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Archiv für die Kategorie ‘Auto – Motorrad’

Versicherung Diethnis Enosis in Griechenland geschlossen

18. Juli 2013 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 410 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde der Versicherungsgesellschaft Diethnis Enosis die Lizenz entzogen und die Abwicklung der Gesellschaft angeordnet.

Die Betriebserlaubnis der griechischen Versicherungs-Aktiengesellschaft „Diethnis Enosis AAE“ wurde endgültig widerrufen. Parallel hat die Griechische Bank alle Verfahren aktiviert, damit die Interessen der Versicherten sichergestellt werden, während zur Einhaltung der gesetzlichen Verfahren Frau Antigoni Vafiadou zur Beaufsichtigung der Versicherungsabwicklung eingesetzt wurde, die von ihrer Seite wiederum bei dem zuständigen Gericht die Einsetzung eines Liquidators beantragen wird.

Die konkrete Versicherungsgesellschaft ist in den Zweigen der Schadensversicherungen aktiv, mit Schwerpunkt im Fahrzeug-Zweig. Der Beschluss der Griechischen Bank wurde gefasst, weil die Gesellschaft einen signifikanten Kapitalmangel aufwies, mit dem Ergebnis, weder über den notwendigen Liquiditäts-Mindestspielraum noch über ausreichende Sicherungspositionen, also Forderungen zu verfügen, die gemäß dem Gesetz zur Sicherstellung der Interessen der Versicherten und eines jeden Entschädigungsberechtigten notwendig sind.
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Folgen der Kfz-Überbesteuerung in Griechenland

27. Mai 2013 / Aktualisiert: 23. Juli 2013 / Aufrufe: 2.457 11 Kommentare

Die Überbesteuerung privater Fahrzeuge in Griechenland führte in den ersten 4 Monaten 2013 zu einem Rückgang der Kfz-Steuer um über 50 Prozent.

In den ersten 4 Monaten des Jahres 2012 hatte der griechische Fiskus 228 Mio. Euro aus der Kraftfahrzeug-Steuer eingenommen, wogegen in der selben Periode des laufenden Jahres 2013 die Einnahmen gerade einmal 109 Mio. Euro erreichten.

Die Daten der Haushaltsausführung für die ersten vier Monate des Jahres 2013 enthalten bezüglich des Zweigs der Einnahmen viele negative Nachrichten. Verzögerung bei den Einnahmen aus der Mehrwertsteuer, gesunkene Einnahmen aus den Verbrauchssteuern auf Kraftstoffe und Rückgang sogar auch bei den Einnahmen aus den Steuern bei Zigaretten.

Es gibt noch eine weitere Meldung, der in der Öffentlichkeit nicht viel Aufmerksamkeit erhielt: Es sind die Einnahmen aus den Kfz-Steuern.
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Steuerfahnder nehmen sich Pkw-Importeure in Griechenland vor

21. Mai 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 2.605 3 Kommentare

Nach einem Presse-Artikel über die Machenschaften auf dem Fahrzeugmarkt in Griechenland nehmen die Steuerfahnder die Kfz-Importeure unter die Lupe.

Laut exklusiven Informationen der „Imerisia“ erteilte Finanzminister Giannis Stournaras dem Sonderdezernat für Wirtschaftskriminalität (SDOE) eine strenge Anweisung, alle Fahrzeug-Importgesellschaften und schwerpunktmäßig speziell jene unter die Lupe zu nehmen, die Spielchen mit den Fahrzeugpreisen in Griechenland treiben. Der Finanzminister betonte mit Nachdruck, die Geldstrafen für wie auch immer geartete festgestellte Unzulässigkeiten werden besonders hart sein, und sollten parallel Verbrechenstatbestände festgestellt werden, sei sehr wahrscheinlich, dass es auf Basis der neuen Steuerordnung bis hin zu Verhaftungen geben werde.
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Unglaubliche Tricks mit Kfz-Preisen in Griechenland

13. Mai 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 3.075 4 Kommentare

Die Manipulation der Fahrzeug-Fabrikpreise durch einige Kfz-Importeure in Griechenland verursacht sowohl Marktverzerrungen als auch Einnahmeverluste für den Fiskus.

Das Thema der bei dem griechischen Zoll offiziell deklarierten Kfz-Fabrikpreise beschäftigt die unabhängigen Fahrzeughändler seit Jahrzehnten, hat in den letzten Jahren jedoch auch einen Reibungspunkt im Rahmen des Wettbewerbs zwischen den Importeuren dargestellt.

