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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

543 Kilo Cannabis und 2 Kilo Heroin in Griechenland beschlagnahmt

23. April 2012 / Aufrufe: 85 Keine Kommentare

In Griechenland wurde in einem Kühllastwagen eine halbe Tonne Marihuana und im Besitz eines Rumänen 2,2 Kilo Heroin gefunden und beschlagnahmt.

Im Rahmen einer koordinierten Aktion im Gebiet bei Megara / Attika beschlagnahmten die Verfolgungsbehörden am Morgen des vergangenen Samstag (21 April 2012) insgesamt 543 Kilo Marihuana. Polizeibeamte des Drogendezernats Attika stoppten in Zusammenarbeit mit den Drogendezernaten der SDOE und der Hafenpolizei am 40. Kilometer der Nationalstraße Athen – Korinth einen Speditions-Kühllastenwagen, mit dem die Drogen transportiert wurden, und verhafteten den 32-jährigen griechischen Fahrer.

Bei der Durchsuchung des in Bulgarien zugelassenen Lastwagens wurden in einem speziell hergerichteten Versteck im Boden der Ladefläche 540 Päckchen mit Marihuana gefunden und sichergestellt. Der festgenommene Fahrer wurde dem Staatsanwalt des Strafgerichts Athen vorgeführt, während die Untersuchungen zur Identifizierung und Auffindung auch weiterer in die Sache verwickelter Personen fortgeführt wird.

(Quellen: Zougla.gr)

Ebenfalls dem Staatsanwalt vorgeführt wurde ein 19-jähriger Rumäne, der am Freitag (20 April 2012) in dem Gemeindeteil Acharnes des Gemeindeverbands Athen / Attika wegen des Besitzes von 2,2 Kilo Heroin und anderer Drogen verhaftet wurden war.

Die Polizei hatte nach der Auswertung einschlägiger Informationen den Täter und das Haus ausfindig gemacht, welches er als Drogenversteck nutzte und in dem 2.200 Gramm Heroin, 720 unter das Drogengesetz fallende Tabletten und eine Kleinmenge Kokain gefunden und beschlagnahmt wurden.

(Quellen: Zougla.gr)

Gerichte in Griechenland wegen Wahlen geschlossen

22. April 2012 / Aufrufe: 193 3 Kommentare

Wegen der anstehenden Parlamentswahlen in Griechenland im Mai 2012 werden Gerichtsverhandlungen und Versteigerungen für eine Woche ausgesetzt.

Anlässlich der auf den 06 Mai 2012 angesetzten Parlamentswahlen in Griechenland werden die Gerichte für 8 Tage, nämlich für den Zeitraum 02 – 09 Mai 2012 geschlossen bleiben, während in dem selben Zeitraum auch die Durchführung sämtlicher Versteigerungen ausgesetzt wird.

Speziell das Landgericht Athen wird sogar vom 02. bis zum 11. Mai 2012 geschlossen bleiben. Die vor dem 02. Mai 2012 begonnen und nicht abgeschlossenen Strafprozesse werden dagegen auch nach dem 02. Mai 2012 fortgeführt werden.

Ein einschlägiges Rundschreiben schickte das Justizministerium an die Präsidenten der drei großen Gerichte des Landes (Verwaltungsgerichtshof, Areopag und Rechnungskammer), die Leiter der Gerichte des Landes, die Kammern der Rechtsanwälte und Notare sowie auch an die Verbände der Gerichtsvollzieher.

(Quellen: in.gr)

Öltanker vor Thessaloniki in Griechenland aufgelaufen

22. April 2012 / Aufrufe: 130 Keine Kommentare

Am Morgen des 21 April 2012 lief im Seegebiet Paleomana des Thermaischen Golfs vor Thessaloniki in Griechenland das Tankschiff BLUE OCEAN auf eine Schlammbank auf.

