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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

10jähriger bei Schießerei in Zefyri – Athen schwer verletzt

21. Oktober 2009 / Aufrufe: 149 Kommentare ausgeschaltet

Ein 10jähriger Junge wurde am Dienstagnachmittag bei einem Feuerwechsel zwischen zwei Zigeunerfamilien in Zefyri bei Athen in Griechenland schwer verletzt. Der Junge wurde in das Kinderkrankenhaus „Pedon“ eingeliefert und operiert. Nach Aussage der behandelnden Ärzte ist sein Zustand kritisch.

Der Athener Vorort Zefyri ist ein berüchtigtes Slumviertel, in dem vorwiegend Roma wohnen. Laut den ersten Angaben der Polizei kam es zwischen Angehörigen der beiden Familien wegen persönlicher Differenzen bereits vor einigen Tagen zum Streit. Am Dienstag fand sich die eine Familie vor dem Haus der anderen ein und nahm es mit Jagdgewehren unter Beschuss, woraufhin das Feuer aus dem Haus erwiedert wurde. Die Schießerei nahm erst ein Ende, nachdem der Jungen schwer verletzt worden war und alle Beteiligten flüchteten, um sich ihrer Verhaftung zu entziehen.

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Polizeibeamter warf unerledigte Gerichtsakten in den Müll

21. Oktober 2009 / Aufrufe: 125 Kommentare ausgeschaltet

Ein Polizeibeamter der lokalen Dienststelle der Kriminalpolizei Agrinion in Griechenland stopfte 28 Gerichtsakten in Müllbeutel, weil er die von der Staatsanwaltschaft bestellten Fälle nicht bearbeitet hatte. Durch die Vernichtung der Akten wollte der Kripobeamte disziplinarischen Sanktionen ergehen. Seine Kollegen bemerkten den Vorgang jedoch, nahmen den dienstuntreuen Beamten fest und werden ihn jetzt selbst dem Staatsanwalt vorführen.

Öffentliche Diskussion über staatliche Dienstwagen in Griechenland

19. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 273 Kommentare ausgeschaltet

Die geplanten Maßnahmen zur Reduzierung der Flotte staatlicher Dienstwagen in Griechenland wurden öffentlich zur Diskussion gestellt. Auf einer eigens zu diesem Zweck eingerichteten Diskussionsplattform des Ministeriums für innere Angelegenheiten, Dezentralisierung und elektronische Regierungsführung kann unter www.opengov.gr/ypes/ bis zum 26. Oktober 2009 jeder Besucher seine Kommentare und Vorschläge einbringen.

Diese in Griechenland erstmalig initiierte Form der öffentlichen Diskussion soll die Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen in Politik und Verwaltung fördern. Der in allen Einzelheiten publizierte Ministerbeschluss sieht folgende grundlegende Regelungen vor:

  1. Einführung einer Höchstgrenze bezüglich des Hubraums aller staatlichen Dienstfahrzeuge von 1.400 beziehungsweise 1.600 cm.
  2. Abschaffung der exklusiven Nutzung staatlicher Dienstwagen für eine erhebliche Anzahl staatlicher Funktionäre.
  3. Pauschale Begrenzung der staatlichen Dienstfahrzeuge auf maximal 5 Fahrzeuge je Behörde und Begründung der Notwendigkeit, eine eventuell höhere Anzahl unterhalten zu müssen
  4. Aussetzung der Anschaffung neuer staatlicher Fahrzeuge für 3 Jahre und Ersatz der bereits vorhandenen Fahrzeuge bis Ende 2010 durch geleaste Wagen mit Hybrid- oder Elektroantrieb oder zumindest schadstoffarmen Motoren.
  5. Reduzierung des zulässigen Treibstoffverbrauches.

Internet in Griechenland langsam und teuer

18. Oktober 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 409 1 Kommentar

Internet in GriechenlandUnter 30 OECD-Ländern liegt Griechenland auf Rang 23 einer Liste, welche Forscher der Universität Harvard ausgearbeitet haben und sich auf Verbreitung, Geschwindigkeit und Kosten der Breitbandnetze bezieht. Unter Nutzung von Daten der OECD, aber auch anderer Quellen bewertete das Harvarder Bergmann-Zentrum für Internet und Gesellschaft die 30 Länder in verschiedenen einschlägigen Parametern der Vernetzung.

