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Konzert mit dem Chor Polyphonia und Ensemble
Leitung: Dr. Ursula Vryzaki

Samstag, den 05. November 2016 in der Auenkirche um 19:00 Uhr.

Auenkirche · Wilhelmsaue 118a · 10715 Berlin
Beginn: 19:00 Uhr | Einlass: 18:00 Uhr
Eintritt: 14,- € normal, 10,- € ermäßigt (Schüler, Studenten, ALG II)

Presse- & Informationsbüro der griechischen Botschaft in Berlin

Veranstaltungen des Goethe-Instituts Athen

  • DEUTSCHLEHRERTAGUNG: 19.03.2017 , KONFERENZ ZUR MEHRSPRACHIGKEIT
    Mehrsprachigkeit ist Teil der europäischen Identität: „Das Fundament der Europäischen Union ist die Idee der ꞌEinheit in Vielfaltꞌ: unterschiedliche Kulturen, Sitten und Gebräuche, Überzeugungen – und Sprachen. Es ist diese Vielfalt, die die Europäische Union zu dem macht, was sie ist: Ein Miteinander, das unsere zahlreichen Muttersprachen als Reichtum begreift und als Weg zu mehr Solidarität und gegenseitigem Verständnis“. (aus: Eine neue Rahmenstrategie für Mehrsprachigkeit, Brüssel 2005) 

    Die Mehrsprachigkeitspolitik der Europäischen Union dient zwei Zielen, dem Erhalt der reichen sprachlichen Vielfalt Europas und der Förderung des Fremdsprachenerwerbs. Eines der Ziele europäischer Mehrsprachigkeit ist, dass alle EU-Bürger zusätzlich zu ihrer Muttersprache zwei Fremdsprachen sprechen sollen. Dabei wird von der Annahme ausgegangen, dass dies am besten erreicht werden kann, indem Kinder bereits von klein auf an zwei Fremdsprachen herangeführt werden. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wird dadurch der Sprachenerwerb beschleunigt und außerdem die muttersprachliche Kompetenz verbessert.

    Mehrsprachigkeitsdidaktische Ansätze zur Förderung des Fremdsprachenunterrichts an Schulen  

    Deutsch wird in griechischen Schulen als 2. Fremdsprache nach Englisch angeboten, d.h. dass die SchülerInnen im Deutschunterricht auf die Sprachlernerfahrung ihrer Muttersprache und einer ersten Fremdsprache zurückgreifen können. Und während  bis in die 1980er Jahre Fremdsprachen Lehrende davon ausgehen konnten, dass ihre Lernenden Erstsprachenkenntnisse in  Griechisch mitbrachten, wurde diese sprachliche Homogenität aufgrund jüngerer gesellschaftlicher Entwicklungen abgelöst durch eine von Ort zu Ort variierenden Vielfalt von Erst- und Herkunftssprachen. Für Lehrende nicht-fremdsprachlicher Fächer stellt diese Mehrsprachigkeit eine Herausforderung dar. Im Fremdsprachenunterricht jedoch kann sie vielfältige Anlässe für authentische Kommunikation bieten.
     
    Die Konferenz will einen Beitrag leisten zur Bekanntmachung und Unterstützung mehrsprachigkeitsdidaktischer Ansätze,  mit dem Ziel, das schulische Fremdsprachenlernen effizienter zu machen. Dazu gehört auch, dass sprachliche Heterogenität durch unterschiedliche Herkunftssprachen  in den Klassen nicht länger als Problem, sondern als Vorteil im Fremdsprachenunterricht  betrachtet wird: als ein Fundus von Sprachkenntnissen und Spracherwerbsstrategien, der bewusst genutzt werden kann für den Erwerb der neuen Sprache.
     
    Wir bitten um die Anmeldung von Beiträgen bis  Freitag, den 20. Januar 2017.
       