Der mit 3.000 Tonnen Schweröl beladene Tanker mit einer 14-köpfigen Besatzung hatte vom Hafen Thessaloniki nach Larnaka / Kreta abgelegt. Bei der Havarie wurde niemand verletzt und bisher auch kein Auslaufen der Ladung oder ein Wassereinbruch verzeichnet. Die Betriebsgesellschaft hat ein Privatunternehmen mit der Ergreifung aller angezeigten Maßnahmen zum Schutz des Seegebiets vor eventuellen Verschmutzungen beauftragt.

Von der zentrale des Hafenamts Thessaloniki, das auch die Voruntersuchung führt, wurden der Kapitän und die Betriebsgesellschaft des Tankers benachrichtigt, um einen Plan zu unterbreiten, die BLUE OCEAN auf sichere Weise wieder in Fahrwasser zu schleppen.

(Quellen: Zougla.gr)

Illegale Immigranten in Griechenland werden in Gefängnissen “beherbergt”

21. April 2012 / Aufrufe: 151 2 Kommentare

Anlässlich der aktuellen Diskussion um die geplanten Auffanglager für Immigranten in Griechenland kommen Fakten über die Umstände ihrer “Verwahrung” ans Tageslicht.

Wie der Vorsitzende des Berufsverbands der Strafvollzugs-Bediensteten Spyros Karakitsos gegenüber der Radiostation VIMA 99,5 bestätigte, verbleiben Dutzende – legale oder illegale – Immigranten auch nach Verbüßung der gegen sie verhängten Haftstrafen in den Strafvollzugsanstalten, da sie nicht abgeschoben werden können.

Laut Herrn Karakitsos werden derzeit insgesamt ungefähr 400 Ausländer, die nicht aus Griechenland abgeschoben werden können, weil sich das (von ihnen deklarierte …) Herkunftsland im Kriegszustand befindet, trotz der Tatsache, dass sie die von der griechischen Justiz verhängte Haftstrafe verbüßt haben, weiterhin in den Gefängnissen “beherbergt”.

Wie Spyros Karakitsos erklärt, sehen die Gerichtsurteile zwar die Abschiebung vor, die jedoch nicht vollstreckt werden kann, was zum Ergebnis hat, dass diese Menschen nach Verbüßung der verhängten Haftstrafe über einen Zeitraum von bis zu weiteren 12 Monaten unter regulären Haftbedingen in den Strafvollzugsanstalten verbleiben.

(Quelle: in.gr)

151 schiffbrüchige Immigranten in Griechenland geborgen

21. April 2012 / Aufrufe: 90 Keine Kommentare

In Griechenland wurden an einer Untiefe bei den Panagia-Eiländern im Seegebiet südlich der Insel Eladonisi 151 Ausländer von einem aufgelaufenen Schiff geborgen.

Die geborgenen Passagiere sind alle Männer, im Alter von 18 – 30 Jahren und verschiedener Nationalitäten. Das am Freitag (20 April 2012) in den frühen Morgenstunden aufgelaufene Schiff wurde lokalisiert, nachdem einer der Passagiere über sein Mobiltelefon die Polizeidirektion Sparta benachrichtigte, die ihrerseits die Such- und Bergungszentrale informierte.

An der Stelle trafen ein Boot der Hafenpolizei und Fischkutter ein und die Ausländer wurden schließlich in das Gebiet Pounta auf der Insel Elafonisi gebracht, wo höchstwahrscheinlich auch die amtliche Kontrolle erfolgen wird. Bisher bleibt jedenfalls unbekannt, wo die illegalen Immigranten untergebracht werden.

(Quelle: Zougla.gr)

Parlamentswahlen in Griechenland kosten 50 Millionen Euro

18. April 2012 / Aufrufe: 468 21 Kommentare

Die Parlamentswahlen in Griechenland im Mai 2012 werden 50 Millionen € kosten, wobei die Wahlzulage auf das Niveau von 2002 gesenkt wird und sich auf 500 € brutto gestaltet.

Es sei angemerkt, dass sich die Wahlzulage für die Parlamentswahlen 2009 auf 800 Euro, bei den beiden Wahlgängen der Kommunalwahlen am 07. und 14. November 2010 auf 600 Euro belief und für die anstehenden Parlamentswahlen am 06. Mai 2012 nun 500 Euro betragen wird, also so viel wie auch im Jahr 2001.

