Der Kampf gegen die traditionelle Familie in Griechenland

26. Dezember 2018 / Aufrufe: 964

Warum in Griechenland die traditionelle Familie geradezu manisch bekämpft wird.

Die Presse beobachtend wird unmittelbar verständlich, dass in Griechenland die Forcierung der sogenannten „Ein-Eltern-Familie“ eine der signifikantesten gesellschaftlichen Politiken des griechischen Staats ist.

Die Vorantreibung der „Einelternfamilie“ von fast allen staatlichen Trägern hat mittlerweile das Stadium der politischen Priorität überstiegen und ist ein den Staat seit dem Regimewechsel beherrschendes nicht zu stoppendes Beharren des „progressiven“ Establishments geworden.

Die Familie bewies sich als Keimzelle der Gesellschaft in Griechenland

Den sogenannten Einelternfamilien wird in Griechenland bei Kindergärten, Umschreibungen an den Hochschulen und Einstellungen auf dem öffentlichen Sektor Vorrang gewährt, während sie unter anderem auch bei den Tarifen der Wasser- und Elektrizitätswerke Ermäßigungen, Genehmigungen für Plätze auf den Wochenmärkten usw. genießen. Die Privilegien sind vielfältig und reichen von monatlichen Beihilfen bis hin zu speziellen Steuererleichterungen bei der ENFIA. Damit ist die Botschaft des griechischen Staats an jeden jungen Mann und jede junge Frau klar: „Gründet keine Familie traditionellen Typs.

In den USA, wo die Einelternfamilien mehr verbreitet sind, zeigen die Fakten die gesellschaftliche Katastrophe auf, zu der das neue Familien-Institut beigetragen hat. Dort sind die Einelternfamilien die stabilste Armuts- und Kriminalitätsquelle. Der traditionelle und speziell der „eheliche“ Familientyp hat sich dagegen als einer der signifikantesten Faktoren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wohlstands erwiesen. Er ist ein Institut, das die bestmöglichen Umstände für die Erziehung der neuen Generation und den Transfer gesellschaftlichen und materiellen Kapitals an diese schafft. Ohne die eheliche Familie hätte es die Industrierevolution und den heftigen Anstieg des Lebensstandards der westlichen Welt nicht geben können.

Der Unterschied, den die starken familiären Institutionen in einem konservativen Umfeld ausmachen, zeigt sich, wenn man beispielsweise das Griechenland des Jahrzehnts der ’50er Jahre mit den heutigen Ländern Süd- und Lateinamerikas vergleicht. Das Griechenland der ’50er Jahre war ebenso arm wie diese Länder oder noch ärmer. Während jedoch dort heute Kriminalität und Armut galoppieren, herrschten im Griechenland der ’50er Jahre Ordnung und Sicherheit, die kein Resultat des damaligen autoritären Regimes waren, sondern an dem Umstand lagen, dass die Individuen von ihrer Familie mit einem „Ehrenkodex“ sozialisiert worden waren, der eine Gesellschaft zum Ergebnis hatte, in der Kriminalität und deliktisches Verhalten besonders niedrig waren. Die Familie ehelichen Typs hat geschafft, die persönlichen Ansprüche des Individuums zu bändigen, ohne seine Persönlichkeit und sein „Ego“ abzuschaffen.

Warum (auch) in Griechenland die traditionelle Familie bekämpft wird

Nirgendwo anders in der Gesellschaft der Menschen beobachten wir das selbe Phänomen, wo die Individuen der Gesamtheit einen dermaßen hohen und klaren Grad an Solidarität und Kameradschaft haben. Man hätte erwartet, dass das „fortschrittliche“ Regime wegen des Vorstehenden einfach nur eine grenzenlose Begünstigung für den traditionellen Familientyp haben würde. Wie erklärt sich also die Feindseligkeit? Weil der Staat die anderen Familientypen vorantreibt.

Die Antwort findet sich in der Natur der traditionellen Familie: sie schafft – sich über und außerhalb der staatlichen Macht befindende – Bindungen zwischen Individuen. Die traditionellen Familien sind eine Art fast unabhängiger „(Klein-) Staaten“ innerhalb der Gesellschaft. Sie ist ein natürliches Hindernis bei Vergrößerung und Einfluss des Staatsapparats auf das Individuum – und deswegen ist eins der ersten Ziele der totalitären Regimes die graduelle Trennung der Eltern von ihren Kindern.

Der zweite die Feindseligkeit des „progressiven“ Regimes gegen die traditionelle Familie erklärende Grund ist, dass, wenn man sie zerstört, neue von der staatlichen Fürsorge abhängige Massen entstehen. Im Griechenland des sozialistischen Bankrotts muss folglich der Gedanke der Verstaatlichung der Familie bei jedem Bürger, der mit den elementaren Vernunftregeln und dem in unsere Traditionen und Überlieferungen integrierten kumulierten Wissen von Jahrhunderten denkt, eine ernsthafte Beunruhigen hervorrufen.

(Quelle: dimokratianews.gr, Autor: Napoleon Linardatos, Bankier in New York)

  1. GR-Block
    27. Dezember 2018, 02:04 | #1

    Resümee: Der progressive Tsipras ist eine Gefahr für Familie, Religion und Vaterland, eine Gefahr für die Tradition. Er hat während seiner Regierungszeit persönlich die Ein-Elternteil-Ehe erfunden, dadurch die Scheidungsrate der letzten Jahrzehnte in die Höhe schnellen lassen und schließlich dafür gesorgt, dass junge Menschen seit der Steinzeit die Fesseln der göttlich vorgegebenen Einehe immer wieder sprengen. Damit beherrscht Tsipras nicht nur den Fortschritt, nein auch die Vergangenheit. Einstein hätte nur Bewunderung für ihn gehabt. Und warum verfolgt der Progressive den „fast unabhängigen Kleinstaat“ namens Familie? Weil er ihn verstaatlichen will. Denn zur Sanierung der Staatsfinanzen braucht er sozialistischerweise mehr Sozialhilfeempfänger. Hä …?!?

    Man muss schon besoffen oder ein in New York lebender griechischer Bankier sein und Napoleon heißen, wenn man so kurz vor Weihnachten noch schnell soviel bullshit verbreitet.

    Die freie Beziehung zwischen jungen Menschen wird seit jeher durch Regeln in enge Zwangsjacken gesteckt, auch in den Urgesellschaften. Heute soll darüber der moderne Staat wachen und hat deshalb die gesetzlich / religiös geregelte „Ehe“ erfunden. Jede Erfindung wird aber ständig weiterentwickelt und alle wollen darauf Einfluss nehmen, der gemeine Wähler und offensichtlich jetzt auch der gemeine Bankier. Mal sehen wer sich durchsetzt.

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