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Griechenland: Imaginäre politische Läuterung soll Volkszorn dämpfen

1. Oktober 2012 / Aufrufe: 340 Kommentare ausgeschaltet

Als ob uns alles andere nicht gereicht hätte, haben wir nun auch noch die internen Zankereien der Troika um die „Oberhand“ bei der Verwaltung der Verschuldung Griechenlands. Die Gläubiger streiten darum, wer der „Oberlude“ in einem Land sein wird, welches sehr schwer auf seine Beine kommen wird – wenn überhaupt. Die Regierung, unfähig Initiativen zu ergreifen, beschränkt sich auf fromme Wünsche. Der Premierminister möchte planen, wie die Regierung im kommenden Zeitraum agieren wird, kann es jedoch nicht, weil die Kollision zwischen IWF und Merkel kein sichtbares Ende hat.

Im Grunde genommen kämpfen USA und Deutschland nicht darum, wie … Griechenland „gerettet“ werden wird, sondern um ihre speziellen Interessen. Es nehmen sogar die Informationen zu, der IWF verlange von den Europäern einen neuen direkten „Schnitt“ der Verschuldung und signalisiere, dass sie sich 2013 aus Griechenland zurückziehen werden. Weiter lassen sie zu verstehen geben, das Thema Griechenlands müsse an eine außerordentlichen Gipfelkonferenz nach den amerikanischen Wahlen im November verwiesen werden.

Deutschland wiederum weigert sich gegen einen europäischen Schuldenschnitt und spielt mit der Senkung der Zinsen und der Verlängerung (des Memorandums) und droht dabei hinter den „Höflichkeiten“ konstant mit einem Austritt aus dem Euro.

In diesem Reigen der Erpressungen wartet Samaras auf die Rückkehr der Troika, damit das endgültige „Paket“ gestaltet wird, auf dass Stournaras – bei der Eurogruppe am 08 Oktober – die Verlängerung der Umsetzung des Memorandums verlangt. Somit sitz der Premierminister … auf „heißen Kohlen“, die Maßnahmen fest zu machen, damit die Diskussion über die Verlängerung beginnt. Wenn die Troikaner nicht noch mehr Blut fordern, als bereits vergossen wurde, werden die Maßnahmen in der kommenden Woche das Parlament passieren – zum Ruhm der … Demokratie.

Diese Entwicklung mag die Parteizentrale im Megaro Maximo „erleichtern“, die große Frage bleiben jedoch die anstehenden Reaktionen der Gesellschaft. Vorsorglich ist eine ganze Kampagne der ethischen Stigmatisierung hunderter Menschen im Gang, die angeblich in seitens des SDOE untersuchte Skandalfälle verwickelt sein sollen, damit der Eindruck einer „Läuterung“ des politischen Systems geschaffen wird.

Zum Unglück der Betroffenen ist jedoch das Kriterium nicht die angezweifelte politische „Reinheit“, sondern das ausufernde Elend des griechischen Volkes. Dieses werden sie bezahlen …

Quelle: To Pontiki
Deutsche Übersetzung: Griechenland-Blog

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Ich will meine Oma zurück!

27. September 2012 / Aufrufe: 1.048 7 Kommentare

Autor: Nikos Orfanos

Thema: Altersarmut in Griechenland

Ich will nicht damit langweilen, dass auch ich über die Kürzungen bei den Löhnen verärgert bin. Über das zu Erwartende, nämlich dass das Geld ausgegangen und der Staat insolvent ist – also versuch mal, einem Nackten in die Tasche zu greifen – und darüber, dass diesen Kürzungen seit geraumer Zeit absolut keine jener Entwicklungsmaßnahmen folgt, die Geld und Arbeit bringen.

Das Thema ist ein anderes. Das Thema sind die Rentenkürzungen und die Alten dieses Landes. Ich übergehe die Tatsache, dass der griechische Staat zigtausend Bürger betrogen hat, indem er sie zur Zahlung höherer Versicherungsbeiträge ermunterte und damit bei ihnen das trügerische Gefühl kultivierte, auf Basis von Leistung und Gegenleistung auch eine höhere Rente zu erhalten. Ich übergehe die Tatsache, dass immer noch die teuren Versicherungsklassen gelten, obwohl sie keinerlei Gegenwert mehr haben – der staatliche Betrug sich also fortsetzt.

Und ich stehe hier, an der Metro-Station Evangelismos. An dem zum Park gelegenen Ausgang. Und plötzlich verrauchen alle meine Werte im Anblick der äußerst würdevollen alten Frau, die um 10 Cent bittet. Und mein gesamter Optimismus verfliegt. Und ich denke, welche Art von Land und was für ein Staat ist das, der unsere Großmütter und Großväter zu Bettlern macht? Jetzt, kurz vor ihrem Lebensende?

