Griechenland ist wieder in Gefahr

11. Februar 2019 / Aufrufe: 476

Das amerikanische Netzwerk CNBC sieht eine neue Gefahr für Griechenlands Wirtschaft.

In einem am 08 Februar 2019 publizierten Artikel mit dem Titel „Griechenland läuft in Gefahr, kein frisches Geld zu bekommen, da die Reformen sich verzögern“ beherbergt das amerikanische Netzwerk CNBC eine Quelle der EU, die vertritt, Griechenland „liegt bei dem, was es zu liefern hat, hinter dem Zeitplan zurück„.

In dem Artikel wird unter anderem angeführt, „Griechenland befindet sich mittlerweile nicht mehr in einem Rettungsprogramm, sagte jedoch im Juli 2018 zu, in Gegenleistung für die Umstrukturierung seiner Verschuldung mit der Umsetzung bestimmter Reformen fortzufahren„.

Verzögerte Reformen drohen Griechenland 750 Mio. Euro zu kosten

Weiter lautet es: „Die Technokraten der EU beobachten, was genau die griechische Regierung umsetzt. Falls dies von einem gesunden fiskalischen Kurs abweicht, kann das bedeuten, dass die Gläubiger bestimmte Maßnahmen zur Erleichterung der Verschuldung nicht genehmigen werden, wenn Griechenland sich von dem empfohlenen Pfad entfernt.

Parallel bezieht das Netzwerk sich auch auf die kritische Eurogruppe im März 2019 und merkt an: „Im März wird bei der Eurogruppe beschlossen werden, ob Griechenland die erste Tranche der (Buch-) Gewinne der Zentralbanken erhalten wird. Diese Entscheidung ist an den (zweiten) ‚Report‘ geknüpft, und wenn die Griechen sehr weit zurückbleiben, werden die Gelder dann somit nicht ausgezahlt werden.

(Quellen: dikaiologitika.gr, cnbc.com)

Kommentare sind geschlossen