Der Grund fokussiert sich auf die Tatsache, dass gewisse Importeure die Möglichkeit haben, die Fabrikpreise ihrer Fahrzeuge zu manipulieren, wann immer sich die steuerlichen Gegebenheiten in Griechenland ändern, und somit einen unlauteren Wettbewerb gegenüber den übrigen Händlern schaffen, während sie parallel auch die Importe gebrauchter Fahrzeuge aus anderen EU-Mitgliedstaaten nachhaltig „blockieren“.
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Änderungen bei Straßenverkehrsordnung in Griechenland

16. April 2013 / Aktualisiert: 21. Mai 2014 / Aufrufe: 4.424 6 Kommentare

Diverse Modifizierungen der Straßenverkehrsordnung in Griechenland sehen unter anderem die Wiedereinführung von Haftstrafen für das Fahren ohne Führerschein vor.

Die neue Straßenverkehrsordnung sieht empfindliche Geldstrafen und sogar auch (wieder) Haftstrafen für Fahrer, die ohne Führerschein oder mit einem nicht mehr gültigen Führerschein „erwischt“ werden vor. Ebenfalls sind diverse Änderungen bei dem Modus der Ausstellung und Verlängerung der Gültigkeit von Führerscheinen sowie in Umsetzung der Verordnung 2006/126/EU die Einführung neuer Führerscheinklassen vorgesehen.

Schließlich sollen neue Führerscheine fortan im genormten „Scheckkartenformat“ ausgestellt werden, während die alten Führerscheine bis spätestens 2033 umgetauscht werden müssen, sofern sie nicht bereits früher ablaufen.
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400 Euro Bußgeld für Motorräder ohne TÜV in Griechenland

3. April 2013 / Aufrufe: 790 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland droht den Fahrern von Krafträdern, die nicht zur obligatorischen technischen Hauptuntersuchung vorgeführt wurden, ein Bußgeld von 400 Euro.

Ab dem kommenden Montag (08 April 2013) müssen Halter von Krafträdern, die nicht fristgerecht zu  der inzwischen in Griechenland auch für Motorräder eingeführten obligatorischen technischen Hauptuntersuchung („KTEO“) vorgeführt wurden, bei Verkehrskontrollen mit einem Bußgeld in Höhe von 400 Euro rechnen. Wird innerhalb von 10 Tagen der Prüfbericht des KTEO bei der Verkehrspolizei nachgereicht, ermäßigt die Geldstrafe sich auf 50 Euro.

Der technische Prüfbericht für Krafträder hat eine Gültigkeitsdauer von 2 Jahren, wogegen die Geräuschmessungs-Karte 1 Jahr gültig ist. Von der Pflicht zur technischen Hauptuntersuchung sind alle Zweiräder, deren Zulassung von der Verkehrspolizei erteilt wird (= Zweiräder mit einem Motorhubraum von unter 50 cm³) sowie Krafträder mit drei oder vier Rädern ausgenommen.

(Quelle: in.gr)

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Keine Versicherungspflicht für stillgelegte Kfz in Griechenland

4. März 2013 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 470 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium in Griechenland stellte klar, dass für vorübergehend stillgelegte Kraftfahrzeuge keine Versicherungspflicht besteht.

Das griechische Finanzministerium dementierte Informationen, laut denen sogar auch für (vorläufig) stillgelegte Kraftfahrzeuge obligatorisch eine geltende Haftpflichtversicherung bestehen muss. In der einschlägigen Bekanntmachung wird angemerkt, dass „die Eigentümer von Fahrzeugen, deren Kennzeichen bei den Finanzämtern (DOY) hinterlegt wurden, in keinem Fall zur Versicherung ihrer Fahrzeuge verpflichtet sind„.

Der Vollständigkeit halber sei ergänzt, dass in Griechenland ein Fahrzeug (Auto, Motorrad) als vorübergehend stillgelegt gilt, nachdem seine Kennzeichen und Zulassung nebst einer entsprechenden Erklärung bei dem (zuständigen) Finanzamt eingereicht worden sind, worüber die Behörde wiederum eine entsprechende Bescheinigung ausstellt.

(Quelle: Marketbeast.gr)

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Juristisches Eigentor bei nicht versicherten Kfz in Griechenland

14. Februar 2013 / Aktualisiert: 28. September 2017 / Aufrufe: 1.269 5 Kommentare

Rechtliche Lücken der Gesetzesvorlage über Sanktionen gegen Halter unversicherter Fahrzeuge in Griechenland machen die Regelung zu einem Selbsttor der Regierung.

