Enorme Schneebedeckung in Griechenland

11. Januar 2019 / Aufrufe: 473

Nach vier aufeinander folgenden Schlechtwettersystemen wurde in Griechenland eine Schneebedeckung von zeitweise bis über 60 Prozent verzeichnet.

Die anhaltende Kälteperiode, die in der letzten Dezemberwoche 2018 begann und sich mit ganz Griechenland heimsuchenden aufeinander folgenden Schlechtwettersystemen bis heute fortsetzt, führte zu der drittgrößten Ausdehnung der Schneebedeckung des Landes seit 2004, ab welchem Jahr einschlägige Daten verfügbar sind.

Dies geht aus der Auswertung der Satellitendaten von dem Nationalen Observatorium Athen / Meteo für die Periode ab September 2018 bis heute hervor.

Warme Luftmassen brachten jüngst viel Schnee zum Schmelzen

Anfänglich brachte die ab Silvester 2018 aufziehende Schlechtwetterfront „Raphael“ einen signifikanten Anstieg der Schneebedeckung von 4% auf 49%. Danach kam mit der Schlechtwetterfront „Sophia“ eine weitere Ausdehnung um 14% (also auf insgesamt ungefähr 63%), hauptsächlich infolge neuer Schneefälle in Mittelgriechenland und Thessalien.

Schließlich erhielten die nächsten Schlechtwetterfronten „Telemachos“ und „Hypatia“ die Ausdehnung der Schneebedeckung im Verhältnis zum Durchschnitt der ersten zehn Januar-Tage auf sehr hohen Niveaus. Weil jedoch die während der Dauer der Schlechtwetterfront „Hypatia“ einströmenden warmen Luftmassen in Süd- und Mittelgriechenland bereits eine große Menge Schnee zum Schmelzen gebracht haben, wird in den nächsten Tagen ein erheblicher Rückgang der Schneebedeckung Griechenlands erwartet.

Aktuelle Informationen und Prognosen bietet der Nationale Wetterdienst Griechenlands

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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