Rückgang des Plastiktüten-Verbrauchs in Griechenland

8. Juni 2018 / Aufrufe: 365

In Griechenlands Supermärkten ging die Nutzung von Einwegplastiktüten seit Anfang 2018 um bis zu 80 Prozent zurück.

Seit Anfang des Jahres 2018, also nach Erhebung einer sogenannten Umweltabgabe von 0,04 Euro je Tüte, ging in den Supermärkten die Nutzung von Plastiktüten um bis zu 80% zurück.

In den übrigen Kanälen des Einzelhandels (Textilien, Schuhwerk, Gastronomie usw.) bewegt der Rückgang sich jedoch unter 50%, was bedeutet, dass noch signifikante Spielräume für eine weitere Reduzierung der Verwendung der Plastiktüte bestehen.

Plastiktüten brachten Griechenlands Fiskus bereits 4 Mio. Euro ein

Den Angaben zufolge, die am 05 Juni 2018 das Forschungsinstitut für Einzelhandels-Konsumgüter (IELKA) präsentierte, entsprechen die ungefähr 100 Mio. von den Supermärkten ausgegebenen Tüten Einnahmen für den Staat von 3 Mio. Euro plus 1 Mio. Euro aus der MwSt.

Wie Leftheris Kiesses, Forschungsleiter des IELKA, anführte, werden 2018, wenn sich dieser Verbrauchrhythmus fortsetzt, im Verhältnis zu 2017 ungefähr 1,5 Mrd. Plastiktüten ausgegeben werden. Mit diesen Rhythmen wird aber jedenfalls noch nicht das von der Europäischen Union gesetzte Ziel der Senkung des jährlichen Verbrauchs 90 sogenannter „dünner Plastiktüten“ pro Kopf bis spätestens zum 31 Dezember 2019 erreicht. Den Erhebungen des IELKA zufolge führt der auf dem griechischen Markt verzeichnete Rückgang um 65% zu einem Jahresverbrauch von ungefähr 130 Tüten je Einwohner.

Parallel werden die großen Ketten ab 2019 anfangen, die Hartplastikverpackungen mit dem Ziel aus ihren Regalen Regalen zu nehmen, dass schrittweise die Substituierung der Plastikverpackungen beginnt.

(Quelle: dimokratianews.gr)

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