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Warum Griechenlands Gläubiger auf Rentenkürzungen beharren

15. Mai 2018 / Aufrufe: 1.017 2 Kommentare

Warum die Gläubiger Griechenlands darauf bestehen, dass die neuen Kürzungen bei den Renten ohne Aufschub umgesetzt werden.

Die von der griechischen Regierung gesetzlich etablierten und ab dem 01 Januar 2019 umzusetzenden Kürzungen bei den Renten mittels des „Modells“ der persönlichen Differenz **, die bis zu 18% erreichen werden (bzw. zumindest vorerst „gedeckelt“ sind), haben Feld einer Kollision mit den Gläubigern Griechenlands dargestellt.

Die griechische Seite wünscht eine „Einfrierung“ der Kürzungen, wegen des positiven Verlaufs, den die griechische Wirtschaft verzeichnet, und der großen primären Überschüsse, die sie produziert. Die Gläubiger bestehen dagegen ihrerseits auf der Umsetzung der etablierten Maßnahmen ohne jedwede Verzögerung. Welcher ist jedoch der Grund für dieses Beharren?
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Griechenlands Rentner verlieren weitere 20 Mrd Euro

14. Mai 2018 / Aufrufe: 892 1 Kommentar

Während in Griechenland ab 2019 neue Rentenkürzungen anstehen, leben schon heute weit über eine Million Rentner mit monatlich gerade einmal 364 Euro!

Laut dem Einheitlichen Rentner-Netzwerk (ENDISY) hat die sogenannte Rentenreform („Lex Katrougkalos“ Gesetz 4387/2016) in den Klassen der Rentner ungeheure Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten verursacht.

Wie das ENDISY vertritt, sind die Renten an einem Punkt angelangt, niedriger als die gezahlten Beiträge (!) auszufallen, wobei die Kürzungen bei allen Arbeitsveteranen, die viele Versicherungsjahre hatten, bis zu 30% erreichen.
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Staat ist größter Erbnehmer Griechenlands

13. Mai 2018 / Aufrufe: 747 Keine Kommentare

In Griechenland schlagen immer mehr Bürger Immobilien umfassende Erbschaften aus, um den horrenden steuerlichen Belastungen zu entgehen.

Der Traum der durchschnittlichen griechischen Familie vom Kauf einer Immobilie, die dann von Nachkomme zu Nachkomme übergeht, ist unwiederbringlich ausgeträumt.

Die Steuern und speziell die sogenannte „Einheitliche Immobilien-Besitzsteuer“ (ENFIA) haben Griechenlands Bürger in die Knie gezwungen, was einen stetig zunehmenden Anteil der Erbschaftsausschlagungen zum Resultat hat.
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Griechenlands Primärüberschuss „plättet“ Haushalte

12. Mai 2018 / Aufrufe: 597 2 Kommentare

Der von Griechenland für 2017 ausgewiesene primäre Superüberschuss entzog seiner Wirtschaft über 2 Milliarden Euro und plättete die Haushalte wie eine Straßenwalze.

Wie eine Sonderstudie der griechischen Nationalbank (National Bank of Greece / NBG) enthüllt, wurden Griechenlands Bürger mit Steuern und Überbesteuerungen praktisch „blutig geschlagen“, damit die Kalkulationen der Regierung nicht entgleisen.

Die Nationalbank präsentiert in einer Sonderstudie den Preis, den die griechische Wirtschaft und im weiteren Sinn die privaten Haushalte und Unternehmen zahlten, damit die Regierung die Gläubiger überzeugt, mit religiöser Hingabe die Regeln einzuhalten und „zuverlässig / seriös“ zu sein.
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Mykonos wurde an Griechenlands Verbundnetz angeschlossen

11. Mai 2018 / Aufrufe: 253 Keine Kommentare

In Griechenland wurde die Anbindung der Elektrizitätsversorgung der Insel Mykonos an das Verbundnetzt des griechischen Festlands in Betrieb genommen.

Mit der Anbindung der Insel Mykonos wurde in Griechenland von dem sogenannten „Nationalen Beförderungssystem für Elektrische Energie“ (ESMIE) am 09 Mai 2018 die erste Phase der elektrischen Vernetzung der Kykladen mit dem Festlands-Verbundnetz vollendet.

Gleichzeitig wurde der Betrieb des lokalen (Diesel-) Kraftwerks auf Mykonos eingestellt, da die Insel nunmehr von dem neuen Umspannwerk versorgt wird, das mittels des neuen, sich nach Paros und Mykonos verzweigenden Seekabels Lavrio – Syros mit dem ESMIE verbunden ist.
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Warum UNICEF den Landesverband in Griechenland „suspendierte“

10. Mai 2018 / Aufrufe: 317 Keine Kommentare

Griechenlands stellvertretender Außenminister Giorgos Katrougkalos zeigte sich über die bei der UNICEF Hellas herrschende Lage informiert.

Ich habe ein Bild davon, was bei der UNICEF läuft. Früher war ich am Vorstand beteiligt und habe versucht, der jetzigen Vorsitzenden Frau Tzitzikou bei ihrer großen Bemühung zu helfen, die im Argen liegenden Dinge zu finden und zu korrigieren„, erklärte Giorgos Katrougkalos charakteristisch in einem an den Radiosender „Sto Kokkino“ gegebenen Interview.

