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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Tragische Resultate der Austerität in Griechenland

22. November 2018 / Aktualisiert: 22. November 2018 / Aufrufe: 409 Kommentare ausgeschaltet

Die tragischen Resultate der in Griechenland im Rahmen der Memoranden umgesetzten Sparpolitiken sind unter anderem Armut, Ernährungsunsicherheit und Ungleichheiten.

Ein Bericht, den das Transnational Institute (TNI), ein in Holland ansässiges nicht gewinnorientiertes Forschungszentrum, in Zusammenarbeit mit der Menschenrechtsorganisation FIAN International und der griechischen Organisation Agroecopolis am 20 November 2018 in Brüssel veröffentlichte, gelangt zu der Schlussfolgerung, dass die in Griechenland im Rahmen der Memoranden umgesetzten Austeritäts-Politiken das internationale Menschenrecht und konkret das Recht der Bürger auf Nahrung verletzen.

Laut dem Bericht „steigerten die Austeritätsmaßnahmen nicht nur die Armut und die Ernährungssicherheit, sondern etablierten auch ein unternehmerisches System für landwirtschaftliche Nahrungsmittel, das die Ungleichheiten bei dem Zugang zu Lebensmitteln und deren Kontrolle verewigt„.
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Griechenland „knipst“ Piratebay aus

13. November 2018 / Aufrufe: 411 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurden die Internetdienstanbieter strafbewehrt verpflichtet, den Zugriff auf Piratebay und weitere 37 Domains und Sites zu blockieren.

In Griechenland befahl der sogenannte Ausschuss für Urheberrechtsverletzungen im Internet der Organisation für Urheberrechte (OPI) den nationalen Internetprovidern, den Zugang zu insgesamt 38 Domains zu sperren.

Es geht um die bekannte Plattform Pirate Bay und weitere 37 Web- bzw. sogenannte Torrent-Sites mit Filmen, Serien, Untertiteln und einschlägigen Inhalten. Die Dauer der Zugangssperre wurde auf 3 Jahre festgesetzt.
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Korruption war in Griechenland die Regel

5. November 2018 / Aufrufe: 781 1 Kommentar

Einer aktuellen Meinungsumfrage der RASS zufolge halten Griechenlands Bürger das alte politische System für eng mit der Korruption verflochten.

Die landesweite Erhebung des Meinungsforschungsunternehmens RASS für Rechnung der griechischen Zeitung „Nea Selida“ bestätigt die völlige Abkehr der Bürger von dem alten politischen System, in dessen Jahren die Korruption und Verflechtung der Macht mit dem Unternehmertum genährt wurden und Phänomene à la Akis Tsochatzopoulos und Giannos Papantoniou blühten.

Fast sechs von zehn Teilnehmern (57,5%) antworten, für die Lage, in der Griechenland sich heute befindet, sei die Regierungsführung der Nea Dimokratia (ND) und PASOK verantwortlich, während 29,8% antworten, die Regierungsführung der SYRIZA sei dafür verantwortlich.
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Was Griechen glauben

4. November 2018 / Aufrufe: 537 Kommentare ausgeschaltet

Griechen glauben an Gott und den Bösen Blick und wollen ein Verbot der Abtreibung.

Laut einer Studie des Pew Research Centers glauben Griechenlands Bürger nicht nur zu 92% an Gott, sondern zu 66% auch an den sogenannten Bösen Blick.

Detaillierter antworteten 66% der Griechen positiv auf die Frage, ob sie glauben, dass es den „Bösen Blick“ gibt, und verzeichnen damit unter den in 34 Staaten West- und Osteuropas teilnehmenden 56.000 Volljährigen den höchste Anteil.
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Arbeitslosigkeit in Griechenland blieb stabil

1. November 2018 / Aufrufe: 161 Kommentare ausgeschaltet

Laut Eurostat blieb die offizielle Arbeitslosenquote blieb in Griechenland im Juli 2018 unverändert bei 19 Prozent.

Laut den am 31 Oktober 2018 an die Öffentlichkeit gegebenen Angaben des Europäischen Amts für Statistik (Eurostat) blieb in Griechenland im Juli 2018 die Arbeitslosigkeit im Verhältnis zum Vormonat auf stabilen Niveaus, nämlich bei 19%.

Zusätzlich blieb im September 2018 die Arbeitslosigkeit in der Eurozone im Verhältnis zum Vormonat stabil bei 8,1% und verzeichnete damit das niedrigste Niveau seit November 2008. In der EU blieb die Arbeitslosigkeit stabil bei 6,7%, damit das niedrigste Niveau seit Januar 2000 verzeichnend. Ein Jahr früher, im September 2017, betrug die Arbeitslosigkeit in der Eurozone und in der „EU der 28“ entsprechend 8,9% und 7,5%.
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Griechenlands Bürger misstrauen ihren Medien

24. Oktober 2018 / Aufrufe: 295 Kommentare ausgeschaltet

Die Bürger Griechenlands vertrauen den Medien des Landes fast überhaupt nicht mehr.

Einer von dem Pew-Forschungszentrum durchgeführten Untersuchung zufolge vertrauen die Bürger Griechenlands ihren Masseninformationsmedien fast überhaupt nicht.

