Steuerexplosion plus Nullwachstum in Griechenland

7. September 2018 / Aufrufe: 334
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Der neue Bericht der OECD über Griechenland verzeichnet praktisch kein Wachstum und eine Explosion der Steuern seit 2015.

Laut der „Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (OECD) brachen in Griechenland unter der SYRIZA-Regierung die Steuererhöhungen einen Rekord, da es das einzige Land ist, das fertigbrachte, dermaßen hohe Steuern zu verhängen und gleichzeitig ein Nullwachstum zu haben.

Wie der neue Bericht über die Steuerpolitik (Tax Policy Reforms 2018) enthüllt, wurden nur in Griechenland die direkten und indirekten Steuern so sehr erhöht.

Griechenland erwies sich als Weltmeister der Steuererhöhungen

Konkreter erwies Griechenland sich mit Anhebungen von 2,5% – 3% des BIP als Weltmeister bei den Steuererhöhungen, die insbesondere bei den indirekten, aber auch bei den Einkommensteuern ein Mehrfaches als in anderen Ländern betrug Zusätzlich ist Griechenland das einzige Land, das schaffte, dermaßen hohe Steuern zu verhängen, während es ein Nullwachstum hatte.

Griechenlands Steuereinnahmen stiegen im Jahr 2016 um 5%, während die Wirtschaft – nach auch der neuen Rezession des Jahres 2015 – bei Null „hängenblieb“, während fast überall anderswo auf der Welt das BIP der anderen Staaten anstieg. In den Jahren 2015 – 2016 war es das Land, in dem die Steuern erhöht und gleichzeitig die öffentlichen Ausgaben (als Prozentsatz des BIP) so sehr wie in keinem anderen Land reduziert wurden.

In den selben beiden Jahren hatte Griechenland auch die größte Reduzierung öffentlicher Ausgaben, um die fiskalischen Zielvorgaben zu erreichen, wobei diese Senkung nicht rational erfolgt zu sein scheint, was wiederum die Verschlechterung der Qualität der erbrachten Dienstleistungen zum Resultat hatte.

Griechenland war auch 2017 Champion der Jugendarbeitslosigkeit

Weiter war Griechenland den Angaben des besagten Berichts der OECD zufolge im Jahr 2017 auch bei der Jugendarbeitslosigkeit wieder „Champion“. Konkret verzeichnete die Langzeitarbeitslosigkeit der (über ein Jahr „offiziell“ als arbeitslos registrierten …) jungen Leute Quoten von 73% (Italien lag mit 59% auf Rang zwei), während der sich auf alle OECD-Länder beziehende Mittelwert bei 31% lag.

Schließlich ergeht in dem Bericht ebenfalls die Rede von geplanten steuerlichen Ausgleichsmaßnahmen, die eine Senkung des ersten / niedrigsten Satzes der progressiv gestaffelten Einkommensteuersätze von 22% auf 20%, die Abschaffung der Sondersteuer bzw. sogenannten Solidaritätsabgabe auf Jahreseinkommen von bis zu 30.000 Euro und die Senkung der Unternehmensbesteuerung auf 26% vorsehen, und zwar als Ausgleich der drastischen weiteren Senkung des Einkommensteuerfreibetrags um ungefähr 3.000 Euro, die zu enormen Mehrbelastungen bei Geringverdienern – Kleinrentnern (Anmerkung: und hauptberuflichen Landwirten) führt.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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