Nachfristen für Grundbuch 2019 in Griechenland

18. Mai 2019 / Aufrufe: 509
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Neue Klarstellungen bezüglich der in Griechenland angekündigten regionalen Nachfristen für die Abgabe von Grundbuchdeklarationen 2019.

Erklärungen bezüglich der Möglichkeit zur Gewährung von Nachfristen für die Deklarationen an das Grundbuch 2019 gab am 17 Mai 2019 der Staatssekretär im Umweltministerium, Giorgos Dimaras, in Beantwortung einer von dem ND-Abgeordneten Athanasios Mpouras eingereichten aktuellen einschlägigen Anfrage.

Ergänzend sei angemerkt, dass die in den letzten Tagen von einer sechsmonatigen Fristverlängerung erfolgte Rede von vielen irrig als landesweite generelle Nachfrist ausgelegt beziehungsweise aufgefasst wurde.

Regionale Fristverlängerungen implementieren keine globale Nachfrist

Giorgos Dimaras merkte an, das Umweltministerium kenne und begreife die Schwierigkeiten, denen in etlichen Fällen die Bürger speziell in der Provinz bei der Zusammentragung der erforderlichen Unterlagen begegnen, um ihr Eigentum beim Grundbuch 2019 zu deklarieren.

Aus diesem Grund gab das Ministerium einer jüngst vorgelegten Novelle statt, mit der dem Minister die Möglichkeit gegeben wird, wo nötig und unter Mitbewertung der Eigentümlichkeiten eines jeden Gebiets eine Nachfrist für die Deklarationsabgabe von bis zu sechs Monaten über die bereits vorgesehene dreimonatige Fristverlängerung hinaus zu gewähren„, stellte der Minister klar und betonte, seitens der Bürger sei besondere Achtsamkeit zu zollen, da die Verlängerung mit einer Höchstgrenze von maximal sechs Monaten auf keinen fall eine allgemeine Nachfrist darstellt. Sie wird sehr konkrete Gebiete betreffen, für die der Minister jeweils die Existenz spezieller Umstände und Probleme beurteilen wird, welche die Gewährung einer Nachfrist mittels konkreter Ministerialbeschlüsse erforderlich machen.

Nicht fristgerechte Grundbuch-Deklaration zieht enorme Kosten nach sich

Wie Herr Dimaras sagte, „haben die Bürger zu wissen, dass das Ministerium keine allgemeine Verlängerung bei der Abgabefrist von Deklarationen an das Grundbuch geben darf, da die Verträge mit den Katastrierungs-Büros zu einem konkreten Zeitpunkt auslaufen und die Verlängerungen eine große wirtschaftliche Belastung herbeiführen. Es ist (folglich) erforderlich, dass die Bürger die Deklarationen ihres Besitzes innerhalb der vorgesehenen Fristen vornehmen, ihre Deklaration selbst dann einreichen, wenn sie anfänglich nicht alle erforderlichen Unterlagen haben und sich eine Frist für die Einreichung der übrigen Unterlagen innerhalb einer konkreten Zeit geben lassen. Im gegenteiligen Fall kosten die nicht fristgerechten Deklarationen die Bürger Geld, da nach der finalen Frist und für einen Zeitraum von sieben Jahren Gerichtsbeschlüsse und Ausgaben für Rechtsanwälte und Topographen erforderlich sein werden. Zusätzlich werden die Vermögenswerte, die nicht deklariert werden, verloren gehen.

Abschließend merkte der Minister den großen Fortschritt an, den seit 2015 das Grundbuch gemacht hat, da mittlerweile fast das ganze Land katastriert wird, und unterstrich die große Bedeutung, die seine Vollendung für Griechenland hat, da – wie er anführte – „das Grundbuch direkt mit der produktiven Neuorganisation des Landes in Verbindung steht„.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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