    Während der Konferenz findet die traditionelle Buchausstellung von DaF-Verlagen und Buchhandlungen statt, bei der Sie sich über aktuelle Tendenzen und Neuerscheinungen informieren können.
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  • Theater: 13.01. – 15.01.2017, LESSONS OF LEAKING
    Nach den zahllosen Krisen der zehner Jahre ist die Vision vom geeinten Europa endgültig der Realität eines allumfassenden Sicherheitsapparats gewichen. Die Gesellschaft ist gespalten…
     
    In „Lessons of Leaking“ beschäftigt sich machina eX mit moralischen Konflikten im Spannungsfeld von Demokratie, Transparenz, Manipulation und Meinungsfreiheit. In Zusammenarbeit mit dem Dramatiker Dmitrij Gawrisch entwickelt das Medientheaterkollektiv ein theatrales Game, in dem politische Ideale und persönliche Interessen unvereinbar nebeneinander stehen. In einer zehnköpfigen Gruppe spielt sich das Publikum gemeinsam durch den Politthriller und entscheidet am Ende selbst über den Verlauf der Geschichte: To leak or not to leak?
     
    Regie: Regie: Anna Fries
    Text: Dmitrij Gawrisch
    Konzept: machina eX, Clara Ehrenwerth
    Bühne: Anna Fries, Franziska Riedmiller
    Performance: Nora Decker, Ayana Goldstein, Roland Bonjour
    Performance (Video): Benita Sarah Bailey, Cora Frost, Walter Hess, Maria José Morales Folgueras
    Technik, Programmierung und Interaction Design: Lasse Marburg, Philip Steimel
    Videoanimation: Konrad Jünger
    Kamera: Paula Reissig
    Sounddesign: Mathias Prinz
    Dramaturgie: Clara Ehrenwerth
    Kostüme: Daniela Bayer
    Mitarbeit Bühne: Winnie Christiansen
    Mitarbeit Interaction Design und Programming: Benedikt Kaffai
    Übersetzung: Lucy Renner Jones
    Technische Produktionsleitung: Philip Steimel
    Produktionsleitung: Sina Kießling
    Produktion: machina eX

     
    Koproduktion: Münchner Kammerspiele, Goethe-Institut, HAU Hebbel am Ufer, FFT Düsseldorf, Gessnerallee Zürich, ROXY Birsfelden, Südpol Luzern, AUAWIRLEBEN Theaterfestival Bern
     
    Im Rahmen von Europoly, einem europäischen Theater- und Filmprojekt des Goethe-Instituts in Kooperation mit den Münchner Kammerspielen, dem Onassis Kulturzentrum Athen, Sirenos – internationales Theaterfestival Vilnius, Teatro Maria Matos Lissabon und Tiger Dublin Fringe. Weiterlesen →
  • Film: 05.01. – 18.01.2017, Der Staat gegen Fritz Bauer
    Der Staat gegen Fritz Bauer (2014/15, 105´)
     
    Regie: Lars Kraume
    Darsteller: Burghart Klaußner, Ronald Zehrfeld, Sebastian Blomberg, Lilith Stangenberg u.a.
     
    Fritz Bauer: Ein Staatsanwalt, der ein ganzes Land veränderte. Er beeinflusste maßgeblich die strafrechtliche Verfolgung der NS-Verbrechen in der Bundesrepublik der Nachkriegszeit und der Wirtschaftswunderjahre. Außerdem insistierte er auf der gesellschaftlichen Verantwortung des Justizwesens beim Wiederaufbau einer demokratischen Gesellschaft. Fritz Bauer trug im Geheimen die wesentlichen Hinweise zusammen, die zur Ergreifung von Adolf Eichmann führten, und initiierte den großen Frankfurter Auschwitz-Prozess (20.12.1963 – 20.08.1965).
     

    Der Film inszeniert entscheidende Jahre in der Arbeit Fritz Bauers.
     
    Auszeichnungen u.a.:
    Publikumspreis auf dem Filmfestival in Locarno 2015
     
    Deutscher Filmpreis 2016: Bester Film in Gold, Bestes Drehbuch, Beste Regie, Beste Männliche Nebenrolle (Roland Zehrfeld), Bestes Szenenbild, Bestes Kostümbild.
     