In der Gesamtwertung liegt Griechenland auf Rang 23, wobei allerdings die Leistungen hinsichtlich der drei Basisfaktoren variieren: bei der Verbreitung (Verhältnis der Nutzer zur Gesamtbevölkerung) liegt Griechenland auf Platz 27, in Bezug auf die Zugangsgeschwindigkeiten auf Platz 23 und unter dem Kostenaspekt auf Platz 13.

Auf den 3 ersten Rängen liegen Japan, Schweden und Dänemark, während die 7 letzten Positionen Griechenland, Slowakei,  Tschechien, Irland, Ungarn, Polen, Türkei und Mexiko einnehmen. Die untersuchten Breitband-Netze umfassen nicht nur die Festverbindungen (DSL, optische Fasern), sondern auch die drahtlosen Netze (3G, WiMax).

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Leichtes Erdbeben in Thessaloniki

18. Oktober 2009 / Aufrufe: 255 Kommentare ausgeschaltet

Am frühen Sonntagnachmittag wurde um 14:57 Uhr in Thessaloniki ein leichtes Erdbeben verzeichnet. Gemäß den Messungen des Labors für Geophysik der Aristoteles-Universität Thessaloniki hatte das Erdbeben eine Stärke von 3,4 Richter. Das Zentrum des Bebens lag etwa 15 Kilometer westlich von Thessaloniki.

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Rentenerhöhung der OGA und wirtschaftlicher Ausnahmezustand

18. Oktober 2009 / Aktualisiert: 26. Oktober 2009 / Aufrufe: 163 Kommentare ausgeschaltet

Im Rahmen der Eröffnung der parlamentarischen Debatte des Regierungsprogramms sagte Ministerpräsident Papandreou eine Erhöhung der Basisrenten des Versicherungsträgers für Landwirte (OGA) um monatlich 30 Euro zu, und zwar rückwirkend ab dem 01. Oktober 2009.

Im übrigen beschrieb der Regierungschef jedoch die wirtschaftliche Lage des Landes in den dunkelsten Farben und erklärte, Griechenland befinde sich aufgrund der von der vorherigen Regierung unter Konstantinos Karamanlis hinterlassenen Defizite und Staatsschulden fortan im wirtschaftlichen Ausnahmezustand. Bezeichnenderweise zitierte Jorgos Papandreou seinen Vater Andreas Papandreou, der bei dem seinigen Regierungsantritt im Jahr 1993 angesichts der vorgefundenen chaotischen wirtschaftlichen Lage die inzwischen historische Phrase prägte: Entweder wir eliminieren das Staatsdefizit, oder das Defizit wird das Land eliminieren!

Förderung von Energiesparmaßnahmen an Gebäuden aufgeschoben

16. Oktober 2009 / Aufrufe: 153 Kommentare ausgeschaltet

Das bereits im Sommer 2009 beschlossene Programm „Einsparung zu Hause“ soll erst ab November anlaufen, weil laut dem Staatssekretär für Umwelt, Energie und Klimawandel Jannis Maniatis derzeit die Verfügbarkeit der vorgesehenen Fördermittel in Höhe von insgesamt 400 Millionen Euro noch nicht sichergestellt sei.
Im Rahmen des Programms sollen – sofern es wie vorgesehen anlaufen wird – Maßnahmen zur Verbesserung der Energiebilanz von Gebäuden finanziell gefördert werden, wie

  • thermische Isolierung und Isolieranstrich von Gebäuden
  • Einbau isolierter Fenster und Doppelverglasungen
  • Modernisierung von Heizungsbrennern / -kesseln
  • Umstellung von Heizungsanlagen auf Erdgas oder erneuerbare Energieträger
  • Installation von Solarboilern zur Warmwassererzeugung

Die bisherigen Regelungen sehen je nach Art des Gebäudes und der jeweiligen Maßnahme eine Förderung in Höhe von 30% – 50% der Gesamtkosten vor, wobei für letztere allerdings eine Höchstgrenze von 120.000 Euro je Gebäude vorgesehen ist.