Weiter fügte er an, „der Landesverband der UNICEF in Griechenland hat die Form einer Körperschaft. Sobald Frau Tzitzikou das Amt der Vorsitzenden antrat, verlangte sie wie jeder logische Mensch, dass eine Prüfung der Finanzen erfolgt. Daraus ergaben sich leider sehr signifikante Dinge, eine wirtschaftliche Unregelmäßigkeit bei der Verwaltung von Geldern (undurchsichtige buchhalterische Beobachtung), Familienwirtschaft bei den Einstellungen, sehr hohe Gehälter an gewisse Funktionäre und sehr niedrige an andere usw.).
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Auch Österreich verdient an Griechenland

9. Mai 2018 / Aktualisiert: 09. Mai 2018 / Aufrufe: 339 Keine Kommentare

Österreichs heutiger Kanzler Sebastian Kurz war gegen die Rettung Griechenlands, von der sein Land jedoch bisher unter anderem mit 112 Millionen Euro an Zinsen profitierte.

Wie in dem von dem österreichischen Finanzministerium an die Öffentlichkeit gegebenen letzten Quartalsbericht festgestellt wird, beläuft sich der Betrag den Österreich bis Ende des ersten Quartals 2018 aus Zinsen, für direkte Kredite Wiens an Athen einnahm, auf 112 Millionen Euro.

Der besagte Quartalsbericht des österreichischen Finanzministeriums führt weiter an, dass Österreich in den vergangenen Jahren für Griechenland Bürgschaften in Höhe von insgesamt 11,14 Milliarden Euro übernommen hatte.
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8 Themen, die Griechenlands Zukunft bestimmen werden

8. Mai 2018 / Aufrufe: 626 Keine Kommentare

Für Griechenland naht das Ende der Epoche der Memoranden, jedoch bleibt nach wie vor unklar, wie es am Tag danach weitergehen soll.

Der 20 August 2018, sprich der Tag des Herauskommens Griechenlands aus dem laufenden Programm („Memorandum“) rückt immer näher, die Einzelheiten darüber, was am Tag danach geschehen wird und wie Griechenland seinen Weg gehen wird, bleiben jedoch trübe.

Die Agentur Bloomberg verzeichnet in einer Analyse die acht Fragen rund um den Ausgang Griechenlands aus den Memoranden, und die Antworten darauf werden die Zukunft Griechenlands sowie bestimmen, ob Athen zur Normalität zurückzukehren schaffen wird.
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Wie Deutschland von der Erpressung Griechenlands profitierte

7. Mai 2018 / Aufrufe: 376 1 Kommentar

Sogar im Fall eines völligen Bankrotts Griechenlands wäre Deutschland unter dem Strich immer noch ein Nettogewinn verblieben.

Von Beginn der Krise an „waren die schlechten Nachrichten in Griechenland gute Nachrichten in Deutschland. Jeder negative Bericht über die wirtschaftlichen Entwicklungen in Athen hatte niedrigere Zinssätze für die deutschen Staatsanleihen zum Resultat. Die Zinssätze der Anleihen Griechenlands und der anderen Krisenstaaten stiegen dagegen an„, schreibt der deutsche Ökonom Vladimiro Giacché, der auch Mitglied des Forschungsinstitut für angewandte Wirtschaftsanalyse „Centro Europa Ricerche“ (CER) ist, in seinem in der Zeitung „Junge Welt“ publizierten Artikel.

Die Resultate waren für die deutschen öffentlichen Kassen dermaßen günstig, dass selbst im Fall eines völligen Bankrotts Griechenlands das Nettoergebnis für Deutschland positiv gewesen wäre„, fügt der deutsche Ökonom unter anderem unter Berufung auf ein Forschungspapier des „Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle“ (IWH) an und stürzt damit den Mythos, dass angeblich die deutschen Steuerzahler die Krise im europäischen Süden bezahlen.

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(Quellen: dikaiologitika.gr, jungewelt.de)

Rettung für Griechenlands Verschuldung von der EZB!

6. Mai 2018 / Aufrufe: 529 Keine Kommentare

Warum Frankfurt wegen der mittelfristigen Maßnahmen für Griechenlands Verschuldung harten Druck auf Berlin ausübt und welche katastrophalen Szenarien die EZB fürchtet.

Die Europäische Zentralbank (EZB) nimmt in der Verhandlung bezüglich der Verschuldung Griechenlands eine Schlüsselrolle ein, indem sie hinter den Kulissen Druck in Deutschland ausübt, damit vorab und ohne politische Bedingungen wenigstens eine signifikante mittelfristige Erleichterungsmaßnahme aktiviert wird.

Die Zentralbanker sind aus der bisherigen Entwicklung der Diskussionen über die griechische Verschuldung außerordentlich beunruhigt, wie auch aus den Erklärungen des Mitglieds des geschäftsführenden Vorstands und für Themen Griechenlands zuständigen Benois Kere nach der letzten Eurogruppe in Sofia sichtbar wurde, wo er betonte, es müsse eine Vereinbarung über „kühne und glaubwürdige Maßnahmen“ zur Erleichterung der Verschuldung geben.
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