Änderungen bei Griechenlands Militär

22. Juli 2019 / Aufrufe: 724

In Griechenland zeichnen sich große Änderungen bei Wehrdienst, Einstellung von Berufssoldaten und Versetzungen ab.

Die neue Führung des Verteidigungsministeriums in Griechenland strebt  eine Reihe von Änderungen bei den Streitkräften an.

Wie die griechische Tageszeitung „Ta Nea“ berichtete, wird erwartet, dass der neue Verteidigungsminister Nikos Panagiotopoulos zu 4 Änderungen schreiten wird.

Griechenland plant sofortige Einstellung von 2000 Berufssoldaten

Laut der besagten Reportage plant das griechische Verteidigungsministerium:

Sofortige Einstellung von 2.000 Berufssoldaten, da das militärische Personal nicht ausreicht. Die Verteilung soll folgendermaßen sein: 1.200 Einstellungen bei den Landstreitkräften (400 bei Spezialeinheiten, 400 Stellen technischen Personals, 400 für Militärkrankenhäuser). Die verbleibenden 800 Einstellungen sind für Kriegsmarine und Luftwaffe vorgesehen.

Stärkung der Rüstungsindustrie zwecks Beschleunigung signifikanter Rüstungsprogramme.

Änderung bei den Versetzungen der Militärs, womit das Ministerium anstrebt, mit den für den Dienst in Grenzgebieten erworbenen „Punkten“ in Zusammenhang stehende chronische Probleme zu lösen, die das Personal der Streitkräfte, aber auch dessen Familien strapazieren.

Verlängerung der Dauer des Wehrdiensts bei den Landstreitkräften um 3 auf 12 Monate, damit die Wehrdienstdauer die selbe wie bei Kriegsmarine und Luftwaffe ist.

Ebenfalls geplant sind die obligatorische Einberufung männlicher Wehrpflichtiger im Alter von 18 Jahren, der freiwillige Wehrdienst für Frauen, die Regelung der Fälle sich der Einberufung entziehender Wehrpflichtiger, und schließlich soll es eine Planung mit taktischen Einstellungen von Berufssoldaten geben.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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