Griechenland nimmt Airbnb-Vermieter ins Visier

13. Oktober 2018 / Aufrufe: 506

Da in Griechenland zahlreiche Kurzzeitvermietungen vermutlich nach wie vor nicht regulär deklariert werden, sollen ab Dezember 2018 intensive Kontrollen beginnen.

Die Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen (AADE) in Griechenland plant eine „Kontrollen-Safari“ zur Auffindung von Eigentümern, die aus der Kurzzeitvermietung ihrer Immobilien wie beispielsweise per Airbnb ein Einkommen erzielen und dies nicht mittels der elektronischen Plattform des Finanzministeriums deklariert haben.

Es ist anzumerken wert, dass die ersten Kontrollen sogar bereits für Anfang Dezember 2018 auf die Bahn gebracht werden und die ausfindig gemachten Meldepflichtigen, die ihre Immobilien nicht deklariert haben, mit hohen Geldstrafen konfrontiert sein werden, die bis zu 5.000 Euro erreichen.

Diskrepanz zwischen angebotenen und deklarierten Immobilien

Trotz des Umstands, dass die einschlägige Frist für die Deklaration der entsprechenden Immobilien am 30 November 2018 endet, sind die von dem Kontrollmechanismus verzeichneten Signale nicht gerade ermutigend, und aus diesem Grund bereitet er sich darauf vor, mit Auslaufen dieser Frist umgehend aktiv zu werden.

Es ist bemerkenswert, dass aus den bisher auf der elektronischen Plattform der AADE gesammelten Daten hervorgeht, dass gerade einmal 11.000 Immobilien deklariert worden sind – und zwar in einem Moment, wo allein auf der E-Plattform von Airbnb mehr als 40.000 (griechische) Immobilien eingetragen sind.

In diesem Zusammenhang ist anzuführen, dass auf Basis des geltenden Systems für die ab dem 01 Januar bis einschließlich zum 30 August 2018 erfolgten Kurzzeitmietungen die entsprechenden Deklarationen bis zum 30 November 2018 je Immobilie nur in zusammengefasster Form einzureichen sind. Zu dieser Regelung kam es, da die besagte Plattform der AADE schließlich erst ab August 2018 in Betrieb genommen werden konnte.

(Quelle: dimokratianews.gr)

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