Griechenlands Arbeitnehmer sind unzufrieden

15. März 2019 / Aufrufe: 299

Laut einer aktuellen Studie ist in Griechenland die Mehrheit der Beschäftigten des privaten Sektors mit ihrer gegenwärtigen Beschäftigung unzufrieden.

Wie aus einer am 13 März 2019 im Arbeiterzentrum Kalamata präsentierten landesweiten Untersuchung des Instituts für Arbeit (INE) der GSEE in Zusammenarbeit mit der Demoskopie-Gesellschaft Alco hervorgeht, zeigen sich in Griechenland die meisten Arbeitnehmer auf dem privaten Sektor mit ihrer gegenwärtigen Beschäftigung unzufrieden.

Die Erhebung wurde in dem Zeitraum 01 – 08 März 2019 an einem Muster von 1.000 Personen im Alter von über Jahren auf dem gesamten Staatsgebiet durchgeführt und die Teilnehmer waren aufgefordert, auf Fragen in Zusammenhang mit den Faktoren zu antworten, die in ihrer Beschäftigung die Qualität bilden.

Warum in Griechenland die meisten Arbeitnehmer unzufrieden sind

Der Erhebung zufolge zeigen sich in Griechenland die Mehrheit der Beschäftigten des privaten Sektors in Zusammenhang mit ihrer gegenwärtigen Beschäftigung und spezieller hinsichtlich der nachstehenden Parameter unzufrieden:

  1. Fähigkeit zur Erfüllung ihrer wirtschaftlichen Verpflichtungen auf Basis ihrer Bezüge,
  2. Aussicht auf Verbesserung ihrer Bezüge,
  3. Intensität und Zeit ihrer Beschäftigung,
  4. Erhaltung eines Gleichgewichts zwischen Arbeit und Freizeit,
  5. Verteilung angetragener Zuständigkeiten und
  6. verzerrtes Verhältnis ihres Tätigkeitsgegenstands zu ihrer Ausbildung und ihren Qualifikationen.

In der selben Untersuchung wurden ebenfalls die signifikantesten Fakten hervorgehoben, welche die Qualität der Arbeitsumgebung bilden, wie es die Möglichkeit zur freien Meinungsäußerung in der Arbeit und Beratung mit der Leitung, Gewährung seitens des Unternehmens kontinuierlicher Fortbildung – Ausbildung zur Verbesserung der Fertigkeiten der Beschäftigung, die Tätigkeit eines Ausschusses für Gesundheit und Sicherheit innerhalb des Unternehmens und das Vorhandenseins spezieller Fürsorge in den Arbeitsräumen für die schwächeren Beschäftigten sind.

Abwertung der Beschäftigung und Arbeitnehmer auch in Griechenland

Die Präsentation zeigte auch Ergebnisse jüngerer internationaler Untersuchungen bezüglich der Qualität der Beschäftigung und der sie bestimmenden Faktoren auf. Spezieller rangiert Griechenland laut der OECD unter 33 Ländern bei den Indizes „Arbeitsintensivität“ und „Arbeitssicherheit“ stabil auf dem letzten Platz.

Entsprechend wird in der Untersuchung des Wirtschaftsausschusses der Vereinten Nationen für Europa ein Rahmen einer summarischen Tangierung für die Bewertung der Arbeitsqualität in ihren vielfältigen Facetten entwickelt, die aus 68 Indizes besteht, die sich auf die Beschäftigungsqualität aus der Sicht des Arbeitnehmers bezieht (Sicherheit und Ethos bei der Arbeit, Bezüge und Nutzen aus der Arbeit, Arbeitsstunden und Ausgewogenheit zwischen Arbeits- und persönlicher Freizeit, Beschäftigungsschutz und soziale Fürsorge, gesellschaftlicher Dialog, Entwicklung von Fertigkeiten und Ausbildung, Arbeitsverhältnisse und Anreize bei der Arbeit).

Die konkreten Ergebnisse kommen zu einer Reihe von Untersuchungen hinzu, die das INE-GSEE in letzter Zeit in den öffentlichen Dialog eingebracht hat und insgesamt die Abwertung aufzeigen, die auch in Griechenland die Beschäftigung und die Arbeitnehmer erlitten haben.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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