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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Genetechnisch veränderter Bio-Leinsamen in Griechenland beschlagnahmt

22. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 226 Kommentare ausgeschaltet

Rapunsel Leinsaat braunDer griechische Träger für Lebensmittelkontrollen (EFET) hat insgesamt 240 Packungen mit brauner Leinsaat aus biologischem Anbau kanadischer Herkunft aus dem Verkehr gezogen. In dem Produkt wurde die ungenehmigte gentechnische Veränderung FP967 nachgewiesen

Der Leinsamen wird von der deutschen Firma "Rapunzel Naturkost AG" mit Sitz in Legau vermarktet und in Griechenland von von der "Biofresko – St. Kourouzidis & Co" vertrieben.

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Oberbefehlshaber der Polizei in Griechenland abgesetzt

22. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 257 Kommentare ausgeschaltet
Vasilis Tsiatouras, abgesetzter Oberbefehlshaber der Polizei in Griechenland
Vasilis Tsiatouras

Nach den erneuten polizeilichen Übergriffen am Mittwochabend im Athener Viertel Exarchia bat der Minister für Bürgerschutz Michalis Chrysochoidis öffentlich um Entschuldigung und verlangte von dem obersten Befehlshaber der Polizei in Griechenland Vasilis Tsiatouras dessen sofortigen Rücktritt, woraufhin letzterer umgehend seine Abdankung erklärte.

Am Abend des Mittwochs (21.10.2009) war in Athen im Stadtteil Exarchia eine Polizeistreife von einer Gruppe unbekannter Randalierer mit Steinen und Stöcken angegriffen worden. Bei der Fahndung nach den Tätern drangen Beamte einer Spezialeinheit der Polizei ohne jeden Anlass in eine Veranstaltung ein, in welcher der Schriftsteller Christoforos Kasdaglis sein Buch „Die Linke und der böse Wolf“ vorstellte. Auf den nachhaltigen Protest der Anwesenden reagierten die Polizisten mit willkürlichen Verhaftungen und nahmen unter anderem den Schriftsteller und Funktionär der SYRIZA-Partei Dimitris Papachristos, den Funktionär der SYN Stelios Elliniadis und einen Reporter der staatlichen Fernsehanstalt ERT fest, der die Aktion mit der Videokamera seines Handys aufgenommen hatte.

httpv://www.youtube.com/watch?v=JI6TkUPIRbQ

Polizei in Griechenland soll Immigranten in Dienst nehmen

21. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 250 Kommentare ausgeschaltet
Michalis Chrysochoidis
Michalis Chrysochoidis, Minister für Bürgerschutz

Das griechische Ministerium für Bürgerschutz plant, Immigranten in den Dienst der Polizei zu stellen. Laut Minister Michalis Chrisochoidis wird die Einstellung von Einwanderern zweiter Generation auf Polizeirevieren untersucht, in deren Einzugsbereiche eine erhebliche Anzahl von Ausländern und Angehörigen ethnischer Minderheiten fällt.

Wie der Minister für Bürgerschutz erklärte, werde in der ersten Phase die Anstellung von Immigranten bei 20 Polizeirevieren in Athen wie beispielsweise in den Bezirken Agios Panteleimonas, Kolono, Omonia, Zefyri, Aspropyrgo, Kypseli und Patisia untersucht. Diese Immigranten werden dem zivilen Personal angehören, ihren Landsleuten zu Diensten stehen und auch als Vermittler in der Kommunikation mit festgenommenen Ausländern fungieren.

Sommerzeit geht zu Ende

21. Oktober 2009 / Aufrufe: 100 Kommentare ausgeschaltet

Die Sommerzeit geht am 25. Oktober 2009 zu Ende. In Griechenland werden am Sonntagmorgen um Punkt 04:00 Uhr Ortszeit die Uhren um eine Stunde zurück gestellt.

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Stopp der Bauarbeiten in Brandgebieten von Attika – Griechenland

21. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 137 Kommentare ausgeschaltet

Brandruine in Attika bei Athen in GriechenlandInformationen zufolge beabsichtigt die griechische Regierung, per Gesetz bis auf weiteres eine Einstellung aller Bauarbeiten in den Brandgebieten bei Athen / auf Attika in Griechenland zu verfügen. Den entsprechenden Gesetzentwurf wird die Ministerin für Umwelt, Energie und Klimawandel Tina Birbili vermutlich am morgigen Donnerstag dem Parlament vorlegen.

Wie die Ministerin bereits im Rahmen der programmatischen Erklärungen darlegte, soll mit dem geplanten Gesetz die willkürliche Inbesitznahme abgebrannter Flächen verhindert und die Wahrung des Charakters der betroffenen Gebiete gewährleistet werden.

10jähriger bei Schießerei in Zefyri – Athen schwer verletzt

21. Oktober 2009 / Aufrufe: 166 Kommentare ausgeschaltet

Ein 10jähriger Junge wurde am Dienstagnachmittag bei einem Feuerwechsel zwischen zwei Zigeunerfamilien in Zefyri bei Athen in Griechenland schwer verletzt. Der Junge wurde in das Kinderkrankenhaus „Pedon“ eingeliefert und operiert. Nach Aussage der behandelnden Ärzte ist sein Zustand kritisch.