Beachten Sie, das Thema ist nicht wirtschaftlich. Es ist existenziell. Diese Menschen haben nicht mehr viel Zeit. Und als ob dieses unerbittliche Gefühl des auf sein Ende zugehenden Lebens nicht ausreichen würde, müssen sie in Armut leben, damit der Staat wieder auf seine Beine kommt? Zu einer gesellschaftlichen Last gemacht werden, jetzt an ihrem Lebensabend?

Ich bezweifle nicht die Tatsache, dass auch ihre Generation in Sorglosigkeit lebte. Und manchmal neugriechisch und untertänig. Na und? Das unvermeidliche Ende gestattet uns nicht, unerbittlich zu sein, wie vielleicht mit jüngeren Arbeitnehmern. Und weil ich mich mir nicht als den Enkel vorstellen möchte, der seinen Großvater sucht, während dieser draußen umherzieht und bettelt, rufe ich wie ein anderer Enkel: Ich will meine Großmutter und meinen Großvater zu Hause haben! Dass sie mir Märchen erzählen und mit mir spazieren gehen! Und für mich kochen, wenn meinen Eltern die Zeit dazu fehlt. Ich will sie so haben, wie es ihnen gebührt, jetzt wo sie alt sind.

Es ist ein Thema nationaler Würde! Anderenfalls zum Teufel mit dem Staat! Weil ihm mehr nicht gebührt.

Quelle: Protagon.gr
Deutsche Übersetzung: Griechenland-Blog

Macht kaputt was Euch kaputt macht

22. September 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 363 Kommentare ausgeschaltet

Autor: Griechenfreundin

Thema: Träger für Gesundheitsleistungen in Griechenland ist insolvent

Ich habe es schon einmal geschrieben: Ich habe den Euro nicht gewählt. Ich verstehe Vieles aus diesem Blog nicht und bin nicht ausgebildet in Wirtschaftsfragen. Aber ich habe begriffen, dass es Europa getroffen hat. Ich weiß noch, wie die neuen Münzen herausgekommen sind. Europa und jedes Land hatte eigene Prägungen. Wir haben sie uns oft angeschaut und konnten so sehen, welche Touristen hier in Griechenland waren. Es war eine Reiseerleichterung und für die Geschäftsleute wirklich gut.

Hier konnten die Menschen dann endlich Dinge kaufen, die sie sich ersehnt hatten. Menschen möchten immer Dinge haben, die sie nicht bekommen können. Das scheint in der Natur der Menschen liegen. Überall in der Welt. Es lag etwas Neues in der Luft. Der Euro, gegen den Dollar. Endlich konnte ich auch in die USA reisen und mir etwas leisten. “Was ist das”, was für ein Geschiebe und was für eine Finanzwelt, welche Machenschaften. Nicht begreifbar!

Als die Krise in Griechenland begann, fing ich an, mehr nachzudenken. Es hat mich gestört, dass nun Alles hier geändert werden soll. Dies ist mein Wunschland. Vieles hat mich hier gestört, weil ich Deutsche bin. Es hat gedauert, bis ich etwas begriffen habe, warum dies und jenes so gemacht wurde – und das heißt, Mentalität und Gesetze, die durchaus ihren Sinn machen. Woran ich mich nie gewöhnt habe ist die Inkompetenz der einzelnen Behörden.

Naja, ist etwas konfus wie ich schreibe, aber so bin ich eben und ich glaube, dass ich deshalb Griechenland gewählt habe. Es gefällt mir, der Einfallsreichtum, konstruktiv sein zu können, zu improvisieren. Ja, und da sind wir wieder beim Thema. Hab ich schon mal geschrieben. Es kann nie ein Europa geben, weil die Länder so sehr viel eigene Geschichte haben. aus denen Gesetze entstanden sind. Oh und bitte … Griechenland soll nie so wie in Deutschland sein … deswegen habe ich Deutschland den Rücken gekehrt.

Aber das ist genau der Punkt. Griechenland und all die anderen südlichen Länder sollen sich anpassen, es soll das gleiche Versicherungssystem geben, Strom und Wasser sollen privatisiert werden – was heißt, das Leben hier wird noch teurer. Halleluja.

Wenn ihr Griechen aufsteht und Revolte macht, bin ich dabei. Dabei meine ich keine Anarchos oder Sonstiges. Ich bleibe hier in Griechenland, egal was kommt, zwar nicht mehr taufrisch, aber dabei. Sollte ich umsonst ausgewandert sein? Also auf und vorwärts. Macht kaputt was Euch kaputtmacht.

