Griechenland erhebt neue Abzocke auf Kosmetika

23. Februar 2019 / Aufrufe: 1
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Ein Gesetzentwurf des Gesundheitsministeriums in Griechenland sieht eine neue Abgabe auf Kosmetika vor.

In Griechenland bereitet das Gesundheitsministerium einen neuen „Tribut“ auf Kosmetika zu dem Zweck vor, Einnahmen zu generieren, die direkt an die Nationale Medikamenten-Aufsichtsbehörde (EOF) abgeführt werden sollen, um die von dem Träger unterhaltenen Laboratorien für mehr und bessere Kontrollen zu stärken.

Die Kosten der neuen Abzocke sollen eine rückwirkende Geltung haben und rückwirkend ab Anfang 2018 entrichtet werden.

Griechenland will Kosmetikfirmen zur Ader lassen

Bisher entrichteten die Kosmetikfirmen eine Abgabe in Höhe von 1%. Nun sollen sie aufgefordert werden, eine auf Basis der Verkäufe festgesetzte Abgabe zu zahlen. Dies wird hauptsächlich die Firmen mit einem sehr großen Umsatz beeinflussen.

Die neue „Abzocke“ soll mit für die Beträge ab 100.000 Euro, bis 5 Mio. Euro und über 5 Mio. Euro steigenden Sätzen gestaffelt sein. Jedenfalls ist sehr wahrscheinlich, dass diese Abgabe als Kosten an den Kosmetikmarkt weitergegeben, also letztendlich auf den Verbraucher abgewälzt werden wird.

(Quelle: dikaiologitika.gr, basierend auf einer Reportage der Zeitung „Ethnos“)

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