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Griechenland bleibt Primus bei Reformen

15. September 2017 / Aufrufe: 400 1 Kommentar

Laut dem Bericht Euro Monitor Plus war Griechenland bei Reformen und wirtschaftlicher Angleichung auch 2016 Primus, der jedoch noch eine Menge Hausaufgaben schuldet.

Dem von der „Denkfabrik“ Lisbon Council in Zusammenarbeit mit der Berenberg Bank erstellten Bericht „Euro Plus Monitor“ zufolge war Griechenland unter den Ländern der EU auch 2016 Primus bei Reformen und Anpassung seiner Wirtschaft nach der großen Finanzkrise.

Der zur Klassifizierung der Länder angewendete Index bezüglich des Fortschritts der Angleichung berücksichtigt vier Kriterien:

  • Fiskalische Angleichung
  • Angleichung der Exporte im Verhältnis zu den Importen
  • Angleichung der Arbeitskosten im Verhältnis zum Durchschnitt der Eurozone
  • Forcierung von Reformen


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Die „Rache der Reichen“ in Griechenland

14. September 2017 / Aufrufe: 731 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wehren die sogenannten Vermögenden sich mit verschiedenen Tricks gegen die immer absurdere Überbesteuerung ihrer Einkommen und Vermögen.

Die Bereinigung der (sich auf die Einkommen des Jahres 2016 beziehenden) Steuererklärungen des Jahres 2017 in Griechenland  durch das TAXISnet gibt die Folgen der … Rache der „Reichen“, also jener wieder, die bis einschließlich zum vergangen Jahr in ihren Steuererklärungen die höchsten Einkommen offenlegten.

Obwohl inzwischen von insgesamt rund 6,2 Mio. Haushalten nicht mehr als 130.000 ein Jahreseinkommen von über 50.000 deklarieren, legten diese Haushalte 2017 Einkommen in Höhe von insgesamt ungefähr 12 Mrd. Euro offen, welcher Betrag im Vergleich zu 2016 um wenigstens 500 Mio. Euro geringer ist.
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Das Martyrium der Familie in Griechenland

13. September 2017 / Aufrufe: 696 1 Kommentar

Infolge der überdimensionalen Belastungen sind in Griechenland immer mehr Haushalte gezwungen, sogar bei Lebensmitteln und Gütern des alltäglichen Grundbedarfs zu sparen.

Die über die reale Wirtschaft und das Lebensführungsniveau der Bürger in Griechenland an das Licht gelangenden beunruhigenden Fakten bestätigen das, was alle in der Periode der großen Krise und spezieller in den letzten Jahren der Regierungsführung der SYRIZA durchleben, die das Bild der griechischen Wirtschaft dramatisch verschlimmerte, das Einkommen der Bürger auspresste und die Steuerpflichtigen mit Dutzenden Milliarden Euro an schmerzhaften, aber auch rezessiven Maßnahmen belastete.

Eine Untersuchung der Firma Nielsen über die in den Supermarkt-Ketten verzeichneten Tendenzen gibt eine Schrumpfung des konkreten Markts um 1,1% im ersten Halbjahr des Jahres gegenüber einem Jahr vorher wieder. Das Schlimmste ist jedoch, dass die griechischen Haushalte die Ausgaben sogar auch bei grundlegenden Konsumgütern wie Brot und Milch und bei den Haushaltsartikeln wie Küchenpapier beschneiden. Charakteristisch ist sogar, dass der Rückgang in der Kategorie der Milchprodukte auf dem Markt des organisierten Einzelhandels bei 8,6% angelangte.
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Griechenland ist Business – aber für Wenige

12. September 2017 / Aufrufe: 590 1 Kommentar

Griechenlands Regierungen haben geschafft, sowohl die Situation der Arbeitnehmer zu verschlimmern als auch den Kurs der Unternehmen zu untergraben.

Anlässlich einer jüngst erfolgten Besichtigung der Produktionsanlagen der APIVITA meinte Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras, die Firma sei ein Unternehmen, für das der Gewinn kein Selbstzweck war.

Wir werden heftig auf den Arm genommen, oder? Was ist die Apivita denn also? Ein Genossenschaftsbetrieb wie die SEKAP, bevor sie Ivan Savvidis übernahm? Und wer sind die Spanier, die sie aufkauften? Die Podemos?
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Griechenlands Memorandum wird 2018 nicht enden

11. September 2017 / Aufrufe: 573 1 Kommentar

Pierre Moscovici stellte praktisch klar, das Griechenland auch nach 2018 unter dauerhafter Aufsicht seiner Gläubiger stehen wird.

Trotz der pompösen Ankündigungen der griechischen Regierung wird Griechenland nicht bald aus dem Memorandum und der Vormundschaft herauskommen.