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Griechenland: Reformvoraussetzungen

22. September 2012 / Aktualisiert: 12. September 2018 / Aufrufe: 347 1 Kommentar

Autor: Tasos Telloglou

Thema: 2012 quittierten in Griechenland mehr Beamte als gefordert den Dienst

Laut den Daten, welche der aktuelle Wochenbericht der Alpha Bank (21 September 2012) bereitstellt, sank die Anzahl der Bediensteten des öffentlichen Sektors von 1.005.000 im Jahr 2009 auf 858.000 im Jahr 2012 und verzeichnete nur im Gesundheitsbereich einen geringfügigen Anstieg.

Das Personal des öffentlichen Sektors ist auf das Niveau der 90er Jahre reduziert worden, und die neuen horizontalen Kürzungen werden wahrscheinlich zur Flucht auch der noch verbliebenen fähigen (Anmerkung: und das sind etliche) Menschen aus dem Staatsdienst führen.

Die Bank betont: „Es ist inzwischen offensichtlich, dass es keine auf dem Prinzip der Leistung und Effizienz basierende Verwaltungsreform geben kann, ohne die Größe des öffentlichen Sektors auf eine Weise zu reduzieren, auf dass Einstellungen auch neuer Bediensteter mit einem neuen System der dienstlichen Entwicklung und Besoldung erfolgen.

Die Position der Bank ist dagegen nicht, dass Entlassungen vermieden werden müssen. Sie unterstreicht sogar, dass die Verweigerung der Entlassungen aus dem Staatsdienst außer der Klientel der Regierungs- und Oppositionsparteien einfach nur die völlige Stagnation des Ungeheuers sicherstellt, welches das Land zusammen mit anderen Faktoren in den Bankrott geführt hat.

Einfach ausgedrückt, die Reform des Staates mit der Schaffung von Mechanismen, die ihn wirklich zu einem Werkzeug des Aufschwungs machen, ist unmöglich, ohne dass alte, weniger qualifizierte und nützliche Bedienstete entlassen werden, damit jüngere eingestellt werden, die möglicherweise auch höher entlohnt werden, da sie weniger, in neue Strukturen eingegliedert und somit produktiver sind.

Dass Premierminister Antonis Samaras verspricht, dies seien die letzten Kürzungen, ist unhaltbar – wie ihm jüngst Herr Schäuble in Erinnerung rief. Nützlicher wäre, er würde erklären, dass dies die letzten zu Lasten „Gerechter und Ungerechter“ (sprich wahllos) erfolgenden horizontalen Kürzungen sein werden.

Quelle: Protagon
Deutsche Übersetzung: Griechenland-Blog

Die Wahrheit über den griechischen Schuldenschnitt

20. September 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 823 1 Kommentar

Die … Nummern lügen. Die Zahlen sagen die Wahrheit.

Trotz der systematischen Verdunklungsbemühungen, welche während der letzten beiden Jahre die „Nummern“ des inländischen politischen und medialen Systems unternehmen, stehen die Zahlen in einem direkten Zusammenhang mit der Realität, die bekanntlich beharrlich ist. Lassen wir uns also ein Auge auf die Zahlen und die Realität werfen.

Laut dem stellvertretenden Finanzminister Christos Staikouras also (und nicht etwa irgend einem … dahergelaufenen SYRIZA- oder – noch schlimmer – kommunistischen Ökonomen) stellt sich folgendes Bild dar:

  • Ende 2009 hatte der inländische Sektor – einschließlich auch der Griechischen Bank – Anleihen im Nennwert von 56.9 Mrd. Euro in seinem Besitz.
  • Zur selben Zeit hatten die ausländischen Banken und übrigen ausländischen Träger Anleihen im Wert von … 145 Mrd. Euro inne.

1. Folgerung: Wäre der berüchtigte Schuldenschnitt damals erfolgt, wären die Verluste in ihrer überwältigenden Mehrheit zu Lasten der ausländischen und nicht der griechischen Interessen ausgefallen.

Wie wir uns alle in Erinnerung zu rufen haben, zwitscherten jedoch damals die Regierung, Georgios Papandrou, Wirtschaftsminister Papakonstantinou und allgemein die Nummern des Systems, sie werden nicht erlauben, dass es einen Schuldenschnitt gibt, weil dies die Katastrophe der griechischen Wirtschaft sein wird. Und damals erfolgte kein „Cut“. Schauen wir, was genau geschah:

  • Ende 2011 hatte der inländische Sektor (Bank und Versicherungsträger) Anleihen im Nennwert von 86,2 Mrd. Euro in seinem Besitz, hatte also ungefähr 25 Mrd. Euro mehr aufgebürdet bekommen.
  • Die ausländischen privaten Interessenträger hatten zur selben Zeit ihre Exposition auf gerade einmal … 35 Mrd. Euro beschränkt, sich also von 110 Mrd. entledigt!