Der Athener Vorort Zefyri ist ein berüchtigtes Slumviertel, in dem vorwiegend Roma wohnen. Laut den ersten Angaben der Polizei kam es zwischen Angehörigen der beiden Familien wegen persönlicher Differenzen bereits vor einigen Tagen zum Streit. Am Dienstag fand sich die eine Familie vor dem Haus der anderen ein und nahm es mit Jagdgewehren unter Beschuss, woraufhin das Feuer aus dem Haus erwiedert wurde. Die Schießerei nahm erst ein Ende, nachdem der Jungen schwer verletzt worden war und alle Beteiligten flüchteten, um sich ihrer Verhaftung zu entziehen.

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Polizeibeamter warf unerledigte Gerichtsakten in den Müll

21. Oktober 2009 / Aufrufe: 128 Kommentare ausgeschaltet

Ein Polizeibeamter der lokalen Dienststelle der Kriminalpolizei Agrinion in Griechenland stopfte 28 Gerichtsakten in Müllbeutel, weil er die von der Staatsanwaltschaft bestellten Fälle nicht bearbeitet hatte. Durch die Vernichtung der Akten wollte der Kripobeamte disziplinarischen Sanktionen ergehen. Seine Kollegen bemerkten den Vorgang jedoch, nahmen den dienstuntreuen Beamten fest und werden ihn jetzt selbst dem Staatsanwalt vorführen.

Öffentliche Diskussion über staatliche Dienstwagen in Griechenland

19. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 293 Kommentare ausgeschaltet

Die geplanten Maßnahmen zur Reduzierung der Flotte staatlicher Dienstwagen in Griechenland wurden öffentlich zur Diskussion gestellt. Auf einer eigens zu diesem Zweck eingerichteten Diskussionsplattform des Ministeriums für innere Angelegenheiten, Dezentralisierung und elektronische Regierungsführung kann unter www.opengov.gr/ypes/ bis zum 26. Oktober 2009 jeder Besucher seine Kommentare und Vorschläge einbringen.

Diese in Griechenland erstmalig initiierte Form der öffentlichen Diskussion soll die Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen in Politik und Verwaltung fördern. Der in allen Einzelheiten publizierte Ministerbeschluss sieht folgende grundlegende Regelungen vor:

  1. Einführung einer Höchstgrenze bezüglich des Hubraums aller staatlichen Dienstfahrzeuge von 1.400 beziehungsweise 1.600 cm.
  2. Abschaffung der exklusiven Nutzung staatlicher Dienstwagen für eine erhebliche Anzahl staatlicher Funktionäre.
  3. Pauschale Begrenzung der staatlichen Dienstfahrzeuge auf maximal 5 Fahrzeuge je Behörde und Begründung der Notwendigkeit, eine eventuell höhere Anzahl unterhalten zu müssen
  4. Aussetzung der Anschaffung neuer staatlicher Fahrzeuge für 3 Jahre und Ersatz der bereits vorhandenen Fahrzeuge bis Ende 2010 durch geleaste Wagen mit Hybrid- oder Elektroantrieb oder zumindest schadstoffarmen Motoren.
  5. Reduzierung des zulässigen Treibstoffverbrauches.

Internet in Griechenland langsam und teuer

18. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 470 1 Kommentar

Internet in GriechenlandUnter 30 OECD-Ländern liegt Griechenland auf Rang 23 einer Liste, welche Forscher der Universität Harvard ausgearbeitet haben und sich auf Verbreitung, Geschwindigkeit und Kosten der Breitbandnetze bezieht. Unter Nutzung von Daten der OECD, aber auch anderer Quellen bewertete das Harvarder Bergmann-Zentrum für Internet und Gesellschaft die 30 Länder in verschiedenen einschlägigen Parametern der Vernetzung.

In der Gesamtwertung liegt Griechenland auf Rang 23, wobei allerdings die Leistungen hinsichtlich der drei Basisfaktoren variieren: bei der Verbreitung (Verhältnis der Nutzer zur Gesamtbevölkerung) liegt Griechenland auf Platz 27, in Bezug auf die Zugangsgeschwindigkeiten auf Platz 23 und unter dem Kostenaspekt auf Platz 13.

Auf den 3 ersten Rängen liegen Japan, Schweden und Dänemark, während die 7 letzten Positionen Griechenland, Slowakei,  Tschechien, Irland, Ungarn, Polen, Türkei und Mexiko einnehmen. Die untersuchten Breitband-Netze umfassen nicht nur die Festverbindungen (DSL, optische Fasern), sondern auch die drahtlosen Netze (3G, WiMax).

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Leichtes Erdbeben in Thessaloniki

18. Oktober 2009 / Aufrufe: 289 Kommentare ausgeschaltet

Am frühen Sonntagnachmittag wurde um 14:57 Uhr in Thessaloniki ein leichtes Erdbeben verzeichnet. Gemäß den Messungen des Labors für Geophysik der Aristoteles-Universität Thessaloniki hatte das Erdbeben eine Stärke von 3,4 Richter. Das Zentrum des Bebens lag etwa 15 Kilometer westlich von Thessaloniki.

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