    Griechischer Verleih: Strada Films
    Mit der Unterstützung des Goethe-Instituts Athen

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  • Theater: 22.12. – 08.01.2017, SAUBERE STADT
    Ein überaus wichtiges und aktuelles Thema wird von den griechischen Regisseuren Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris aufgenommen.
     
    Wie auch in anderen Staaten bilden sich als Reaktion auf die Krise immer neue rechtsradikale Gruppierungen. Diese wollen Griechenland von den Migranten „säubern“. Die Säuberungsrhetorik greifen die beiden Regisseure auf und wenden sie gegen sich selbst. Sie stellen die Frage: Wer macht in diesem Land eigentlich sauber? Die Antwort: In den 1980er Jahren waren es Migranten und Migrantinnen aus den Philippinen, in den 90ern jene aus dem Balkan und dem ehemaligen Ostblock und seit 2000 sind es vor allem Frauen und Männer aus Asien und Afrika. Reinigungskräfte der verschiedenen Einwanderergenerationen erzählen in CLEAN CITY von einer Arbeit, in der soziale Gegensätze alltäglich aufeinanderstoßen, und von Solidarität in Zeiten der Krise.
     
    Recherche, Text und Regie: Anestis Azas, Prodromos Tsinikoris
    Dramaturgie: Margarita Tsomou
    Bühnenbild – Kostüm: Eleni Stroulia
    Assistenz  Bühnenbild – Kostüm: Zaira Falirea
    Licht: Eliza Alexandropoulou
    Musik: Panagiotis Manouilidis
    Video: Nikos Pastras
    Regieassistenz: Ioanna Valsamidou, Liana Taousiani
    Produktionsleitung: Vasilis Chrysanthopoulos
    Tritt im Video auf: Nelli Kampouri
    Puppenkonstruktion: Giannis Katranitsas

     
    Schauspieler: Mable Mosana, Rositsa Pandalieva, Fredalyn Resurreccion, Drita Shehi, Valentina Ursache

    Die Uraufführung des Stücks fand im Februar 2016 als Koproduktion des Onassis Kulturzentrums und des Goethe-Instituts statt.

    Im Rahmen von Europoly, einem europäischen Theater- und Filmprojekt des Goethe-Instituts in Kooperation mit den Münchner Kammerspielen, dem Onassis Kulturzentrum Athen, Sirenos – internationales Theaterfestival Vilnius, Teatro Maria Matos Lissabon und Tiger Dublin Fringe. Weiterlesen →
  • Theater: 17.12. – 18.12.2016, MONDAY – WATCH OUT FOR THE RIGHT!
    In MONDAY treten die portugiesische Choreografin Cláudia Dias und der spanische Schriftsteller Pablo Fidalgo Lareo gemeinsam in den Boxring. Sie kämpft mit Fäusten, er mit Worten. Seine Fragen treffen wie Kinnhaken, Privates und Politisches wird in 12 Runden ausgefochten. Beide gehören zu einer Gesellschaft, die schon oft zu Boden gegangen ist. Gerade deshalb halten sie ein kämpferisches Plädoyer, der Zukunft ohne Angst entgegen zu treten, immer gefasst auf den nächsten Schlag.
     
    Konzept und Regie: Cláudia Dias
    Text: Cláudia Dias και Pablo Fidalgo Lareo
    Critical eye – Seven Years, Seven Pieces: Jorge Louraço Figueira
    Trainer Thai Boxing: Jaime Neves
    Bühnenbild und Licht: Thomas Walgrave
    Technische Leitung: Nuno Borda De Água
    Produktion: Alkantara
    Performer: Cláudia Dias, Jaime Neves Karas
    Guest artist: Pablo Fidalgo Lareo
    Übersetzung: Patrícia Azevedo da Silva

     
    Artistic residencies: Espaço Alkantara, Göteborg Dance and Theatre Festival and Vitlycke Centre for Performing Arts (mit der Unterstützung von KID Gothemburg), Teatro Extremo/
    Teatro – Estúdio António Assunção; Companhia de Dança de Almada; O Espaço do Tempo; Teatro Municipal do Porto
     
    Ko-Produktion: Alkantara Festival and Noorderzon Performing Arts Festival Groningen im Rahmen von NXTSTP / Programa Cultura da União Europeia; Goethe Institut; Maria Matos Teatro Municipal; Teatro Municipal do Porto
     
    Mit der Unterstützung von: NXTSTP/Culture Porgram of the European Union
     
    Das Projekt „Critical eye – Seven Years, Seven Pieces“ wird von City Council of Almada (Portugal) unterstützt.
     
