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Archiv für die Kategorie ‘Immobilienwesen’

Ermäßigung und Erlass der Immobiliensteuer 2015 in Griechenland

8. September 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.315 2 Kommentare

Wer und wie 2015 in Griechenland die ENFIA zu zahlen hat und gegebenenfalls eine generöse Ermäßigung oder sogar Befreiung von der Immobiliensteuer erreichen kann.

In Griechenland wird (alles andere als zufällig) erst unmittelbar nach den auf den 20 September 2015 anberaumten vorgezogenen Parlamentswahlen mit der elektronischen Zustellungen der „Briefchen“ des Finanzamts bezüglich der sogenannten „Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer“ (ENFIA) 2015 begonnen werden.

Für dieses Jahr (2015) änderte sich an der Steuer trotz aller vollmundigen Versprechungen jedoch nichts und sie wird sogar nach wie vor auf Basis der ebenfalls seit 8 Jahren nicht mehr angeglichenen und mittlerweile völlig absurden „Einheitspreise“ erhoben werden.
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Warum die Wohnungspreise in Griechenland weiter sinken

20. Mai 2015 / Aufrufe: 2.309 Kommentare ausgeschaltet

Der kontinuierliche Rückgang der Preise für Eigentumswohnungen in Griechenland setzte sich auch im ersten Quartal 2015 fort.

Die Analysten der Eurobank führen den Rückgang der Wohnungspreise in Griechenland auf das erhöhte Angebot, die in den letzten Jahren verzeichnete zusätzliche Besteuerung und das Absinken des Finanzierungsniveaus der Haushalte zurück.

Wie in dem wöchentlichen Wirtschaftsreport „7 Tage Wirtschaft“ der Bank berichtet wird, gestaltete sich im ersten Quartal 2015 der jährliche Rhythmus der Änderung der Wohnungspreise auf -3,25%. Seit dem ersten Quartal 2008 bis einschließlich zum ersten Quartal des gegenwärtigen Jahres erreicht der Rückgang 38,26%.

„Betongold“ stellte ein signifikantes Mittel der Wertanlage dar

Die Analysten der Eurobank vertreten, die konkrete Änderung in Kombination mit dem hohen Anteil der Eigennutzung in Griechenland führe zu einem Rückgang der Nachfrage nach Konsumgütern (negatives Reichtums-Entwicklung) und habe daher eine negative Auswirkung auf die allgemeine Wirtschaftsaktivität. „Das Sinken der Wohnungspreise kann auf das erhöhte Angebot des in Rede stehenden Kapitalguts, die in den letzten Jahren verzeichnete zusätzliche Besteuerung und das Absinken des Finanzierungsniveaus der Haushalte zurückgeführt werden“, lautet es in dem Report.

Die Eurobank betont, dass nach dem Beitritt des Landes zur Wirtschaft- und Währungsunion (WWU) im Januar 2001 die neuen finanzwirtschaftlichen Gegebenheiten zu einem signifikanten Rückgang der realen Zinssätze führte. In der Periode 1992 – 2000 lag der durchschnittliche reale langfristige Zinssatz in einer Größenordnung von 5,66% und in der Periode 2001 – 2009 gestaltete sich die entsprechende Größe auf 1,31%.

Diese Veränderung hatte den Anstieg des Niveaus der Finanzierung der Privatleute (und der Unternehmen) und daher die Stärkung der Nachfrage sowohl nach Konsum- als auch Kapitalgütern, also (Eigentums-) Wohnungen, Häusern usw. zum Resultat. Spezieller auf dem Wohnungssektor wurde in der Periode ab dem ersten Quartal 2006 bis zum dritten Quartal 2008 ein Anstieg des Preisniveaus um 13,58% verzeichnet. „In allgemeinen Linien können wir behaupten, dass die Wohnungen – Häuser ein signifikantes Mittel zur „Lagerung“ des Reichtums (store of value, Wertanlage) der griechischen Haushalte während der Dauer des ersten Jahrzehnts nach dem Beitritt des Landes zur WWU darstellten„, vertreten die Analysten der Bank.

Gegenläufige Tendenzen herrschten, als die Schrumpfung des Niveaus der Finanzierung der Privatleute begann. Seit Juni 2010 bis einschließlich März 2015 wurde ein Rückgang der Größenordnung von 19,37% verzeichnet. Laut der Eurobank hatte diese Entwicklung – parallel zu dem Rückgang des gegenwärtigen Wertes der erwarteten verfügbaren Einkommen (negative Reichtums-Entwicklung) – den Rückgang der Nachfrage und das damit einhergehende Sinken des Niveaus der Wohnungspreise zum Ergebnis.

(Quelle: dimokratianews.gr)

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Endgültige Lösung für Schwarzbauten in Griechenland

18. Mai 2015 / Aktualisiert: 04. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.675 Kommentare ausgeschaltet

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland löste den Gordischen Knoten für rund 1 Million Immobilienbesitzer, die zur Regulierung von Schwarzbauten schritten.

