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Konzert mit dem Chor Polyphonia und Ensemble
Leitung: Dr. Ursula Vryzaki

Samstag, den 05. November 2016 in der Auenkirche um 19:00 Uhr.

Auenkirche · Wilhelmsaue 118a · 10715 Berlin
Beginn: 19:00 Uhr | Einlass: 18:00 Uhr
Eintritt: 14,- € normal, 10,- € ermäßigt (Schüler, Studenten, ALG II)

Presse- & Informationsbüro der griechischen Botschaft in Berlin

Veranstaltungen des Goethe-Instituts Athen

  • Architektur/Geschichte: 18.03.2017 , „Deutsche Spuren“ in Athen
    Auf einem begleiteten Rundgang durch das Zentrum Athens werden Höhenpunkte der „Deutschen Spuren“-App erkundet und durch unseren Tour Guide sowie Athen-Experten, Nikos Vatopoulos, ergänzt.
    Die App bietet insgesamt 63 Points of Interests (POI) im Großraum Athen, von denen wir eine kleine Auswahl im Stadtzentrum zusammen besichtigen.

    Mit der App in der Hand und zu Fuß erkunden wir die deutschen Spuren im Herzen Athens und geben dabei eine erste Einführung in die gemeinsame Geschichte Griechenlands und Deutschlands, mit dem Fokus auf der Architektur des 19. Jahrhunderts und der Zeit der deutschen Besatzung.

    Unsere Schnuppertour soll dem Besucher einen besseren Gesamteindruck des Stils und der Atmosphäre des jüngeren Athens geben, mit Blick auf Athens architektonische Fassaden und auf das Wechselspiel der Geschichte sowie der Widersprüche, die das Erscheinungsbild der Stadt ausmachen.

    Dabei kommt den Orten mit Deutschlandbezug eine besondere Bedeutung zu, angefangen beim bayerischen König Otto über den sächsischen Architekten Ziller bis hin zu der Zeit der nationalsozialistischen Besatzung.

    Es geht darum, die Stadt zu verstehen, ausgehend vom Palimpsest der jüngeren Geschichte und der Vielfalt an Rhythmen, Stilen, Asymmetrien, aber auch Widersprüchen, die die griechische Hauptstadt zu bieten hat.
    Die Route wird vom Syntagma- bis zum Omonia-Platz verlaufen, entlang der Wegmarken der „Deutsche Spuren“-App. Treffpunkt sowie Ziel der Schnuppertour ist das Goethe-Institut Athen.
     
    Die Teilnahme setzt den vorherigen Download der „Deutsche Spuren“-App sowie eine Online-Registrierung voraus.
    Hier geht es zur App:
    Deutsche Spuren in Griechenland bei iTunes
    Deutsche Spuren in Griechenland bei Google Play

    Hier zur Online-Registrierung
    (Max. 25 Personen)
    Wir freuen uns auf Sie!
     
    Die Anwendung „Deutsche Spuren in Griechenland“ wurde vom Auswärtigen Amt aus Mitteln des Deutsch-Griechischen Zukunftsfonds finanziert.
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  • FILM/SOUND: 17.03.2017 , Berlin, die Sinfonie der Großstadt (1927, 65’)
    Live-Musik: Bill Kouligas
     
    Das wohl bedeutendste Werk der deutschen Film-Avantgarde in den 20er Jahren. Ein radikales Montage-Experiment, das sein Material aus den Bildern des damaligen Berlin bezieht, Material für zartes crescendo, andante, blecherne Klänge …
    Gezeigt wird die 2007 im Bundesarchiv-Filmarchiv restaurierte Kopie.
     
    Der Film war auf dem Programm der documenta 1, 1995, zu sehen.
     
    „Als ich mich einmal entschlossen hatte, die ‚Großstadt‘ als Vorwurf eines Filmes zu nehmen, kam nur Berlin in Betracht, denn für den Film als ‚Kunst der Bewegung‘ ist das junge, mit unbegrenzten Möglichkeiten angefüllte Berlin das dankbarste Objekt.„
    Walther Ruttmann (Auszüge aus Interviews und Artikeln 1927-1937)
     
    Die Beschreibung dieser „Großstadt“ vor 90 Jahren, könnte kaum treffender für das Berlin von heute sein.
     