    Im Rahmen von Europoly, einem europäischen Theater- und Filmprojekt des Goethe-Instituts in Kooperation mit den Münchner Kammerspielen, dem Onassis Kulturzentrum Athen, Sirenos – internationales Theaterfestival Vilnius, Teatro Maria Matos Lissabon und Tiger Dublin Fringe. Weiterlesen →

Veranstaltungen des Goethe-Instituts Thessaloniki

  • Symposium: 08.01. – 10.01.2017, Demographische und soziale Entwicklungen im Rahmen der jüdischen Gemeinde Thessalonikis
    Das Jüdische Museum und die Jüdische Gemeinde Thessaloniki, in Zusammenarbeit mit der Aristoteles Universität Thessaloniki, dem Goethe-Institut Thessaloniki und dem Makedonischen Museum für Zeitgenössische Kunst, veranstalten im Rahmen der Ausstellung „Gespaltene Erinnerungen 1940-1950. Zwischen Geschichte und Erinnerung“ ein wissenschaftliches Symposium zum Thema: „Demographische und soziale Entwicklungen im Rahmen der jüdischen Gemeinde Thessalonikis“.
     
    Konzept und Koordination: Evangelos Hekimoglou
     
    PROGRAMM
     
    Sonntag, 8. Januar 2017
    Makedonisches Museum für Zeitgenössische Kunst

    (im Gelände der Internationalen Messe Thessaloniki)
     
    18.00 Uhr: Begrüßungsansprachen
     
    ERSTE SITZUNG (Leitung: Evangelos Hekimoglou)
     
    18.30 Uhr – Philippos Karabot: Juden in Griechenland und die für „Einheit und Besonnenheit“ erhobenen Stimmen in der Folge der Shoah
    18.50 Uhr – Kostis Kornetis: Rufer in der Wüste. Die ersten Versuche der jüdischen Gemeinde Thessalonikis zur Rückerstattung jüdischer Vermögenswerte
    19.10 Uhr – Anna-Maria Droumpouki, Die deutschen Entschädigungszahlungen und die „Stimme“ der griechischen Juden (1945-1962)
    19.30 Uhr: Diskussion
    20.00 Uhr: Ende der Sitzung
     
    Im Anschluss: Führung durch die Ausstellung „Gespaltene Erinnerungen (1940-1950)“
     
     
    Montag, 9. Januar 2017
    Goethe-Institut Thessaloniki

    (Vass. Olgas 66)
     
    ZWEITE SITZUNG (Leitung: Maria Kavala)
     
    10.00 Uhr – Aliki Arouch: Verfügbare Quellen im Historischen Archiv der Israelitischen Gemeinde Thessalonikis
    10.20 Uhr – Jeanette Battinou: Das Oral History-Archiv des Jüdischen Museums Griechenlands
    10.40 Uhr –  Ekaterini Giannoukakou/Areti Makri: Präsentation der Archivsammlungen zur jüdischen Bevölkerung Thessalonikis im Historischen Archiv Makedoniens
    11.00 Uhr – Dimitris Goulis: Auf der Suche nach der Vergangenheit eines Viertels in den Archiven seiner Schulen. Ein didaktisches Angebot zur Lokalgeschichte
    11.20 Uhr – Giorgos Antoniou: Staatliches Konservatorium Thessaloniki. Archiv- und Forschungsansätze
    11.40 Uhr: Diskussion
    12.10 Uhr: Ende der Sitzung. Pause
     
    DRITTE SITZUNG (Leitung: Jeanette Battinou)
     