Küstenwache soll illegale Einwanderung eindämmen

16. Oktober 2009 / Aufrufe: 98 Kommentare ausgeschaltet

Nach einem mehrstündigen Arbeitstreffen mit der Führung der griechischen Hafenpolizei kündigte der Minister für Bürgerschutz Michalis Chrisochoidis eine grundlegende Modernisierung der Hafenpolizei an. Dem Treffen wohnte auch der Oberbefehlshaber der griechischen Polizei Vasilis Tsiatouras bei.

Seitens der Führung der Hafenpolizei wurde die Notwendigkeit der personellen und materiellen Modernisierung der Einheit betont, die sich fortan ausschließlich ihrem primären Aufgabenbereich widmen soll. Weiter wurde die Gründung einer Küstenwache angekündigt, in deren Zuständigkeit insbesondere die Bekämpfung der illegalen Einwanderung über den Seeweg nach Griechenland fallen wird. Der Minister Michalis Chrisochoidis betonte, dass die Regierung sowohl den unkontrollierten massenhaften Zustrom illegaler Einwanderer als auch die Händler menschlicher Seelen nicht mehr dulden wird.

Staatlicher Fuhrpark soll rigoros reduziert werden

15. Oktober 2009 / Aufrufe: 169 Kommentare ausgeschaltet

Der aktuelle Umfang des staatlichen Fuhrparks in Griechenland ist unbekannt, beläuft sich jedenfalls auf weit mehr als 40.000 bis möglicherweise sogar über 60.000 Kraftfahrzeuge, die den Steuerzahler schätzungsweise jährlich etwa 350 Millionen Euro kosten. Einschlägigen Ehebungen zufolge summiert sich allein der jährliche Aufwand für Kraftstoff und Schmiermittel auf reichlich 250 Millionen Euro, wovon allerdings nur etwa 90 Millionen im Rahmen einer zweckgebundenen Nutzung der zahllosen Dienstwagen anfallen. Das übrige Geld fließt in Form illegaler Sachleistungen oder Vorteilsnahmen in private Taschen.

Die neue Regierung Papandreou will diesem maßlosen Missbrauch endlich Einhalt gebieten und sowohl den Umfang der staatlichen Fahrzeugflotte als insbesondere auch die generöse Zuteilung von Dienstwagen nachhaltig beschneiden. Innenminister Jannis Ragkousis erwartet bis Ende Oktober von allen öffentlichen Trägern eine detaillierte Inventur des jeweiligen Fahrzeugbestandes. Neuanschaffungen von Dienstfahrzeugen werden für die nächsten 3 Jahre global eingefroren, und bezüglich der Art bzw. des Hubraums einschlägiger Fahrzeuge gelten fortan strikte Beschränkungen. Nicht nur die bisherigen Nutznießer auf allen Ebenen der Verwaltung, sondern auch hochrangigere Funktionäre, Politiker, Parlamentarier und sogar Regierungsmitglieder werden von ihren kostspieligen Privilegien Abschied nehmen müssen.

Der Winter meldet sich an

13. Oktober 2009 / Aufrufe: 125 Kommentare ausgeschaltet

Ein nachhaltiger Witterungsumschwung mit Stürmen und zum Teil sehr heftigen Regenfällen und Gewittern beendet relativ früh die herbstliche Schönwetterphase. In einigen Höhenlagen werden sogar erste Schneefälle erwartet. Laut den meteorologischen Prognosen sollen die Phänomene bis zum Wochenende abklingen, die Temperaturen werden jedoch weiter sinken und erheblich unter dem Durchschnitt liegen. Ab dem 15. Oktober beginnt dann auch der in Griechenland über den Sommer grundsätzlich ausgesetzte Handel mit Heizöl. Angesichts der derzeitigen Marktlage wird mit einem Einstandspreis bei etwa 55 Cent pro Liter gerechnet.

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