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Archiv für die Kategorie ‘Gesundheitswesen’

Griechenland will Bestellung von Impfstoff gegen Schweinegrippe stornieren

21. Dezember 2009 / Aufrufe: 156 Kommentare ausgeschaltet

Angesichts der Unwilligkeit der breiten Bevölkerung, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen, führt das griechische Gesundheitsministerium Verhandlungen über die Stornierung der Bestellung von 8 Millionen Impfdosen gegen die Neue Grippe mit einem Bestellwert von etwa 60 Millionen Euro.

Wie Gesundheitsministerin Mariliza Xenogiannakopoulou erklärte, steht die Regierung in Verhandlungen über die Stornierung der kurz vor den Parlamentswahlen im Oktober 2009 aufgegebenen Impfstoff-Bestellung, weil das Land und insbesondere das Gesundheitssystem das Geld nötig habe.

Wie von Seite des Gesundheitsministeriums bekannt gegeben wurde, haben sich im Rahmen der vor etwa einem Monat angelaufenen Massenimpfung gegen die Schweinegrippe in Griechenland ungefähr 320.000 Personen impfen lassen. Diese Anzahl reiche jedoch nicht aus, um einen Schutzschild für die allgemeine Bevölkerung gegen die Neue Grippe darzustellen, und das Impfprogramm werde noch weitere drei Monate fortgesetzt.

Es sei angemerkt, dass Griechenland während der Periode des internationalen Runs auf den damals noch gar nicht verfügbaren Impfstoff gegen die Schweinegrippe insgesamt 16 Millionen Impfdosen bestellt hatte. Damals war unter anderem nicht klar, ob eine einmalige Schutzimpfung ausreichen oder eine Wiederholung der Impfung erforderlich sein würde.

Jedenfalls wird Griechenland selbst im Fall der Möglichkeit einer Stornierung der in Rede stehenden anhängigen Partie von 8 Millionen Impfdosen immer noch auf Millionen nicht benötigter Impfdosen sitzen bleiben.

Bereits über 50 Tote wegen Schweinegrippe in Griechenland

16. Dezember 2009 / Aufrufe: 169 Kommentare ausgeschaltet

Die Schweinegrippe hat in Griechenland bisher bereits 52 Todesopfer gefordert, Dutzende weiterer Patienten werden in zum Teil kritischen Zustand auf Intensivstationen behandelt. Die an der Schweinegrippe gestorbenen Personen waren häufig bereits gesundheitlich vorbelastet, jedoch sind inzwischen auch etliche Personen verstorben, die  vor der Infektion mit dem Virus H1N1 völlig gesund waren.

Obwohl sich in Griechenland derzeit ein leichter Rückgang bei den Neuinfektionen mit der Schweinegrippe abzuzeichnen scheint, kann dies auf keinen Fall als Anzeichen für ein generelles Abklingen der Infektionswelle gewertet werden. Trotz aller Apelle an die Bevölkerung bleibt allerdings die Beteiligung an der Massenimpfung gegen die Neue Grippe nach wie vor weit hinter den anfänglich gehegten Erwartungen zurück.

Jedenfalls besteht seit dem 14. Dezember 2009 für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht eine der Impfstellen aufsuchen können, nun auch die Möglichkeit, sich zu Hause bzw. an ihrem Aufenthaltsort impfen zu lassen. Anmeldungen werden unter der Rufnummer 1135 entgegen genommen., unter Angabe der persönlichen Daten (Name, Adresse, Telefon) und des Grundes, der das Aufsuchen eines der lokalen Impfzentren nicht erlaubt.

40 Tote wegen Schweinegrippe in Griechenland

9. Dezember 2009 / Aufrufe: 205 Kommentare ausgeschaltet

Am Mittwoch (09. Dezember 2009) verstarben vier weitere Personen infolge einer Infektion mit dem Virus H1N1, womit sich die Anzahl der durch die Schweinegrippe verursachten Todesfälle in Griechenland auf inzwischen 40 erhöht. Konkret verstarben vier Männer im Alter von jeweils 40, 50, 54 und 56 Jahren Jahren, drei von ihnen litten bereits vor der Infektion mit der Neuen Grippe an anderen mehr oder weniger schweren Erkrankungen.

