Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Auto – Motorrad’

Erhöhung der Egnatia-Mautgebühren in Griechenland verschoben

13. Juli 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 267 Kommentare ausgeschaltet

Die für Mitte Juli 2012 vorgesehene Erhöhung der Mautgebühren auf der Egnatia-Autobahn A2 in Griechenland wurde auf Ende September 2012 verschoben.

Mit einem gemeinsam von dem Finanzminister Giannis Stournaris und dem Staatsekretär im Entwicklungsministerium Stavros Kalogiannis unterzeichneten Beschluss wird die Erhöhung der Straßengebühren auf der Egnatia-Autobahn A2 / Europastraße E90 in Griechenland bis Ende 2012 verschoben. Folglich bleiben die derzeit geltenden Tarife von 1,40 € für Krafträder, 2,00 € für Pkw und 5,00 € für Lastwagen und Busse bis auf weiteres unverändert.

Die Erhöhung der Egnatia-Mautgebühren um 20% sollte gemäß vorherigen Ministerialbeschlüssen anfänglich ab dem 16 Juli 2012 in Kraft treten (siehe auch Erhöhung der Mautgebühren auf Egnatia-Autobahn A2 in Griechenland).

Speziell an der immer noch nicht fertiggestellten Mautstation für den – bisher gebührenfreien – Streckenabschnitt Strymonas – Chrysoupoli soll die Erhebung der Mautgebühren ab dem 15 Januar 2013 beginnen. Ebenfalls wird mit der Festsetzung eines speziellen Rabattsystems oder reduzierter Sondertarife für die häufige oder alltägliche Nutzung oder alle sonstigen speziellen Kategorien der Benutzer der Autobahn gerechnet.

(Quelle: in.gr)

Erhöhung der Mautgebühren auf Egnatia-Autobahn A2 in Griechenland

4. Juli 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 2.280 20 Kommentare

In Griechenland wird gegen Mitte Juli 2012 mit einer Erhöhung der Mautgebühren auf der Egnatia-Straße in einer Größenordnung von 20 Prozent gerechnet.

Die Abzocke der Bürger in Griechenland auch auf den Straßen hat kein Ende. Für die Strecke der Nationalstraße Korinth – Tripolis – Kalamata auf der Peloponnes wird von Tag zu Tag die Bekanntgabe der Inbetriebnahme einer weiteren Mautstation bei Kalamata erwartet.

Auf der Egnatia-Autobahn A2 / Europastraße E90 in Griechenland werden dagegen die Fahrer ab dem kommenden Monat aufgefordert sein, um 20% erhöhte Straßengebühren an den (bisher) fünf Mautstationen zu entrichten, welche sich entlang der Egnatia-Straße befinden – eines Projekts, welches das griechische Volk mehr als 6.5 Mrd. Euro gekostet hat und inzwischen auf der Liste der Objekte steht, die vollständig privatisiert werden sollen!
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland will Halter nicht versicherter Fahrzeuge ermitteln

12. Mai 2012 / Aufrufe: 599 5 Kommentare

In Griechenland sollen die Halter von Fahrzeugen ermittelt werden, für welche keine gesetzlich vorgeschriebene Haftpflicht-Versicherung besteht.

In Griechenland wird mit der unmittelbaren Umsetzung des Plans zur Auffindung nicht versicherter Kraftfahrzeuge gerechnet, da der Ausschuss, der nach Interventionen des Verbands der Versicherungsgesellschaften und des Präsidenten der Hilfskasse D. Zorbas von dem Finanzministerium gebildet wurde, sein Werk abgeschlossen hat und erwartet wird, das in Kürze den ersten Haltern ohne Versicherung eine schriftliche Aufforderung zugeschickt werden wird, ihr Fahrzeug zu versichern.

Wie die Athener Nachrichtenagentur unter Berufung auf eine Sendung der Station Extra3 meldete, werden alle Empfänger solcher Benachrichtigungen mit den einschlägigen verwaltungs- und strafrechtlichen Sanktionen zu rechnen haben, falls sie innerhalb eines angemessenen Zeitraums nicht eine Versicherungspolice vorlegen.