Die Wahlzulage werden mehr als 70.000 Richter, Justizbeamte mit Dienstgrad A’ und B’, Rechtsanwälte, Polizeibeamte, Beamte der Hafenpolizei und Beamte des Innenministeriums, des Finanzministeriums und des Justizministeriums erhalten.

2009 wurden für die Parlamentswahlen ungefähr 130 Millionen Euro aufgewendet, welcher Betrag in diesem Jahr auf 50 Millionen Euro reduziert wurde.

(Quelle: in.gr)

Ehemaliger Verteidigungsminister Tsochatzopoulos in Griechenland in U-Haft

17. April 2012 / Aufrufe: 97 Keine Kommentare

In Griechenland wurde der ehemalige Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos am orthodoxen Ostermontag in Untersuchungshaft genommen.

Nach seiner mehrstündigen Aussage vor dem Untersuchungsrichter am orthodoxen Ostermontag (16 April 2012) wurde der bereits am vergangenen Mittwoch vorläufig festgenommene ehemalige Verteidigungsminister Akis Tzochatzopoulos (siehe auch Ehemaliger Verteidigungsminister in Griechenland wegen Geldwäsche verhaftet) auf einstimmigen Beschluss des Untersuchungsrichters und des Staatsanwalts in Untersuchungshaft genommen.

Laut der Klageschrift, die allein bezüglich des Skandals um die U-Boote der deutschen Ferrostaal über 1.000 Seiten umfasst, soll Akis Tsochatzopoulos in seiner Amtszeit als Verteidigungsminister im Rahmen der Vergabe von Rüstungsaufträgen angenommene Schmiergelder in Höhe von zig Millionen Euro über sogenannte Offshore-Gesellschaften “gewaschen” haben, deren stiller Inhaber er war.

Informationen zufolge soll der ehemalige Minister die ihm angelasteten Beschuldigen sowie speziell auch die Eigenschaft des stillen Inhabers der strittigen Offshore-Firmen abgestritten und unter anderem ebenfalls betont haben, die ihm vorgeworfenen Delikte seien inzwischen verjährt. Der Antrag der Verteidigung auf eine Vertagung der Vernehmung, um die umfangreiche Klageschrift studieren zu können, wurde abgelehnt.

(Quelle: in.gr)

Erdbeben in Messinien – Peleponnes in Griechenland

17. April 2012 / Aufrufe: 148 Keine Kommentare

In Griechenland erschütterten am orthodoxen Ostermontag zwei kräftige Erdstöße die südwestliche Peloponnes und wurden auch auf dem südwestlichen Festland verspürt.

Laut dem Geodynamischen Institut der Sternwarte Athen wurden am orthodoxen Ostermontag (16 April 2012) zwei Erdbeben mit einer Stärke von 5,3 und 4,2 Richter verzeichnet. Das erste Beben von 5,3 Richter ereignete sich um 14:23 Uhr Ortszeit, dass zweite mit 4,2 Richter etwas nach 15:00 Uhr.

Wegen der geringen Tiefe des einige Kilometer im Seegebiet südwestlich vor Methoni / Messinien angesiedelten Epizentrums der Erdstöße von nur gut 30 Kilometern waren die Erschütterungen besonders stark zu verspüren. Es wurden jedoch keine nennenswerten Schäden gemeldet.

(Quelle: in.gr)

Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland über 50 Prozent

15. April 2012 / Aufrufe: 197 Keine Kommentare

Im Januar 2012 stiegen in Griechenland die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen auf 1,1 Millionen und die Jugendarbeitslosigkeit auf über 50 Prozent an.

Die Daten über die offiziell erfasste statistische Arbeitslosigkeit in Griechenland schockieren immer wieder aufs neue. Auf Basis des saisonal korrigierten Index für Januar 2012 erreichte die Arbeitslosenquote 21,8%, gegenüber 14,8% im entsprechenden Vorjahresmonat Januar 2011 und 21,2% im Dezember 2011.

