Griechenland hat die undiszipliniertesten Autofahrer Europas

8. August 2018 / Aufrufe: 426
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Laut einer Erhebung des Marktforschungsunternehmens Ipsos gelten Griechenlands Autofahrer als außerordentlich undiszipliniert.

Die Autofahrer in Griechenland erscheinen als die am wenigsten disziplinierten Fahrer Europas:

Fast die Hälfte (49%) gibt an, manchmal ohne Sicherheitsgurt zu fahren, 28% erklären, sich sogar auch mit einem Blutalkoholspiegel von über 0,5 Gramm Alkohol je Liter Blut hinter das Steuer zu setzen, und 27% gestehen ein, auf dem – in Griechenland als Notfallspur (LEA) bezeichneten – „Standstreifen“ zu fahren.

Griechen gelten als undisziplinierte und triebhafte Autofahrer

Deutsche und Schweden sind Geschwindigkeits-Fanatiker, die Griechen sind hinter dem Steuer undiszipliniert und triebhaft, die Smartphones sind in allen vier Ecken des Kontinents allgegenwärtig: eine am 04 August 2018 veröffentlichte Untersuchung bringt die diversen schlechten Verhaltensweisen der Autofahrer in elf europäischen Ländern ans Licht.

Während die Diskussion über die Senkung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit auf den Nationalstraßen auf 80 Stundenkilometer in Frankreich Wut hervorruft, scheint laut dem fünften „Eurobarometer“ der Fondation VINCI Autoroutes über das verantwortungsbewusste Fahren die Missachtung der Beschränkungen eine weit verbreitete Praxis zu sein.

So gestehen 89% der befragten Europäer ein, die Grenzen zu überschreiten. Die größten (oder vielleicht auch ehrlichsten) Geschwindigkeits-Fans befinden sich in Deutschland und Schweden, wo 93% der Autofahrer zugeben, schnell zu fahren. In Schweden gestehen ebenfalls 78% ein, die Sicherheitsabstände nicht einzuhalten.

Mediterrane Länder haben die unverschämtesten Autofahrer

Die Griechen erscheinen als die am wenigsten disziplinierten Autofahrer Europas: fast die Hälfte (49%) gibt an, manchmal ohne Sicherheitsgurt zu fahren, 28% erklären, sich sogar auch mit einem Blutalkoholspiegel von über 0,5 Gramm Alkohol je Liter Blut hinter das Steuer zu setzen, und 27% gestehen ein, auf dem Standstreifen zu fahren.

Ebenfalls scheinen sie einen guten Rang hinsichtlich der Unfreundlichkeit zu belegen, indem sie in einem großen Grad zugeben, die anderen zu beschimpfen (71%) oder mit ihrem Fahrzeug absichtlich dicht an den Wagen derer heranzufahren, die sie aufregen (52%). In Polen erklären 29%, sich nicht zu scheuen, gegebenenfalls aus ihrem Fahrzeug auszusteigen und … eine Erklärung zu verlangen.

Die Autofahrer in den mediterranen Ländern – Griechenland, Spanien, Italien, Frankreich – gelten allgemein als „unverschämter“ als die Bürger anderer Länder. Unter anderen schlechten Praktiken sind die Franzosen zwischen jenen, die am wenigsten den Blinker nutzen (63%), und die Italiener hupen regelmäßig die sie aufregenden Fahrer an (66%).

Schweden gelten als höflichste Autofahrer Europas

Was die Schweden betrifft, gelten sie als die Höflichsten, gefolgt von Slowenen und Briten.

Mit dem Näherkommen des Aufbruchs in den Sommerurlaub besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass die Europäer sich auf den Straßen begegnen und dabei den Blick auf ein Smartphone oder Navigationsgerät (GPS) geheftet haben, was sie in einem großen Grad unabhängig von ihrem Herkunftsland tun: 41% der Autofahrer stellen die GPS-Parameter ein, während sie fahren, fast ein Drittel (30%) telefonieren ohne Freisprecheinrichtung und Einer von Vier (24%) schreiben oder lesen am Lenkrad E-Mailnachrichten oder SMS (bei den unter 35-Jährigen sogar 38%).

Die Erhebung wurde von dem Marktforschungsunternehmen Ipsos ab dem 19 Januar bis zum 27 Februar 2018 per Internet unter Beteiligung von 11.038 Personen im Alter von 15 Jahren und mehr durchgeführt, davon jeweils mindestens 1.000 in jedem der elf in der Untersuchung umfassten Länder. Die Repräsentativität eines jeden Musters wurde mittels der sogenannten Quotenmethode sichergestellt.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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