Das Plenum des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) befand mit seinem Urteil Nr. 1858/2015, dass die Regelungen des neuen Gesetzes 4178/2013 über die Legalisierung der Schwarzbauten verfassungsmäßig akzeptabel und rechtmäßig sind, und wies die Beschwerden von Bürgern aus dem Athener Vorstadtbezirk Amarousi als unzulässig ab.

Praktisch wird damit für ungefähr 1 Million Immobilienbesitzer, die zu Regulierungen ihrer Schwarzbauten bzw. Bauverstöße schritten, der Gordische Knoten gelöst.
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Abtretung von Mietforderungen in Griechenland an den Fiskus

3. April 2015 / Aufrufe: 1.152 Kommentare ausgeschaltet

Eigentümer von Immobilien in Griechenland können nun doch Mietforderungen an den Fiskus abtreten um der Besteuerung inexistenter Einkommen zu entgehen.

Im Rahmen eine Begegnung mit Repräsentanten des Panhellenischen Verbands der Immobilieneigentümer (POMIDA) in Griechenland gab am 02 April 2015 die stellvertretende Finanzministerin Nantia Valavani die Wiedereinführung der Möglichkeit zur Abtretung von Mietforderungen an das Finanzamt bekannt,  womit der Besteuerung nicht eingenommener Mieten ein Ende gesetzt wird.

Frau Valavanis führte an, der ergangene Runderlass, gemäß dem auch nicht eingenommene Mietzahlungen des Jahres 2014 regulär mit einem Steuersatz von 11% oder 33% besteuert worden wären, werde mit einer – dem Parlament noch vorzulegenden – gesetzlichen Regelung annulliert werden.
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Rückwirkende Immobiliensteuer-Bescheide in Griechenland

21. März 2015 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 1.498 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzamt in Griechenland hofft auf 350 Millionen Euro aus ausstehenden Raten der Immobilien-Sonderabgabe EETA des Jahres 2013.

Im griechischen Finanzministerium wurde eine unerwartete Steuereinnahme entdeckt, die der seit langem im roten Bereich befindlichen Staatskasse etwas Luft verschaffen wird. Es handelt sich um den Betrag von ungefähr 350 Millionen Euro aus der außerordentlichen Immobilienabgabe – also der sogenannten „Abzocke“ EETIDE, aus der 2013 die EETA hervorging – mit dessen Feststellung im umgehend kommenden Zeitraum gerechnet wird.

Die rückwirkende Beitreibung der Abgabe betrifft hauptsächlich Beträge der außerordentlichen Immobilienabgabe, die jedoch entweder überhaupt nicht oder auf einen falschen Namen festgestellt worden waren, oder die Steuerpflichtigen hatten die Stromrechnung nicht fristgerecht bezahlt, was zum Resultat hatte, dass Raten der Abgabe zur Beitreibung an das Finanzamt überstellt wurde.
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Grundbuch in Griechenland hängt in der Luft

9. März 2015 / Aktualisiert: 03. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.938 1 Kommentar

Die Vollendung des Grundbuchs in Griechenland hängt wegen Finanzierungsproblemen und Skandalen in der Luft und Millionen Eigentümer sollen zur Kasse gebeten werden.

Mit dem nunmehr auch offiziellen Eingeständnis eines „Mini-Krachs“ in den Kassen der „Grundbuch AG“, was das ursprüngliche Ziel seiner Vollendung in den kommenden fünf Jahren zeitlich annulliert, wird die Bemühung um die Vollendung des leidgeprüften Grundbuchs praktisch „in die Luft gejagt“. Im selben Moment sprechen Insider von der Wiedereinführung des Einnahmemechanismus mittels Zahlung der Gebühren für die Kartografierungen der ersten und zweiten Generation, bei denen die Eintragungen nicht vollendet worden sind.

Der explosive Mix in dem Zeitplan für die Übergabe des Projekts schafft neue Szenarien über eine Ablösung der Leitung der „Nationales Grundbuch & Kartographie SA“ (EKXA) und Änderungen bei den Absichten des Umweltministeriums im Thema der Finanzierung. „Es geht um eine zeitliche Verschiebung von wenigstens fünf Jahren von der anfänglichen Planung„, wie gegenüber der Zeitung Imerisia Marktfaktoren betonen und unterstreichen, „ihr Ziel (der Vollendung bis) 2020 ist inzwischen praktisch unmöglich„.
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Besteuerung ertragsloser Immobilien ist rechtmäßig

4. März 2015 / Aufrufe: 2.096 2 Kommentare

Laut dem Verwaltungsgerichtshof in Griechenland ist die Besteuerung einer Immobilie auch dann rechtmäßig, wenn sie dem Eigentümer keinerlei Einkommen bringt.

