Verurteilung Griechenlands wegen Scharia!

23. Dezember 2018 / Aufrufe: 622

Der EGMR verurteilte Griechenland einstimmig wegen der zwangsweisen Anwendung islamischen Erbrechts auf Mitglieder der muslimischen Minderheit Thrakiens.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gab einer muslimischen Witwe griechischer Staatsangehörigkeit in Thrakien / Griechenland Recht, die verlangte, dass für ihre Erbschaft das griechische Recht gilt.

Die Verurteilung Griechenlands von dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR), der einstimmig das Recht der thrakischen Minderheit angehörender griechischer Bürger muslimischen Bekenntnisses anerkannte, den gemeinen Gerichten und nicht dem religiösen Gesetz des Islams unterstellt zu werden, rief prompt Reaktionen hervor.

Griechenland ist Europas einziges Land, das Bürgern die Scharia aufzwang

Das konkrete Urteil bezieht sich auf die Muslima Mola Sali, die erste europäische Bürgerin, die den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anrief, nachdem im Jahr 2008 ihr Ehemann verstarb und sein gesamtes Vermögen seiner Frau hinterließ. Seine Verwandten riefen jedoch das lokale religiöse Gericht an und erreichten per Beschluss des Mufti, einen Teil des Nachlasses zu bekommen.

Mola Sali rief daraufhin die griechischen Gerichte an, die urteilten, der Wille des Verstorbenen sei gegenstandslos, da das auf den Fall anzuwendende Gesetz das islamische Erbrecht sei, das ihr drei Viertel ihrer Erbschaft verweigerte.

Die heute 68-jährige Mola Sali vertrat, wegen ihrer Religion unterschiedlich behandelt worden zu sein, da sie, wenn ihr Mann kein Muslim gewesen wäre, dessen gesamtes Vermögen gerbt hätte, und rief das Europäische Gericht an. Das Gericht gab ihr Recht und kommentierte sogar, dass bis zur Epoche, in welcher der Vorfall stattfand, Griechenland das einzige Land in Europa war, das auf Bürger gegen deren eigenen Wunsch das Gesetz der Scharia angewendet hatte.

Anwendung der Scharia wurde in Griechenland erst 2018 freiwillig

Nach dem verursachten Wirbel gaben in Griechenland Kultusministerium und Justizministerium Bekanntmachungen aus, in denen sie ausdrücklich betonen, der nach der Ratifizierung des Gesetzes N. 4511/2018 geltende neue gesetzlich Rahmen habe die Anwendung der Scharia freiwillig gemacht. Jedenfalls ist anzumerken wert, dass der Erlass des Präsidialdekrets mit erheblicher Verzögerung erfolgt ist.

Die Verkündung des Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte“ – führt der griechische Justizminister an – „stellte leider ein weiteres Mal einen Anlass zur Verbreitung unwahrer Nachrichten von einem Teil der Presse und der Opposition dar„. Wie er klarstellt, bezieht der Fall sich auf Vorfälle, die in den Jahren 2008 – 2013 in Griechenland stattfanden und offensichtlich von dem gesetzlichen Rahmen geregelt wurden, der vor der Verabschiedung des Gesetzes N. 4511/2018 über die freiwillige Anwendung der Scharia galt.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bestätigte feierlich und vor allem einstimmig das Recht der Menschen, die der Minderheit in Thrakien angehören, den gemeinen Gerichten und dem bürgerlichen Gesetzbuch unterstellt zu werden„, führte seinerseits der Griechische Verband für Menschenrechte an und ergänzt: „Der grundgesetzliche Anspruch auf Zugang zu Rechtsschutz durch den physischen Richter und nicht den religiösen Richter für unsere der (muslimischen) Minderheit angehörenden Mitbürger war für die griechischen Regierungen jahrzehntelang überhaupt nicht selbstverständlich.

(Quelle: dimokratianews.gr, Reportage: Spyros Mouzakitis)

  1. Dimitri Lazaridis
    23. Dezember 2018, 20:57 | #1

    Ich lach mich kaputt. Wir, das ewige Bollwerk gegen die Islamisten, sind tatsächlich das einzige Land in Europa, das die Scharia anwendet. Und das beste ist, auf die Minderheit der Pomaken, die vor einigen Jahrhunderten aus Thrakien gekommen sind, einen slawischen Dialekt reden und sich untereinander streiten, ob sie „die wahren“ Griechen oder vielleicht doch Türken oder Bulgaren sind.

    Und noch viel verrückter wird es jetzt, diese Minderheit von ca. 60-70 tausend Menschen sind in einigen entlegenen Dörfern in den Bergen von Thrakien unter sich, sprechen ihre Muttersprache Pomakisch, müssen aber als erste Sprache Türkisch lernen , dann als Zweitsprache Griechisch. Mitten in Griechenland. Ich kenne viele Pomaken, die sich darüber beschweren, dass Ihnen so die Chance auf eine akademische Kariere in Griechenland verwehrt wird.

    Was ist der Grund dieses irrsinns? Der türkische Diktator und Kriegsherr Erdogan hat die quasi nicht existente griechische Regierung bei seinen Besuchen diese Zugestädnisse abgezwungen, eben nach bekannter Erdowahn-Art. Warum tut der Erdowahn sowas? Er versucht die vorhandenen 60.000 Türken aus der Zeit des Osmanenreichs, die den Völkerzwangsaustausch 1922 nicht mitgemacht haben, durch die „Türkisierung“ der Pomaken auf 120-130 tausend Menschen zu vergrössern, damit er ein Argument hat, wenn er in Nordgriechenland einmarschieren wollte. Denn diese Zahl wäre ja fast 40 % der Bevölkerung.

    In Zypern hat das ja schon geklappt und in Syrien mitlerweile auch! Ganz offen, sogar ohne den Umwegen über syrische Söldner. Bald wird auch Nordsyrien der Türkei gehören.

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