Fruchtlose Zwangsversteigerungen des Fiskus in Griechenland

2. Mai 2018 / Aufrufe: 2.562

Die ersten von dem Fiskus in Griechenland gegen Schuldner betriebenen elektronischen Zwangsversteigerungen von Immobilien verliefen allesamt ergebnislos.

Alle anlässlich der „Premiere“ am 27 April 2018 von dem Fiskus in Griechenland  betriebenen sogenannten elektronischen Zwangsversteigerungen verliefen fruchtlos, da es keine Kaufinteressenten gab.

Konkret ging es um 15 Immobilien, die mit ab 96.000 bis zu 600.000 reichenden Mindestgeboten unter den Hammer gebracht, sprich zwangsversteigert werden sollten.

Immobilien in Griechenland können zu 1/3 des anfänglich festgesetzten Preises unter den Hammer gebracht werden

Der nächste Zug zur Verflüssigung der besagten Immobilien ist die Reduzierung des Veräußerungspreises auf ein Drittel des anfänglichen Mindestgebots. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass es einen – ebenfalls fruchtlos endenden – zweiten Versuch einer Versteigerung zu dem anfänglichen (Mindest-) Preis / Gebot gibt.

Auf der elektronischen Plattform eauction.gr ist mittlerweile die Durchführung von 7.630 Zwangsversteigerungen bis Ende 2018 angekündigt worden und das elektronische System gestattet inzwischen die Durchführung von Versteigerungen nicht mehr nur wie bisher einmal in der Woche und konkret an jedem Mittwoch, sondern auch an anderen Wochentagen.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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