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Archiv für die Kategorie ‘Immobilienwesen’

Neue Strapazen für Schwarzbau-Eigentümer in Griechenland

7. November 2014 / Aufrufe: 1.484 1 Kommentar

780000 Eigentümern von Immobilien in Griechenland steht neuer Ärger ins Haus, falls das derzeitige Schwarzbauregulierungs-Gesetz für verfassungswidrig befunden wird.

Insgesamt 780.000 Immobilienbesitzer, die bereits unter die Bestimmungen der Gesetze der Jahre 2012 und 2013 aufgenommen worden sind, werden gegebenenfalls erneut die „Regulierung“ ihrer Bauverstöße und Schwarzbauten beantragen müssen, falls der Oberste Verwaltungsgerichtshof mit einem (noch anhängigen) neuen Urteil auch die Bestimmungen des neuen Gesetzes für verfassungswidrig erkären sollte.
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Korrigierte Immobiliensteuer-Bescheide in Griechenland

30. Oktober 2014 / Aufrufe: 1.233 4 Kommentare

Aus dem ersten Zyklus der Korrektur der Bescheide zur ENFIA in Griechenland ergibt sich für fast 1,5 Millionen Eigentümer eine signifikante Senkung der Steuerschuld.

Wie sich aus dem ersten Zyklus der Neuberechnung der „Einheitlichen Immobilienbesitz-Steuer“ (ENFIA) ergibt, wurde für rund 1,45 Mio. Eigentümer von Immobilien in Griechenland die Steuerschuld mehr oder weniger erheblich reduziert – allerdings erst praktisch in letzter Minute bzw. 48 Stunden vor der Fälligkeit der bis spätestens 31 Oktober 2014 zu entrichtenden 2. Rate der ENFIA … !

Für etwa 1,3 Mio. Steuerpflichtige bzw. rund 1,1 Mio. Haushalte reduzierte sich die ENFIA um 50%, was sich in einem Gesamtbetrag von ca. 83 Mio. Euro niederschlägt.
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Eigenes Dach in Griechenland „schwerer“ als in ganz Europa!

29. Oktober 2014 / Aufrufe: 2.870 2 Kommentare

Die steuerliche Belastung des eigenen Dachs über dem Kopf ist in Griechenland heftiger als in allen übrigen Ländern Europas.

Einheitliche Immobilienbesitz-Steuer (ENFIA), Außerordentliche Immobilien-Sonderabgabe (EETIDE / EETA), Immobiliensteuer (FAP) … – die Besteuerung der Immobilien in Griechenland hat sich in den letzten Jahren für den griechischen Steuerzahler zu einer unerträglichen Abzocke entwickelt.

Viele argumentieren, entsprechende Steuern werden auch in anderen Ländern der Europäischen Union erhoben, und der durchschnittliche Anteil, den die Besteuerung des Immobilienvermögens am BIP der OECD-Mitglieder ausmacht, entspreche 3% des BIP. Die Griechen sind nicht die einzigen europäischen Steuerzahler, die zu entsprechenden Zahlungen gezwungen werden. Allerdings führt eine Reihe von Charakteristika zu einer besonders hohen Belastung der griechischen Steuerzahler, wie sich aus den Daten zeigt, die sie mit anderen europäischen Steuerzahlern vergleichen.
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Griechenland nimmt Immobilienhaie und Schattenmakler ins Visier

22. Oktober 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 945 Kommentare ausgeschaltet

Steuerfahndung und Polizeibehörden in Griechenland nehmen sogenannte Real-Estate-Krähen und Schattenmakler ins Visier.

Der Geruch von Skandalen der „Schattenmaklerkreise“ auf dem Immobilienmarkt in Griechenland mobilisiert nicht nur die offiziellen Transaktionsvermittler, sondern auch die Justiz. Informationen zufolge befinden sich im Visier der Polizeibehörden „Scharlatane“ und „inexistente“ Maklerbüros, die Immobilieneigentümer tangieren, um ihnen ihr Vermögen zu einem Spottpreis abzuluchsen, oder sie schließen Vereinbarungen ab, bei denen „Schwarzgelder“ fließen, die nirgendwo deklariert werden.