Die gesetzliche Regelung bezüglich der Geldstrafen gegen die Eigentümer ungefähr 1,5 Mio. nicht versicherte Fahrzeuge läuft in Gefahr, in die „Luft“ gesprengt zu werden, da juristische Kreise betonen, dass ab dem Augenblick, wo der Besitzer eines Fahrzeugs, der die Kraftfahrzeugsteuer für das gesamte Jahr im Voraus entrichtet hat, ohne das Fahrzeug gefahren zu haben, kein festgestelltes Vergehen existiert!

Spezieller weist die vorgesehene gesetzliche Regelung über nicht versicherte Kraftfahrzeuge enorme Mängel auf, die laut den juristischen Kreisen nicht gegen die Kfz-Eigentümer verhängt werden können. Wie die juristischen Kreise sogar betonen: „Es kann nicht angehen, dass ein Kraftfahrzeugeigentümer, der die Kfz-Steuer für sein Fahrzeug Ende 2012 für das kommende Jahr im Voraus entrichtet hat und es für die ersten 3 oder 6 Monate versichert hält, sein Fahrzeug in einem Moment weiter versichern muss, in dem es sich wegen höherer Gewalt in seiner Garage abgestellt befindet. Parallel hat die Maßnahme einen rein auf die Einnahme von Steuern abzielenden Charakter, und wenn sich ein Eigentümer rechtlich gegen den Staat wendet, ist sehr wahrscheinlich, dass er Recht erhalten wird.
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Harte Strafen für nicht versicherte Kraftfahrzeuge in Griechenland

5. Februar 2013 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 1.239 4 Kommentare

Eine Gesetzesvorlage des Finanzministeriums in Griechenland sieht harte Sanktionen und Strafen für Eigentümer nicht regulär versicherter Kraftfahrzeuge vor.

Strenge Strafen für die Eigentümer nicht ordnungsgemäß versicherter Fahrzeuge sieht eine Bestimmung vor, welche die Gesetzesvorlage des Finanzministeriums mit dem Titel „Investive Wachstumsinstrumente, Gewährung von Krediten und andere Bestimmungen“ umfasst.

Die Gesetzesvorlage ist bis zum 05 Februar 2013 zur öffentlichen Beratung ausgehängt, und es wird unterstrichen, „die Versicherungspflicht besteht permanent ab der Ausstellung der Zulassung, ohne von dem tatsächlichen Verkehr oder Betrieb des Fahrzeugs abhängig zu sein„.
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Schuldnern der Kfz-Steuer in Griechenland droht Pfändung

22. Januar 2013 / Aktualisiert: 20. November 2013 / Aufrufe: 1.575 10 Kommentare

Besitzer von Kraftfahrzeugen in Griechenland, die nicht fristgemäß die Kfz-Steuer 2013 entrichtet haben, droht die Pfändung des Fahrzeugs und anderer Vermögensteile.

Ungefähr 29.000 Fahrzeugeigentümern, die nicht die Kraftfahrzeugsteuer für das Jahr 2013 entrichtet haben, droht nun, sich mit Pfändungen von Vermögensteilen, aber auch harten Geldstrafen konfrontiert zu sehen. Die Frist für die Zahlung der Kfz-Steuer 2013 lief nach einer kurzen Nachfrist am 08 Januar 2013 aus.

Alle Fahrzeugbesitzer, die nicht fristgemäß die Kraftfahrzeugsteuern für 2013 entrichtet haben, werden mit Benachrichtigungen der Zentrale für Datenverarbeitungssysteme (GGPS) aufgefordert werden, nebst der fälligen Steuer eine Strafsteuer in Höhe von 100%, also insgesamt den doppelten ursprünglich fälligen Betrag zu entrichten! Entscheiden sie sich, dem Aufruf der GGPS nicht nachzukommen, werden dann – sobald die Schuld fällig gestellt wird, also nach 3 Monaten – die Finanzämter die Zwangsvollstreckungsmaßnahmen wie Pfändung des Fahrzeugs, Pfändung von Lohn / Rente, Immobilien usw. einleiten.

Parallel wird auch die Möglichkeit untersucht, das – ebenfalls mit dem „Taxisnet“ gekoppelte – Verfahren der Angabe der Einkommensteuererklärung zu „blockieren“, womit den Betroffenen weitere Konsequenzen angefangen von Geldstrafen und Strafsteuern bis hin zu Strafverfahren und Haftstrafen drohen würden.
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