    [youtube https://www.youtube.com/watch?v=sJXJUdREHYg&w=400&h=225]

    Und wer könnte heute für die Musikbegleitung dieses Werkes eher in Betracht kommen, wenn nicht der griechische Künstler Bill Kouligas, der in seinen Interviews, genauso wie Ruttmann, erklärt, dass Berlin für ihn eine Inspiration sei. Ihn hat nach Berlin nicht nur die spannende Kultur- und Musikszene gezogen, sondern auch die „Großstadt“ der experimentellen Avantgarde.
     
    Bill Kouligas, in Athen geboren und aufgewachsen, spielte in Punk- und Hardcoresbands bevor ihn die experimentelle elektronische Musik gewann. 2002 zog er nach London, wo er Grafikdesign studierte und parallel als DJ und Musiker auftrat. 2009 ließ er sich in Berlin nieder, wo heute sein international gefeiertes Label PAN betreibt und im Rahmen dessen er auch Events organisiert, selbst auch als Musiker auftritt.
     
    Unter den PAN Records finden wir bedeutende Namen wie Jar Moff, Mohammad, Lee Gamble, M.E.S.H., Marginal Consort, Family Battle Snake (Bill Kouligas-project) u.v.a.
    Die Artworks der PAN-Veröffentlichungen stammen von Bill Kouligas selbst.
    Bill Kouligas lebt heute zwischen Berlin und New York.
     
    https://soundcloud.com/pan_hq
    https://p-a-n.bandcamp.com/
    https://www.discogs.com/label/132937-Pan-3
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  • FILM/SOUND: 16.03.2017 , Abstrakter Film – Werbung der 1920er – Musik des Lichtes
    „Es sind einige Filme, die ich Opus 1, Opus 2 usw. genannt habe … ich halte sie für das Alpha und Omega meines künstlerischen Schaffens, denn durch sie habe ich die Kinoarbeit kennengelernt. Im Grunde kann man die gesamte Filmkunst auf das Spiel der Lichter auf der Leinwand zurückführen. Eine zweite Sache kommt noch hinzu – das Studium des Rhythmus, die Aufeinanderfolge von schwarzen und weißen Flecken. Völlig zu Recht nannte jemand den abstrakten Film – Musik des Lichtes.“
    Walther Ruttmann (Auszüge aus Interviews und Artikeln 1927-1937)
     
    Der Maler und Filmemacher Walther Ruttmann (1887-1941) schuf mit seinen Kurzfilmexperimenten die ersten abstrakten Animationsfilme der Welt und leistete eine einzigartige Pionierarbeit, die auch in den Werbefilm der 1920er eingeflossen ist.
     
    Programm:
     
    „Dort wo der Rhein…“, 1927, 6´ (Werbung)
    Live-Musik: Big Fat Lips
     
    Der Aufstieg, 1926, 4´ (Werbung)
    Live-Musik: Stylianos Tziritas
     
    Lichtspiel Opus 1, 1921, 12´
    Live-Musiki: EOS Music Group & Charis Morikis
     
    Opus II, 1922, 4´
    Live-Musik: Stylianos Tziritas
     
    Opus III, 1924, 4´
    Live-Musik: Charis Morikis
     
    Opus IV, 1925, 6´
    Live-Musik: Big Fat Lips
     
    Das Wunder, 1922, 3´ (Werbung)
    Live-Musik: EOS Music Group
     
    Der Sieger, 1922, 3´ (Werbung)
    Live-Musik: Charis Morikis
     
    Das wiedergefundene Paradies, 1925, 6´ (Werbung)
    Live-Musik: Stylianos Tziritas
     
    Spiel der Wellen, 1926, 3´(Werbung)
    Live-Musik: EOS Music Group
     
     
     
    Die Musiker:
     
    Big Fat Lips ist der Künstlername von Nikos Mardakis. Sein musikalisches Werk findet man in physischer wie in elektronischer Form. Er hat bisher Musik für Theater und Video geschrieben, mit vielen Musikern der griechischen Szene kooperiert, bei vielen Ensembles, Kollektiv-Projekten und Festivals mitgewirkt und ist auf musikalischen Events in Griechenland und London aufgetreten.
    https://bigfatlips.bandcamp.com
    https://soundcloud.com/big-fat-lips
    http://www.memoryformat.net/artist.php/bigfatlips
    https://nuttywombat.bandcamp.com/album/big-fat-lips-improbable-ep
     
