Neue Senkung der Sparzinsen in Griechenland

15. April 2018 / Aufrufe: 511

Die Piräus Bank in Griechenland wird ab Juni 2018 erneut die Zinsen für Guthaben und Spareinlagen senken und damit für das ganze Banksystem sozusagen als Pilot fungieren.

Griechenlands „systemische“ Banken werden im kommenden Zeitraum in einen neuen Zyklus der Senkung der Guthabenzinsen eintreten und die Renditen noch mehr komprimieren.

Es wird erwartet, dass die Angleichungen die Zinssätze sowohl der Sichteinlagen-Produkte (Sparbücher, Girokonten) als auch der Festgeldkonten betreffen werden.

Piräus Bank in Griechenland kündigte neue Zinssenkungen an

Nach Vollendung der sogenannten Stress-Tests, die sich derzeit im Gang befinden und im Mai 2018 zum Abschlusskommen sollen, werden die griechischen Banken neue Zinsaushänge zur Anwendung bringen. Die Piräus Bank hat ihre Züge bereits jetzt angekündigt und wird demnach ab dem 01 Juni 2018 zu folgenden Zinssenkungen schreiten:

  • Basis-Sparbuch: Senkung des Höchstzinssatzes von 0,05% auf 0,02%
  • Girokonto: Senkung des Höchstzinssatzes von 0,05% auf 0,02%
  • Girokonto „winbank Direct“: Senkung des Höchstzinssatzes von 0,50% auf 0,40%
  • Sparpläne: Senkung der Zinssätze um bis zu 20 Basispunkte
  • Gehaltskonten: Senkung der Zinssätze um bis zu 10 Basispunkte

Die vorstehenden Änderungen sind in bestimmten Fällen zusätzlich auch von Angleichungen bei den Betrags- / Einlagenstaffelungen zu Lasten der Anleger begleitet. Beispielsweise wird die zur Gewährleistung des maximalen Zinssatzes geforderte globale Mindesteinlage von derzeit 50.000 Euro ab Juni 2018 auf fortan 200.000 Euro angehoben.

Es wird erwartet, dass (in üblicher Manier …) auch die übrigen griechischen „systemischen“ (Bank-) Konzerne zeitnah zu entsprechenden Zügen schreiten werden.

(Quelle: moneyonline.gr)

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