Airbnb-Einnahmen in Griechenland sinken

28. Januar 2019 / Aufrufe: 546

In Griechenland gingen die Einnahmen aus Kurzzeitvermietungen deutlich zurück.

Die einschlägigen Inserate nehmen zu, die Einnahmen und Auslastungen für die in Griechenland mit der Methode der sogenannten Kurzzeitmietung an ausländische Besucher vermieteten Wohnungen gehen jedoch zurück.

Konkret stiegen im letzten Jahr auf den Plattformen Airbnb und Homeway die sich auf eine An- / Vermietung von Wohnungen in Griechenland beziehenden Einträge um 21% an, damit 72.144 gegenüber 59.379 Ende 2017 erreichend.

Wettbewerb und Angebot drücken Kurzzeitmieten

In dem selben Zeitraum erlebte jedoch wegen des großen Wettbewerbs und Angebots die durchschnittliche Einnahme je Eigentumseinheit einen „Absturz“ um 28%, während auch der durchschnittliche Übernachtungspreis einen Rückgang um 17% verzeichnete. Spezieller gestalteten sich die Einnahmen je verfügbare Mietwohnung auf 58,28 Euro, gegenüber 80,68 Euro im Jahr 2017. Die Anzahl der über die beiden Plattformen gebuchten Übernachtungen wiederum erreichten Ende 2018 insgesamt 586.000, gegenüber 473.000 im Jahr 2017.

Die Regionen Griechenlands mit dem größten Anstieg im Zweig der Einnahmen je verfügbare Mietwohnung sind Lefkas (+167%), Ermioni (+101%), Korfu (+73%), Glyfada (+45%) und Tinos (+42%). Was die Ziele mit der größten Nachfrage betrifft, heben sich Athen, Thessaloniki, Kreta, Korfu, Santorin und Mykonos ab.

Vorstehende Angaben wurden von der AirDNA während einer Konferenz über die Sharing- und Kurzzeit-Vermietungswirtschaft präsentiert, in deren Rahmen der Panhellenische Hotelier-Verband und die organisierten Träger von Privatleuten und Immobilienvermietern Kommunikationskanäle öffneten. Ziel ist, dass gemeinsam den Problemen begegnet wird, die optimalen Lösungen aufgezeigt werden und das bestehende gesetzliche und steuerliche System gemäß den international für die Kurzzeitmietungen geltenden Praktiken modifiziert wird.

(Quelle: dimokratianews.gr)

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