Griechenland warnt Wirtschaftsflüchtlinge

21. Oktober 2019 / Aufrufe: 367

Griechenland will sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge in geschlossenen Einrichtungen und Abschiebezentren unter Kontrolle halten.

Wir laden keinen Wirtschaftsmigranten ein, ins Land zu kommen„, betonte Regierungssprecher Stelios Petsas und wiederholte die Aussage des Premierministers Kyriakos Mitsotakis, dass alle, die Geld „investieren“ um von Schleppern und Schleusern nach Griechenland gebracht zu werden, dieses verlieren werden, da man sie zurückschicken wird.

Am Morgen des 19 Oktober 2019 erklärte der Regierungssprecher im griechischen TV-Sender OPEN, bis Ende 2020 werden rund 10.000 Personen in die Türkei zurückgekehrt sein, die keinen Anspruch auf internationalen Schutz (Asyl) haben, und merkte an, in den vergangenen 4 Jahren seien gerade einmal 1.800 Rückführungen (sprich Abschiebungen) erfolgt.

Griechenland will exzessiven Asylmissbrauch bremsen

Hinsichtlich der unbegleiteten Kinder / Minderjährigen führte Stelios Petsas an, es existiere ein Vorschlag an die Länder der EU, sie umzuverteilen, was jedoch bisher nur zwei Länder akzeptierten, wobei er namentlich Irland benannte.

Weiter betonte der Regierungssprecher, alle das Profil eines Flüchtlings habende Personen werden von den Inseln in Griechenlands Hinterland velegt und in Hotels und anderen Stätten untergebracht werden, während die sogenannten Wirtschaftsflüchtlinge / -migranten in geschlossene Einrichtungen und Abschiebezentren eingewiesen werden sollen.

Was die zur Beratung gestellte Gesetzvorlage für das Asyl betrifft, antwortete Stelios Petsas auf die Kritik bezüglich (der Etablierung) eines „Polizeiregimes“, diese Kritik werde von Jenen ausgeübt, die das Dogma der „sturmfreien Bude“ hatten „um ein angeblich humanitäres Gesicht zu zeigen, jedoch der ganzen Welt das Gesicht Morias zeigten„. (Anmerkung: letzteres bezieht sich auf das Auffanglager / den „Hotspot“ der Insel Lesbos.)

(Quelle: dikaiologitika.gr, Auszug)

  1. BravoZulu
    21. Oktober 2019, 16:17 | #1

    Dies hätte Deutschland schon seit 2015 tun sollen.
    Den Afrikanern muss im eigenen Land in Afrika geholfen werden!

Kommentare sind geschlossen