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Archiv für die Kategorie ‘Auto – Motorrad’

Griechenland verbietet Busse und Lastwagen ohne ABS

29. September 2012 / Aufrufe: 322 Kommentare ausgeschaltet

Laut einem Urteil des obersten Gerichtshofs ist in Griechenland ab 2014 der Verkehr ab Herbst 2003 importierter Busse, Lastwagen und Anhänger ohne ABS verboten.

Ab dem 01 Januar 2014 sind in Griechenland Verkehr, Taxierung und Übereignung von Bussen, Lastwagen und Anhängern verboten, die nach dem 11 September 2003 aus Ländern der EU nach Griechenland importiert wurden, sofern sie nicht über ein Brems-Antiblockiersystem (ABS) verfügen. Diesen Beschluss fasste die 4. Kammer des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) mit seinem Urteil Nr. 3283/2012 und wies damit die Berufung des Panhellenischen Verbands der Fahrzeugimporteure sowie auch der Gebrauchtwagen-Importeure und -Händler ab.

Der Verband hatte von dem Obersten Gerichtshof die Aufhebung eines Beschlusses des Verkehrsministers verlangt, der sich auf die gebrauchten Fahrzeuge bestimmter Kategorien (M2, M3, N2, N3, O3 und O4) bezog welche nach dem 11.09.2003 aus Ländern der EU importiert wurden. Diese Fahrzeuge können jedenfalls in Griechenland betrieben werden, sofern sie mit einem ABS ausgestattet sind bzw. nachgerüstet werden und eine einschlägige Bescheinigung des (griechischen) TÜVs vorliegt.

Laut dem Obersten Verwaltungsgerichtshof sind die Beschränkungen aus Gründen allgemeinen Interesses gerechtfertigt, da sie auf die Verbesserung der Verkehrssicherheit abzielen. Die Richter wiesen die Argumentation der Importeure ab, diese Maßnahme werde nicht in allen europäischen umgesetzt. Wie der StE befand, bedeutet die Tatsache, dass ein Land weniger strenge Voraussetzungen für den Betrieb von Fahrzeugen setzt als ein anderes, keine Verletzung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit.

Schließlich wiesen die Richter auch das Argument, das Vermögen der Besitzer sei bedroht, mit der Begründung ab, dass die betroffenen Eigentümer die Fahrzeuge mit einem Antiblockier-System nachrüsten und dann ohne Einschränkung betreiben können.

(Quelle: in.gr)

Kontinuierlicher Rückgang der Kfz-Zulassungen in Griechenland

7. August 2012 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 530 Kommentare ausgeschaltet

Der steile Rückgang der Kfz-Erstzulassungen in Griechenland setzte sich während der ersten 7 Monate im Jahr 2012 mit 40 Prozent weniger Zulassungen fort.

Laut der griechischen Statistikbehörde ELSTAT wurden in den Monaten Januar – Juli 2012 insgesamt 50.489 neue oder gebraucht importierte Kraftwagen erstmalig in Griechenland zugelassen, was einem Rückgang um 40,4% im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres entspricht. Es sei angemerkt, dass in den sieben Monaten Januar – Juli 2011 ebenfalls ein Rückgang der Zulassungen um 39,3% im Vergleich zu dem entsprechenden Zeitraum des Jahres 2010 verzeichnet wurde.

Rückläufig waren auch die Zulassungen neuer Krafträder (mit einem Hubraum ab 50 cm³). In dem Zeitraum Januar – Juli 2012 wurden 22.080 Motorräder erstmalig in Griechenland zugelassen, was gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum mit 32.345 Zulassungen einem Rückgang von 31,7% entspricht. In dem Zeitraum Januar – Juli 2011 wurde wiederum ein Rückgang der Kraftrad-Zulassungen von 22,5% gegenüber dem selben Zeitraum des Jahres 2010 verzeichnet.

(Quelle: Ethnos)

Neuer Modus der Einziehung der Kfz-Steuer in Griechenland

25. Juli 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 606 1 Kommentar

Das Finanzministerium in Griechenland plant die Einführung eines neuen System zur Einziehung der Kraftfahrzeugsteuern.

Das Unterste zu Oberst kehren wird das griechische Finanzministerium mit dem Plan, den es für die Entrichtung der Kraftfahrzeugsteuern vorbereitet. Bisher rennen im Dezember eines jeden Jahres zahllose Pkw-Eigentümer in letzter Minute zu Banken und Finanzämtern, um rechtzeitig die Kraftfahrzeugsteuer zu entrichten. In diesem Jahr werden sich die Dinge wahrscheinlich ändern.