An der Bemühung zur Auffindung der nicht versicherten Fahrzeuge aller Typen und Kategorien sind das Datenzentrum der Hilfskasse und die Datenverarbeitungszentrale des Finanzministeriums beteiligt. Schätzungen zufolge könnte die Anzahl der nicht versicherten Fahrzeuge bei bis zu einer Million liegen.

(Quelle: in.gr)

Fahrzeugmarkt in Griechenland im freien Fall

6. Mai 2012 / Aktualisiert: 24. September 2017 / Aufrufe: 4.132 3 Kommentare

Die kontinuierlich sinkenden Verkaufs- und Zulassungszahlen neuer Fahrzeuge in Griechenland haben inzwischen zu tausenden Firmenschließungen in der Branche geführt.

Die Wirtschaftskrise ändert grundlegend die unternehmerische Landschaft auf dem griechischen Fahrzeugmarkt, und nach den 4.300 bestätigten Unternehmensschließungen gehen Importunternehmen in andere Hände über, wie es im Fall der Subaru Motors Hellas geschah, gewisse andere befinden sich seit Monaten am Rand des Abgrunds und gaben anstatt von Löhnen gebrauchte Fahrzeuge, während nunmehr auch die offiziellen Import-Vertriebsnetze schrumpfen, mit letztem Fall das Unternehmen Lainopoulos, welches fortan nicht mehr offizieller Vertragshändler der deutschen Herstellers Mercedes-Benz ist.

Analytiker erachten sogar, dass es zu einem ungekannten Domino kommen wird, wenn die Situation auf dem Markt weiterhin außer Kontrolle bleibt. Parallel verzeichneten die Verkäufe neuer Fahrzeuge im April einen Rückgang von 56,8% im Verhältnis zum entsprechenden Vorjahresmonat und verursachen noch mehr Panik bei Importeuren und Händlern, die auf die Krise mir drastischen Kürzungen, aber auch sehr großen Angeboten reagieren, durch die sie in einigen Fällen – wie mit Citroen geschehen – bis auf den 3. Platz der Verkäufe aufsteigen.
Gesamten Artikel lesen »

Billige PKW mit bulgarischer Zulassung in Griechenland

2. Mai 2012 / Aktualisiert: 23. Mai 2014 / Aufrufe: 3.362 6 Kommentare

Günstige Steuerbedingungen in Bulgarien veranlassen auch Privatleute aus Griechenland zu GmbH-Gründungen im Nachbarland – uns sei es nur, um dort einen PKW anzumelden.

Bisher war bekannt, dass Einwohner Nordgriechenlands wegen der niedrigeren Benzinpreise zum Tanken in Nachbarländer fahren. Die heutigen Unterhaltskosten, aber auch die hauptsächlich wegen der Luxussteuer hohe Anschaffungspreise für Fahrzeuge in Griechenland haben jedoch inzwischen auch mehr als 3.000 Griechen dazu geführt, in Bulgarien „Gesellschaften“ zu gründen … . Laut Informationen kann die Gründung ihrer persönlichen Gesellschaft in Bulgarien sogar in nur 10 Tagen abgewickelt werden, während das minimale gesetzlich gestattete Kapital gerade einmal 2 Leva, also etwa 1 Euro beträgt!

Die Anzahl der von Griechen beantragten Gesellschaftsgründungen in Bulgarien nimmt kontinuierlich zu, und wie Unternehmer aus Nordgriechenland betonen, schreiten die meisten Interessenten zur Gründung einer Gesellschaft im Nachbarland, um der „Zange“ der fiktiven Steuerveranlagung zu entgehen oder ihren PKW zu niedrigen Kosten zu unterhalten, andere erwerben nach der Gründung ihrer Gesellschaft auch ein in Bulgarien zugelassenes Fahrzeug.