Bezeichnenderweise sind von bisher insgesamt 99 an der Schweinegrippe erkrankten und in Intensivstationen in ganz Griechenland eingewiesenen Patienten inzwischen 40 verstorben, was einem Anteil von knapp 40% entspricht. Die vor dem steilen Anstieg der Ausbreitung der Schweinegrippe in Griechenland gestellten Prognosen gingen dagegen von einer Sterblichkeitsrate der in Intensivstationen eingelieferten Erkrankten von nur etwa 15% aus.

Bereits 32 Tote wegen Schweinegrippe in Griechenland

6. Dezember 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 174 Kommentare ausgeschaltet
Imfpung gegen Schweinegrippe
Über 200.000 Personen ließen sich in Griechenland bisher gegen die Schweinegrippe impfen.

Die Schweinegrippe breitet sich in Griechenland immer schneller aus und hat inzwischen bereits zu 31 Todesfällen geführt. Die Gesundheitsbehörden rechnen bis Weihnachten mit einem weiteren steilen Anstieg der Infektionen mit dem Virus Antonis H1N1 und appellieren an die Bevölkerung, sich gegen die Neue Grippe impfen zu lassen

Über das Wochenende verstarben eine 47-jährige Frau und ein 62-jähriger Mann. Beide Personen waren bereits vor der Infektion mit der Schweinegrippe gesundheitlich schwer vorbelastet und verstarben schließlich trotz der Bemühungen der Ärzte auf Intensivstationen.

Nicht zuletzt angesichts der ständig steigenden Zahl der Todesfälle scheinen sich während der vergangenen Tage zahlreiche Griechen entschlossen zu haben, trotz ihrer Bedenken schließlich doch an der Massenimpfung gegen die Schweinegrippe teilzunehmen.

Seit dem 16. November sind nach dem anfänglich äußerst schleppenden Anlaufen der Impfaktion inzwischen weit über 200.000 Personen gegen das Virus H1N1 geimpft worden. Diese Zahl bleibt jedoch nach wie vor weit hinter den Erwartungen der Gesundheitsbehörden zurück, da nach einschlägigen Schätzungen wenigstens rund ein Drittel der Bevölkerung geimpft werden müsste, um die Ausbreitung der Schweinegrippe in Griechenland spürbar eindämmen zu können.

Laut dem letzten Wochenbericht des griechischen Zentrums für Krankheitskontrolle und Vorbeugung (KEELPNO) wurden bisher ungefähr 8.500 dokumentierte Erkrankungen an der Schweinegrippe verzeichnet. Die Dunkelziffer muss allerdings wesentlich höher angesetzt werden, da zahlreiche Infektionsfälle gar nicht erkannt bzw. gemeldet wurden. Etwa ein Drittel der Erkrankten gehören der Altersgruppe von 15 – 29 Jahren an.

Bis zum 03. Dezember 2009 waren nach der Impfung gegen die Neue Grippe bei 110 Personen Nebenwirkungen aufgetreten, die sich in den meisten Fällen durch Gefühllosigkeit der oberen Gliedmaßen äußerten. Etliche Personen klagten nach der Impfung auch über allgemeinere Beschwerden wie Fieber und Übelkeit.

Schweinegrippe belastet Gesundheitssystem in Griechenland

25. November 2009 / Aufrufe: 138 Kommentare ausgeschaltet

Der stürmische Anstieg der Infektionen mit der Schweinegrippe in Griechenland belastet zunehmend das nationale Gesundheitssystem. Zahlreiche Betten auf Intensivstationen können wegen Personalmangels nach bis vor nicht genutzt werden. Nach der Infektion mit der neuen Grippe verstarben bisher insgesamt bereits 14 Personen.

Nach den Todesfällen am vergangenen Wochenende verstarb am Mittwoch ein 74-jähriger Mann. Der Patient litt zusätzlich unter Herzproblemen und verstarb auf einer Intensivstation. Derzeit befinden sich auf den Intensivstationen in ganz Griechenland 22 an der Schweinegrippe erkrankte Patienten, allein 5 von ihnen wurden während nur eines Tages eingeliefert. Der gesundheitliche Zustand etlicher dieser Patienten wird als kritisch eingestuft. Angesichts der prekären Lage appellierte die Gesundheitsministerin an die Krankenhausärzte, den für den 30. November angekündigten Warnstreik abzusagen.

