Griechenland produziert Windgeneratoren

31. Juli 2018 / Aufrufe: 306
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Die erste griechische Fabrik zur Herstellung von Windgeneratoren ist in Betrieb.

In Griechenland und konkret in Mandra / Attika nahm die erste griechische Fabrik für die Produktion von Windgeneratoren ihren Betrieb auf.

Die Fabrik gehört dem Konzern „Eunice Energy Group„, der ebenfalls die Verantwortung für Entwicklung und Betrieb des innovativen Projekts TILOS trägt, das zur maximalen Deckung der Bedürfnisse der Insel Tinos an elektrischer Energie regenerative Energiequellen (Windkraft, Photovoltaik) mit der Speicherung von Energie (Batterien) kombiniert.

Die Zeit der zentralen Energieerzeugung ist vorbei

Bei der Windgeneratoren-Fabrik handelt es sich um eine Investition in Höhe von 4,5 Mio. Euro in Anlagen mit einer Fläche von 1.300 qm, wo der Windgenerator EW-16 THETIS mit einer Leistung von 50 kW produziert wird, der zwecks maximaler Effizienz und Lebensdauer bei minimaler Wartung und mit der Möglichkeit zur Anpassung an die lokalen Gegebenheiten des Installationsorts (Meer, Berg, Windstärke usw.) moderne Technologie integriert. Die derzeitige Produktionskapazität der Fabrik beträgt 50 Windgeneratoren jährlich und kann um 30% gesteigert werden.

Auf die internationalen Märkte, aber auch die internationalen Wirtschaften blickend sehen wir, dass die Zeit der zentralen Energieerzeugung sowie auch der zentralen Nutzung der Früchte und positiven Erträge der konkreten Energie abgelaufen ist. Wir können nicht mehr von einem Erzeuger und einem einfachen Konsumenten sprechen, sondern müssen in die Mentalität der Kooperationen zwischen Erzeuger – Verbraucher und die Schaffung des sogenannten Prosumenten (producer and consumer) eintreten„, betont gegenüber der Athener Nachrichtenagentur (AMNA) der Direktor der Konzerntochter „Eunice Wind“, Dr. Giorgos Pechlivanoglou, die Unternehmensphilosophie der Gesellschaft erklärend.

„Smarte“ Kombination regenerativer Energiequellen mit Hybridsystemen

Zusätzlich ist die Entlastung der Netzte für Transport und Verteilung von Energie erforderlich, deren Entwicklungskosten sehr groß sind. Die Entwicklungen führen international zu der dezentralisierten Energieerzeugung und spezieller der dezentralisierten Erzeugung mithilfe von Erneuerbaren Energiequellen (EEQ) und Hybridsystemen. Parallel zur der Liberalisierung des Markts treten wir in eine Epoche ein, wo der Erzeuger – Verbraucher die Möglichkeit hat, seine Energie zu erzeugen, aber auch bereitzustellen und zu verkaufen, und zwar nicht mehr an einen zentralen Vertreiber oder einen zentralen Netzverwalter, sondern an dezentralisierte Verbraucher.

Außer dem Windgenerator EW-16 THETIS entwickelt der Eunice-Konzern parallel das System S4S (Storage for Sustainability Smart Grid Security and Solutions), das EEQ, konventionelle Energieerzeugung und Speicher über einen Rechner verbindet, der Fakten und Prognosen über die Energieerzeugung (Sonnenlicht, Windstärke usw.) nebst den entsprechenden Prognosen über den Verbrauch analysiert und entsprechend die Energieerzeugung angleicht, die Ladung oder Entladung der Batterie reguliert usw.

(Quelle: iefimerida.gr)

  1. Brigitte Nehlin
    31. Juli 2018, 06:44 | #1

    Endlich einmal ein positive innovative Entwicklung für die Zukunft Griechenlands! 🙂

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