2. Folgerung: Während die stolze Regierung des Georgios Papandreou das Land rettete, gab sie den Gläubigern parallel die Zeit, ihre Züge vorzunehmen um die Verluste den griechischen Schultern aufzubürden. Weil offensichtlich all das, dessen sie sich entledigten, den griechischen Banken und den Versicherungskassen aufgebürdet wurde.

Das Resultat dieser politischen Entscheidungen zeigt sich inzwischen klar und offenkundig auf unserer aller Rücken: Die 11,5 Mrd. Euro, nach denen gesucht wird, damit die Finanzierung des Landes fortgesetzt wird, werden aus den Taschen der Beschäftigten, Arbeitnehmer und Rentner kommen. Wenn sich irgendwelche Naivlinge immer noch fragen, wohin diese Gelder fließen, brauchen sie sich nur zu fragen, wohin die vorherigen flossen.

Also alles, was von den Löhnen und Renten weggenommen wurde, alles was unsere Wuchergläubiger uns in den beiden letzten Jahren angeblich geliehen hatten und alles, was sich aus dem Ausverkauf ergeben wird, den sie vorbereiten. Die Gelder fließen an die Banken. Vorrangig und hauptsächlich an die europäischen und in zweiter Linie an die einheimischen Banken, die während der beiden vergangenen Jahre rund 200 Milliarden Euro an staatlichen Bürgschaften für ihre dauerhafte Rekapitalisierung eingesammelt haben. Also den Transfer ihrer Verluste auf die Schultern der Gesellschaft.

3. Folgerung: Hört nicht auf die … „Nummern“. Lest die Zahlen.

Quelle: To Pontiki
Deutsche Übersetzung: Griechenland-Blog

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Griechenland: Von Siemens zur Schweiz

16. September 2012 / Aktualisiert: 05. Januar 2016 / Aufrufe: 331 Kommentare ausgeschaltet

Autor: Von Kostas Giannakidis

Thema: Schweizer Banken verweigern Auskunft über Konten griechischer Abgeordneter

Was macht Präsident Petsalnikos? Wie verbringt er die Zeit im Dämmerlicht der Vergessenheit? Ich denke, er wird in Kastoria sein, mit Blick auf den See und in Erwartung eines strengen Winters, der ihn zu Eis verwandeln wird. Und dort oben werden in den Nationalfarben gekleidet Kinder mit ihren Schlittschuhen über die beiden bedeutsamen Initiativen des Präsidenten schreiben.

Die eine hat mit der Sammlung von Geld zur Tilgung der öffentlichen Schulden zu tun. Gewonnen hat Morgan Stanley und verloren haben die Cafeterien an den Schulen. Die andere Initiative verbrauchte ungeheure Mutreserven. Wir verlangten von den Schweizer Banken, uns Informationen über Bankguthaben griechischer Abgeordneter zu geben. Wie jemand, der nackt am See von Kastoria auftritt und der Schwan des Tschaikowski zu sein vorgibt.

Von den schweizerischen Banken zu verlangen, Daten ihrer Kunden herauszugeben, kommt natürlich einem Schreiben an das Weiße Haus gleich, die Übergabe New Yorks zu fordern. In beiden Fällen kann man behaupten, ein gerechtes und tapferes Anliegen gestellt, jedoch eine negative Antwort erhalten zu haben. Das bedarf auch eines Publikums mit einem hohen Grad an Naivität. Man glaubt, es zu haben. Und mir scheint, sie liegen nicht falsch.

Die Sache mit dem Antrag an die schweizerischen Banken konzentriert fast die gesamte neuere griechische Geschichte in einigen wenigen Zeilen. Der Präsident des Parlaments, beunruhigt durch die Gerüchte über die Ausfuhr von Abgeordnetengeldern in die Schweiz, verlangte von den Mitgliedern des Parlaments, einer Anfrage an die Banken zuzustimmen um zu erfahren, ob die Männer der Politik den Sparstrumpf in die Alpen geschickt haben. Alle stimmten zu, außer der Nea Dimokratia, die – zu Recht – erklärte, die Anfrage sei lächerlich.

Diesem Argument wurde mit populistischer Rhetorik über die Wahrheit fürchtende Politiker begegnet. Die einzige Wahrheit war jedoch die Lächerlichkeit der Sache. Und es stellt sich die Frage, wie alle anderen Fraktionen zustimmten. Und schön, die Linken würden sagen, nicht zu wissen, wie diese Sachen erfolgen, und unterschreiben mit. Die der PASOK-Partei? Die Wahrheit ist, dass niemand die Absicht hatte, den Ruf des Parlaments zu schützen – alles andere. Sie fanden eine weitere parteiübergreifende Gelegenheit, das Parlament und unsere Intelligenz zu trivialisieren.