    12.40 Uhr – Leon Saltiel: Besatzungsarchive zum Holocaust in Thessaloniki
    13.00 Uhr – Vassilis Ritzaleos: Unveröffentlichte Bevölkerungstabellen nach Konfession und Sprache (Zensus 1940): die israelitische Bevölkerung der Stadt Thessaloniki und Umland
    13.20 Uhr – Stella Salem: Demographische Entwicklungen in der Jüdischen Gemeinde Thessalonikis zwischen 1913 und 1943
    13.40 Uhr – Christos Mais/Kostas Paloukis: Die Hafenjuden. Jüdische Präsenz/Absenz im Hafen von Thessaloniki
    14.00 Uhr – Diskussion
    14.30 Uhr –  Ende der Sitzung. Mittagspause
     
    VIERTE SITZUNG (Leitung: Aliki Arouch)
     
    16.00 Uhr – Naar Devin (per Skype): Uncovering the „Shroud of Oblivion“: The Fate of the Archives of the Jewish Community of Salonika
    16.20 Uhr – Paris Papamichos-Chronakis/Giorgos Antoniou (per Skype): Flucht, Internierung und die Netzwerke der Thessaloniker Juden. Von den audiovisuellen Zeugenberichten zur digitalen Rekonstruktion der Humangeographie des Holocaust
    16.40 Uhr – Evangelos Hekimoglou: Die Zusammensetzung des Vermögens der Israelitischen Gemeinde in Gegenüberstellung zum Vermögen der Griechisch-Orthodoxen Gemeinde Thessalonikis. Archivquellen und vorläufige Ergebnisse
    17.00 Uhr – Diskussion
    17.30 Uhr –  Ende der Sitzung. Pause
     
    FÜNFTE SITZUNG (Leitung: Anna-Maria Doumpouki)
     
    18.00 Uhr – Maria Sidiropoulou: Wandel der jüdischen Identität – der Fall Thessaloniki
    18.20 Uhr – Kostis Papazoglou: Sephardische Musiktradition im 20. Jahrhundert. Musik und Kultur
    18.40 Uhr – Chryssoula Skarlatou: Die musikalischen Aktivitäten der Israelitischen Gemeinde Thessalonikis nach dem Holocaust bis 1962
    19.00 Uhr – Iliana Errera: Aus zwei Sprachen eine. Werbeanzeigen in der Presse vor und nach 1941
    19.20 Uhr –  Diskussion
    19.45 Uhr – : Ende der Sitzung
     
    Dienstag, 10. Januar 2017
    Goethe-Institut Thessaloniki

    (Vass. Olgas 66)
     
    SECHSTE SITZUNG (Leitung: Philippos Karabot)
     
    10.00 Uhr – Michail Daskalakis-Giontis: Griechen und Dönme. Ideologische Nutzung ethnischer Stereotype im historischen Werk von Joseph Nehama
    10.20 Uhr – Giannis Karatzoglou: Wirtschaftsantisemitismus in Thessaloniki 1923-1950. Erster Versuch einer Annäherung
    10.40 Uhr – Christos Stathopoulos: Israelitische Pfadfindergruppen in Thessaloniki zwischen 1914-1939
    11.00 Uhr – Michalis Tremopoulos: Die „Nationale Vereinigung Griechenlands“ und ihr Antisemitismus
    11.20 Uhr: Diskussion
    11.45 Uhr – Rückblick auf neue Fakten, Fragen und die Thematik des Symposiums
    13.00 Uhr – Ende des Symposiums Weiterlesen →
  • Feier: 02.12.2016 , Advents-Nachmittag
    Weihnachten steht vor der Tür! Wir laden euch zusammen mit euren Eltern ein zu einem fröhlichen Nachmittag in der Bibliothek des Goethe-Instituts.
    Viele Aktivitäten erwarten euch:
    • Vorlesen  
    • Weihnachtsbasteln
    • Spiele
    • Ausstellung mit weihnachtlichen Büchern
    • Weihnachtsgebäck und Süßigkeiten
    • Weihnachtslieder-Singen
    Für Kinder ab 6 Jahren. Weiterlesen →
  • Ausstellung: 03.11. – 20.01.2017, Geniale Dilettanten – Subkultur der 80er Jahre in Deutschland
    Geniale Dilletanten war der absichtlich falsch buchstabierte Titel eines Konzerts, das 1981 im Berliner Tempodrom stattfand und zum Synonym einer kurzen Epoche künstlerischen Aufbruchs wurde. Vor allem im Umfeld von Kunsthochschulen entwickelte sich eine künstlerische Vehemenz, die durch genreübergreifendes Experimentieren und den Einsatz neuer elektronischer Geräte geprägt war; auf virtuoses Können wurde häufig bewusst verzichtet. Die Gründung von Plattenlabels, Magazinen, Galerien und Clubs sowie das unabhängige Produzieren von Platten, Kassetten und Konzerten deuten auf eine verstärkte Selbstorganisation und den Do-It-Yourself-Gedanken dieser Zeit hin. Statt des Englischen etablierte sich die deutsche Sprache in Songtexten und Bandnamen, wodurch sich die Protagonisten der Szene vom Mainstream absetzten und ihren Anspruch untermauerten, einen radikalen Bruch herbeizuführen. Mit ihrem lautstarken Protest und gezielter Provokation erlangte die künstlerische Alternativszene auch international Aufsehen und Anerkennung.