Das Finanzministerium hat eine spezielle Anwendung der Datenverarbeitungszentrale in der Schublade, welche die Kfz-Steuer-Vignetten durch Quittungen ersetzen wird. Gemäß den Plänen suchen die Steuerpflichtigen das griechische Steuerportal „Taxisnet“ auf, und nachdem sie das Kennzeichen ihres Fahrzeugs eingeben, wird ihnen eine Codenummer erteilt. Mit dieser werden sie sich zur Bank begeben oder elektronisch bezahlen und eine Quittung erhalten, welche die Kfz-Steuer-Vignette ersetzen wird.

Allen Steuerpflichtigen, die glauben, mit der neuen Methode die Entrichtung der Kfz-Steuern vermeiden zu können, wird mittels der elektronischen Erklärungen ein Riegel vorgeschoben werden. Falls der Steuerpflichtige die Kfz-Steuern nicht bezahlt hat, wird bei Eingabe des Kennzeichens seines Pkws in die elektronische Steuererklärung sofort eine Meldung erscheinen, die ihn darüber informiert, sich gerade ein Strafgeld in Höhe der doppelten Kfz-Steuer eingehandelt zu haben.

Solange er diese Geldstrafe nicht entrichtet hat, kann er seine Einkommensteuererklärung nicht einreichen, deren nicht fristgerechte Abgabe unter anderem auch den Verlust des Steuerfreibetrags bzw. gemäß den heutigen Gegebenheiten zusätzliche Steuern in Höhe von 500 Euro mit sich bringt.

(Quelle: Vradyni, S. 12)

Erhöhung der Egnatia-Mautgebühren in Griechenland verschoben

13. Juli 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 269 Kommentare ausgeschaltet

Die für Mitte Juli 2012 vorgesehene Erhöhung der Mautgebühren auf der Egnatia-Autobahn A2 in Griechenland wurde auf Ende September 2012 verschoben.

Mit einem gemeinsam von dem Finanzminister Giannis Stournaris und dem Staatsekretär im Entwicklungsministerium Stavros Kalogiannis unterzeichneten Beschluss wird die Erhöhung der Straßengebühren auf der Egnatia-Autobahn A2 / Europastraße E90 in Griechenland bis Ende 2012 verschoben. Folglich bleiben die derzeit geltenden Tarife von 1,40 € für Krafträder, 2,00 € für Pkw und 5,00 € für Lastwagen und Busse bis auf weiteres unverändert.

Die Erhöhung der Egnatia-Mautgebühren um 20% sollte gemäß vorherigen Ministerialbeschlüssen anfänglich ab dem 16 Juli 2012 in Kraft treten (siehe auch Erhöhung der Mautgebühren auf Egnatia-Autobahn A2 in Griechenland).

Speziell an der immer noch nicht fertiggestellten Mautstation für den – bisher gebührenfreien – Streckenabschnitt Strymonas – Chrysoupoli soll die Erhebung der Mautgebühren ab dem 15 Januar 2013 beginnen. Ebenfalls wird mit der Festsetzung eines speziellen Rabattsystems oder reduzierter Sondertarife für die häufige oder alltägliche Nutzung oder alle sonstigen speziellen Kategorien der Benutzer der Autobahn gerechnet.

(Quelle: in.gr)

Erhöhung der Mautgebühren auf Egnatia-Autobahn A2 in Griechenland

4. Juli 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 2.313 20 Kommentare

In Griechenland wird gegen Mitte Juli 2012 mit einer Erhöhung der Mautgebühren auf der Egnatia-Straße in einer Größenordnung von 20 Prozent gerechnet.

Die Abzocke der Bürger in Griechenland auch auf den Straßen hat kein Ende. Für die Strecke der Nationalstraße Korinth – Tripolis – Kalamata auf der Peloponnes wird von Tag zu Tag die Bekanntgabe der Inbetriebnahme einer weiteren Mautstation bei Kalamata erwartet.