Außerdem sind die Unterhaltungskosten der Gesellschaft sehr niedrig, während es mit den Zollbehörden praktisch kein Problem gibt, da die Unternehmer häufig zwischen Thessaloniki und Bulgarien pendeln, um „Geschäfte“ zu erledigen, einzukaufen oder zu tanken … . Abgesehen von den Autos können die in Bulgarien aktiven Unternehmer jedoch auch ihre Immobilien auf ihre Gesellschaft übertragen und haben damit signifikante steuerliche Entlastungen.
Gesamten Artikel lesen »

Trick mit bulgarischen Kfz-Kennzeichen in Griechenland

6. März 2012 / Aufrufe: 1.875 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland scheinen zahlreiche Eigentümer luxuriöser Pkw die harsche Besteuerung umgehen zu wollen, indem sie ihre Fahrzeuge formal in Bulgarien anmelden.

Seit Anfang 2012 sind in Thessaloniki und anderen Präfekturen Griechenlands umfangreiche Ermittlungen des Dezernats für Wirtschaftskriminalität (SDOE) im Gange, um Pkw-Besitzer ausfindig zu machen, welche ihre hubraumstarken Fahrzeuge zwar abgemeldet haben, die Wagen jedoch mit bulgarischen Kennzeichen trotzdem weiterhin in Griechenland betreiben und auf diese Weise sowohl die steuerliche Veranlagung auf Basis von „Einkommensindizien“ als auch die hohen Kfz-Steuern und Versicherungsprämien vermeiden.

Das Phänomen der Kraftfahrzeuge, die in Griechenland mit bulgarischen Zulassungen betrieben werden – was von vielen als legal dargestellt und sogar im Internet beworben wird – hat das Interesse der Verfolgungsbehörden geweckt, und laut der Zeitung „Kathimerini“ hat bei dem Verkehrsamt Thessaloniki eine erste stichprobenweise Untersuchung begonnen. Unter die Lupe genommen werden wenigstens 500 Fälle von Besitzern luxuriöser Pkw, für welche mittels eines „Datenabgleichs“ überprüft wird, ob die Fahrzeuge im Nachbarland angemeldet worden sind und nun wieder in Griechenland – jedoch mit bulgarischen Kennzeichen – betrieben werden.

(Quelle: Zougla.gr)

Kfz-Abmeldungen in Griechenland 2011 auf neuem Rekordstand

26. Februar 2012 / Aufrufe: 452 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurden zum Jahresende 2011 mehr als doppelt so viele Kraftfahrzeuge von ihren Besitzern stillgelegt als im Vorjahr.

Bis zum Ablauf der Frist für die Vorauszahlung der Kfz-Steuer für das Jahr 2012 wurden in Griechenland mehr als 365.000 Kraftfahrzeuge stillgelegt, indem die Besitzer die Fahrzeugpapiere und Kennzeichen ihrer Fahrzeuge bei den Finanzämtern hinterlegten.

Die Erhöhung der Kraftfahrzeugsteuer und der kontinuierliche Anstieg der Kraftstoffpreise sowie auch die Unterhaltskosten und nicht zuletzt die hohe fiktive Veranlagung zur Einkommensteuer führte zahllose Autobesitzer zu der Entscheidung, ihre Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen. Nachdem 2010 bereits weitere 170.000 Kennzeichen bei den Finanzämtern abgegeben wurden, sind somit in den beiden letzten Jahren insgesamt weit über eine halbe Million Fahrzeuge stillgelegt worden.

(Quelle: Zougla)

Kfz-Steuerbescheid in Griechenland auch per Internet

25. Dezember 2011 / Aktualisiert: 13. August 2017 / Aufrufe: 647 4 Kommentare

Auf dem Steuerportal TAXISNET registrierte Steuerzahler in Griechenland können ihre Bescheide über die Kfz-Steuer 2012 auch per Internet aufrufen und ausdrucken.

Angesichts der regulär Ende 2011 auslaufenden Frist zur Entrichtung der Kraftfahrzeugsteuer 2012 gab die Datenverarbeitungszentrale des griechischen Finanzministeriums (GGPS) bekannt, dass die Kfz-Steuerbescheide ab sofort auch über das griechische Steuerportal TAXISNET abgerufen werden können. Verifizierte Benutzer des Steuerportals haben somit die Möglichkeit, ihre Steuerbescheide auf dem Monitor ihres PC anzusehen und auszudrucken.