Der stürmische Anstieg der scheren Erkrankungsfälle bringt die Intensivstationen der griechischen Krankenhäuser an den Rand ihrer Kapazitäten. In den Krankenhäusern in Larissa sind die Intensivstation inzwischen voll belegt, zwei Patienten mussten bereits nach Lamia überführt werden. Die Universitätsklinik Larissa verfügt zwar noch über 10 freie Betten auf der Intensivstation, die jedoch wegen Personalmangels nicht belegt werden können.

Das Gesundheitsministerium will kurzfristig etwa 300 Pflege- und Hilfskräfte einstellen, damit gegen Anfang Dezember insgesamt rund weitere 150 Betten auf Intensivstationen in ganz Griechenland zur Verfügung stehen werden. Für das Jahr 2010 ist die Einstellung weitere 1.000 Ärzte und 2.000 Krankenpfleger und -pflegerinnen vorgesehen.

Massenimpfung gegen Schweinegrippe auch in Gefängnissen

Massenimpfungen gegen die Schweinegrippe soll auch in den griechischen Haftanstalten durchgeführt werden. Beginnen wird die Aktion am 25. November 2009 im Gefängniskomplex Koridallos in Athen. Insgesamt sollen sich rund 2.200 Häftlinge für die Impfung vormerken lassen haben. Es sei angemerkt, dass sich seit Beginn der Impfaktion in Griechenland inzwischen mehr als 36.000 Personen gegen das Virus H1N1 geimpft worden sind.

Neue Todesfälle durch Schweinegrippe in Griechenland

23. November 2009 / Aufrufe: 150 Kommentare ausgeschaltet

Nach einer Infektion mit der Schweinegrippe verstarben in Griechenland während der vergangenen Tage ein 11-jähriges Mädchen, ein 16-jähriger Junge und 70-jähriger Mann. Die drei Personen waren gesundheitlich bereits stark vorbelastet und wurden bis zu ihrem Ableben auf Intensivstationen behandelt.

Bei den drei verstorbenen Patienten mit bereits vor der Infizierung mit der Neuen Grippe mehr oder weniger schweren Krankheitsbildern kam es nach der Infektion mit dem Virus H1N1 im weiteren Krankheitsverlauf zu massiven Organversagen, die schließlich zum Tod führten. In einem Krankenhaus in Thessaloniki wird inzwischen allerdings auch ein mit der Schweinegrippe infizierter 7-jähriger Junge behandelt, der vor der Ansteckung völlig gesund war.

"Landesweit werden derzeit auf den Intensivstation schwer erkrankte 15 Menschen behandelt, bei welchen das Virus der Neuen Grippe nachgewiesen wurde", merkte die Leiterin Tzina Leptokaridou des Nationalen Zentrums für Gesundheitsaktionen (EKEPY) Nordgriechenlands an und fügte hinzu: "Die Verabreichung der Impfungen ist jetzt zwingender als je zuvor".

Anstieg der Schweinegrippe-Infektionen in Griechenland um 300 Prozent

20. November 2009 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 213 3 Kommentare

Die Frequenz der Neuinfektionen mit der Schweinegrippe hat sich in Griechenland innerhalb nur einer Woche um 300% erhöht. Auf Intensivstationen werden 14 Personen behandelt, von denen die Hälfte zusätzlich auch unter anderen ernsthaften Erkrankungen leidet.

Gemäß dem letzten Bericht des griechischen Zentrums für Krankheitskontrolle und Vorbeugung (KEELPNO) wurden in der Woche bis zum 15. November 2009 von den speziellen Labors 975 neue Infektionen mit der Schweinegrippe bestätigt, während in der Vorwoche 332 neue Fälle gemeldet worden waren. Außerdem erweisen sich inzwischen mehr als die Hälfte aller zur Untersuchung auf den Virus H1N1 in die Labors geschickten Abstriche als positiv.
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Geringe Beteiligung an Schweinegrippe-Impfung in Griechenland