Im selben Moment sind auf dem gebeutelten Immobilienmarkt verschiedene Schlitzohren wie Krähen eingefallen, die billige und sofortige Kredite versprechen und häufig gegenstandslose Provisionen einstreichen oder letztendlich untragbare Bedingungen aufzwingen.
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Ungeheurer Immobilienskandal auf Zante in Griechenland

18. September 2014 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 1.861 Kommentare ausgeschaltet

Ein skandalöser Immobilien-Deal auf der Insel Zakynthos in Griechenland ruft Erinnerungen an den Vatopedi-Skandal wach.

Die Zeitung „Ethnos tis Kyriakis“ enthüllte am 14 September 2014 eine Sache mit dem Geruch eines Skandals, der jedoch unkontrollierte Dimensionen annehmen könnte. Die Akte, die bereits für den Weg zur Justiz und die Zuweisung von Verantwortungen sogar auch für sehr schwere Kapitalverbrechen vorbereit wird, bezieht sich auf den Verkauf eines riesigen Areals von fast 1.500 Hektar auf der ionischen Insel Zakynthos bzw. Zante in Griechenland.

Und während das Licht der Öffentlichkeit sich vor wenigen Monaten auf die Nachricht gerichtet haben mag, dass die weltweit berühmte „Schmugglerbucht“ (Navagio-Bucht) verkauft wird, ist der Skandal jedoch noch größer, da er sich auf eine ohne Eigentumstitel erfolgte und von vorne bis hinten illegale Transaktion bezieht. Über die seit Anfang Mai 2014 bis heute erfolgten Geschehnisse gut informierte Quellen zeigen sich sogar absolut davon überzeugt, dass in die rechtswidrigen Aktivitäten etliche staatliche Bedienstete involviert sind, wobei auch der Verdacht auf Korruption angedeutet wird.
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Eigennutzung stützt Haushalte im Griechenland der Krise

15. September 2014 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 853 Kommentare ausgeschaltet

Die Nutzung im Eigenbesitz befindlichen Wohneigentums war für die Haushalte in Griechenland in den Jahren der Krise eine signifikante Stütze.

Während der Epoche der „fetten Kühe“, in der die Banken großzügig Kredite gewährten, schoss die Anzahl der selbstgenutzten Wohnungen in die Höhe. Laut den von den Analytikern der Alpha Bank ausgewerteten Daten der ELSTAT kamen in der Periode 2001 – 2011 zu dem bis damals existierenden Bestand 895.700 Wohnungen hinzu, während die Anzahl der selbst genutzten (Erst- und Zweit-) Wohnungen um 393.600 Einheiten zunahm.

Der große Anteil der Eigennutzung, aber auch die Tatsache, dass die Mehrheit der Eigentümer keinen Baukredit abzahlt (also ihre Wohnung schuldenfrei ist), stützte im selben Moment die Haushalte im Zenith der Krise.
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Investitionen in Immobilien in Griechenland sind hinausgeworfenes Geld

12. September 2014 / Aufrufe: 1.362 1 Kommentar

Die Regierungssprecherin Sofia Voultepsi äußerte die Ansicht, die in Griechenland erfolgten Investitionen in Immobilien seien hinausgeworfenes Geld.

Die Regierungssprecherin schritt am 10 September 2014 zu einer (neuen) unerhörten Erklärung. Die Novelle bezüglich der neuen Immobilienbesitz-Steuer (ENFIA) kommentierend brachte Sofia Voultepsi die Ansicht zum Ausdruck, dass die Investitionen in Immobilien „verlorenes Geld sind“.

