Griechenlands Verschuldung stieg erneut an

20. Juli 2019 / Aufrufe: 311

Griechenlands öffentliche Verschuldung stieg im ersten Quartal 2019 erneut an.

Laut den jüngst von dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) an die Öffentlichkeit gegebenen Angaben gestaltete Griechenlands öffentliche Verschuldung sich im ersten Quartal 2019 auf 181,9 % des BIP bzw. 337,4 Mrd. Euro.

Im vorherigen Quartal betrug Griechenlands Verschuldung 181,1 % bzw. 334,5 Mrd. Euro und vor einem Jahr 177,9 % bzw. 322,5 Mrd. Euro.

Griechenland ist weiterhin Verschuldungs-Champion der EU

In der selben Periode (1. Quartal 2019) gestaltete sich die Verschuldung in der Eurozone im Durchschnitt auf 85,9 % des BIP, gegenüber 85,1 % im vierten Quartal 2018. In der EU gestaltete die Verschuldung sich entsprechend auf 80,7% des BIP, gegenüber 80%.

Iim ersten Quartal 2019 verzeichneten in der EU Griechenland (181,9 %), Italien (134 %), Portugal (123 %), Belgien (105,1 %) und Zypern (105 %) die höchste Verschuldung, wogegen Estland (8,1 %), Bulgarien (21,2 %) und Luxemburg (21,3 %) das niedrigste Verschuldungsniveau aufwiesen.

Im Verhältnis zum vierten Quartal 2018 wurde in 12 Ländern ein Anstieg der Verschuldung verzeichnet, wobei der größte Anstieg in Belgien (+3,1 %), Zypern (+2,5 %), Irland (+2 %) und Italien (+1,9 %) notiert wurde. Der größte Rückgang wurde in Schweden (-2,5 %), Slowenien (-2,3 %), Holland und dem Vereinigten Königreich (jeweils -1,5 %) verzeichnet.

Im Verhältnis zum ersten Quartal 2018 stieg die öffentliche Verschuldung in fünf Mitgliedstaaten und konkret in Zypern (+12,2 %), Griechenland (+4,1 %), Lettland (+1,7 %), Italien (+1 %) und Frankreich (+0,3 %) an, während der größte Rückgang in Slowenien (-7,6 %), Österreich (-4,4 %) und Holland (-4,2 %) verzeichnet wurde.

(Quelle: hellasjournal.com, mit Informationen von ANA-MNA)

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