Auf der Egnatia-Autobahn A2 / Europastraße E90 in Griechenland werden dagegen die Fahrer ab dem kommenden Monat aufgefordert sein, um 20% erhöhte Straßengebühren an den (bisher) fünf Mautstationen zu entrichten, welche sich entlang der Egnatia-Straße befinden – eines Projekts, welches das griechische Volk mehr als 6.5 Mrd. Euro gekostet hat und inzwischen auf der Liste der Objekte steht, die vollständig privatisiert werden sollen!
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Griechenland will Halter nicht versicherter Fahrzeuge ermitteln

12. Mai 2012 / Aufrufe: 609 5 Kommentare

In Griechenland sollen die Halter von Fahrzeugen ermittelt werden, für welche keine gesetzlich vorgeschriebene Haftpflicht-Versicherung besteht.

In Griechenland wird mit der unmittelbaren Umsetzung des Plans zur Auffindung nicht versicherter Kraftfahrzeuge gerechnet, da der Ausschuss, der nach Interventionen des Verbands der Versicherungsgesellschaften und des Präsidenten der Hilfskasse D. Zorbas von dem Finanzministerium gebildet wurde, sein Werk abgeschlossen hat und erwartet wird, das in Kürze den ersten Haltern ohne Versicherung eine schriftliche Aufforderung zugeschickt werden wird, ihr Fahrzeug zu versichern.

Wie die Athener Nachrichtenagentur unter Berufung auf eine Sendung der Station Extra3 meldete, werden alle Empfänger solcher Benachrichtigungen mit den einschlägigen verwaltungs- und strafrechtlichen Sanktionen zu rechnen haben, falls sie innerhalb eines angemessenen Zeitraums nicht eine Versicherungspolice vorlegen.

An der Bemühung zur Auffindung der nicht versicherten Fahrzeuge aller Typen und Kategorien sind das Datenzentrum der Hilfskasse und die Datenverarbeitungszentrale des Finanzministeriums beteiligt. Schätzungen zufolge könnte die Anzahl der nicht versicherten Fahrzeuge bei bis zu einer Million liegen.

(Quelle: in.gr)

Fahrzeugmarkt in Griechenland im freien Fall

6. Mai 2012 / Aktualisiert: 24. September 2017 / Aufrufe: 4.171 3 Kommentare

Die kontinuierlich sinkenden Verkaufs- und Zulassungszahlen neuer Fahrzeuge in Griechenland haben inzwischen zu tausenden Firmenschließungen in der Branche geführt.

Die Wirtschaftskrise ändert grundlegend die unternehmerische Landschaft auf dem griechischen Fahrzeugmarkt, und nach den 4.300 bestätigten Unternehmensschließungen gehen Importunternehmen in andere Hände über, wie es im Fall der Subaru Motors Hellas geschah, gewisse andere befinden sich seit Monaten am Rand des Abgrunds und gaben anstatt von Löhnen gebrauchte Fahrzeuge, während nunmehr auch die offiziellen Import-Vertriebsnetze schrumpfen, mit letztem Fall das Unternehmen Lainopoulos, welches fortan nicht mehr offizieller Vertragshändler der deutschen Herstellers Mercedes-Benz ist.

Analytiker erachten sogar, dass es zu einem ungekannten Domino kommen wird, wenn die Situation auf dem Markt weiterhin außer Kontrolle bleibt. Parallel verzeichneten die Verkäufe neuer Fahrzeuge im April einen Rückgang von 56,8% im Verhältnis zum entsprechenden Vorjahresmonat und verursachen noch mehr Panik bei Importeuren und Händlern, die auf die Krise mir drastischen Kürzungen, aber auch sehr großen Angeboten reagieren, durch die sie in einigen Fällen – wie mit Citroen geschehen – bis auf den 3. Platz der Verkäufe aufsteigen.
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Billige PKW mit bulgarischer Zulassung in Griechenland

2. Mai 2012 / Aktualisiert: 23. Mai 2014 / Aufrufe: 3.406 6 Kommentare

Günstige Steuerbedingungen in Bulgarien veranlassen auch Privatleute aus Griechenland zu GmbH-Gründungen im Nachbarland – uns sei es nur, um dort einen PKW anzumelden.

Bisher war bekannt, dass Einwohner Nordgriechenlands wegen der niedrigeren Benzinpreise zum Tanken in Nachbarländer fahren. Die heutigen Unterhaltskosten, aber auch die hauptsächlich wegen der Luxussteuer hohe Anschaffungspreise für Fahrzeuge in Griechenland haben jedoch inzwischen auch mehr als 3.000 Griechen dazu geführt, in Bulgarien „Gesellschaften“ zu gründen … . Laut Informationen kann die Gründung ihrer persönlichen Gesellschaft in Bulgarien sogar in nur 10 Tagen abgewickelt werden, während das minimale gesetzlich gestattete Kapital gerade einmal 2 Leva, also etwa 1 Euro beträgt!