     
    Stylianos Tziritas, geb. 1967, schreibt Bücher, gibt fanzines heraus (natürlich auch online) und betreibt das Label „A Man out of A Man“ (Veröffentlichung von Klang-Narrationen). Parallel ist er als Radio-Produzent tätig und publiziert Texte zur Musik. Seine Platten werden seit 1987 herausgegeben. Zu seinem künstlerischen Werk gehören seit 1998 auch Installationen und Performances.
    https://soundcloud.com/stylianos-tziritas
     
     
    Das höchst experimentelle EOS-Ensemble besteht aus Giorgos Katsanos und Tassos Fotiou. Ihre langjährige Freundschaft und berufliche Beziehung drückt sich in einem vollen, prägnanten Sound aus, der durch echtes Gefühl, Spontaneität und spielerischer Stimmung gekennzeichnet wird. In den letzten Jahren komponieren sie Musik für Stummfilm und Theater.
    https://eosmusic.wordpress.com
    https://www.facebook.com/eosmusicgroup/
     

     
    Charis Morikis spielt experimentelle elektronische Musik mit einer Vorliebe für analoge wie digitale synthesizers und audio processing units.
     
    Den musikalischen Teil des Kurzfilmprogramms kuratierte die Architektin und Musikerin Thalia Ioannidou Weiterlesen →
  • Theater: 16.03. – 09.04.2017, Die lächerliche Finsternis von Wolfram Lotz
    Zwei Soldaten, eine gefährliche Mission in den Tropenwäldern Afghanistans, zwei somalische Piraten, ein italienischer Blauhelm, ein gebürtiger Serbe, ein eigentümlicher Pastor, ein Papagei, der die Nachrichten spricht, ein geheimnisvoller Oberstleutnant, der im Dschungel übergelaufen ist, ein enttäuschter Radioautor…
     
    Das in den letzten Jahren häufig übersetzte deutsche Theaterstück Die lächerliche Finsternis ist von  Herz der Finsternis von Joseph Conrad und Apocalypse now von Francis Ford Coppola inspiriert. Das Werk hinterfragt die Wahrnehmung des „Fremden“ durch die Europäer, übt Kritik am wirtschaftlichen und militärischen Expansionsdrang und verbindet die existentielle Angst im Roman mit der Parodie.
     
    Wolfram Lotz (1981) ist einer der interessantesten, deutschen, jungen Dramaturgen. Im Jahr 2015 ist Die lächerliche Finsternis von der Zeitschrift Theater heute zum „Deutschsprachigen Stück des Jahres“ gewählt, sowie beim Nestroy-Theaterpreis als bestes Stück und beste deutschsprachige Aufführung ausgezeichnet worden.
     
    Regie Katerina Giannopoulou
    Übersetzung-Dramaturgie Grigoris Liakopoulos
    Bühnenbild-Kostüme Niki Psychogiou
    Bewegung Nadi Gogoulou
    Licht Christina Thanasoula
    Musik Nefeli Stamatogianopoulou, Panos Tsekouras
    Regieassistenz Maria Nikitopoulou
     
    Besetzung
    Giorgos Kissandrakis, Marios Panagiotou, Gogo Papaioannou, Vasilis Safos Weiterlesen →
  • FILM/SOUND: 15.03.2017 , CARMEN (1918´ 88´)
    Der Regisseur Ernst Lubitsch (*1892, Berlin, +1947 Los Angeles), der „eleganteste aller Leinwand-Zauberer“ wie Billy Wilder ihn nannte, wurde weltberühmt als Meister der Komödie mit Filmen wie „To Be or Not To Be“ oder „Ninotchka“, gedreht im erzwungenen Exil in Hollywood.
    Seine „Carmen“, und somit ein „Lubitsch vor … Lubitsch“ war auf dem Programm der documenta 1, 1955, zu sehen.
     
    Wie könnte eine „stumme“ Carmen aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts heute klingen?
     
    Dieses herausfordernde Projekt übernimmt das experimentelle Duo
    „Sancho 003.“:
    Kostas Pantelis, elektrische Gitarre, und Fotis Siotas, Violine/ Viola/ Stimme
    „Sancho 003.“ tritt seit 2007 auf. Es kooperierte mit vielen Musik- und Mediaartfestivals in Griechenland und Zypern, u.a. mit dem Hellenic Festival Athen, und schrieb Musiken für Theater- und Tanzaufführungen. In Diskografie des Duos finden wir 2 CDS : “We Buy Gold” und “Muzga”.