Detaillierter erhebt die bereits seit Januar 2018 publizierte und am vergangenen Sonntag von dem griechischen Grafiker Jo Di visualisierte Erhebung des Pew-Zentrums hinsichtlich der Abdeckung der Nachrichten weltweit und speziell in Griechenland ernsthafte Themen, wo das Vertrauen in die Massenmedien auf dem letzten Platz liegt.
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Dramatischer Anstieg der Kinderarmut in Griechenland

20. Oktober 2018 / Aufrufe: 107 Kommentare ausgeschaltet

Die OECD bestätigt eine dramatische Verschlimmerung der Kinderarmut in Griechenland in den Jahren der Krise.

In ihrem „Arme Kinder in reichen Ländern“ betitelten Bericht umreißt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) das Bild bezüglich der Kinderarmut in ihren Mitgliedsländern.

In dem Bericht wird angeführt, dass seit 2007 die Armutsquoten unter den Kindern in 2/3 der Mitglieder zugenommen haben und die Verschlimmerung in etlichen europäischen Ländern – darunter auch Griechenland – dramatisch ist.

Kinderarmut in Griechenland verdreifachte sich seit 2005

Laut der OECD lebt im Durchschnitt eins von sieben Kindern in Armut, wobei in Chile, Israel, Spanien, in der Türkei aber auch in den USA, wo das Verhältnis mehr als eins zu fünf beträgt, die Quoten besonders hoch sind. Der größte Anstieg im Verhältnis zu der Epoche vor der weltweiten Krise (2007) wird in der Slowakei verzeichnet und liegt in der Größenordnung von 5,4 Prozentpunkten. Es folgen Griechenland, Italien, Frankreich, Ungarn, Litauen, aber auch Schweden, wobei der Anstieg in jedem Land über zwei Prozentpunkten liegt. Wie die Organisation anführt, hat sich, was Griechenland betrifft, im Vergleich zur Armutsgrenze des Jahres 2005 die Quote in diesen Termini verdreifacht.

Gemäß den jüngsten Angaben der nationalen Statistikbehörde ELSTAT sank in Griechenland 2017 die Kinderarmut jedoch um 1,8 Prozentpunkte (Einkommen des Jahres 2016), während insgesamt eine Verbesserung aller Indizes beobachtet wird, da Armut, soziale Ausgrenzung und materielle Entbehrung bei Kindern eine signifikante Minderung verzeichnen. Spezieller gingen Kinderarmut und materielle Entbehrung der Kinder mehr als bei der allgemeinen Bevölkerung Griechenlands zurück, während die materielle Entbehrung zum ersten Mal seit 2009 abnimmt und die Schwelle (Grenze) zur Armut zum ersten Mal seit 2008 steigt.

(Quelle: iefimerida.gr)

Memoranden fraßen Ernährungsqualität in Griechenland

19. Oktober 2018 / Aufrufe: 345 Kommentare ausgeschaltet

Die Memoranden brachten in Griechenland den sogenannten Warenkorb der Hausfrau zum Schrumpfen und beeinflussten nachhaltig die Ernährungsgewohnheiten der Bürger.

Die wirtschaftliche Krise hat auch die Ernährungsgewohnheiten der Griechen beeinflusst, die einerseits ihre Einkäufe signifikant „beschnitten“ haben und andererseits billigere Nahrungsmittel wählen.

Kalbfleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Molkereiprodukte, sogar auch das Olivenöl sind steil reduziert worden, während der Konsum von Hülsenfrüchten und Kohlehydraten gestiegen ist, was die finanziellen Schwierigkeiten der Haushalte belegt.
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Armut der Einwohner Griechenlands

18. Oktober 2018 / Aufrufe: 382 Kommentare ausgeschaltet

Laut Eurostat war 2017 in Griechenland über ein Drittel der Bevölkerung von Armut oder sozialer Exklusion bedroht.

Den am 16 Oktober 2018 von dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) für das Jahr 2017 an die Öffentlichkeit gegebenen Daten zufolge leben in Griechenland mehr als einer von drei und in der EU im Durchschnitt einer von fünf Einwohnern in Verhältnissen der Armut oder sozialen Ausgrenzung.

Laut Eurostat befindet sich ein Mensch im Zustand der Armut oder gesellschaftlichen Exklusion, wenn er einer oder mehreren der nachstehenden Problemsituationen begegnet:

  • er gilt als arm (hat also ein Einkommen von unter 60% des durchschnittlichen nationalen Einkommens), oder
  • lebt in einer Lage der Bedürftigkeit (entbehrt also grundlegender Konsumgüter oder vermag nicht elementaren wirtschaftlichen Verpflichtungen zu entsprechen), oder
  • er lebt in einer der Gefahr der Arbeitslosigkeit begegnenden Familie (also in einer Familie, in der keins ihrer Mitglieder eine „normale Arbeit“ hat).


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Wohin die Flüchtlingshilfe für Griechenland fließt

14. Oktober 2018 / Aufrufe: 771 1 Kommentar

Die viele hundert Millionen betragenden Geldern für die Bewältigung der Flüchtlingskrise in Griechenland fließen zum größten Teil an internationale Organisationen und NRO.

Die Europäische Kommission gab Daten darüber heraus, wie und an wen die von der EU für das Flüchtlingsproblem gegebenen 1,69 Mrd. Euro verteilt wurden.

Laut der griechischen Nachrichtenagentur ANA – MNA werden die Gelder für die Handhabung des Flüchtlings- und Immigrantenproblems in Griechenland folgendermaßen zugeteilt:
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