Gibt es Abgeordnete, die Geld in die Schweiz geschafft haben? Logischerweise gibt es sie. Wenn obendrein berücksichtigt wird, was in diesem Land alles geschehen ist, dann ist sicher, dass es sie gibt. Sogar auch wenn sie sich selbst nach Zürich begeben hätten, um ein Konto auf ihren Namen zu eröffnen, würde ihnen nicht die Enthüllung ihrer Daten drohen. Das wissen sie selbst, das weiß der gesamte Planet, nur das griechische Parlament (ausgenommen der N.D.) gab vor, es nicht zu wissen. Wer sogar noch vorsichtiger sein will, hat auch eine andere Möglichkeit, Geld in die Schweiz herauszuschaffen. Man bringt es in ein Schließfach, zahlt es auf das Konto eines Dritten ein oder auf das Konto der eigenen Firma auf den Cayman-Inseln. Notfalls kauft man eine fiktive Person aus Liberia und die tätigt die Einzahlung, während man ihren Pass hat. Details, von welchen das griechische Parlament nichts zu wissen vorgab.

Das Schlimmste kam danach: Die Schweizer antworteten negativ im April, das Parlament enthüllte es jedoch erst jetzt. Aus welchem Grund? Ehrlich gesagt vermag ich mir den Grund nicht vorzustellen, habe jedoch den Verdacht, dass es mit der Schande, mit der Scham zu tun hat. Nur dass die Sache ans Licht gelangte, als – sei es auch nur kurz – der außergerichtliche Vergleich mit Siemens wieder in die Aktualität gelangte.

Und Siemens war die Gelegenheit für alle, sich im Licht der Wahrheit zu sonnen. Wir kennen die Menschen und die Mechanismen, die uns die tatsächliche Geschichte der Zeit nach dem Regimewechsel erzählen können. Wir verscharrten die Sache jedoch wie eine Leiche, wie eine eingestandene Schuld. Weil es unmöglich ist zu erfahren, wer Geld in der Schweiz hat. Es war jedoch möglich zu erfahren, wer Geld von Siemens angenommen hat.

Quelle: Protagon
Deutsche Übersetzung: Griechenland-Blog

(Quelle: in.gr)

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Der unverschämte Stil des Evangelos Venizelos in Griechenland

13. September 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 677 Kommentare ausgeschaltet

Autor: Panos Kolokotronis

Vermutlich wurde in der Ippokratous (Anmerkung: gemeint ist die PASOK-Parteizentrale) nicht wahrgenommen, was genau in diesem Land geschieht, und dass sie auf parlamentarischer Ebene die dritte Kraft sind, bei weiter fallenden Tendenzen. Anders ist nicht der unverschämte Stil zu erklären, mit dem Herr Evangelos Venizelos seine politische Überlegung darlegt, der als Regierungspartner offensichtlich erachtet, zu Unrecht nicht selbst zu regieren.

In den letzten beiden Tagen wurde Vieles gehört, was die Bürger noch mehr erzürnt als das für die Regierung erwünschte Gefühl der Sicherheit schafft. Und dies, da die politische Rhetorik des Herrn Venizelos gegenüber den übrigen parlamentarischen Fraktionen und hauptsächlich der Nea Dimokratia weiterhin aggressiv ist, ohne Rechenschaftsablage nicht einmal gegenüber dem Volk.

Diese Tatsache reflektiert mehr die Gier der PASOK-Partei und persönlich des Herrn Venizelos, zu regieren, als seine Absicht, zu der gemeinen Sache „beizutragen“. Tatsächlich zeigt sich, dass das Fehlen an Macht und nicht an Ideen oder Politik das ist, was die größten Probleme in der Partei verursacht hat und zentrifugale Kräfte erzeugt. Die Macht ist Alles.

Alles übrige im Stil „wir lassen uns von niemandem Zurechtweisungen des Typs schaut nicht auf die politischen Kosten gefallen, weil wir dies zeigten und etwas Respekt gegenüber dem gefordert wird, was wir getan und was wir als Last gestemmt haben“ kann nun viel diskutiert werden. Weil klar ist, dass alle politischen Träger sich mit den politischen Kosten als Richtschnur bewegen. Niemand würde nach Ersatzmaßnahmen für die speziellen Besoldungsordnungen suchen, wenn er nicht die politischen Kosten fürchten würde.

Wenn der Forderung der Troika nach 150.000 Entlassungen auf dem öffentlichen Sektor stattgegeben worden ist, können wir uns nicht hinter unserem Finger verstecken. Außer wenn wir – ganz einfach – daran interessiert sind, das Lebensniveau der Gesellschaft insgesamt zu senken. Renten und Löhne zu kürzen, weil wir sie als hoch erachten, anstatt eine wirkliche Rationalisierung des öffentlichen Sektors durchzuziehen und den Rentner der IKA vor der Kürzung seiner Rente zu bewahren.