    Die Ausstellung präsentiert die große Bandbreite dieser Subkultur ausgehend von sieben Musikbands sowie Künstlern, Filmemachern und Designern aus impulsgebenden Städten und Regionen West- und Ostdeutschlands – darunter Einstürzende Neubauten, die mit einem aus Schrott und Alltagsgegenständen zusammengestellten Instrumentarium die Grenzen zwischen Musik und Lärm erforschten, oder Die Tödliche Doris, die mit verschiedenen künstlerischen Formen wie Musik, Film, Fotografie, aber auch mit Objektkunst und Malerei experimentierte. Die Band Der Plan ging aus dem Betreiben einer Galerie hervor und trat mit surrealen Kostümen und ironisch-sarkastischen Texten auf. Freiwillige Selbstkontrolle (F.S.K.) wurde von Redaktionsmitgliedern des Underground-Magazins Mode & Verzweiflung gegründet und interessierte sich vor allem für kulturelle Brüche; die Idee von „Authentizität“ lehnte F.S.K. ab. Eine ihrer bekanntesten Losungen lautete: „Heute Disco, morgen Umsturz, übermorgen Landpartie. Dies nennen wir Freiwillige Selbstkontrolle“ (1980).Die Musik von Palais Schaumburg gewann ihren besonderen Charakter durch die Kombination von Synthesizern und Sample-Geräten mit Trompete und skurril-atonal vorgetragenem Gesang. Trotz erschwerter Umstände engagierten sich Ostberliner Künstler und Musiker im avantgardistischen Band-Projekt Ornament und Verbrechen, das durch Jazz, Industrial und elektronische Musik beeinflusst war. Das Duo Deutsch Amerikanische Freundschaft (D.A.F.) kombinierte provokative Texte mit harten Schlagzeug-Beats, gepaart mit Synthesizer-Effekten und einer Bühnenshow zwischen Ekstase und Krawall.

    Die breit angelegte Ausstellung präsentiert Protagonisten und Treffpunkte der künstlerischen Szenen in verschiedenen Städten und bietet Einblicke in die vielfältigen Netzwerke. Nicht zuletzt werden zeitgleiche Entwicklungen in Kunst, Film, Mode und Design thematisiert. Mit einem eigens produzierten Interviewfilm, Video- und Fotomaterial, Hörbeispielen, Magazinen, Plakaten und weiteren Exponaten aus der Szene, geht die bisher umfangreichste Präsentation der deutschen Subkultur der 1980er-Jahre mit einem ausführlichen Begleitprogramm einher.
     
    „Geniale Dilletanten“ – Subkultur der 1980er-Jahre in Deutschland ist eine Tourneeausstellung des Goethe-Instituts, die weltweit in Museen und anderen Ausstellungsorten gezeigt wird.