Die Anzahl der von Griechen beantragten Gesellschaftsgründungen in Bulgarien nimmt kontinuierlich zu, und wie Unternehmer aus Nordgriechenland betonen, schreiten die meisten Interessenten zur Gründung einer Gesellschaft im Nachbarland, um der „Zange“ der fiktiven Steuerveranlagung zu entgehen oder ihren PKW zu niedrigen Kosten zu unterhalten, andere erwerben nach der Gründung ihrer Gesellschaft auch ein in Bulgarien zugelassenes Fahrzeug.

Außerdem sind die Unterhaltungskosten der Gesellschaft sehr niedrig, während es mit den Zollbehörden praktisch kein Problem gibt, da die Unternehmer häufig zwischen Thessaloniki und Bulgarien pendeln, um „Geschäfte“ zu erledigen, einzukaufen oder zu tanken … . Abgesehen von den Autos können die in Bulgarien aktiven Unternehmer jedoch auch ihre Immobilien auf ihre Gesellschaft übertragen und haben damit signifikante steuerliche Entlastungen.
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Trick mit bulgarischen Kfz-Kennzeichen in Griechenland

6. März 2012 / Aufrufe: 1.900 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland scheinen zahlreiche Eigentümer luxuriöser Pkw die harsche Besteuerung umgehen zu wollen, indem sie ihre Fahrzeuge formal in Bulgarien anmelden.

Seit Anfang 2012 sind in Thessaloniki und anderen Präfekturen Griechenlands umfangreiche Ermittlungen des Dezernats für Wirtschaftskriminalität (SDOE) im Gange, um Pkw-Besitzer ausfindig zu machen, welche ihre hubraumstarken Fahrzeuge zwar abgemeldet haben, die Wagen jedoch mit bulgarischen Kennzeichen trotzdem weiterhin in Griechenland betreiben und auf diese Weise sowohl die steuerliche Veranlagung auf Basis von „Einkommensindizien“ als auch die hohen Kfz-Steuern und Versicherungsprämien vermeiden.

Das Phänomen der Kraftfahrzeuge, die in Griechenland mit bulgarischen Zulassungen betrieben werden – was von vielen als legal dargestellt und sogar im Internet beworben wird – hat das Interesse der Verfolgungsbehörden geweckt, und laut der Zeitung „Kathimerini“ hat bei dem Verkehrsamt Thessaloniki eine erste stichprobenweise Untersuchung begonnen. Unter die Lupe genommen werden wenigstens 500 Fälle von Besitzern luxuriöser Pkw, für welche mittels eines „Datenabgleichs“ überprüft wird, ob die Fahrzeuge im Nachbarland angemeldet worden sind und nun wieder in Griechenland – jedoch mit bulgarischen Kennzeichen – betrieben werden.

(Quelle: Zougla.gr)

Kfz-Abmeldungen in Griechenland 2011 auf neuem Rekordstand

26. Februar 2012 / Aufrufe: 458 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurden zum Jahresende 2011 mehr als doppelt so viele Kraftfahrzeuge von ihren Besitzern stillgelegt als im Vorjahr.

Bis zum Ablauf der Frist für die Vorauszahlung der Kfz-Steuer für das Jahr 2012 wurden in Griechenland mehr als 365.000 Kraftfahrzeuge stillgelegt, indem die Besitzer die Fahrzeugpapiere und Kennzeichen ihrer Fahrzeuge bei den Finanzämtern hinterlegten.

Die Erhöhung der Kraftfahrzeugsteuer und der kontinuierliche Anstieg der Kraftstoffpreise sowie auch die Unterhaltskosten und nicht zuletzt die hohe fiktive Veranlagung zur Einkommensteuer führte zahllose Autobesitzer zu der Entscheidung, ihre Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen. Nachdem 2010 bereits weitere 170.000 Kennzeichen bei den Finanzämtern abgegeben wurden, sind somit in den beiden letzten Jahren insgesamt weit über eine halbe Million Fahrzeuge stillgelegt worden.

(Quelle: Zougla)