Griechenland hebt Limit für Barabhebungen auf

28. September 2018 / Aufrufe: 707

In Griechenland sind Barabhebungen bei inländischen Finanzinstituten ab dem 01 Oktober 2018 wieder ohne Beschränkungen gestattet.

In Griechenland treten ab dem 01 Oktober 2018 weitere Lockerungen der mittlerweile seit über drei Jahren bestehenden Kapitalverkehrskontrollen in Kraft, womit unter anderem die Beschränkungen für Barabhebungen bei inländischen Finanz- und Kreditinstituten aufgehoben werden und der Transfer von Geldern ins Ausland .

Der entsprechende Beschluss des Finanzministers wurde am 27 September 2018, zur Veröffentlichung an den Regierungsanzeiger (FEK) geschickt, gemäß dem die Beschränkungen bei Barabhebungen und allgemein im Kapitalverkehr modifiziert werden, die mit dem wie geltenden Gesetzesdekret vom 18 Juli 2015 (FEK A‘ 84) bezüglich der Kapitalverkehrskontrollen etabliert wurden.

Griechenland gestattet Ausfuhr von 10.000 Euro je Person und Reise

Spezieller sieht der besagte Beschluss unter anderem vor:

  • Ab dem 01 Oktober sind bei Instituten in Griechenland Barabhebungen jeder Form ohne Einschränkung gestattet.
  • Ab dem 01 Oktober sind bei Instituten im Ausland Barabhebungen jeder Form bis zum Betrag von 5.000 Euro gestattet.
  • Mit der Veröffentlichung des Beschlusses wird der Betrag der Verbringung von Euro oder Devisen ins Ausland von 3.000 auf 10.000 Euro angehoben. Konkret wird die Verbringung von Banknoten in Euro oder / und Devisen je natürliche Person und Reise ins Ausland gestattet.
  • Mit der Veröffentlichung des Beschlusses werden die Auslandstransaktionen juristischer Personen oder Gewerbetreibender im Rahmen ihrer unternehmerischen Aktivitäten mittels der Anhebung des Betrags, den sie ins Ausland schicken können, von 40.000 Euro auf 100.000 Euro für jeden Geschäftsvorgang je Kunden und Tag weiter erleichtert und direkt von dem Filialnetz der Banken abgewickelt.
  • Geldbeträge, die Gewinne und Dividenden aus nach der Veröffentlichung des Beschlusses in Griechenland investiertem Auslandskapital darstellen, dürfen für jedes Kalenderjahr bis zu 100% des investierten Kapitals ins Ausland transferiert werden.

Dieser Beschluss stellt einen weiteren Schritt im Rahmen der Road-Map für die allmähliche Lockerung der Beschränkungen vom 15 Mai 2017 bei der Abhebung von Bargeld und dem Transfer von Kapital dar. Es sei angemerkt, dass die Behörden auf die möglichst baldige völlige Aufhebung der Beschränkungen abzielen, dabei gleichzeitig die Stabilität der finanziellen und makroökonomische Stabilität sicherstellend.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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