    Sancho 003.
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Veranstaltungen des Goethe-Instituts Thessaloniki

  • Ausstellung: 07.12. – 30.04.2017, Gespaltene Erinnerungen 1940-1950
    Die Ausstellung „Gespaltene Erinnerungen 1940-1950. Zwischen Geschichte und Erfahrung“ ist eine Ausstellung des Goethe-Instituts Thessaloniki in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Thessaloniki, dem Makedonischen Museum für Zeitgenössische Kunst in Thessaloniki und dem Deutschen Historischen Museum in Berlin.
     
    Die Ausstellung fokussiert auf die kulturelle und künstlerische Wirklichkeit und ihre unterschiedlichen Ausdrücke während der Besatzungszeit und des Bürgerkriegs in Griechenland. Das Studium der kulturellen und sozialen Geschichte und die Erlebnisse der Menschen stehen im Widerspruch zu den abstrakten nationalistischen Konstruktionen und den Ideologien der Politik des Staates und sozialer Antagonismen. In der Ausstellung werden Erzählungen aus Werken Intellektueller und Künstler mit den dominierenden ideologischen Darstellungen gegenübergestellt; gleichzeitig werden wichtige historische Themen angesprochen, die weiterhin zum größten Teil ungelöst sind, wie die Veränderung der griechischen Gesellschaft am Beispiel des Schicksals der Juden Thessalonikis.
     
    In diesem Rahmen fokussiert die Ausstellung auf die Komplexität der Geschichte und die Differenzierung von Erlebnis und Erinnerung, wie diese im kulturellen und künstlerischen Diskurs zum Ausdruck kommen. So wird sie unvermeidlich sowohl mit der emotionellen Dimension der Erlebnisse des Menschen wie auch mit der hartnäckigen Standardisierung von Ideologien konfrontiert und versucht, Beispiele aus der künstlerischen und kulturellen Produktion und Dokumenten aus öffentlichen und privaten Archiven zur Diskussion zu bringen.
     
    Die Auswahl der Ausstellungsgegenstände erstreckt sich soweit wie möglich über ein breites Spektrum von Werken, Dokumenten und Ausdrücken, sowohl als unmittelbare Zeugnisse und Teilnehmer der Ereignisse, wie auch als differenzierte Erzählungen im Laufe der Zeit und versucht, Aspekte der Verhandlung von Erinnerung, Wissen und Geschichte in der Europäischen Wirklichkeit von damals zu erhellen. Ein großer Teil der Forschung konzentriert sich auf Thessaloniki aufgrund seiner besonderen geopolitischen Lage, seiner kosmopolitischen Gesellschaft in der Vorkriegszeit, seiner industrieorientierten Wirtschaft und der Geschichte des Holocaust seiner jüdischen Bürger.

    Öffnungszeiten:
    DO: 10.00 – 22.00
    FR: 10.00 – 19.00
    SA: 10.00 – 18.00
    SO: 11.00 – 15.00
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  • Tagung: 11.03. – 11.03.2017, Art and Human Rights today
    Die Ausstellung „The Right to be Human“ überprüft und widerlegt globale Ungleichheit und veranschaulicht die Ziele von globalem Humanismus und sozialer Gerechtigkeit. Ein gemeinsames Ziel ist es, sowohl das individuelle als auch das soziale Recht auf einen gleichberechtigten Zugang zu Chancen und Privilegien zu verteidigen. Gleichberechtigung soll als höchstes Prinzip in allen Bereichen des modernen Lebens gelten. In unserer von Krisen geprägten Gegenwart blockieren Vermögensungleichheit, die Unterdrückung freier Meinungsäußerung, staatlich angeordnete Diskriminierung, religiöse Intoleranz und politische Korruption diese Bestrebungen.

    Die KünstlerInnen dieser Ausstellung haben verschiedene sozio-kulturelle Hintergründe und wurden von den KuratorInnen ausgewählt, da ihre Werke sich mit sozialer Gerechtigkeit auseinandersetzen.
     
    Die Ausstellung wird bis zum 17.3.2017 in der Galerie des Goethe Instituts Thessaloniki ausgestellt.
     
    Im Rahmen dieser Veranstaltung findet am 11. März ein Symposium statt, welches Raum für eine intensive Auseinandersetzung mit Menschenrechten, Politik und  Zensur im Kontext der Funktion der Kunst im Hinblick auf ihre rechtlichen, wie sozialen und institutionellen Aspekte gibt. Es wird ein Dialog zwischen Referenten und Publikum stattfinden, in welchem das Menschenrecht der Meinungsfreiheit im Kontext seiner aktuellen Konfrontationen, Herausforderungen und Einschränkungen durch konservative oder autoritäre Regime in einer Boom-Ära der Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit thematisiert wird.
     
