozialistische Produktion und einen kapitalistischen Konsum zu haben.

Der Transfer von Mitteln aus der Europäischen Union und die mit dem Übergang zum Euro möglich gewordene überdimensionale Verschuldung gaben einer politischen Klasse, deren Tage eigentlich schon vorüber waren, die Möglichkeit, ihren Einfluss und ihre Macht in der griechischen Gesellschaft zu steigern.
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Griechenland: Countdown eines neuen Bankrotts

30. Oktober 2018 / Aufrufe: 1.168 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland läuft der Countdown für einen neuen Bankrott seiner Wirtschaft.

In den vergangenen Tagen mag in Griechenland in den Massenmedien das Tagesgeschehen von den Feuerwerken anlässlich der vorläufigen Inhaftierung des ehemaligen Ministers Giannos Papakonstantinou beherrscht worden sein. Unabhängig davon befindet sich die reale Wirtschaft jedoch weiterhin im freien Fall.

Wer – sei als Selbständiger oder als Arbeitnehmer einer der hunderttausenden griechischen Unternehmen des privaten Sektors – auch nur den geringsten Bezug zur realen Wirtschaft hat, sieht um sich herum überall die Niedergeschlagenheit und die Verzweiflung der Menschen, welche die Zahnräder der realen Wirtschaft des Landes darstellen.
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Griechenland kann nicht zur Normalität zurückkehren

30. September 2018 / Aufrufe: 796 1 Kommentar

Warum die Rückkehr Griechenlands zur sogenannten Normalität nicht möglich ist.

Nach dem offiziellen Ende des letzten Memorandums hören und lesen wir sehr oft von der allmählichen Rückkehr des Lands zur berühmten „Normalität“.

Sowohl für Griechenland als auch die übrigen Länder, die entweder die Hölle durchmachten oder die Krise milder überwanden, ist die Rückkehr zur Normalität jedoch leider nicht möglich, weil die „Normalität“, die wir kannten, ganz einfach zu existieren aufgehört hat!
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Der Elefant im Zimmer ist unruhig

24. September 2018 / Aufrufe: 954 3 Kommentare

Das größte Problem der Wirtschaft Griechenlands ist der gigantische Anstieg der nicht bedienten privaten Verschuldung.

Das größte Problem der Wirtschaft Griechenlands ist weder die anstehende (erneute) Senkung der Renten noch die Höhe des reduzierten Mindestlohns (für junge Arbeitnehmer) und auch nicht die Höhe der Sozialabgaben.

Das größte Problem ist das gigantische Anwachsen der nicht bedienten privaten Verschuldung. Die sich derzeit auf 230 Mrd. Euro summierende nicht bediente Verschuldung der Bürger Griechenlands an die Banken und den Fiskus, die den „Elefanten im Zimmer der Krise“ darstellt, wobei sie die Gesamtheit der systemischen Banken im Würgegriff hat und bei der Finanzierung des Wachstums außer Gefecht setzt.
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Griechenlands Besatzungshistorie wiederholt sich

27. August 2018 / Aufrufe: 944 Kommentare ausgeschaltet

Die moslemischen Freiwilligen-Bataillons der Nazis in Griechenland und die modernen kriminellen Banden in Europa.

Das Bild gehört der Sphäre der Fantasie an: Alltäglich werden in Paris, Rom und London, rund um den Eifelturm, das Kolosseum und den Buckingham-Palast hunderte Touristen mit Messern attackiert, vergewaltigt und ermordet, und zwar von Banden drittweltlicher Ausländer, die auf Einladung der Regierungen der drei Länder unbehelligt von überall her in diese eindringen.

Im selben Moment pfeifen Macron, Salvini und Mey gleichgültig auf die eskalierende Gewalt und Kriminalität im Zentrum ihrer Städte. Wenn die Verbrecher festgenommen werden, kommen sie per Gesetz der Justizminister nach einem kurzen Aufenthalt im Gefängnis wieder auf freien Fuß um erneut ihrer kriminellen Aktivität nachzugehen.
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