Griechenland lobt Geburtsprämie aus

18. September 2019 / Aufrufe: 306

Ab 2020 soll in Griechenland sowohl Staatsangehörigen als auch Migranten je Neugeburt eine pauschale Beihilfe in Höhe von 2000 Euro gezahlt werden.

In Griechenland gab die Staatssekretärin im Ministerium für Fürsorge und Soziale Solidarität, Domna Michailidou, eine Geburtsbeihilfe in Höhe von 2.000 Euro für alle Griechen und Migranten ab dem 01.01.2020 bekannt.

Laut der Staatssekretärin werden nur 10 % (der formal Berechtigten) die Beihilfe wegen sehr hoher Einkommen nicht erhalten.

Geburtsbeihilfe auch für in Griechenland lebende Ausländer

Frau Michailidou wurde gefragt, ob sogar die Familie Antetokounmpo die Beihilfe erhalten hätte, und merkte an, „dort stützen wir uns auf eine für andere Beihilfen existierende Grundlage. Wenn jemand Einwohner des Landes ist, mag er natürlich kein Staatsangehöriger, aber z. B. zehn Jahre lang – was das ist, was wir untersuchen – Einwohner sein. Warum soll dann nicht auch ihm die Beihilfe gegeben werden, wie sie auch den übrigen Bürgern gewährt wird?

Die Staatssekretärin betonte spezieller: „Das demographische Thema ist ein nationales Problem, es hat kein politisches Vorzeichen, es ist ein Problem, bei dem wir alle mitarbeiten müssen. Wir kündigten die Beihilfe von 2.000 Euro für jeden an. Sie beginnt am 01/01/2020 und kommt allen in Griechenland erfolgenden Geburten zu, als Teillösung des demographischen Themas.

Die Einkommenskriterien betreffend unterstrich Domna Machilidou, rund 10 % der höheren Einkommensschichten werden die Beihilfe nicht erhalten, und zwar nicht, weil dies eine sehr große fiskalische Differenz ausmachen würde, sondern weil es bei den Bürgern ein Gefühl der Gerechtigkeit und Verhältnismäßigkeit geben müsse.

Parallel merkte sie an, „unsere Politik ist, dass die Beihilfe griechische Bürger und auch die Bürger europäischer Länder erhalten, wie es das Zivilrecht bestimmt. Worauf wir achten, ist, dass es keine Ungerechtigkeit hinsichtlich sehr viele Jahre in Griechenland lebender Bürger dritter Länder gibt.

Abschließend betonte die Staatssekretärin bezüglich der Kinderhorte (Kindergärten), „wir arbeiten daran, damit 2020 kein Kind außerhalb von Kinderhorten bleibt„.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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