Kann Herr Venizelos abends vielleicht nicht schlafen, weil die Arbeitslosigkeit gallopiert? Aber war es nicht die PASOK-Partei, welche auch die Stage-Verträge schuf, um befristete Einstellungen auf dem öffentlichen Sektor vorzunehmen? Und war nicht die PASOK-Partei jene, die sie abschaffte und sich nicht einmal für Inhaber von Doktortiteln interessierte, die in die Arbeitslosigkeit gestürzt wurden, obwohl sie gegenüber anderen sehr viel höher qualifiziert waren, um die staatlichen Beamtenposten zu besetzen?

Was wiederum die Bezugnahme des Herrn Venizelos in den ihm zugeschriebenen Spitzfindigkeiten bezüglich der Entscheidungen betrifft, welche der Finanzminister traf, ist das Einzige, was wir in Erinnerung rufen können, dass er im September vergangenen Jahres nicht wie von ihm selbst geäußert „in eine sehr schwierige Lage geraten war“, als er die Abzocke mittels der DEI bekannt gab (Anmerkung: gemeint ist der Beschluss bezüglich der Immobilien-Sonderabgabe mittels der Stromrechnungen.)

Außerdem hatte er bei Bekanntgabe der in Rede stehenden Abzocke erklärt, das gesamte (private) Immobilienvermögen werde auf mehr als eine Billion Euro veranschlagt Ein Minister also, der den Wert des fremden Eigentums veranschlagt, als ob der Bürger das Haus seines Großvaters zu verkaufen habe, weil die Politiker in den letzten Jahrzehnten Misswirtschaft mit den öffentlichen Geldern betrieben, hat weder Schuldgefühle, noch befindet er sich in einer „sehr schwierigen Lage“.

Und noch Etwas zuletzt. Wenn ein Politiker gegenüber den Bürgern den Finger schwenkt, sollte er sich besser auch an die entsprechende Geste von Seite der Bürger gewöhnen. Außerdem ist in der Demokratie alles bidirektional, nicht nur einmal alle vier Jahre, oder?

Quelle: Vradyni
Deutsche Übersetzung: Griechenland-Blog

Griechenland: Unser verbliebenes Kleingeld für ihren letzten Schuss

9. September 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 843 5 Kommentare

Autor: Kostas Logaras

Thema: „Letzte Maßnahmen“ in Griechenland

Wie wenig Scham muss ein Mensch haben, den seine „Ratengläubiger“ verpflichten, sein Wort zu halten und seine Unterschrift zu respektieren? Na? Wie weit kann die rote Linie seiner Erniedrigung reichen, wenn sie ihn gewaltsam zwingen, seriös zu werden?

Erröten unsere griechischen Politiker nicht, wenn bei den Begegnungen mit ihren Amtskollegen diese sie am Ohr ziehen und von ihnen – wie von Schuljungen – verlangen, endlich das einzuhalten, was sie beschlossen haben? Die notwendigen Änderungen, denen sie zustimmten, die Reformen, die sie genehmigten und unterzeichneten, damit das Land aus der Dritte-Welt-Sphäre hinaus gerät? Damit endlich der öffentliche Sektor von der parteilichen Feudalherrschaft befreit wird.

Nein, sie schämen sich nicht. Genau genommen haben sie in der Stunde, wo sie das Versprechen geben – jenen, dass sie ihr Wort halten, und uns, dass diese Maßnahmen auch die letzten sein werden – im selben Moment in ihrem Sinn (wie der Spieler im Kasino, der sich Geld leiht, um seinen Verlust wettzumachen) „gib es mir jetzt, wo es mir pressiert, und danach sehen wir„. Und sobald die anderen den Kopf wegdrehen, widmen sich die Nichtsnutze ihren üblichen Praktiken: Untätigkeit und Gleichgültigkeit, Verschwendungen und Einstellungen ihrer Verwandten. Wahrscheinlich haben sie keine Scham. Hätten sie ein solches Gefühl, wären die Dinge anders.

Wenn ich sie also sehe, wie sie mit eingezogenem Schwanz denen „draußen“ ihr Versprechen geben, ja, von nun an werden sie sich konsequent zeigen, erinnere ich mich an die Ratenverkäufer der 60er Jahre. Die durch die Nachbarschaften zogen und bei denen die Hausfrauen Tischdecken, unechten Schmuck, Bettlaken und solches Zeug auf Pump kauften. Wenn jedoch die Stunde kam, die Rechnung zu bezahlen, versteckten sich manche von diesen, gerissen und unseriös, im Haus und schickten die Kinder vor, um dem Ratenkassierer auszurichten „meine Mama ist nicht da„. Fortgesetzt und systematisch.