Im Gespräch mit dem Radiosender „Parapolitika“ und in Beantwortung einer Frage bezüglich der Tatsache, dass wir (in Griechenland) in einer Wirtschaft lebten, die zum Kauf von Immobilien trieb, betonte sie und führte charakteristisch an: „Ich hatte zu diesem Thema immer eine unterschiedliche Ansicht, deswegen habe ich auch keine Immobilien, ich halte dieses Verhalten für kriminell, also dieses politische Verhalten, die politische Macht lenkt die Menschen, die Leute meinen, es besteht eine Unklarheit, sichere ich mich ab, warum also keine zweite Wohnung haben und eine Mieteinnahme haben, und so floss das Geld also in die Mauern. Ich habe eine völlig unterschiedliche Ansicht in Zusammenhang mit dem Bau und dem Wohnungsbau und all dem, was gesagt wird, ich habe eine völlig unterschiedliche Ansicht, ich glaube, dass es verlorenes Geld ist.
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Griechenland: möblierte … Insel zu verkaufen

25. August 2014 / Aufrufe: 1.041 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland steht eine kleine Insel in der Bucht von Euböa zum Preis von 15 Millionen Euro zum Verkauf an.

Was kann man kaufen, wenn man über 15 Millionen Euro verfügt? Die Antwort lautet: eine ganze Menge Dinge! Eins davon ist, die in Privatbesitz befindliche Insel Agia Triada in der Bucht von Euböa zu kaufen.

Laut der britischen „Daily Mail“ steht die Immobiliengesellschaft, die das Eiland besitzt und verwaltet, inzwischen zum Verkauf an und wird auf 15 Millionen Euro veranschlagt.
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Immobilienmarkt in Griechenland droht völliger Untergang

15. August 2014 / Aktualisiert: 05. Mai 2016 / Aufrufe: 10.167 Kommentare ausgeschaltet

Die exzessive Überbesteuerung der Immobilien in Griechenland bewirkt das völlige Erliegen des Immobilienmarkt und die Abschnürung des wirtschaftlichen Aufschwungs.

In dem Wochenreport über die wirtschaftlichen Entwicklungen in Griechenland schlägt die Alpha Bank bezüglich des Immobilienmarkts die Alarmglocke und charakterisiert die Entwicklungen in der Branche als „Untergang“ des Marktes, mit negativen Auswirkungen auf die gesamte griechische Wirtschaft. Es wird sogar betont, „die Hoffnungen auf eine Rationalisierung der Immobilienbesteuerung ab 2014 haben sich nicht bewahrheitet, mit außerordentlich ungünstigen Auswirkungen auf den Immobilienmarkt„.

Wie der Report anführt, spielt eine signifikante Rolle bei der Verschlechterung der Lage der Branche auch die politische Instabilität, die vermieden werden muss, da „sie zu einer Verzögerung oder auch zu einem Umsturz des umgesetzten Konsolidierungsprogramms führen könnte„. Im selben Moment wird unterstrichen, „es ist notwendig, die Fortsetzung der Umsetzung von Maßnahmen einer Politik zu vermeiden, die als Hindernisse bei Aufschwung und Wachstum der Wirtschaft und der notwendigen Steigerung der Beschäftigung fungieren. In diesem Rahmen ist gegeben, dass der Sektor, der den Aufschwung der Wirtschaft bis heute am meisten verzögert, der Immobilienmarkt ist.“ Parallel betont der Bericht, die Aufwertung Griechenlands durch die Ratingagentur Moody’s sei zwar bedeutsam gewesen, kam jedoch verzögert.
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Überbesteuerung killt Immobilienmarkt in Griechenland

10. August 2014 / Aufrufe: 774 Kommentare ausgeschaltet

Laut der Alpha Bank wird die maßlose Überbesteuerung der Immobilien in Griechenland den Aufschwung der Wirtschaft abschnüren.

Wie die Analytiker der Alpha Bank in dem wöchentlichen Wirtschaftsreport der Bank einschätzen, trägt die fortgesetzte doppelte und übermäßig hohe Besteuerung der Immobilien wesentlich zur völligen Lähmung der Aktivität auf dem Immobilienmarkt bei.

Weiter merken sie an, dass ohne einen Neustart des Immobilienmarkts „die aus der (sich auf 2013 beziehenden) Immobiliensteuer FAP 2014 festgestellten Einnahmen offensichtlich überbewertet worden sind. Die Senkung der Immobilientransaktionssteuer geht in die richtige Richtung, aber ihre günstige Auswirkung auf den Immobilienmarkt wird weiterhin durch die doppelte Besteuerung des 300.000 Euro übersteigenden Immobilienvermögens eliminiert.
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