17. November 2009 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 160 Kommentare ausgeschaltet

Obwohl die Neuinfektionen mit dem Virus der Schweinegrippe in Griechenland ständig zunehmen und die Erkrankungen inzwischen in etlichen Fällen tödlich verliefen, ist die Teilnahme an der angelaufenen Massenimpfung gegen die neue Grippe bisher minimal. Nachdem die Infektionen insbesondere auch an den Schulen übermäßig zunehmen, wird inzwischen in Betracht gezogen, den Beginn der üblichen Weihnachtsferien um ein oder zwei Wochen vorzuziehen und die Schulen früher zu schließen.
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Sparmaßnahmen und Rentenkürzung in Griechenland

16. November 2009 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 276 Kommentare ausgeschaltet

Premierminister Jorgos Papandreou forderte am Freitag (13. November 2009) im Parlament in Beantwortung aktueller Anfragen seitens der Führer der oppositionellen Fraktionen die Opposition und insbesondere die SYRIZA-Partei sowohl auf als auch heraus, sich an der Reformation des Renten- und Sozialsystems zu beteiligen und dabei die Philosophie der globalen Einebnung zu überwinden.

Der Ministerpräsident und Regierungschef Jorgos Papandreou betonte, dass das Sozialversicherungssystem ein Thema von nationaler Bedeutung sei und die Versicherungsträger auf den wirtschaftlichen Kollaps zusteuern. Weiter äußerte sich der Premierminister in aller Härte unter anderem zu arbeitsrechtlichen Themen und den provokanten Bezügen der „Golden Boys“ des öffentlichen Sektors, wie beispielsweise bei der nationalen Rundfunk- und Fernsehanstalt ERT. „Ich bin fest entschlossen, damit ist Schluss. Die Wirtschaft befindet sich in einer Grenzsituation, Europa zeigt mit dem Finger auf uns.
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Steiler Anstieg der Schweinegrippe-Infektionen in Griechenland

13. November 2009 / Aktualisiert: 15. Januar 2010 / Aufrufe: 118 Kommentare ausgeschaltet

Das griechische Zentrum für Krankheitskontrolle und Vorbeugung (KEELPNO) gab einen steilen Anstieg der Schweinegrippe-Infektionen in Griechenland bekannt: während der letzten Woche wurden mehr als doppelt so viele neue Fälle wie in der Vorwoche verzeichnet.

Wie das KEELPNO in seinem Wochenbericht bekannt gibt, wurden inzwischen aus fast allen Gebieten Griechenlands laboratorisch bestätigte Infektionen mit der Grippe A beziehungsweise dem Virus H1N1 gemeldet. Auch die Professorin Eleni Giamarelou, Vorsitzende des nationalen Gremiums für Grippe-Pandemien, bestätigte ein rasantes Ansteigen der kontinuierlich von den Schulen gemeldeten Infektionsfällen, was als Anzeichen einer kurz bevorstehenden Pandemie gewertet werden müsse.

Von den in Griechenland bisher insgesamt etwa 3.200 offiziell bestätigten Fällen wurden über 330 neue Infektionen allein in der Woche bis zum 08. November 2009 verzeichnet. Von Seite des KEELPNO wird jedoch darauf hingewiesen, dass diese Zahlen nicht für die Summe aller an der Schweinegrippe Erkrankten stehen, sondern sich nur auf die laboratorisch bestätigten Fälle beziehen.

Ein ebenfalls erheblicher Anstieg der Neuinfektionen mit dem Virus H1N1 zeichnete sich auch bei den ständig zunehmenden ambulanten Arztbesuchen ab. Hier stieg während der vergangenen Woche der Anteil der diagnostizierten Schweinegrippe-Fälle unter den Patienten auf über 40%, während er in der Vorwoche noch knapp unter 30% lag.

Aufgrund des insbesondere auch in den Schulen zu verzeichnenden stürmisch zunehmenden Anstiegs der Infektionen mit der Schweinegrippe wurden inzwischen in ganz Griechenland zahlreiche Schulklassen bzw. sogar auch ganze Schulzweige vorübergehend geschlossen.  Nicht zuletzt angesichts eines möglichen totalen Zusammenbruchs des gesamten nationalen Gesundheitssystems wird eindringlich die Notwendigkeit zur Teilnahme an der anlaufenden Aktion zur Massenimpfung  gegen die Neue Grippe betont.