Sogar auch jetzt, wo die Rateneintreiber der Troika im Land eintreffen (gelobt sei die Stunde), kommt es in mir hoch, mich zu erheben und der Mattscheibe des Fernsehers zuzurufen: Glaubt ihnen nicht, sie sind alle drinnen! Jahrzehnte verstecken sie sich nun hinter ihrem Finger. Verschwender, skrupellos und völlig unfähig – ausgenommen einiger Weniger -, irgend etwas auf die Reihe zu bringen oder die Situationen effektiv zu handhaben. Glaubt ihnen nicht, was sie sagen. Sie sind alle Zuhause, Koalition und Opposition.

Sobald ihr jedoch den Rücken kehrt und weggeht, werden sie sich wieder ihrer bekannten Taktik hingeben: Sie werden die nutzlosen Organismen der Parteidrohnen erhalten, die Bezüge der Parlamentsbediensteten erhöhen, den Cliquen der geschlossenen Berufsgruppen nachgeben, den unmöglichen Forderungen der Justizdiener stattgeben und die kirchlichen Führer demütig um Verzeihung bitten.

Und beim nächsten Mal, kurz bevor ihr kommt, werden sie – tragisch verhängnisvoll und unfähig – erneut über die Arbeitnehmer und Rentner herfallen. Wie der eingangs von mir angeführte Spieler im Kasino oder, noch schlimmer, wie die Junkies, die (auch diese für ihren Schuss) das letzte Kleingeld aus dem Sparstrumpf ihrer Mutter klauen. Weil sie nur mit dieser machen können, was sie wollen.

Quelle: Protagon.gr
Deutsche Übersetzung: Griechenland-Blog

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In Griechenland zahlen wieder die Schwächsten die Zeche

2. September 2012 / Aktualisiert: 05. Januar 2016 / Aufrufe: 432 1 Kommentar

Autor: Jorgos Lakopoulos

Thema: 72 Maßnahmen zur Einsparung von 11,9 Mrd. Euro in Griechenland

Wie unfähig und gleichzeitig unmoralisch können Regierungen sein, um das Memorandum beständig auf dem Rücken der Schwächsten umzusetzen? Ein einfacher Blick auf das aktuelle Maßnahmenpaket zeigt, dass auch diesmal die Rentner die Zeche zahlen werden.

Die Arbeitnehmer – das andere Lasttier des Memorandums-Abenteuers – mögen die Augen schließen und auf den … Aufschwung „in zwei Jahren“ warten, den ihnen der Premierminister zugesagt hat – weiß Gott, wie er darauf gekommen ist. Die Rentner können jedenfalls bis dahin ihre Augen regulär und endgültig geschlossen haben.

Das am meisten Empörende ist die Phrase „die Opfer zahlen sich aus“ – abstoßender Slogan der Regierungen seit 2010. G. Papandreou benutzte ihn bis zum Überdruss um zu zeigen, dass der Leidensweg kurz sein wird und das dem Land aufgebürdete Märtyrerkreuz aus Rosenblättern besteht. Nachdem er schließlich das Universum zerschlug, spaziert er nun international herum und spricht unbekümmert darüber, was er für „sein Volk“ getan habe.

Nun beteuert auch Samaras erneut, die Opfer würden sich auszahlen und fügt – abgekupfert von Papakonstantinou – an, die Maßnahmen „werden die letzten sein“. Konkret und unmittelbar umzusetzen sind allerdings die Maßnahmen nur bei den Kürzungen der Löhne und Renten. Was den Aufschwung und die Reformen betrifft, verweilen sie noch im Stadium der Unterhaltung.

Natürlich weiß der Premierminister, dass es nicht die letzten Maßnahmen sein werden, so wie er ebenfalls weiß, dass es nicht nur 11,5 Mrd. Euro, sondern mehr sein werden – abgesehen davon, dass alles von den Einschätzungen entschieden wird, welche die Troika anstellen wird. Trotz allem versucht auch er, „Algen als Seidenbänder zu verkaufen“ (sprich das Volk an der Nase herumzuführen) und bricht – à la Merkel – wegen der Opfer in Tränen aus, gibt sich jedoch auch sicher, dass der Austritt aus dem Euro dank der Maßnahmen seiner Regierung abgewendet werde. Im analogen Fall des Hodschas jedenfalls krepierte der Esel, als er diesen gerade daran gewöhnt hatte, nichts zu fressen.

Noch erzürnender ist der Slogan bezüglich „sozialer Gerechtigkeit“, der von den beiden anderen Parteien der Koalitionsregierung kommt. PASOK und DIMAR verhöhnen das Volk indem sie so tun, als ob sie verhandeln und sich widersetzen würden. Genau gesagt strengen sie sich an, rote Linien und anderes dummes Gefasel sicherzustellen. Was zum Schluss herauskommt, wird für das Einkommen derer, die sie „in Schutz nehmen“, immer schwerer. Ob Venizelos und Kouvelis sie etwas weniger schützen sollten?