    PROGRAMM
     
    10:00 Begrüßung

    Yiannis Boutaris – Bürgermeister Thessalonikis, Elli Chrysidiou – Vizebürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport
     
    10:00-11:30 1. Session | Art & Humanism
    Referenten:
     Thalia Vrachopoulos (PhD, Professor der Bildenden Künste , John Jay College of Criminal Justice of the City of New York University),
    Harry Savopoulos (Kunsthistoriker, assoc. Professor, School of Visual and Applied Arts – Faculty of Fine Arts, AUTh),
    Syrago Tsiara (Kunsthistoriker, Kurator, Direktor von CACT & 6th Thessaloniki Bienale of Contemporary Art)
     
    Moderator: Maria Tsantsanoglou (Kunsthistoriker, Kurator, SMCA Direktorin)
     
    • Diskussion

    11:30-12.00 Pause
     
    12:00-12:30 Keynote speech | “Based in truth” Human Rights and contemporary Art

    Referenten:
    Beral Madra (art critic, curator)
     
    12:30-14:00 2. Session | Art – Politics – Censorship
    Referenten:
    Lia Yoka (Kunsthistoriker und -theoretiker, assis. Professor, Faculty of Engineering – School of Architecture, AUTh),
    Yannis Stavrakakis (Professor & Leiter, School of Political Science, AUTh), Kostas Tsitselikis (Professor, Department of Balkan Slavic and Oriental Studies – School of Economics and Regioanl Studies, UoM, President der  Hellenic League for Human Rights)
     
    Moderator: Andreas Takis (assis. Professor, Faculty of Law, AUTh, President des SMCA Board of Administration)
     
    • Diskussion 

    14:00-15:00 Art screening: Lucile Bertrand, Amnesia
     
    15:00 Abschluss

     
     
    Parallel Screenings:
    Life Through the Eyes of Other
    Kurze Dokumentarfilme von StudentInnen der Filmfakultät und Fakultät für Bildende Künste, AUTh.
    Programmkoordination: Despoina Moyzaki
     
    Visual Comments. “after…”
    Kunstkommentare zu zeitgenössischen Kunstwerken von StudentInnen der Fakultät für Bildende Künste, AUTh. Programmkoordination: Harry Savvopoulos
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  • Film & Musik: 10.03. – 11.03.2017, Moving Silence
    Moving Silence, eine 2009 in Berlin von Marco Brosolo, Musiker, und Matthias Fritsch, Filmemacher, gegründete Plattform, verbindet die frühen Anfänge des Films mit zeitgenössischer Bildästhetik, Live-Musik mit dem Potential neuer Technologien. Die Poesie dieser stillen Programme wird dabei durch die zeitgenössische Ästhetik des digitalen und analogen Bildes und der Klangproduktion untermalt.
    Das internationale Netzwerk von Filmemachern und Musikern führt weltweit Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit lokalen Künstlern durch.

    Im Rahmen des 19. Dokumentarfilmfestivals Thessaloniki präsentieren nun Moving Silence, das  Zentrum für zeitgenössische Kunst Thessaloniki und das Goethe Institut Thessaloniki ein internationales Programm an Kurzfilmen, die mit  Live – Musik von Musikern der Stadt Thessaloniki unterlegt werden. Eine GIF-Ausstellung wird als Parallelprogramm zur Veranstaltung stattfinden
     
     
    Kuratoren:
    Matthias Fritsch, Co-Founder & Co-Director Moving Silence.
    Eirini Papakonstantinou, Musik- und Programmkoordination, Kunsthistorikerin, CACT Kuratorin
    Maria Zikou, Kuratorin der Ausstellung
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  • Ausstellung: 02.03. – 08.04.2017, Transparenz und Reflexion – 100 Jahre Kurt Wendlandt
    Schon als junger Maler und Student an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste in Berlin in den Jahren 1937-1943 zeigte Kurt Wendlandt starkes Interesse an der Wiedergabe des Lichts in der Malerei. Durch seine intensive Beschäftigung mit den großen Malern wie den niederländischen Meistern und Rembrandt erlangte er eine genaue Kenntnis über die in Licht und Schatten enthaltene Energie, um sie in der Folge als Bedeutungsträger in seinen Werken zu verwenden. Die von Goethe formulierte Farbenlehre eröffnete ihm neue Perspektiven auf die Bedeutung des Lichts in Bezug auf die Kraft der Farben und ihre visuelle Wechselwirkung, wie zum Beispiel durch komplementäre Energie. Durch das Zeichnen von Motiven der Natur schärfte der Künstler seinen Blick und erkundete wiederkehrende Strukturen und Lichtverhältnisse, die sich in den von ihm geschaffenen Landschaftsdarstellungen widerspiegeln.
     
