Griechenlands Selbständige haben es schwer

28. November 2018 / Aufrufe: 234
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Laut der ELSTAT haben in Griechenland über 40 Prozent der Selbständigen im Krankheitsfall keinerlei Einkommen.

60% der Selbständigen in Griechenland begegnen wirtschaftlichen Flauten. Bezeichnend ist der Umstand, dass ungefähr 4 von 10 in Erkrankungsperioden ohne jedwedes Einkommen zu leben versuchen.

Diese Schlussfolgerungen ergeben sich aus einer speziellen Untersuchung der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) bezüglich der Selbständigen des Landes.

4 von 10 Selbständigen haben bei Krankheit keinerlei Einkommen

Aus der Analyse der Fakten geht hervor, dass die hauptsächlichen Schwierigkeiten für diese Beschäftigten „sich auf die wirtschaftliche Kränklichkeit in Perioden, in denen sie keine Arbeit haben, auf Zahlungsprobleme und auf das Unvermögen beziehen, ihre Vergütungen festzusetzen„.

Weiter wird charakteristisch angeführt, dass 80,3% der Selbständigen in den letzten 12 Monaten keinen Hauptkunden hatten (von dem wenigstens 75% ihres Einkommens herrühren). Zu den „Glückspilze“, die im letzten Jahr einen Hauptkunden hatten, zählen gerade einmal 14,6% der Gesamtheit.

Ebenfalls begegneten 36,5% der Befragten Perioden, während deren Dauer sie überhaupt keine Arbeit hatten. Es ist also kein Zufall, dass 42,7% von ihnen in Krankheitsperioden keinerlei Einkommen hatten! Die Absicht, innerhalb der nächsten 12 Monate eine weitere Person einzustellen, äußern gerade einmal 4,9% der Gesamtheit.

Die Schwierigkeiten, denen die Selbständigen in den letzten 12 Monaten begegneten, beziehen sich vorrangig auf wirtschaftliche Flauten. 60% erklären, es habe Perioden mit einem minimalen Einkommen zum Leben gegeben.

(Quelle: dimokratianews.gr, Autor: N. Chatzitsakos)

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