Neues vom Amtsschimmel in Griechenland

1. Mai 2019 / Aufrufe: 243
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Einem minderjährigen Schüler wurde in Griechenland wegen eines im Alter von 7 Jahren angeblich begangenen Parkverstoßes ein Bußgeldbescheid zugestellt.

Unglaublich und doch wahr: In Griechenland wurde einem 12-jährigen Schüler in Volos ein „Knöllchen“ zugestellt!

Konkret verlangte man von ihm, ein Strafmandat wegen eines Parkverstoßes zu bezahlen, den er angeblich vor fünf Jahren im Gemeindeverband Thessaloniki begangen haben soll!

7-jähriger Parksünder in Griechenland soll … rehabilitiert werden

Die Geschwister des 12-Jährigen trauten nicht ihren Augen, als sie von der Post die persönliche Benachrichtigung erhielten, bei der Poststelle des Gebiets einen an ihren minderjährigen Bruder gerichteten Umschlag in Empfang zu nehmen. Nachdem sie den Umschlag entgegen nahmen und die Benachrichtigung lasen, glaubten sie anfänglich, es handele sich um eine Farce, und fragten sich: „Wie kann es angehen, dass ein 12 – und als der Verstoß erfolgte, sogar erst 7 – Jahre altes Kind beschuldigt wird, das von ihm geführte Fahrzeug rechtswidrig geparkt zu haben?

Als sie jedoch sahen, dass es sich um eine amtliche persönliche Benachrichtigung handelt, begriffen sie, dass tatsächlich ein solches Schreiben von einer amtlichen Dienststelle mit einem … minderjährigen Kind als Empfänger abgeschickt worden war. Der Bescheid hatte den Gemeindeverband Thessaloniki als Absender. Das angebliche Vergehen geschah vor fünf Jahren in der Co-Hauptstadt. Man wird sich den Ton der Geschwister des minderjährigen Schülers vorstellen können, der von dem einen auf den anderen Moment als … Schuldner der Kommune Thessaloniki wegen Falschparkens vorgeführt wurde.

Der beschuldigte Minderjährige war bis heute kaum außerhalb von Volos unterwegs und natürlich hatte er niemals ein Fahrzeug geführt. „Das ist doch nicht möglich, von dem Gemeindeverband Thessaloniki schickte man meinem jetzt 12, damals 7 Jahre alten Bruder P. einen Bußgeldbescheid zu, weil er sein Auto rechtswidrig fuhr bzw. parkte. Was trinkt Ihr und gebt uns nichts ab?„, lautete der verärgerte Post seines Bruders in den sozialen Medien, wo er die unglaubliche Geschichte bürokratischen Wahnsinns öffentlich machte.

Die Geschwister des 12-Jährigen kommunizierten mit den zuständigen kommunalen Dienststellen in Thessaloniki, um den geschehenen „Fauxpas“ zu (er-) klären. Die Verantwortlichen der die Bescheide versendenden Dienststelle erklärten, es sei eine der häufig erfolgenden Verwechslungen, und versicherten natürlich, es werde eine Löschung erfolgen, damit es keinerlei Probleme gebe und einem grade einmal 12 Jahre alten Kind ein Verstoß angelastet wird, den es niemals beging.

(Quelle: taxydromos.gr)

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