Griechenland fahndet nach Immobilieneinkommen

20. April 2019 / Aufrufe: 640

Griechenlands Steuerfahnder blasen zur Jagd nach heimlichen Einkommen aus Immobilien.

Die Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen (AADE) in Griechenland organisiert einschneidende Kontrollen zu dem Zweck, „geheime“ Einkommen aus der Verwertung von Immobilien zu entdecken.

Im Visier befinden sich sowohl die Mieten als auch die Einkommen aus der neuen „Mode“ der Kurzzeitmietungen, die sich imposant ausgebreitet hat und die Nachfrage auf dem Immobilienmarkt speist.

Wohngeld ließ „vergessliche“ Vermieter in Griechenland auffliegen

Ein besonderes Gewicht erwirbt in diesem Rahmen die Ausfüllung des Formulars E2, in dem die realen oder fiktiven Einkommen aus Immobilien deklariert werden. Die Wende der AADE zu den Einkommen aus Immobilien beruht hauptsächlich auf zwei Faktoren:

  • Der erste hängt mit den tausenden Fällen nicht deklarierter Mieteinnahmen zusammen, welche die Anwendung für die Mietbeihilfe enthüllte, als die Mieter deklarierten, eine Miete zu zahlen, die jedoch von den Eigentümern in der speziellen Anwendung des TAXISnet nicht deklariert worden war.
  • Und der zweite mit den Kurzzeitmietungen vom Typ Airbnb, die sich heftig ausbreiten. Trotz der in der speziellen Anwendung der AADE erfolgten Registrierungen wird angenommen, dass immer noch tausende Immobilien existieren, die nicht gemeldet worden sind.

Die AADE schreitet zur systematischen Erfassung und zur Auffindung von Steuerpflichtigen, die ihre Immobilien für Kurzmietungen per Internet auf Vermietungsplattformen vermieten und die Einkommen aus diesen Vermietungen verheimlichen. Ebenfalls wird eine neue elektronische Anwendung zur Beobachtung von Kurzzeitmietungen vorbereitet, die mit Recherchen bei den Plattformen kontrollieren wird, ob die Mieteinnahmen deklariert werden.

(Quelle: dimokratianews.gr)

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