Griechenlands feindlicher Staat

15. Juni 2018 / Aufrufe: 1.051

Griechenland muss sich an den Vorbildern jeder authentisch freien Wirtschaft entwickeln und umgehend von der unheiligen Allianz mit der EU lösen.

In den letzten Tagen sind über Griechenland im Verhältnis zu der düsteren jüngsten Vergangenheit der hinter ihm liegenden Memoranden wirklich optimistische Konjunkturdaten bekannt gegeben worden.

Die Arbeitslosigkeit ging im März auf 20,1% zurück, und zwar bei weiter sinkender Tendenz, der Verarbeitungs-Index stieg um 2,4%, der Wachstumsrhythmus des BIP schnellte im ersten Quartal 2018 auf +2,3% hoch (von den negativen Zahlen, die wir viele Jahre lang in Folge zu sehen gewohnt waren, wie die -9% des Jahres 2011!).

Brüssels Traum von einem „richtig“ funktionierenden Staat

Was ist jedoch los? Wie ist es möglich, dass die SYRIZA bei positiven wirtschaftlichen Ergebnisse angelangt? Geben die angeführten Zahlen das reale Bild der griechischen Wirtschaft wieder? Die Wahrheit ist, dass die linke Regierung fast bis zum letzten i-Tüpfelchen die Maßnahmen befolgte, welche die Troika diktierte, damit die Krise überwunden wird.

Hohe Besteuerung nebst eskalierend heftiger Strenge seitens des Staats bei der Beitreibung der Steuern (Zwangsversteigerungen, Pfändung von Bankkonten), neue Steuern, die gegen das Eigentumsbewusstsein der Griechen zielten (die von der SYRIZA fortgesetzte sogenannte ENFIA), Pflichtbeiträge (des „Einheitlichen Trägers für Sozialversicherungen“ EFKA) mit Ziel die Kleinunternehmen und Selbständigen. Gipfel ist die Verabschiedung des mittelfristigen Konjunkturprogramms, das auf Superüberschüssen basiert, damit die SYRIZA (oder die ND, die 2019 an der Macht sein wird) Gelder an die Steuerpflichtigen zurück verteilt, entweder in Form „sozialer Beihilfen“ oder als Pseudo-Steuerbefreiungen.

Brüssels Traum von einer „richtigen Funktion des Staats“ wird auf unserem Rücken mit völliger Unterwerfung seitens des Herrn Tsipras umgesetzt. Einem Staat mit überdimensionaler Besteuerung, feindlich gegenüber der Entwicklung der kleinen und mittelständischen Unternehmen, mit der Umverteilung eines Überschusses an gesellschaftliche Gruppen zum Zweck, die höchstwahrscheinlich nicht auch der nationalen Struktur unseres Landes angehören (muslimische Siedler).

Unheilige Allianz zwischen EU und Griechenlands Regierungen

Offensichtlich ist auch diese Weise für den Staat einträglich, da sie auf der Weiterführung des riesigen öffentlichen Sektors basiert, der als moderner Gargantua – mittels der Besteuerung – unser aller Mühen und Eigentum verschlingt. Ist dies jedoch die Art von Wachstum, die wir uns wünschen? Natürlich nicht.

Die unheilige unterirdische Allianz zwischen EU und griechischen Regierungen zwecks Weiterführung des dysfunktionalen Staats, auf dass unpatriotische Mechanismen ihre Aktivität fortsetzen, wie es die Besiedelung Griechenlands durch Moslems und die krankhafte Abhängigkeit seiner Wirtschaft von „Nationalen Strategischen Rahmenplänen“ (NSRP) und Regierungsinterventionen sind, hat umgehend aufzuhören..

Griechenland muss sich an den Vorbildern jeder authentisch freien Wirtschaft entwickeln: sparsamer und flexibler Staat, niedrige Steuern, Förderung kleiner Unternehmen, eine auf den Prinzipien des freien Markts basierende landwirtschaftliche Entwicklung. All dies, von einem kleinen institutionellen Rahmen etabliert, auf die Bewahrung unserer gesellschaftlichen und nationalen Einheit ausgerichtet.

(Quelle: dimokratianews.gr, Autor: Dr. Apostolos Kritikopoulos, Doktor der Informatik)

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