    In seiner langjährigen Laufbahn als Buchillustrator wurde er in den Fünfzigerjahren mit neuen Buchdrucktechniken konfrontiert, die auf der Verwendung von Filmen beruhten. Für seine Druckvorlagen musste auch er nunmehr den Film benutzen. Fasziniert von dem lichtdurchlässigen und großformatigen Film, der für ihn ein neuer Werkstoff war, entwickelte er neue Darstellungstechniken für seine grafischen Werke. Er erweiterte seinen Erfahrungshorizont als Fotograf und befasste sich mit Bildbearbeitungstechniken und dem Schaffen neuer Werke durch das „Zeichnen mit Licht“ in der Dunkelkammer. Hauptachse seiner Arbeit wurde die Transparenz des Films und anderer Materialien sowie die Möglichkeiten einer Erzeugung neuartiger Kunstwerke durch Verwendung dieser Materialien: der „Lichtgrafiken“.
     
    Das erste derartige Werk entstand 1957. In einer Vielzahl experimenteller Werkreihen probierte Wendlandt zahlreiche transparente Materialien aus (Film, Glas, Klebstoffe, Farben, Kartoffelschalen, Zucker und Gräser). Mit diesen Werkstoffen schuf er kleine, komplexe, in ihrer Transparenz strukturierte Motive, die er in den Vergrößerungsapparat legte und auf lichtempfindliches Material projizierte (wie Fotopapier, Film oder Fotoleinwand). Je nach Transparenz der Materialien, Lichtintensität und Belichtungszeit während der Vergrößerung sowie dem Maßstab der Vergrößerung entstanden Fotogramme von unterschiedlicher Struktur, Transparenz, Größe und Grauschattierungen, von hell bis schwarz.
     
    Dazu hatte Kurt Wendlandt gesagt: „Ich war fasziniert von der Möglichkeit, die Materie selbst transparent zu machen, indem ich Licht hindurchschicke und es schreiben, zeichnen und malen lasse. Das Licht bildet feinste Zeichnungen und Verläufe genau ab, aber es bannt auch bewegte Dinge in geisterhafte Spuren und lässt ganze Bildteile in tiefem Schwarz versinken“.
     
    Eleftherios Ikonomou
    Kurator
    ARTSetc. Intercultural Dialogues UG, Berlin
     
     
     
    Eine Ausstellung der „Galerie Eirmos“ in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Thessaloniki und dem Fotomuseum Thessaloniki.
     
    Eröffnung: Donnerstag, 02.03.2017, 20.00 Uhr

    Öffnungszeiten:
    Dienstag, Donnerstag, Freitag: 11.00 – 14.00 & 18.30 – 21.00
    Mittwoch, Samstag: 11.00 – 14.00

    logos Wendlandt Weiterlesen →
  • Kreatives Gestalten: 08.04.2017 , Osterbasteln
    Das Goethe-Institut Thessaloniki lädt alle Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren zum Basteln für Ostern ein. In betreuten Gruppen entstehen originelle österliche Dekorationen. Interessante Experimente rund um das Ei können in Gruppen selbst durchgeführt werden. Nicht die Sprache steht im Vordergrund, sondern das gemeinsame Tun. Begleitpersonen können sich im „Oster-Café“ aufhalten.

    Materialien die mitgebracht werden können:
    • Schere und Klebstoff 
    • Wasserfarben und Buntstifte 
    • Eine leere Plastikflasche
    • Leere Toilettenpapierrolle
    • Eine leere Käseschachtel aus Karton
    • Ein gekochtes Ei
    • Ausgeblasene Eier 
    • Halbe Eierschalen 
    • Socken
    • Eine leere Konservendose aus Metall 
    • Osterkerze zum selbst Dekorieren
    • Schuhkarton für den Transport der Basteleien
    Anmeldungen bis 06.04.2017
    Telefon: 2310-889620
    bkd@thessaloniki.goethe.org
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