    Kuratorin: MATHILDE WEH
    Idee und Konzept: MATHILDE WEH  und DR. LEONHARD EMMERLING, Goethe-Institut

    Eröffnung: 03.11.2016, 19:30 Uhr
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  • Kreatives Gestalten: 17.12.2016 , Weihnachtswerkstatt
    Alle Kinder im Alter von 6 – 12 Jahren sind wieder herzlich eingeladen, sich zum Weihnachtsbasteln anzumelden. In Gruppen werden verschiedene weihnachtliche Basteleien hergestellt.

    Mitzubringen sind:
    • Schere, Klebstoff und Filzstifte
    • Apel, Orange, Walnuss, Gewürznelken
    • Zapfen
    • Leere Walnuss-Schalen
    • Teelicht und alte Kerzenreste
    • kleine Figur für eine Schneekugel
    • Eine große und eine kleine Plastikflasche
    • Eine dicke weiße und eine bunte  Socke und ein Päckchen Reis
    • Puzzleteile
    • 1 Schuhkarton für den Transport der Basteleien
    Anmeldungen ab 1.12.2016 Weiterlesen →
  • Ausstellung: 07.12. – 26.02.2017, Gespaltene Erinnerungen 1940-1950
    Die Ausstellung „Gespaltene Erinnerungen 1940-1950. Zwischen Geschichte und Erfahrung“ ist eine Ausstellung des Goethe-Instituts Thessaloniki in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Thessaloniki, dem Makedonischen Museum für Zeitgenössische Kunst in Thessaloniki und dem Deutschen Historischen Museum in Berlin.
     
    Die Ausstellung fokussiert auf die kulturelle und künstlerische Wirklichkeit und ihre unterschiedlichen Ausdrücke während der Besatzungszeit und des Bürgerkriegs in Griechenland. Das Studium der kulturellen und sozialen Geschichte und die Erlebnisse der Menschen stehen im Widerspruch zu den abstrakten nationalistischen Konstruktionen und den Ideologien der Politik des Staates und sozialer Antagonismen. In der Ausstellung werden Erzählungen aus Werken Intellektueller und Künstler mit den dominierenden ideologischen Darstellungen gegenübergestellt; gleichzeitig werden wichtige historische Themen angesprochen, die weiterhin zum größten Teil ungelöst sind, wie die Veränderung der griechischen Gesellschaft am Beispiel des Schicksals der Juden Thessalonikis.
     
    In diesem Rahmen fokussiert die Ausstellung auf die Komplexität der Geschichte und die Differenzierung von Erlebnis und Erinnerung, wie diese im kulturellen und künstlerischen Diskurs zum Ausdruck kommen. So wird sie unvermeidlich sowohl mit der emotionellen Dimension der Erlebnisse des Menschen wie auch mit der hartnäckigen Standardisierung von Ideologien konfrontiert und versucht, Beispiele aus der künstlerischen und kulturellen Produktion und Dokumenten aus öffentlichen und privaten Archiven zur Diskussion zu bringen.
     
    Die Auswahl der Ausstellungsgegenstände erstreckt sich soweit wie möglich über ein breites Spektrum von Werken, Dokumenten und Ausdrücken, sowohl als unmittelbare Zeugnisse und Teilnehmer der Ereignisse, wie auch als differenzierte Erzählungen im Laufe der Zeit und versucht, Aspekte der Verhandlung von Erinnerung, Wissen und Geschichte in der Europäischen Wirklichkeit von damals zu erhellen. Ein großer Teil der Forschung konzentriert sich auf Thessaloniki aufgrund seiner besonderen geopolitischen Lage, seiner kosmopolitischen Gesellschaft in der Vorkriegszeit, seiner industrieorientierten Wirtschaft und der Geschichte des Holocaust seiner jüdischen Bürger.

    Öffnungszeiten:
    DO: 10.00 – 22.00
    FR: 10.00 – 19.00
    SA: 10.00 – 18.00
    SO: 11.00 – 15.00
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