Teuerung beutelt Griechenlands Konsumenten

18. Februar 2019 / Aufrufe: 395

Die Preise diverser Güter und Dienstleistungen des allgemeinen Grundbedarfs fingen in Griechenland im Januar 2019 erneut Feuer.

Laut den Angaben der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) stieg im Januar 2019 die Inflation um 0,4% im Vergleich zum entsprechenden Monat des Vorjahres, wobei jedoch eine Reihe den sogenannten „Warenkorb der Hausfrau“ zusammenstellender Produkte signifikante Preiserhöhungen zeigen..

Charakteristische Beispiele sind Kartoffeln, deren Preis um 33% anstieg, und frisches Gemüse, das um 31,2% teurer wurde. Steigend bewegten sich ebenfalls die Preise bei Molkereiprodukten und Eiern (2,4%), Geflügel (1,1%), Fruchtsäften (4,4%), Brot und Getreideprodukten (0,6%), aber auch Tabak (1,9%).

Übermäßiger Preisanstieg bei Erdgas in Griechenland

Weiter waren die Bürger gezwungen, tief in die Tasche zu greifen um nicht zu frieren. Speziell alle, die ein Erdgas-System installiert haben, waren aufgefordert, dafür im Verhältnis zu Januar 2018 um 20,3% teurer zu bezahlen.

Für den Konsumenten ebenfalls teurer waren auf Basis der Angaben der ELSTAT im vergangenen Monat pharmazeutische Produkte (2,2%), Personenbeförderung per Flugzeug (0,9%), Telefonie-Dienstleistungen (5,3%) und Konditoreien, Cafés und Cafeterien (0,7%).

Auf der Gegenseite verzeichnete im Januar 2019 mit 15% den größten Rückgang der Preis des Olivenöls, während sich laut der ELSTAT ebenfalls rückläufig die Preise bei konserviertem oder verarbeitetem Gemüse (3,2%), Wurstwaren (4,3%), Schweinefleisch (2,7%) und alkoholischen Getränken (1,2%) bewegten. Billiger waren im vergangenen Monat auch Haushaltsgeräte und -reparaturen (2,2%), audiovisuelle Ausrüstung – Rechner – Reparaturen (7,5%) und Textilprodukte für den Haushaltsgebrauch (4%).

(Quelle: dimokratianews.gr)

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