Die ausgedruckten Kfz-Steuerbescheide können alternativ zu den konventionellen Vordrucken bei den Bankinstituten zur Entrichtung der Kraftfahrzeugsteuer verwendet werden, damit die Steuerzahler, denen bisher aus welchem Grund auch immer die einschlägigen Steuerbescheide nicht per Post zugestellt worden sind, nicht wie bisher üblich bei den – speziell gegen Jahresende in der Regel völlig überlasteten – Finanzämtern vorstellig werden und in endlosen Schlange anstehen müssen.

In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass die Finanzbeamten für die beiden letzten Werktage (Donnerstag / 29.12 und Freitag / 30.12.) des Jahres 2011 einen 48-stündigen Streik angekündigt haben und somit praktisch nur noch zwei Werktage verbleiben, um anhängige  Angelegenheiten vor Jahresende erledigen zu können, falls der Streik schließlich nicht doch noch in letzter Minute abgesagt werden sollte.

(Quelle: in.gr)

Relevante Informationen:

Führerschein-Fälscherring in Thessaloniki in Griechenland ausgehoben

4. Dezember 2011 / Aktualisiert: 24. Januar 2014 / Aufrufe: 1.805 2 Kommentare

In Griechenland hat die Polizei in der Stadt Thessaloniki einen Ring für gefälschte Führerscheine ausgehoben, an dem auch öffentliche Bedienstete beteiligt waren.

Mehr als einhundert Personen sollen in einen Fall der Ausstellung gefälschter Führerscheine verwickelt sein, der in Thessaloniki von dem Department für interne Angelegenheiten – Nordgriechenland der griechischen Polizei (ELAS) aufgedeckt wurde. Von der Polizei wurden Strafverfahren gegen Fahrschulbesitzer, Ärzte, Bedienstete des Verkehrsamts und andere Personen eingeleitet. Laut der einschlägigen Bekanntmachung der Polizei zahlten die interessierten Führerscheinanwärter analog zu nach jeweiligen Umständen ab 200 bis zu 3.300 Euro pro Führerschein.

Wie seitens des Ministeriums für Zivilschutz bekannt gegeben wurde, war bei dem Straßenverkehrsamt Thessaloniki Ost anlässlich der Überprüfung der Akte eines Führerscheinanwärters festgestellt worden, dass in der Akte „Bestanden“ vermerkt war, obwohl er an der Führerscheinprüfung überhaupt nicht teilgenommen hatte.
Gesamten Artikel lesen »

Rezession in Griechenland bringt Fahrzeugmarkt zum Absturz

7. Juli 2011 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 411 Kommentare ausgeschaltet

Infolge der nachhaltigen wirtschaftlichen Rezession in Griechenland sinken die Verkäufe und Zulassungen neuer und gebrauchter Fahrzeuge immer tiefer in den Keller.

In Griechenland setzte sich der kontinuierliche Rückgang der Verkaufszahlen auf dem inländischen Fahrzeugmarkt trotz der finanziellen Förderung endgültiger Stilllegungen von Altfahrzeugen auch im Juni 2011 ungebremst fort. Auf das erste Halbjahr 2011 bezogen gingen die Verkäufe im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um rund 42% zurück. Ebenfalls im zweistelligen Bereich bewegt sich der prozentuale Rückgang der Verkäufe bei Motorrädern und spitzt damit die Probleme auf dem schwer geprüften Auto- und Zweiradmarkt weiter zu.

Wie das griechische Amt für Statistik (ELSTAT / ΕΛΣΤΑΤ) bekannt gab, wurden in Griechenland im Juni 2011 insgesamt 12.444 Neuwagen und importierte Gebrauchtfahrzeuge erstmalig zugelassen, was im Vergleich zu Juni 2010 einem Rückgang von 32% entspricht (speziell bei Personenkraftwagen belief sich der Rückgang der Erstzulassungen auf 31%).
Gesamten Artikel lesen »