Dies betonte praktisch der Europäische Kommissar für Wirtschaft und Währung, Pierre Moscovici, indem er klarstellte, auf Basis der europäischen Regeln werde Griechenland „unter Beaufsichtigung bleiben, sofern es nicht wenigstens 75% der Hilfsfinanzierung getilgt hat, die es von einem oder mehreren Mitgliedstaaten, EFS, ESM oder EFSF erhalten hat„.
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Griechenland bleibt schlimmstes Land für Einwanderer

10. September 2017 / Aufrufe: 961 2 Kommentare

InterNations kürte Griechenland auch 2017 zum schlimmsten Einwanderungsland.

Auf die Frage, welches das beste Land für jemanden sei, der sein Heimatland zu verlassen um dort zu leben beschließt, würde die Antwort Bahrain lauten. Wenn wiederum ein Land gemieden oder es zumindest die letzte Wahl darstellen sollte, um dorthin auszuwandern, wäre dies Griechenland. Dies Gemäß der Jahresuntersuchung „Expat Insider 2017„.

Die in Rede stehende und jedes Jahr von InterNations durchgeführte Untersuchung platziert Griechenland wirklich auf der letzten Position ihrer Liste mit den beliebten und weniger beleibten Zielen der Ausgewanderten.
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Einer von drei Berufstätigen in Griechenland ist selbständig

9. September 2017 / Aufrufe: 408 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland hat den höchsten Anteil Selbständiger in der gesamten Europäischen Union.

Laut den von dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) veröffentlichten Angaben verfügt Griechenland über den höchsten Anteil von Selbständigen in der Europäischen Union, da einer von drei Berufstätigen kein Arbeitnehmer ist.

Die Angaben sind enthüllend bezüglich des Produktionsmodells, auf das sich die inländische Wirtschaft gestützt hat, während sie gemäß einer jüngsten Analyse des Unternehmens- und Industrieverbands (SEB) auch den Mangel an Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft an die modernen Produktionsmethoden reflektieren und dies negative Auswirkungen auf den Wohlstand der Griechen hat, was sich in der hohen Arbeitslosigkeit und dem flauen Aufschwung reflektiert.
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„Reformen“ in Griechenland ließen Einkommen weiter schrumpfen

8. September 2017 / Aufrufe: 387 Kommentare ausgeschaltet

Die Griechenland von seinen Gläubigern aufgezwungen angeblichen Reformen führten zu einer weiteren Schrumpfung der verfügbaren Einkommen.

Die Beträge der Einkommen, die in Griechenland 2017 (sprich rückwirkend für das Jahr 2016) Arbeitnehmer, Rentner, Selbständige und „Rentiers“ dem Finanzamt deklarierten, waren im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringer.

Diese die ungünstigen Auswirkungen, welche die von den Gläubigern mit den Memoranden aufgezwungenen … „Reformen“ auf die griechische Wirtschaft haben, wiedergebende Schlussfolgerung ergibt sich aus der statistischen Auswertung der diesjährigen (Einkommens-) Steuererklärungen. Gemäß den sich aus dieser Auswertung ergebenden Fakten sind in diesem Jahr die einzige Kategorie von Steuerpflichtigen die Landwirte die, die gestiegene Einkommensbeträge zeigen.
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Die postmoderne Auffassung des Tourismus in Griechenland

7. September 2017 / Aufrufe: 960 1 Kommentar

Was sich hinter dem Jubel über den stetig zunehmenden Massentourismus in Griechenland verbirgt und wie es dazu kam.

In den letzten Jahren – mit Kostas Karamanlis als Vorreiter seit dem 2000er Jahrzehnt – gewöhnte man sich in Griechenland daran, von dem Tourismus als „Schwerindustrie unseres Landes“ oder als „Arbeitsplätze schaffende Treibkraft der Wirtschaft“ etc. pp und allgemein als „wirtschaftliches Manna“ zu vernehmen, das jedwede Krankheit und Unfähigkeit heilt.

Wir hörten – und hören weiterhin – in fast trommelfeuerartigen Rhythmen über die positiven Auswirkungen des Tourismus auf das BIP, aber auch das lokale / periphere Einkommen und – hauptsächlich – das Privateinkommen in den touristischen Regionen.
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Griechenland im Kampf gegen … die Investoren

6. September 2017 / Aufrufe: 584 1 Kommentar

Die Regierung der SYRIZA bekämpft obsessiv Investitionen in Griechenland, jubiliert jedoch, wenn diese trotzdem erfolgen.

Das griechische Wirtschaftsministerium antworte mit einer Bekanntmachung auf die Erklärungen des Vorsitzenden der Nea Dimokratia (ND), Kyriakos Mitsotakis, der jüngst die sogenannten sozialen Partner empfing und ihnen sagte, wenn sie wollen, dass Investitionen erfolgen, seien sie zu der richtigen Adresse – also den Geschäftsräumen der N.D. und nicht dem Megaro Maximou (sprich der Regierungszentrale) – gekommen.

Das Ministerium rühmte sich also, dass in letzter Zeit der Anstieg der Investitionen signifikant sei, da sich – laut den Angaben – in den ersten fünf Monaten des Jahres 2017 die Anziehung von Investoren auf 1,6 Mrd. Euro belief und auch die größte der letzten Jahre war.
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