Griechenland hat einen Marathon vor sich

5. August 2018 / Aufrufe: 349
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Laut der britischen Wochenzeitung Economist hat Griechenland einen Marathon vor sich, um zur Normalität zurückzukehren.

Griechenland kommt aus dem Rettungsprogramm heraus, hat den Marathon jedoch (noch) vor sich„, führt die britische Wochenzeitung Economist in einem Artikel an.

Der Autor kommentiert praktisch die Legende der griechischen Regierung über die Epoche nach dem Ausgang aus den Memoranden, und nachdem er zuerst Bezug auf all das nimmt, was im Juni 2018 bezüglich der Erleichterung der griechischen Verschuldung und der geplanten Rückkehr an die Finanzmärkte, betont er im weiteren Verlauf:

Griechenlands Regierung akzeptierte utopische Zielvorgaben

Die öffentlichen Finanzen und die Wirtschaft haben Meilen vor sich, bevor sie zur Normalität zurückkehren. Die griechische Regierung unterschrieb außerordentlich optimistische Zielvorgaben: einen Primärüberschuss der Größenordnung von 3,5% bis einschließlich 2022 und von durchschnittlich 2,2% bis 2060, welche Ziele in den letzten 30 Jahren nur einige Ölförderländer erreicht haben.

In dem Economist-Artikel wird betont, die 180% des BIP erreichende Last der Verschuldung Griechenlands bedeutet, dass das Vertrauen der Gläubiger / Investoren in die öffentlichen Finanzen für verfehlte Zielvorgaben,  ein langsames Wachstum oder einen Anstieg der Zinssätze anfällig ist.

Griechenland bleibt extrem … „unternehmerfeindlich“

1/5 des Arbeitskräftepotentials und 2/5 der jungen Leute sind arbeitslos. Alle Griechen, die Glück und eine Beschäftigung haben, verdienen ‚massakrierte‘ Bezüge, während die Besteuerung ansteigt. Hunderttausende hauptsächlich junge Personen haben das Land auf der Suche nach besseren Bedingungen verlassen„, ergänzt der Redakteur um unter anderem zu meinen anzugelangen:

Das Wachstum ist immer noch enttäuschend. Das BIP stieg 2017 um 1,4% an und es wird erwartet, dass es 2018 ungefähr 2% erreicht. Der IWF ist über die Möglichkeiten der Wirtschaft Griechenlands beunruhigt, und zwar teilweise wegen der (Über-) Alterung der Bevölkerung. Die größte Hürde ist jedoch, dass es im Verhältnis zu anderen europäischen Ländern schwer bleibt, in Griechenland unternehmerisch tätig zu werden. Als Beispiel sei die Privatisierung des Ellinikos-Areals angeführt. Verschleppungen, Streitigkeiten bezüglich der Bedingungen und Studien von Umweltbehörden haben die Investition verzögert„, merkt der Economist-Artikel an.

(Quellen: sofokleous10.gr, economist.com)

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