Der Senat des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) in Griechenland befand in einem Pilotprozess (Gesetz 3900/2010), die Immobiliensteuer (FAP) stehe mit den Bestimmungen der Verfassung über Gleichheit (Artikel 4) usw. sowie auch den Regelungen der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) in Einklang.

Parallel führt der Verwaltungsgerichtshof an, für die Bestimmung des Wertes des  Immobilienvermögens werden allgemein auch objektive Kriterien (Startpreise, Fläche der Immobilie usw.) berücksichtigt, während Steuerbefreiungen für nicht nutzbare Immobilien vorgesehen sind, es einen Steuerfreibetrag von bis zu (einem Wert von) 200.000 gibt usw.
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Über 500000 Immobilien in Griechenland hängen in der Luft

25. Februar 2015 / Aufrufe: 1.468 2 Kommentare

In ganz Griechenland werden sich mehr als eine halbe Million Eigentümer von Immobilien in ehemaligen Forstgebieten mit Ansprüchen des Fiskus konfrontiert sehen.

Das Finanzministerium in Griechenland hat begonnen, an mehr als 500.000 Immobilienbesitzer Bescheide zu verschicken, mit denen es Flächen beansprucht, die einmal Forstflächen waren und legal bebaut wurden, jedoch nicht ihren öffentlichen Charakter verloren. Der Staat beansprucht in Regionen in ganz Griechenland Flächen, die irgendwann – sogar auch vor 100 Jahren – als Forstflächen charakterisiert waren, und stellt laut einer Reportage in der Zeitung „Ta Nea“ sogar auch (Besitz-) Titel und Ersitzungen in Frage.

Es handelt sich allerdings um Gebiete, die regulär in den Bebauungsplan aufgenommen und völlig legal bebaut wurden, dabei jedoch nur den Forst- und nicht den öffentlichen Charakter verloren haben. Laut Quellen der Bezirksdirektion Attikas für öffentliches Vermögen sind inzwischen bereits rund 19.000 Benachrichtigungen an Eigentümer von Immobilien in (den Athener Vorstadtbezirken) Galatsi, Agia Varvara, Nea Ioni, Irakleio, Peristeri und Chaidari verschickt worden.

(Quelle: in.gr)

Neue Frist für Schwarzbau-Legalisierung in Griechenland

7. Januar 2015 / Aufrufe: 1.639 2 Kommentare

Die Frist für die Beantragung der Legalisierung – Regulierung von Schwarzbauten und Bauverstößen in Griechenland wurde bis zum 08 Februar 2016 verlängert.

Umweltminister Nikos Tagaras hat eine Verlängerung um ein Jahr bei der Frist für die Deklaration von Schwarzbauten für alle Schwarzbau-Kategorien des Gesetzes 4178/2013 in Griechenland unterzeichnet. Die neue Frist endet am 08 Februar 2016. Parallel wird Ingenieuren / Architekten und Eigentümern eine Verlängerung um zusätzliche zwei Jahre für die Einreichung der Pläne eingeräumt, welche die Schwarzbau-Deklaration begleiten.

Außerdem werden für die gesamte Periode der Nachfrist die selben Zahlungsmöglichkeiten und speziell die 60 Monatsraten gelten. Aus den Schwarzbau-Gesetzen sind in den letzten 5 Jahren inzwischen insgesamt über 2,2 Mrd. Euro eingenommen worden und es wird noch über 1 Mrd. Euro von all jenen erwartet, die bereits eine Deklaration eingereicht haben.
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Steuerausländer und Immobilienbesitz in Griechenland

26. Dezember 2014 / Aufrufe: 3.304 Kommentare ausgeschaltet

Eigentümer von Immobilien in Griechenland unterliegen unabhängig von ihrem Wohnsitz unter anderem der Verpflichtung zur Abgabe der Immobiliendeklaration E9.

Auch im Ausland ansässige Eigentümer von Immobilien in Griechenland bzw. allgemein Inhaber dinglicher Rechte an Immobilien in Griechenland sind zur Abgabe einer Immobiliendeklaration verpflichtet, auf deren Basis unter anderem die jeweilige Veranlagung zur Immobiliensteuer (FAP, ENFIA) erfolgt.

Unter „… dem Prisma der stetigen Informierung … der wo auch immer wohnhaften Griechen …“ (und im weiteren Sinn aller betroffenen Steuerausländer) publizierte das Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen Anfang Dezember 2014 einen kleinen Leitpfaden „bezüglich der steuerlichen Verpflichtungen, die sich aus dem Besitz von Immobilien in Griechenland ableiten„. Das Merkblatt kann über den ersten der beiden nachstehenden Verweise im Original (PDF) aufgerufen werden, der zweite Verweis führt zu einer (inoffiziellen) deutschen Übersetzung:

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