Griechenland braucht niedrigere Erbschaftsteuer

27. Februar 2019 / Aufrufe: 409

Die hohen Steuern auf Erbschaften und elterliche Zuwendungen in Griechenland verursachen einen viel größeren Schaden als sie an Einnahmen einbringen.

Der ehemalige Finanzminister Petro Doukas vertritt die Ansicht, in Griechenland müsse die Erbschaftsteuer gesenkt werden. Laut seinem einschlägigen Vorschlag sollten die Sätze für die Steuern auf Erbschaften und elterliche Zuwendungen unabhängig von deren Höhe auf 2% – 3% gesenkt werden.

Es wäre eine große psychologische und wirtschaftliche Atempause für die Griechen„, führt Petros Doukas an und fährt fort: „Sätze der Größenordnung von 15% – 45% verursachen großen familiären Aufruhr und sind katastrophal, weil es fast unmöglich ist, dass jemand so viel Bargeld auftreibt um solche Steuern zu bezahlen, sei es auch in 23 monatlichen Raten! Er wird gezwungen sein, Immobilien und Aktien zu verhökern, sein Unternehmen zu schließen oder sein Erbe auszuschlagen!„, merkt er an.

Hohe Erbschaftsteuern verursachen sehr großen wirtschaftlichen Schaden

Parallel ruft er in Erinnerung, „2007 senkten wir unter der damaligen Regierung des Kostas Karamanlis die Steuer auf Erbschaften und elterliche Zuwendungen auf 2%, die nächste Regierung schaffte diese Bestimmungen jedoch wieder ab und vervielfachte diese Steuern. Der wirtschaftliche Schaden, den die hohen Erbschaftsteuern verursachen, ist viel größer als der Nutzen aus den Einnahmen, die so wie so nicht so signifikant sind!

Abschließend unterstreicht der ehemalige Finanzminister, „die Erbschaftsteuern bringen jährlich ungefähr nur 95 Mio. Euro und die Steuern auf Schenkungen und elterliche Zuwendungen sogar nur 65 Mio. Euro ein!„.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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