Schlussfolgerung? Der totale Misserfolg der einer nach der anderen folgenden dritten Regierung, auf gesunde Weise Einnahmen zu finden, richtet sie ein weiteres Mal gegen die Schwächsten und legt diesen sogar schon fast nahe, dafür dankbar zu sein, dass sie ihnen nicht noch mehr wegnehmen werden? Sie haben aber allerdings gar nichts mehr, um es ihnen wegnehmen zu können.

Dagegen feiern die Steuerhinterzieher Party, und all jene, die in den letzten Jahren Kredite, Subventionen, Provisionen verschlungen haben, lungern bequem herum, während sich die Regierung anschickt, die Volkswirtschaft mit den zwanzig Euro zu retten, die sie dem Rentner wegnimmt, weil er – wie sie sagt – vor Jahren eine zu hohe Abfindung erhielt.

Müssen all jene, die durch Aufträge, Verträge, Zuschüsse usw. unendlich viel mehr erhielten, gar nichts zurückzahlen? Sollten die drei politischen Führer der Koalitionsregierung vielleicht beginnen, diese Spezies in Schutz zu nehmen?

Quelle: Protagon
Deutsche Übersetzung: Griechenland-Blog

Braucht Griechenland (kein) zusätzliches Geld?

30. August 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 423 Kommentare ausgeschaltet

Autor: Tasos Telloglou

Thema: 13 + 1 Sparmaßnahmen in Griechenland 2013 – 2014

Berlin weiß, dass es – ob es will oder nicht (und es will nicht) – bis November 2012 nicht das Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro verursachen kann. Bei den jüngsten (24 August 2012) griechisch-deutschen Gesprächen fragte Finanzminister Wolfgang Schäuble die griechische Delegation, ob Griechenland in der Lage sein wird, seine Verpflichtung bezüglich der Verschuldung von 120% des BIP im Jahr 2020 einhalten zu können.

Es sei daran erinnert, dass dieses Ziel strikt damit verbunden ist, ob der IWF die Finanzierung des griechischen Programms fortsetzen wird. Sollte sich der IWF über die Einhaltung dieses Ziels nicht sicher sein, wird er entweder von der EZB und den anderen Zentralbanken verlangen, ihre eigenen griechischen Anleihen (in Höhe von 60 Mrd. Euro) zu „schneiden“, oder von Frau Merkel und den anderen mehr Geld verlangen.

Frau Merkel wird von ihrem Parlament keine neue Abstimmung über zusätzliche Gelder für Griechenland verlangen. Wird jedoch beispielsweise der Betrag für die Rekapitalisierung der Banken der entsprechenden Hilfe für Spanien „gleichgestellt“, wird das Ergebnis das selbe oder möglicherweise ein noch größeres Volumen als der Schnitt der griechischen Anleihen im System der EZB haben. In diesem Fall wird natürlich eine Abstimmung im deutschen Parlament, aber auch die Eingliederung der rekapitalisierten griechischen Banken in das System der europäischen Bankenaufsicht notwendig sein – wovon aus verschiedenen Gründen nicht sicher ist, dass die griechischen Banken und europäischen Institutionen es wollen.

In Berlin glaubt man jedenfalls, dass die „Zahlen nicht aufgehen“, und dies wurde klar gegenüber der griechischen Delegation zum Ausdruck gebracht – welche nicht die Schlussfolgerung verneint, das Problem jedoch auf die vorherigen Geschehnisse zurückführt. Eins davon war, dass die Herren Samaras und Venizelos sich im vergangenen Frühjahr mit dem damaligen Premierminister Papadimos auf diese „Zahlen“ geeinigt hatten. Ein zweites, dass seit März bis heute viele Sandkastenübungen und wenige praktische Schritte erfolgte.

Nach den amerikanischen Wahlen wird Deutschland in ein Wahljahr eintreten und seine Wirtschaft, wenn nicht gar in eine Rezession geraten, so doch jedenfalls ohne Wachstum bleiben. Unter diesen Umständen kann man nichts verteilen, schon gar nicht an andere Länder. Die Zeit ist minimal. Da alles – auch die neuen Maßnahmen – auf die Schultern der Kleinen und Mittleren fallen – was inzwischen sogar die Gesinnungsgenossen des Herrn Samaras, Juncker und Merkel, erkannt haben -, ist die Regierung aufgefordert, an das „Portemonnaie“ und das Vermögen der mächtigen Freunde der drei politischen Führer Hand anzulegen. Sie hat drei Monate.

Quelle: Protagon.gr
Deutsche Übersetzung: Griechenland-Blog