Griechenland hat zu viele Griechen

12. April 2019 / Aufrufe: 825

Der heutige politische Vorteil aus der in Griechenland von der SYRIZA befolgten Politik der offenen Grenzen ignoriert die übermorgigen Konsequenzen.

Die Alltäglichkeit lässt einen oft Probleme übersehen, die man vor den Augen hat, und somit ist es fast unmöglich, ihre Existenz wahrzunehmen. Für die SYRIZA ist eins dieser Probleme, dass es in Griechenland (zu) viele Griechen gibt. Ein Problem, das dem Land speziell in den letzten 200 Jahren zu schaffen macht.

Wie allen bekannt ist, nahm das Unheil 1821 seinen Lauf, als ein Haufen „Giaurs“ beschloss, sich von einer multinationalen und multikulturellen Autokratie zu befreien.

Der moderne Staat Griechenlands als Quelle des Bösen

Die Quelle des Bösen ist die Idee, einen eigenen Staat zu gründen, in dem sie allem voran die Freiheit haben, als Griechen zu leben, mit einem von Griechen auf Basis ihrer eigenen Prinzipien und Werte verwalteten Staat. Und dieses Böse multipliziert sich, wenn diese Nation – dieser Staat eine Gesellschaft aufzubauen versucht, die sich auf westliche Normen, persönliche Freiheiten, einen grundgesetzlichen Einschränkungen unterliegenden Staat, persönliches Eigentum, Trennung der Gewalten und all das Einschlägige begründet.

All diesen Problemen will die SYRIZA Lösungen geben. Der Mechanismus, der eine Reihe von Themen löst, welche die Revolution des Jahres 1821 schuf, sind die offenen Grenzen. Sie sind wie eine Zeitmaschine, die uns schrittweise in die Periode bringt, die für die meisten ZYRIZäer die imaginäre Situation war, in der das, was wir heute „Griechenland“ nennen, mehr eine westliche Provinz des ersten Parts war.

Die Wahrheit ist, dass Migrations-Minister Dimitris Vitsas, als er jüngst zu den Pakistanern sprach, die größte Zuhörermenge hatte, die ein SYRIZäer in den letzten Jahren gesehen hat. Und es war nicht nur der Saal voll, sondern die Veranstaltung hatte Puls und Intensität.

Werden die muslimischen Siedler für immer gehorsam sein?

Bei der SYRIZA begreift man das, was sie öffentlich niemals eingestehen werden: die verschiedenen Populationen haben eine (eigene) Kultur und jede Kultur bringt eine Reihe politischer Konsequenzen mit sich. Die Horden der muslimischen Siedler sind dem Herren- und Ammen-Staat sehr viel mehr zugetan. Stellen Sie sich nur vor, wie unterschiedlich die politischen Kosten des Prespa-Abkommens sein würden, wenn die Wählerverzeichnisse weniger Griechen und mehr Pakistaner hätten.

Die Populations-Substitution ist das grundlegende Motiv für die offenen Grenzen, die eine gut organisierte politische Unternehmung sind. Die Nationen Europas haben Geschichte und Traditionen, die dem politischen Establishment Hindernisse schaffen. Werden die muslimischen Populationen der politischen Klasse für immer untertänig sein? Natürlich nicht. Mit den entsprechenden Zahlen werden sie ihre eigenen politischen Schemata schaffen. Etwas Solches beschäftigt die SYRIZA aber nicht. Der heutige politische Vorteil überwiegt welche wie auch immer gearteten übermorgigen Konsequenzen.

Das Problem für die Anhänger der offenen Grenzen ist, dass Griechenland (zu) viele Griechen, Deutschland (zu) viele Deutsche, Ungarn (zu) viele Ungaren hat. Ihre Substituierung ist eine höchste politische Notwendigkeit …

(Quelle: dimokratianews.gr, Autor: Napoleon Linardatos, Banker in New York)

  1. GR-Block
    12. April 2019, 13:10 | #1

    Werden die muslimischen Siedler für immer gehorsam sein?“ – Natürlich nicht. Das sind sie nur solange sie neu und unerfahren ausgebeutet werden können. Sobald sie oder ihre Kinder ihren Wohlstand gesichert haben, sind sie genauso überflüssig wie Alteingesessene.

    Mobilität ist das credo der Globalisierung. Bodenständige Menschen sind dagegen wenig erpressbar. Sie haben ihr Haus, ihre Äcker, ihren etablierten Beruf. Wenn sie wo anders neu anfangen, dann sind sie nützliche Habenichtse. Die Industrieländer leben seit hundert Jahren davon … zumindest die Großkapitalisten in diesen Ländern. Leider glaubt der Mittelstand dieser Länder immer, er gehöre dazu … bis die nächste Krise kommt. Dann werden sie ausgetauscht.

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