Griechenlands Eisenbahn ist zu teuer

14. Dezember 2018 / Aufrufe: 291

Die Fahrgäste beurteilen die Preise der Eisenbahn in Griechenland im Verhältnis zu den gebotenen Dienstleistungen als zu teuer.

In einer Untersuchung der Bahnregulierungsbehörde (RAS) in Griechenland über das Niveau der Zufriedenheit der Bahnreisenden im Jahr 2017 beziehen die meisten Beschwerden sich auf die Preise der Fahrkarten im Verhältnis zu der gebotenen Qualität.

Die RAS trägt die Angaben von den Eisenbahnunternehmen zusammen, die unter Nutzung der nationalen Eisenbahninfrastruktur Personenbeförderungen anbieten. Aus der Auswertung der Daten geht hervor, dass „das größte Problem, dem die Fahrgäste bei ihrer Beförderung mit der Eisenbahn begegnen, die umgesetzte Tarifpolitik betrifft„.

Reisende sind mit Eisenbahn in Griechenland unzufrieden

Weiter lautet es: „In dieser Kategorie (‚Tarife‘) gibt es außer den sich auf die Fahrkartenpreise beziehenden Klagen auch jene, die sich auf Themen der Erstattung oder Verrechnung von Geldbeträgen oder den Umtausch von Fahrkarten usw. beziehen.

Die an der Anzahl der Beschwerden gemessen ersten fünf Kategorien sind „Tarifwesen“, „Sonstiges“ (darunter umfasst sind Klagen, die sich auf Vorschläge zur Wiederbewertung alter Fahrpläne oder Erstellung neuer, Zahlungserleichterungen, Beschwerden wegen fehlender Heizung – Klimatisierung oder Belüftung innerhalb der Züge usw. beziehen), „Verspätungen“, „Informationen“ und „Personal“ und machen 83,91% der Gesamtheit der Beschwerden aus.

Es sei angemerkt, dass die Studie der RAS sich auf die Gesamtheit der Beschwerden bezieht, auch wenn in den Kontrollbereich der Behörde – bis auf weiteres – nur die Kategorien 1. „Sicherheit“, 2. „Informationen“, 3. „Behinderte und Barrierefreiheit“ und 4. „Personal“ fallen. Hinsichtlich der Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen gibt es in allen Strukturen signifikante Mängel, wie außer Betrieb befindliche Aufzüge, fehlende Rampen usw.

(Quelle: dimokratianews.gr)

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