Gleichermaßen beunruhigend sind auch die folgenden Daten: Einer von zwei jungen Menschen (50,8%) im Alter von bis zu 24 Jahren ist ohne Arbeit, während die Anzahl der Beschäftigten im Verhältnis zum Vorjahr um 345.000, also fast 9% sank. Was die geographische Verteilung der Arbeitslosigkeit betrifft, wird die höchste Arbeitslosenquote mit 23,2% nunmehr in Attika verzeichnet und liegt damit inzwischen sogar noch vor Makedonien – Thrakien, die niedrigste dagegen mit 14,9% auf den Inseln der Ägäis.

Um die Dramatik der Situation zu begreifen, reicht ein Blick auf die Daten der vergangenen Jahre. Im Januar 2008 belief sich die Arbeitslosenrate auf 7,8%. Innerhalb von vier Jahren hat sich die Quote also praktisch verdreifacht, während die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen von 382.801 um das 2,8-Fache auf 1.084.668 stieg.

(Quelle: Newsbeast)

Bankkonten des Akis Tsochatzopoulos in Griechenland gesperrt

14. April 2012 / Aufrufe: 234 4 Kommentare

Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurden in Griechenland die Bankkonten des ehemaligen Ministers Akis Tsochatzopoulos und vier seiner Mitangeklagten gesperrt.

Die Vorsitzende der Staatsanwaltschaft des Landgerichts, Eleni Raikou, erteilte die Anweisung zur Blockierung der Bankkonten des ehemaligen Verteidigungsministers Akis Tsochatzopoulos und seiner vier Mitangeklagten in der Sache der Legalisierung von Einkünften aus illegaler Aktivität (sprich unter anderem der Schmiergelder, die von der deutschen Ferrostaal für die Bestellung von U-Booten gezahlt wurden, siehe auch Ehemaliger Verteidigungsminister in Griechenland wegen Geldwäsche verhaftet).

Die Staatsanwältin verlangt in ihrer Verfügung die Blockierung aller in Griechenland geführten Bankkonten der fünf Angeklagten, gegen welche der Sonderuntersuchungsrichter wegen des Verdachts der Fluchtgefahr Haftbefehle erließ. Neben dem ehemaligen Minister, der zu dem Fall am orthodoxen Ostermontag (16 April 2012) aussagen wird, betrifft die Blockierung der Bankkonten:

  • Nikos Zigras, Vetter des Akis Tsochatzopoulos, der laut dem Bericht der Staatsanwaltschaft als “rechte Hand” des ehemaligen Ministers gilt.
  • Evfrosyni Lampropoulou, Buchhalterin und Vertreterin in Griechenland der drei Offshore-Gesellschaften (u. a. der TORCASO), die dem ehemaligen Minister zugerechnet werden.
  • Giorgos Sachpatzidis, der in Immobilien-Transaktionen zwischen der TORCASO und dem Vatopedi-Kloster involviert und Unternehmer und Hauptaktionär der Fussball-AG PAOK ist.

Die drei vorstehenden Angeklagten werden am kommenden Dienstag (17 April 2012) vor dem Untersuchungsrichter aussagen.

Der Beschluss zur Blockierung der Konten betrifft auch Aristerios Ikonomidis, der am orthodoxen Kardonnerstag (12 April 2012) nach seiner Aussage vor dem Untersuchungsrichter in Untersuchungshaft genommen wurde und Hauptaktionär einer Gesellschaft ist, die seit 2001 in Erscheinung tritt, an dem Haus in der Straße Dionysiou Areopagiti Reparaturen ausgeführt und ebenfalls die Eigentumswohnung in der Straße Dinokratous im Bezirk Kolonaki an die Tochter des ehemaligen Minister verkauft zu haben. Der Angeklagte soll die gegen ihn erhobenen Beschuldigungen bestritten und argumentiert haben, dass sich im Verlauf der Untersuchung seine Unschuld erweisen werde.

(Quelle: in.gr)